HALBTON auf LEINWAND –

aus der live-text-Site –
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gestern: 1.768
heute – 520 – willkommen!

28. Oktober

10 Uhr in Berlin.
Guten Morgen!

Schon einmal darüber nachgedacht,
mit welchen Gedanken du aufwachst?

Manchmal sind es gar keine Gedanken.
Sondern Du wachst auf,
mit einer Melodie in Dir –

und die schenkt Dir
gleich und übergangslos Überlegungen – :

gedanken-beim-aufwachen.

Wie wäre er vorstellbar?
Welche Farbe würdest du ihm geben?
Mauve…in allen denkbaren Variationen?
Auch als Altrosa bekannt.
Aber „mauve“ scheint intensiver,
intensiveres rötliches Lila…, nein?
Eine edle Farbe.
Von edler Gesinnung.

Ein Halbton auf Leinwand umgesetzt.

Vielleicht rührt der Begriff „Schwarz-Weiß“ –
von den Klaviertasten her.
Die Dur-Töne…
die hellen, scheinbar eindeutigen,
sind sie die weißen Tasten?
Die Halbtöne, die b-Töne, die Moll-Töne
hingegen schwarz?
Nein, falsch.
Alles eine Frage der Vorzeichen.
Ob A-Dur oder C-Dur…
Oder andere…viele..und
jenseits der bekannten – die unbekannten..
Nur die schwarzen Tasten zu bedienen,
und zuweilen von Schwarz auf Weiß zu springen –
Weiß als Ausnahme –
erzeugt fremde, ungewohnte Gefühle, Bilder,
in Deinem Kopf.
In jenen weiten Hallen des Gefühshirns.

Welcher Ton – oder welche Tonabfolge ist es jedoch,
die eine ganz bestimmte Abhängigkeit schaffen,
von einer bestimmete Melodie,
und wie könnte sie aussehen,
in Farbe umgesetzt – auf Leinwand?

Ein interessanter Gedanke,
nicht wahr?
Und – bei Instrumenten wie Geige, Gitarre,
Viola, Kontrabass
(noch jemanden vergessen?) –
geschieht der Übergang von Tönen
noch leichter als beim Klavier.
Die winzigste Verschiebung
eines Fingers auf den Saiten –
und – erzeugt schmerzhaften Mißton.
Wie würde er aussehen,
in Farbe umgesetzt?
Der unerwünschte Ton?
Grell..?
Schrill?
Traurig?
Nonchalant?

Oder die Dissonanz als
gebrochene Farbe..??
Aber welche?
Doch zurück zum b-Ton, zum Halbton –
….Wie könnte er..auf Leinwand ausschauen?

(Auf den Einkaufszettel: – neue Leinwand!)

Zeit für ein Käffchen, jetzt!