Kritische Journalistin sollte ermordet werden

Auch diese Meldung vom 15. 12. 2004 sollten wir nicht aus den Augen verlieren: Und es spielt…in Deutschland. Im sweet Franken. Ein Bankdirektor wollte eine ihm unliebsame Journalistin um die Ecke bringen lassen. Hier die news, von …www.newsroom. de –

Bitte – sehr!
Mittwoch, 15.12.2004, 11:28

Urteil im Prozess um Anstiftung zum Totschlag an kritischer Journalistin vielleicht noch heute

In dem Prozess muss sich ein ehemaliger Bankdirektor aus dem pfälzischen Grünstadt verantworten, weil er im Herbst 1998 einem Mann Geld für die Tötung einer Redakteurin der Ludwigshafener Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ geboten haben soll.

Frankenthal (ddp). Der Prozess um versuchte Anstiftung zum Totschlag an einer kritischen Journalistin ist am Mittwoch mit der Vernehmung weiterer Zeugen fortgesetzt worden. Dabei ging es um den Komplex der Untreue-Vorwürfe im Zusammenhang mit falschen Spesenabrechnungen, wie ein Gerichtssprecher auf Anfrage mitteilte. Nach Abschluss der Zeugenvernehmung wollten am Nachmittag Staatsanwaltschaft und Verteidigung ihre Plädoyers halten. Möglicherweise sollte dann auch noch am Mittwoch das Urteil folgen.

In dem Prozess muss sich ein ehemaliger Bankdirektor aus dem pfälzischen Grünstadt verantworten, weil er im Herbst 1998 einem Mann Geld für die Tötung einer Redakteurin der Ludwigshafener Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ geboten haben soll. Die Lokalredakteurin hatte wiederholt kritisch über dubiose Geschäfte des Angeklagten im Umfeld der Bank berichtet. Als der angeblich Angestiftete die Tat ablehnte, soll der Angeklagte ihn aufgefordert haben, dann wenigstens den Sohn der Journalistin krankenhausreif zu prügeln.

Zudem wirft die Staatsanwaltschaft dem Angeklagten vor, er habe einen Bankmitarbeiter, der einen Betriebsrat gründen wollte, massiv bedroht. Dritter Anklagepunkt sind die Untreue-Vorwürfe im Zusammenhang mit falschen Spesenabrechnungen. Der Angeklagte hatte zu Prozessbeginn in der vergangenen Woche alle Vorwürfe bestritten

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