Frau Schmidts Richtlinien/7/09

live-text vom 28. Juli – Richtlinien, Rechtslagen, Schieflagen –
28. Juli – Richtlinien, Rechtslagen, Schieflagen – last page view: 2.340.300.
gestern: 4.281
heute: 1.604 – willkommen!

9 Uhr 15/ 9 Uhr 30

So!

Das Layout ist tischgedeckt!
Der Text serviert!
Bitte zugreifen..!
Help yourself…!

Tja-ja!
„Alles
durch
Richtlinien & Rechtslagen gedeckt!“

Schon mal’n hässlicheren Satz gehört?
Von der Klangfarbe her?
Und erst der Inhalt!

Momenti..!

„Verschanzt!“
fällt dir dazu ein.

„Verschanzt sich hinter der
Bürokraten-Sprache
wo Fingerspitzengefühl angesagt wäre!
Augenmaß für das rechte Maß…!
Was noch machbar ist.
Und was nicht mehr vertretbar!

Doch dieses Gefühl ..
ist
abhanden gekommen,
lange, längst.

„Regieren macht Spaß!“
trompetete Gerd Schröder, SPD, einst,
als er Bundeskanzler geworden war.

Und seine Minister-Männerkollegen
zeigten dies auch fortan ungeniert.
Heute sind die Fotos jener Köpfe online zu sehen,
deren Unbekümmertheit Feminissima gestern
oder vorgestern auf dieser Site skizziert hatte.
Den charmanten Monsieur Clement,
dieses besondere Prachstück
einer SPD-Ausgabe,
hatte sie dabei noch vergessen.
Heute prangen all die netten Köpfe auf sz-online:

„Jetzt bin ich gewählt!
Jetzt kann ich prassen!
Jetzt kann ich aus dem Vollen schöpfen!
Jetzt kann ich zeigen,
was ein „Volksvertreter“ ist:

Einer der stellvertretend
(für das Volk lebt,
das ihn gewählt hat!)
und zwar sehr gut!
für das dumme Wahlvolk!
Endlich bin ich am Ziel aller Privilegien!

Dafür soll das naiv-gutgläubige Wahlvolk
jetzt blechen und sich den Rücken krumm machen!“

SZ-online hat auch das
unvergessene Sommerfoto..
das Scharping teuer zu stehen kam:
ihn um seinen Job als SPD-Verteidigungminister brachte!
noch einmal hervorgekramt:

Scharping und Pilati
strahlend im Swimming-Pool
auf Mallorca:

Es ging dabei weniger um das Foto an sich.

Sondern um die Art und Weise
wie das Stelldichein
zustande gekommen war:

Ein kurzer Abstecher,
Zwischenstopp auf Mallorca mit
dem Luftwaffen-Jet,
um die Liebste kurz zu herzen,
dann weiter auf dem Dienstflug ..
wohin auch immer..

Natürlich gibt das was her!
Das hat den früher doch eher unscheinbaren
eher zurückhaltenden,
eher ein Mann,
den man nach vorne schubsen mußte,
statt dass er freiwillig …

Ja, schneidig!
Und auch schnittig.
Wenn du dir vorstellst,
wie der Mann dann geschmeidig
aus dem Jet sprang…
wer würde nicht beeindruckt sein,
als Frau, nicht wahr-nicht…
wenn dein Freund mal eben per Jet
reinschaut,
to spend an afternoon with you.

Die Beteuerungen,
wir hören sie gerade auch wieder…
von der Dauerlächelnden,
die auch noch in Denia lächelte,

„alles gedeckt, abgedeckt,
alles von Richtlinien, der Rechtslage gedeckt…“

Wobei ihr Rendez-vous weniger amourös:
Sie besuchte Ex-Deutsche
aber noch Wahlvolk-Deutsche im Altenwohnheim
an der Costa Blanca.

Und der geklaute 100.000 Euro teure Dienstwagen
nicht einmal versichert.

Es köchelt hoch…
es kocht hoch…
es kocht über…

Ulla tut das alles
als „aufgebauschtes Sommerloch-Theater“
ab.
Die Impertinenz der Mächtigen…?!

Aber was bleibt ihr anderes übrig?
Die Alternative wäre der Rücktritt.

Aber wer gibt schon freiwillig
SOLCHE
Privilegien
ab….?

Jetzt wäre noch interessant zu erfahren,
WIE die Gesundheitsministerin denn in den Urlaub
geflogen ist?
Angeblich privat,
hieß es gestern…

Aber sie betont doch gerade,
sie „arbeite immer auch im Urlaub!“
daher habe der Chauffeur nachreisen müssen.
Und ihr ja auch ihr PC-Büro mitgebracht.
Und dass er seinen 15jährigen Bub auf die Reise mitgenommen hat…
wer wollte da etwas Böses bei sehen?
Und dass die Hintertür des Appartements offen…
in dessen Räumen sich Creditcard & Autoschlüssel..
des Chauffeurs befanden..

Sollte nicht hier auch mal ein Augenmerk..?

Die feine Karre
brauchte also gar nicht erst aufgebrochen zu werden..

Alles geplant?