Der Sohn von Jean Seberg hat ein Buch geschrieben/8/09

live-Site vom 4.8./19 Uhr 35
30 Jahre nach dem Selbstmord seiner Eltern hat der Sohn zur Feder gegriffen:

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gestern: 3.195
heute: 877 – willkommen!

Das Schicksal
von Kindern
berühmter Eltern….

Kürzlich las man erstmals
vom erwachsenen Sohn der Brigitte Bardot,
der in Dänemark lebe
und keinerlei Kontakt zu seiner Mutter pflege,
sein Vater..,
war es nicht Jaques Charrier?

hatte er nicht wegen Brigitte Bardot
mehrere Selbstmordversuche verübt…?

Und bislang war wenig bekannt,
dass ein „Glamour-Paar“ der Vergangenheit…
auch einen Sohn hinterlassen hat:

Der jetzt gegen
sein „Niemandsein“,
sein „Leben im Schatten“ anschreibt.
Und seine Eltern den „Biographen“
und „den Medien“ entreißen will…
Der Sohn,
heute 47,
Alexandre Diego GARY,
hat sich in einem Roman zu Wort gemeldet,
actuellement nur auf Französisch,
noch nicht übersetzt:

Der Sohn der berühmten amerikanischen Schauspielerin
Jean Seberg,
die sich im Alter von 40 Jahren
wegen ihrer unheil-baren Depressionen
und ihres Alkoholismus umbrachte,
sein Vater,
der gefeierte Schriftsteller Romain Gary,
in Russland geborener Jude,
Vater unbekannt,
der als einziger Mensch bislang
zwei mal den Prix Goncourt erhielt,
was gegen die Statuten verstößt :

1956 für :

„Les racines du ciel“

Später für einen Roman,
den er unter Pseudonym veröffentlicht hatte.
Der Skandal perfekt.
Als es herauskommt.

Der Prix Goncourt
ist der höchste Literaturpreis Frankreichs.

Seine Mutter war 21,
sein Vater 45,
als beide sich kennenlernten,
ein Coup de Foudre.
Liebe auf den ersten Blick.
Dass beide verheiratet waren,
störte sie nicht.
Hinderte sie nicht daran,
alsbald zusammenzuziehen.
Die Scheidung einzureichen.
Und einander zu heiraten.

Um sich nach 7 Jahren wieder scheiden zu lassen.

Eine Scheidung,
die Romain Gary per Pressekonferenz
bekanntgibt.

Dem Vater verfallen die Frauen „scharenweise“.
Und auch Jean Seberg
„hatte Affären“,
schreibt ihr Sohn,
der zu seiner spanischen Kinderfrau Mama sagte
und zu seiner Mutter „Jean“.

Als ihr Ungeborenes,
ein Mädchen,
aus „einer Affaire“,
nach einem verhinderten Selbstmordversuch Jean Sebergs
per Kaiserschnitt
tot entbunden wird,

„ist das weitere Leben von Jean
nur noch die Chronik
eines angekündigten Selbstmords“.
schreibt ihr Sohn.
Ihre Schuldgefühle und ihre Trauer geben ihr den Rest:
Sie versinkt in Depressionen.
Stürzt sich in unglückliche Liebschaften.
Trinkt viel, viel zu viel.

Als sie am 8. September 1979
tot auf dem Rücksitz ihres Wagens aufgefunden wird,
vergiftet mit Barbituraten,
hält sie einen Zettel in der Hand:

„Vergib mir!
Ich kann nicht länger leben mit meinen Nerven!“

Du bist schockiert, entsetzt,
wenn du dies jetzt liest.
Dieses ungeheure Drama im Leben einer Frau,
die als Star der NOUVELLE VAGUE mit
„AUSSER ATEM“
an der Seite von JEAN PAUL BELMONDO weltberühmt geworden ist,
bis heute besitzt der Film Kultstatus.

Ihr Ex-Mann erschoss sich 15 Monate später,
nach dem Selbstmord seiner Ex-Frau:

am 2. Dezember 1980.

Auch er hinterließ eine Notiz:

„Keine Verbindung zu Jean Seberg.
Liebhaber von gebrochenen Herzen
werden freundlichst gebeten,
woanders zu gucken.“

Für den Sohn jedoch
standen die beiden Selbstmorde sehr wohl in einer
traurigen Beziehung zueinander!

Eben erst hatte er die Mutter verloren,
da geht auch der Vater.

„Es war mir nie in den Sinn gekommen,
dass er eine solche Handlung
vollziehen könnte.“

Der Schock war um so härter.
Und verheerender.
Der Sohn erlebt erneut,
dass er nicht imstande war,
seine Eltern von diesem Schritt abzuhalten.

Dass er selbst für beide
nicht „wichtig“ genug,
um am Leben zu bleiben.

La fureur du drame de ses parents
beaucoup plus forte
que l’amour pour leur fils..“

In diesen Tagen,
so schreibt die
FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG
am vergangenen Sonntag,
kommt in Spanien das erste Kind von Alexandre Diego Gary auf die Welt,
eine Tochter.

Die erste Enkelin von Jean Seberg und Romain Gary…

La vie continue…
Bonjour Tristesse!

Der Titel des Romans:

Alexandre Diego Gary:

„S. ou l’espérance de vie“,
Gallimard, 169 Seiten,
14,25 Euro