{"id":86173,"date":"2010-12-22T11:37:54","date_gmt":"2010-12-22T11:37:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feminissima.de\/?p=86173"},"modified":"2010-12-22T11:37:54","modified_gmt":"2010-12-22T11:37:54","slug":"quecksilber-das-hochpro-gift-auch-in-speisen-amalgam-und-spar-leuchten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2010\/12\/22\/quecksilber-das-hochpro-gift-auch-in-speisen-amalgam-und-spar-leuchten\/","title":{"rendered":"QUECKSILBER&#8230;das hochpro-Gift..auch in Speisen, Amalgam und SPAR-LEUCHTEN.."},"content":{"rendered":"<p>ja, erweiternd wg. &#8222;Sparleuchten haben zu viel Quecksilber..!&#8220;<\/p>\n<p>Quelle &#8211; aus dem Internet und einer Chemie-Vorlesung der Uni Kiel&#8230;aus dem Jahre 1993 allerdings&#8230;aber es geht ja um die Basics&#8230;<br \/>Quecksilber ist ein starkes Gift. Schon der Naturforscher und Arzt GEORGIUS AGRICOLA berichtete um 1500 von der &#8222;Quecksilberkrankheit&#8220; bei Minenarbeitern im Harz. Auch die ber\u00fchmten Quecksilbergruben von Almaden in Spanien, aus denen schon im Altertum Zinnober, HgS, gef\u00f6rdert wurde, standen im Ruf, die Gesundheit der Arbeiter zu sch\u00e4digen.<\/p>\n<p>Heute wissen wir, da\u00df bei der Vergiftung durch &#8222;Quecksilber&#8220; drei verschiedene F\u00e4lle zu unterscheiden sind:<\/p>\n<p>Vergiftungen durch<\/p>\n<p>   1. metallisches Quecksilber,<\/p>\n<p>   2. Quecksilbersalze mit dem Ion Hg2+,<\/p>\n<p>   3. organische Quecksilberverbindungen, vor allem Methylquecksilber, CH3HgX.<\/p>\n<p>1. Die Giftwirkung des metallischen Quecksilbers wurde durch die detaillierten Aufzeichnungen des deutschen Chemikers ALFRED STOCK aus dem Jahre 1926 besonders eindrucksvoll dokumentiert. STOCK ist einer der Erfinder der Hochvakuumtechnik, mit der man luft- und feuchtigkeitsempfindliche Verbindungen gut handhaben konnte.<\/p>\n<p>Diese Apparaturen wurden mit fl\u00fcssigem Quecksilber nach au\u00dfen abgeschlossen. Zwar verdampft Quecksilber nur in ganz geringem Umfang, doch reicht diese Menge aus, um &#8211; wenn sie \u00fcber einen langen Zeitraum \u00fcber die Atemluft aufgenommen wird &#8211; Erkrankungen auszul\u00f6sen. STOCK hat die Vergiftungssymtome genau beschrieben, die durch eine solche Aufnahme von metallischem Quecksilber \u00fcber die Atemwege auftreten. Anfangs ist es nur ein leichtes Bluten des Zahnfleisches, sp\u00e4ter folgen Ged\u00e4chtnisschw\u00e4che, Kopfschmerzen, Verdauungsst\u00f6rungen bis hin zu schwersten Sch\u00e4digungen des Nervensystems. Das inhalierte Quecksilber sammelt sich im menschlichen K\u00f6rper an und wird nur langsam mit dem Harn wieder ausgeschieden.<\/p>\n<p>Bei metallischem Quecksilber f\u00fchren die chronischen Wirkungen von inhalierten Quecksilberd\u00e4mpfen zur gesundheitlichen Beeintr\u00e4chtigung, dagegen ist die akute Toxizit\u00e4t, d.h. die kurzzeitig wirkende Giftigkeit, von Quecksilber gering. Wird metallisches Quecksilber verschluckt, wird es vom K\u00f6rper kaum aufgenommen und entfaltet keine toxischen Wirkungen. Daher sind die Berichte auch durchaus glaubw\u00fcrdig, da\u00df man im Mittelalter metallisches Quecksilber zur Behandlung von Verstopfungen verabreichte.<\/p>\n<p>2. Ganz anders ist das Verhalten von anorganischen Quecksilbersalzen, die in der Regel das Ion Hg2+ enthalten. Hier ist die akute Toxizit\u00e4t durchaus von Bedeutung: in fr\u00fcheren Zeiten wurde Quecksilberchlorid nicht selten von M\u00f6rdern und Selbstm\u00f6rdern als Gift verwendet. Die einmalig verabreichte Menge von 1 g HgCl2 f\u00fchrt in der Regel zum raschen Tod. Da\u00df auch hier die Dosis f\u00fcr die Giftwirkung entscheidend ist, belegen die historischen Quellen, nach denen Quecksilberverbindungen seit dem Altertum als Heilmittel verwendet wurden. Solange quecksilberhaltige Arzneimittel in gr\u00f6\u00dferem Umfang eingesetzt wurden, waren Vergiftungen bei der Verabreichung dieser Medikamente recht h\u00e4ufig. Vereinzelt kommt dies auch heute noch vor, da einige hom\u00f6opathische Arzneimittel Quecksilberverbindungen enthalten.<\/p>\n<p>Doch auch chronische Wirkungen wurden beobachtet: bei der Herstellung von Hutfilz wurden fr\u00fcher Quecksilberverbindungen eingesetzt. Nach dem Trocknen des Filzes verblieb der quecksilberionenhaltige Staub relativ lange in den schlecht gel\u00fcfteten Arbeitsr\u00e4umen und f\u00fchrte zu einer Erkrankung der Hutmacher, die sich in nerv\u00f6sen St\u00f6rungen \u00e4u\u00dferte. Man nimmt daher an, da\u00df die Redewendung &#8222;verr\u00fcckt wie ein Hutmacher&#8220; auf das Zittern dieser Handwerker zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Bei Hutmachern trat diese Erkrankung sehr h\u00e4ufig auf, wenn sie lange Zeit unter diesen Bedingungen gearbeitet hatten.<\/p>\n<p>3. Gef\u00e4hrlicher als metallisches Quecksilber und die anorganischen Quecksilbersalze sind die organischen Quecksilberverbindungen, von denen das Methylquecksilberion CH3Hg+ die wichtigste Verbindung ist. Der Grund hierf\u00fcr liegt in der hohen Fettl\u00f6slichkeit dieser Verbindungen, so da\u00df bei Methylquecksilber bis zu 95% der in den K\u00f6rper eingebrachten Menge aufgenommen und \u00fcber das Blut vor allem ins Gehirn transportiert wird. Schwerste Sch\u00e4digungen des Zentralnervensystems, zum Teil irreversible Seh- und H\u00f6rst\u00f6rungen sind die Folgen einer solchen Vergiftung.<\/p>\n<p>Ihre traurige Ber\u00fchmtheit erlangte diese Verbindungsklasse insbesondere durch die Katastrophe von Minamata in Japan, bei der 1952 52 Menschen ums Leben kamen. Gestorben sind sie an einer Fischvergiftung, die auf ungew\u00f6hnlich hohe Konzentrationen an CH3HgSCH3 in den Fischen zur\u00fcckgef\u00fchrt werden konnte. Es war nachzuweisen, da\u00df diese Verbindung aus einer nahegelegenen chemischen Fabrik stammte, wo die Hg(II)-Salze als Katalysatoren bei der Herstellung von Acetaldehyd aus Acetylen verwendet wurden. Die bei diesem Proze\u00df anfallenden Abw\u00e4sser hatte man einfach in die flache See abgelassen.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher war es \u00fcblich, Saatgetreide mit &#8222;Beizen&#8220; zu behandeln, die Methylquecksilber enthielten. Vergiftungen durch unsachgem\u00e4\u00dfe Handhabung traten dabei zwar auf, viel gravierender waren jedoch die F\u00e4lle, wo Vergiftungen die Folge eines irrt\u00fcmlichen Verzehrs von gebeiztem Saatgetreide waren. Im Irak wurden im Winter 1971\/72 \u00fcber 6000 Menschen mit Vergiftungserscheinungen nach einem Verzehr von Brot, das aus gebeiztem Saatgetreide gebacken war, in die Kliniken eingeliefert. 459 Menschen starben an der Vergiftung.<\/p>\n<p>Als es in Schweden zu einem Massensterben von Wildv\u00f6geln durch mit Methylquecksilber gebeiztes Saatgetreide kam, wurde diese Form der Saatbeize 1966 dort verboten. Viele andere L\u00e4nder schlossen sich an, so da\u00df diese Form der Beize heute nicht mehr gebr\u00e4uchlich ist.<\/p>\n<p>Die Hautquelle f\u00fcr Methylquecksilber bildet Fisch aus belasteten Gew\u00e4ssern. Aus Untersuchungen in Schweden ist bekannt, da\u00df bestimmte Bakterien in der Lage sind Hg(II)-Salze in Abw\u00e4ssern von Papierfabriken zu methylieren. Heute wei\u00df man, da\u00df dieser Proze\u00df in allen mit Quecksilber(II)-salzen belasteten Abw\u00e4ssern ablaufen kann.<\/p>\n<p>Bakterien produzieren aus Hg(II)-Salzen das schon erw\u00e4hnte hochgiftige Methylquecksilber. \u00dcber die Nahrungskette wird diese Verbindungsklasse insbesondere in einigen Fischarten angereichert und gelangt \u00fcber die Nahrungsmittelaufnahme in den Menschen (vgl. Abb. 30). Bei Hechten als Endglieder der Nahrungskette im Wasser wurde eine Anreicherung bis um den Faktor 3000 gefunden.<\/p>\n<p>Abb. 30: Quecksilberkontamination in der terrestrischen und aquatischen Nahrungskette (nach AID 35, Heft 1 (1990)<\/p>\n<p>In den offiziellen Angaben \u00fcber Grenz- und Richtwerte wird nicht zwischen unterschiedlich gebundenem Quecksilber unterschieden, sondern summarisch von &#8222;Quecksilbergehalten&#8220; gesprochen. Wenn wir im folgenden Schwermetallbelastungen besprechen, geben wir, wie in der Fachliteratur \u00fcblich, nur &#8222;Quecksilbergehalte&#8220; beziehungsweise &#8222;Cadmiumgehalte&#8220; an und differenzieren nur bei speziellen Fragen zwischen den einzelnen Quecksilber- beziehungsweise Cadmium-Verbindungen. Da es bei den hier vorkommenden Mengen immer um die Frage der chronischen Belastung geht, wozu die einzelnen Verbindungen vergleichbare Beitr\u00e4ge liefern, ist dies auch v\u00f6llig gerechtfertigt.<\/p>\n<p>Aus den Verzehrgewohnheiten und dem durchschnittlichen Quecksilbergehalt einiger Nahrungsmittel (Tab. 15) l\u00e4\u00dft sich errechnen, da\u00df tierische Lebensmittel zu etwa 55% an der Quecksilberbelastung des Menschen beteiligt sind (Abb. 31).<\/p>\n<p>Abb. 31: Quecksilberaufnahme aus verschiedenen Lebensmitteln (100 % = 14 mg\/d)<\/p>\n<p>In den B\u00f6den ist der Gehalt an Quecksilbersalzen im allgemeinen niedrig. Normale Ackerb\u00f6den enthalten im Mittel 0,02 mg\/kg. Wird Quecksilber von den Pflanzen aufgenommen, so verbleibt der gr\u00f6\u00dfte Teil (90 bis 99%) in den Wurzeln. Daher ist der Quecksilbergehalt pflanzlicher Nahrungsmittel im allgemeinen unbedeutend.<\/p>\n<p>Wie ist nun aber die Ausbringung von Kl\u00e4rschlamm zu D\u00fcngezwecken auf Ackerb\u00f6den zu beurteilen?<\/p>\n<p>Kl\u00e4rschl\u00e4mme enthalten immer eine bestimmte Menge Schwermetalle. Die Kl\u00e4rschlammverordnung regelt, da\u00df die Ausbringung nur dann erlaubt ist, wenn der Quecksilbergehalt die Grenze von 2 mg\/kg nicht \u00fcbersteigt. Weil nun nur ganz wenig Quecksilber vom Boden in ein Getreidekorn oder eine \u00e4hnliche Frucht \u00fcbergeht, ist es unbedenklich, auf Ackerfl\u00e4chen Kl\u00e4rschl\u00e4mme auszubringen, die den Anforderungen der Kl\u00e4rschlammverordnung gen\u00fcgen. Auch neuere Untersuchungen, die an Pflanzen vorgenommen wurden, die auf den Halden eines ehemaligen Quecksilberbergbaus in Rheinland-Pfalz wachsen, best\u00e4tigen diesen Mechanismus. Steigt jedoch der Quecksilbergehalt im Boden stark an (im untersuchten Fall auf den 10000-fachen Wert der Kl\u00e4rschlammverordnung von 2 mg\/kg), werden dann allerdings auch in der Frucht Werte gefunden, die oberhalb der durch die Bundesverordnung oder die WHO als Richtwerte festgesetzten Grenzen liegen.<\/p>\n<p>In Tabelle 15 ist der durchschnittliche Quecksilbergehalt einiger ausgew\u00e4hlter Lebensmittel angegeben. Es f\u00e4llt auf, da\u00df in Pilzen hohe Quecksilbergehalte zu finden sind. Pilze sind Quecksilbersammler: In manchen Arten ist bei ihnen eine Anreicherung bis um den Faktor 500 &#8211; verglichen mit der Bodenkonzentration &#8211; festzustellen.<\/p>\n<p>Tab. 15: Quecksilbergehalte einiger ausgew\u00e4hlter Nahrungsmittel<\/p>\n<p>Lebensmittel \t<\/p>\n<p>Quecksilbergehalt\/mg\/kg<\/p>\n<p>Milch \t<\/p>\n<p>9<\/p>\n<p>Eier \t<\/p>\n<p>3<\/p>\n<p>Rindfleisch \t<\/p>\n<p>2<\/p>\n<p>Schweinefleisch \t<\/p>\n<p>5<\/p>\n<p>Rinderleber \t<\/p>\n<p>21<\/p>\n<p>Schweineleber \t<\/p>\n<p>47<\/p>\n<p>Kalbsnieren \t<\/p>\n<p>14<\/p>\n<p>Schweinenieren \t<\/p>\n<p>246<\/p>\n<p>S\u00fc\u00dfwasserfische \t<\/p>\n<p>271<\/p>\n<p>Seefische *) \t<\/p>\n<p>196<\/p>\n<p>Hg-Problemfische **) \t<\/p>\n<p>1070<\/p>\n<p>Weizen \t<\/p>\n<p>7 &#8211; 22<\/p>\n<p>Kartoffeln \t<\/p>\n<p>6<\/p>\n<p>Gem\u00fcse \t<\/p>\n<p>13 -47<\/p>\n<p>Pilze \t<\/p>\n<p>20 &#8211; 500<\/p>\n<p>Obst \t<\/p>\n<p>5 &#8211; 8<\/p>\n<p>Wein \t<\/p>\n<p>1<\/p>\n<p>Bier \t<\/p>\n<p>2<\/p>\n<p>Trinkwasser \t<\/p>\n<p>0.1 &#8211; 3<\/p>\n<p>*) ohne Hg-Problemfische<\/p>\n<p>**) Heringshai, Dornhai, Blauleng, Heilbutt, Steinbutt, Eishai<\/p>\n<p>Woher stammt dieses Quecksilber?<\/p>\n<p>Quecksilber geh\u00f6rt eher zu den seltenen Elementen, kommt jedoch in Spuren \u00fcberall auf der Erde vor. Zwischen Erdoberfl\u00e4che und Atmosph\u00e4re existiert ein globaler, nat\u00fcrlicher Quecksilberzyklus, in dem j\u00e4hrlich mindestens 60000 Tonnen Quecksilber &#8222;bewegt&#8220; werden: Quecksilber verdampft aus seinen metallischen Lagerst\u00e4tten und wird in betr\u00e4chtlichen Mengen aus t\u00e4tigen Vulkanen freigesetzt. Mit dem Regen gelangt es zur Erdoberfl\u00e4che zur\u00fcck. Dazu kommen Emissionen aus menschlicher T\u00e4tigkeit, die nach den vorliegenden Absch\u00e4tzungen mengenm\u00e4\u00dfig unter dem Wert liegen, der durch den nat\u00fcrlich Kreislauf gegeben ist. Hier sind vor allem zu nennen: Verbrennung fossiler Brennstoffe (ca. 5 000 t\/pro Jahr), Bergbau und Erzverh\u00fcttung, Industrieabw\u00e4sser und M\u00fcllverbrennung (vgl. Abb. 32).<\/p>\n<p>Abb. 32: Quecksilberkreislauf zwischen Erdoberfl\u00e4che und Atmosph\u00e4re (nat\u00fcrlicher Anteil: ca. 60000 t\/Jahr; anthropogener Anteil: ca. 10000 t\/Jahr)<\/p>\n<p>Wie sind die heute gegebenen Quecksilberkonzentrationen hinsichtlich ihrer Wirkung auf die menschliche Gesundheit zu beurteilen?<\/p>\n<p>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat als &#8222;vorl\u00e4ufig duldbar&#8220; eine Wochendosis mit dem Wert von 0,3 mg Quecksilber festgesetzt; davon sollten maximal 0,2 mg in Form von Methylquecksilber aufgenommen werden. Um diese Werte einzuhalten, wurden in der Bundesrepublik Richtwerte f\u00fcr Quecksilber in Nahrungsmitteln festgesetzt (Tab. 16).<\/p>\n<p>Tab. 16: Richtwerte f\u00fcr Quecksilber 1986<\/p>\n<p>Lebensmittel \tQuecksilber (mg\/kg bzw. mg\/l)<\/p>\n<p>Milch, Kondensmilch, K\u00e4se \t<\/p>\n<p>0.01<\/p>\n<p>Eier \t<\/p>\n<p>0.03<\/p>\n<p>Fleisch \t<\/p>\n<p>0.03<\/p>\n<p>Innereien \t<\/p>\n<p>0.1<\/p>\n<p>Fleischwaren \t<\/p>\n<p>0.05<\/p>\n<p>Schalenfr\u00fcchte \t<\/p>\n<p>0.03<\/p>\n<p>Fisch \t<\/p>\n<p>1.0*)<\/p>\n<p>Getreide \t<\/p>\n<p>0.03<\/p>\n<p>Kartoffeln \t<\/p>\n<p>0.02<\/p>\n<p>Gem\u00fcse \t<\/p>\n<p>0.05<\/p>\n<p>Obst, N\u00fcsse \t<\/p>\n<p>0.03<\/p>\n<p>Erfrischungsgetr\u00e4nke \t<\/p>\n<p>0.01<\/p>\n<p>Wein, Bier \t<\/p>\n<p>0.01<\/p>\n<p>Trinkwasser \t<\/p>\n<p>0.001**)<\/p>\n<p>*) Verordnungswert Quecksilberverordnung, Fische<\/p>\n<p>**) Verordnungswert Trinkwasserverordung<\/p>\n<p>Bei Einhaltung dieser Richtwerte nimmt der Mensch mit fischfreier Nahrung t\u00e4glich etwa 0,01 mg Quecksilber auf, so da\u00df der WHO-Wert deutlich unterschritten wird. Eine \u00dcberschreitung des Wertes ist zur Zeit nur zu bef\u00fcrchten, wenn die Nahrung aus viel Fisch und gro\u00dfen Mengen Pilzen besteht.<\/p>\n<p>Die Arbeiter in den Goldminen auf den Philippinen stellen solche Rechnungen sicherlich nicht an. Ihnen geht es zuerst einmal ums \u00dcberleben &#8211; der &#8222;Luxus&#8220;, ein gesundes Leben durch Uberwachung von Grenz- und Richtwerten zu gew\u00e4hrleisten, wird ihnen nicht zuteil.<\/p>\n<p>Wann ist der WHO-Grenzwert f\u00fcr Quecksilber im K\u00f6rper \u00fcberschritten? Eine \u00fcberschl\u00e4gige Rechnung zeigt dies: Man geht von einem mittleren Quecksilbergehalt in Seefischen von 0,2 mg\/kg und Pilzen von 0,1 mg\/kg aus. Man nimmt weiter an, da\u00df die H\u00e4lfte des in den Nahrungsmitteln vorhandenen Quecksilbers vom Magen aufgenommen wird. Unter diesen (realistischen) Annahmen darf man in der Woche nicht mehr als 3 kg Fisch oder 4 kg Pilze essen, um unter diesem Grenzwert zu bleiben. Auch mit einer &#8222;gemischten&#8220; Kost, die aus 2 kg Fisch und 2 kg Pilzen besteht, wird der Grenzwert erreicht.<\/p>\n<p>&#8222;Ihre F\u00fcllung mu\u00df erneuert werden. Sie ist nicht mehr in Ordnung.&#8220; Nach dieser Diagnose geht der Zahnarzt ans Werk und entfernt unter Einsatz von Bohrer und Pinzette die alte Amalgamf\u00fcllung. Noch bevor die letzten Sirrt\u00f6ne des Bohrers verklungen sind, kommt die eindringliche Bitte des Patienten: &#8222;Aber bitte kein neues Amalgam!&#8220; Die Furcht des Patienten ist verst\u00e4ndlich. Denn noch immer nicht beendet ist die jahrelange Diskussion um die Gefahr durch quecksilberhaltige Zahnf\u00fcllungen. Beim Versuch, den Stand der Diskussion zu bewerten, kann folgende Feststellung getroffen werden. S\u00e4mtliche bisher vorliegenden Untersuchungsergebnisse schlie\u00dfen eine signifikante Quecksilberbelastung durch intakte Amalgamplomben aus. F\u00fcr den gesunden &#8222;Durchschnittsmenschen&#8220; ist eine gesundheitliche Beeintr\u00e4chtigung nach dem heutigen Stand der Kenntnisse sehr unwahrscheinlich. Nicht auszuschlie\u00dfen sind Einfl\u00fcsse bei Personen mit nicht intaktem Immunsystem &#8211; aber diese Personengruppe reagiert auf alle Umwelteinfl\u00fcsse st\u00e4rker als die &#8222;Normalbev\u00f6lkerung&#8220;. Der derzeitige Stand der Kenntnisse rechtfertigt die Forderung nach einem generellen Amalgamverbot nicht &#8211; eine Formulierung, die die M\u00f6glichkeit zul\u00e4\u00dft, da\u00df neue Erkenntnisse dies erfordern k\u00f6nnten. Das meiste Quecksilber wird beim Entfernen alter F\u00fcllungen frei. Hierbei kann es schon vorkommen, da\u00df der Patient einmalig die Menge von 0,16 mg Quecksilber aufnimmt. Der Vergleich mit den festgesetzten Grenzwerten stimmt mit der allgemeinen Erfahrung \u00fcberein, da\u00df das Entfernen alter Plomben kein gesundheitliches Risiko darstellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ja, erweiternd wg. &#8222;Sparleuchten haben zu viel Quecksilber..!&#8220;<\/p>\n<p>Quelle &#8211; aus dem Internet und einer Chemie-Vorlesung der Uni Kiel&#8230;aus dem Jahre 1993 allerdings&#8230;aber es geht ja um die Basics&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[35],"tags":[],"class_list":["post-86173","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-verbraucher","entry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>QUECKSILBER...das hochpro-Gift..auch in Speisen, Amalgam und SPAR-LEUCHTEN.. - 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