{"id":86132,"date":"2010-06-07T10:40:13","date_gmt":"2010-06-07T10:40:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feminissima.de\/?p=86132"},"modified":"2010-06-07T10:40:13","modified_gmt":"2010-06-07T10:40:13","slug":"eine-supissima-fuer-vier-schwaenze-wackeln-mit-dem-hund-emma-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2010\/06\/07\/eine-supissima-fuer-vier-schwaenze-wackeln-mit-dem-hund-emma-2010\/","title":{"rendered":"Eine SUPISSIMA f\u00fcr &#8220; Vier Schw\u00e4nze wackeln mit dem HUND&#8220; &#8211; EMMA 2010"},"content":{"rendered":"<p>heute gefunden.<\/p>\n<p>EMMA Fr\u00fchling 2010<\/p>\n<p>hartaberunfair<\/p>\n<p>Vier Schw\u00e4nze wackeln mit dem Hund&#8230;<\/p>\n<p>\u2026 und zwei Frauen plus ein Mann sind (fast) sprachlos. Diese Fernsehsendung im Ersten Programm h\u00e4tte eigentlich die postfeministische Moderne alarmieren m\u00fcssen.<\/p>\n<p>    (v. li) Bednarz, B\u00f6hm, Schwarzer, J\u00f6rges, Hallervorden, Baring und Moderator Plasberg.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich, denken wir, wir leben ja in der Epoche des Megatrends femal shift, selbstverst\u00e4ndlich beanspruchen und genie\u00dfen in politischen und wirtschaftlichen Gremien und in \u00f6ffentlichen Gespr\u00e4chsrunden Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleiche Rederechte. Man und frau machen in etwa gleich lange und gleich h\u00e4ufige Redebeitr\u00e4ge, erhalten gleich h\u00e4ufig das Wort erteilt, werden mit gleichem Respekt um ihre und seine Meinungen, Erkenntnisse und Bewertungen gebeten.<\/p>\n<p>Was aber ist da im Ersten Deutschen Fernsehen am 13. Januar in der politischen Talk-Show hartaberfair passiert? \u201eDie Sendung sollte in \u201ahart aber unfair\u2018 umbenannt werden!\u201c oder \u201eEine rabiat frauenfeindliche \u00f6ffentliche Flegelei!\u201c oder \u201eDoof, aber trotzdem hart\u201c. So und \u00e4hnlich lautete der Tenor zahlreicher ver\u00e4rgerter Publikumsurteile \u00fcber die Talk-Sendung von Moderator Frank Plasberg, die unter dem bezeichnenden Titel ausgestrahlt wurde: Streiten und Vertagen \u2013 Ist Merkels Murks-Koalition noch zu retten?<\/p>\n<p>Lange vor der Einf\u00fchrung von gender studies und sehr lange vor gender mainstreaming untersuchten wir jungen SprachwissenschaftlerInnen in den siebziger und achtziger Jahren auch solche \u201ekonversationellen Ereignisse\u201c wie TV-Gespr\u00e4che. Damals etablierten die beiden Professorinnen Luise F. Pusch und Senta Tr\u00f6mel-Pl\u00f6tz an der Universit\u00e4t Konstanz die deutsche \u201efeministische Linguistik\u201c. Was in konversationsanalytischen Forschungsarbeiten \u00fcber die unterschiedlichsten privaten und institutionalisierten \u2013 juristische, therapeutische, medizinische, wirtschaftliche, politische und eben auch \u00fcber journalistische \u2013 Kommunikationssituationen zu dieser Zeit herausgefunden und beschrieben wurde, erregte damals zun\u00e4chst enormes Aufsehen. Sodann l\u00f6ste es heftige Diskurse und weitere Forschung \u00fcber \u201em\u00e4nnliches versus weibliches Sprachverhalten\u201c aus und schuf schlie\u00dflich ein Bewusstsein f\u00fcr sprachliche Diskriminierung.<\/p>\n<p>Was ist, 30 Jahre sp\u00e4ter, aus diesen Erkenntnissen geworden? Im ersten Monat von Zwanzigzehn treffen sich zur hartaberfair-Talkrunde \u2013 unter dem erw\u00e4hnten, semantisch vorstrukturierenden Titel \u2013 dieselben sechs G\u00e4ste, die schon am 28. September 2009, dem Tag nach der Bundestagswahl, zusammen eingeladen gewesen waren, und die jetzt, hundert Tage nach der Wahl, konfrontiert mit ihren damals ge\u00e4u\u00dferten Hoffnungen und Erwartungen, erste Urteile nicht abgeben, sondern \u2013 wie der Sendungstitel nahe legt \u2013 eher f\u00e4llen sollten \u00fcber die aktuelle Politik von \u201eMerkels Murks-Koalition\u201c.<\/p>\n<p>    Alice Schwarzer, 24 Redebeitr\u00e4ge<\/p>\n<p>Neben dem langj\u00e4hrigen ehemaligen Moderator der ARD-Sendung Monitor, Klaus Bednarz; der Publizistin und EMMA-Herausgeberin Alice Schwarzer; dem Kabarettisten und inzwischen auch Theaterintendanten, Dieter Hallervorden, waren dies der emeritierte Historiker und Publizist Arnulf Baring, der Stern-Journalist Hans-Ulrich J\u00f6rges und die gerade vollj\u00e4hrige Sch\u00fclerin Miriam B\u00f6hm, ihres Zeichens Erstw\u00e4hlerin.<\/p>\n<p>Tagsdarauf freut man sich im Ersten Deutschen Fernsehen, wie viele Menschen \u201edie kontroverse Diskussion\u201c gesehen haben, denn \u201edie erste hartaberfair-Sendung nach der Winterpause beschert Moderator Frank Plasberg eine beachtliche Quote: 4,23 Millionen Zuschauer verfolgten den Schlagabtausch, das entspricht einem Marktanteil von 16,5%\u201c. Nach in der Vergangenheit stetig schw\u00e4cher gewordenem Publikumsinteresse erzielte das Format an diesem Abend \u201eseine insgesamt zweitbeste Quote\u201c.<\/p>\n<p>Zufrieden zieht Frank Plasberg, der bez\u00fcglich seines Moderationsstils (im FAZ-Interview) schon fr\u00fcher freim\u00fctig bekannte: \u201eWas mir fehlt \u2013 und da bin ich wom\u00f6glich manchmal unfair \u2013 ist ein Gen f\u00fcr Milde\u201c, folgendes Fazit: \u201eUnsere G\u00e4ste haben m\u00e4chtig Dampf abgelassen \u00fcber Merkels Koalition und damit offenbar den Nerv der Zuschauer und W\u00e4hler getroffen.\u201c<\/p>\n<p>Den Nerv getroffen, aber auf andere Weise, hat die Sendung auch bei Zuschauerinnen und W\u00e4hlerinnen. Schaudernd \u00e4u\u00dfert eine schweizerische Politikerin, es sei f\u00fcr sie gespenstisch gewesen, wie da im \u00f6ffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehen, unter einer fr\u00e9re et cochon spielenden Moderation, enthemmt p\u00f6belnd der dringende Wunsch nach F\u00fchrung artikuliert worden sei. W\u00e4re dieser mediale \u201eSchlagabtausch\u201c f\u00fcr mich nicht als ein signifikant normverletzendes konversationelles Ereignis ein Untersuchungsgegenstand, als TV-Konsumentin h\u00e4tte ich diese 75 Minuten mit ihrem brachialen Kampf ums Rederecht, ihrer feixenden Markigkeit, ihren abgestandenen Altherrenschl\u00fcpfrigkeiten, reaktion\u00e4ren und sexistischen Entgleisungen wohl nicht bis zuende verfolgt.<\/p>\n<p>Besonders arg wurde es allerdings, als das Recht auf Aus\u00fcbung von Moderationsmacht gebeugt wurde, der Moderator mit bevorzugten Talk-G\u00e4sten kungelte, zum Nachteil anderer G\u00e4ste.<\/p>\n<p>In dieser hartaberfair-Sendung erleben wir Plasberg als einen Moderator, der seine Talk-G\u00e4ste Miriam B\u00f6hm und Klaus Bednarz weitgehend \u00fcbergeht und ausgrenzt, der aber Dieter Hallervorden f\u00fcr Entgleisungen (\u201eMiriam ist bereits an mich vergeben!\u201c \u2013 \u201eGeht\u2019s in dieser Sendung ums Kinderderkriegen?\u201c \u2013 \u201eMinuswachstum ist wie negative Erektion\u201c) ungeschoren l\u00e4sst. Er r\u00fcgt ihn ebenso wenig wie die beiden r\u00fccksichtslosesten und unfairsten Diskutanten der Runde, Arnulf Baring und Hans-Ulrich J\u00f6rges. Mit diesen macht der Moderator sich gemein, feixt und witzelt mit ihnen, statt sie zur Ordnung zu rufen und zu z\u00fcgeln.<\/p>\n<p>    Hallervorden (14 Redebeitr\u00e4ge) und Baring (28).<\/p>\n<p>In vollem Ernst unterbricht Baring die Gespr\u00e4chspartnerin, als sie gerade wohlinformiert und absolut korrekt (wie auch der sendungseigene Faktencheck im Nachhinein best\u00e4tigen muss) \u00fcber die im internationalen Vergleich skandal\u00f6se und rasant angestiegene Kinderarmut in Deutschland spricht und dringend notwendige (steuer-) politische Abhilfema\u00dfnahmen vorschl\u00e4gt. Da interveniert Baring mit der atemberaubenden Auffassung, Schwarzer d\u00fcrfe gar nicht mitreden, weil sie keine eigenen Kinder habe (\u201eJa, Sie haben keine Kinder, Frau Schwarzer, da sind Sie nicht kompetent \u2013 nein wirklich nicht \u2013 wer keine Kinder erzogen hat, darf den Mund in diesem Punkt nicht aufmachen, das k\u00f6nnen Sie nicht!\u201c).<\/p>\n<p>Als die Publizistin auflacht, \u00fcberlappend fortf\u00e4hrt und darum ringt, ihren Redebeitrag zuende f\u00fchren zu k\u00f6nnen (\u201eSie sind reizend, Herr Baring, ich liebe Sie f\u00fcr diese Vergleiche, Sie geben mir solche Steilvorlagen. Haben Sie denn eins geboren? Und gewickelt und gef\u00fcttert?\u201c), wird sie nicht nur von Arnulf Baring st\u00e4ndig weiter unterbrochen (\u201eIch habe vier Kinder\u201c \u2026 \u201eda lass ich mir von Ihnen nicht am Zeuge flicken\u201c \u2026 \u201eda seien Sie mal ruhig vorsichtig!\u201c \u2026 \u201eSie haben doch gar keine Ahnung!\u201c \u2026 \u201eSie lesen wohl Ihre eigene Zeitung nicht richtig!\u201c \u2026 \u201eDie reine L\u00fcge, was Sie da sagen, unwahr!\u201c), sondern auch von Dieter Hallervorden (\u201eGeht\u2019s in dieser Sendung ums Kinderkriegen?\u201c \u2026 \u201eAlso da frag ich mich, wieso wir anderen \u00fcberhaupt eingeladen worden sind.\u201c), Herrn J\u00f6rges (\u201eJa, klar!\u201c) und schlie\u00dflich vom Moderator selbst (\u201eNicht jetzt wieder sticheln, Frau Schwarzer\u201c). Durch Themenwechsel und Filmeinspielung beendet der Moderator schlie\u00dflich das w\u00fcste Durcheinander \u2013 zum Nachteil der Sprecherin (\u201eK\u00f6nnen Sie, Frau Schwarzer, wir haben hier gesprochen, Frau Schwarzer, \u00fcber verfehlte Klientelpolitik \u2026\u201c).<\/p>\n<p>Der Gespr\u00e4chsteilnehmerin Alice Schwarzer, die in punkto Eloquenz den dominanten Mitdiskutanten durchaus ebenb\u00fcrtig ist, gelingen in dieser Runde immerhin 24 Redebeitr\u00e4ge, die fast ausnahmslos \u2013 wie hier \u2013 massiv gest\u00f6rt werden. Mehrfach versucht Schwarzer vergeblich zu Wort zu kommen, in den meisten F\u00e4llen verhindert das Hans-Ulrich J\u00f6rges, indem er ganz einfach die Stimme hebt, lauter, schneller, gestenreicher und vehementer (zweimal bis zur Heiserkeit) durchredet. Dreimal sogar indem er die Gespr\u00e4chspartnerin anfasst, ihren Unterarm herunter auf die Tischplatte dr\u00fcckt und so unmissverst\u00e4ndlich deutlich macht, dass jetzt gerade ihre Wortmeldung, wenn es nach ihm geht, unerw\u00fcnscht ist. Und es geht nach ihm, denn der Moderator greift nicht ein.<\/p>\n<p>Mit brachialem Behauptungswillen setzt sich der Stern-Journalist Hans-Ulrich J\u00f6rges durch, w\u00e4hrend er der Bundeskanzlerin Angela Merkel mangelnde Durchsetzungskraft anlastet (\u201eKann sie \u00fcberhaupt f\u00fchren, in Machtfragen sich durchsetzen, Rivalen ausschalten?\u201c \u2013 \u201eSie l\u00e4sst sich bevormunden\u201c \u2013 \u201eSie hat noch nie durchgezogen\u201c). Er beansprucht die bei weitem l\u00e4ngste Redezeit an diesem Abend und macht mit Abstand die meisten Redebeitr\u00e4ge: Bei nur drei offiziellen Worterteilungen bestreitet J\u00f6rges in 35 Redebeitr\u00e4gen eine mehr als drei mal solange Redezeit wie Miriam B\u00f6hm (13 Redebeitr\u00e4ge) und Dieter Hallervorden (14), er redet mehr als doppelt so lang wie Klaus Bednarz (13) und spricht jeweils ungef\u00e4hr ein Drittel l\u00e4nger als Alice Schwarzer und Arnulf Baring.<\/p>\n<p>Ein einziges Mal nur nimmt Moderator Frank Plasberg gegen\u00fcber dem solcherart dominant agierenden Stern-Journalisten seine Moderationsverpflichtung massiv intervenierend wahr, und zwar \u201eals Anwalt von Herrn Bednarz\u201c: Er stellt sich \u2013 im Wortsinn, auch physisch, \u2013 gegen einen abgefeimten eristischen Kunstgriff Hans-Ulrich J\u00f6rges\u2019, um eine Guido Westerwelle-Schm\u00e4hung bez\u00fcglich dessen Homosexualit\u00e4t zu entkr\u00e4ften, die der Stern-Mann indirekt und v\u00f6llig zu Unrecht Klaus Bednarz unterstellt hatte.<\/p>\n<p>So sehr ereifert sich der Talk-Gast J\u00f6rges, dass der Moderator nach mehreren erfolglosen Anl\u00e4ufen gen\u00f6tigt ist, sein Pult zu verlassen und sich direkt vor seinem Gast aufzubauen, um zu ihm durchzudringen: \u201eDas ist Schwachsinn!\u201c Der allerdings schert sich seinerseits um die Beitr\u00e4ge des Moderators so wenig wie um die der anderen Gespr\u00e4chsteilnehmerInnen, er unterbricht alle, auch Frank Plasberg, der ihn mitunter nur noch durch die Ank\u00fcndigung einer Filmeinspielung stoppen kann.<\/p>\n<p>    Hans-Ulrich J\u00f6rges, 35 Redebeitr\u00e4ge<\/p>\n<p>In nahezu allen F\u00e4llen ergreift der Stern-Mann Hans-Ulrich J\u00f6rges durch Unterbrechung der Redebeitr\u00e4ge anderer G\u00e4ste das Wort, h\u00e4ufig macht er an nicht \u00fcbergaberelevanten Stellen Einw\u00fcrfe, mehrfach st\u00f6rt er durch insistierend wiederholte Unterbrechungsversuche, die nach \u00dcberlappung nicht gleich gelingen oder abgewehrt werden.<\/p>\n<p>Am h\u00e4ufigsten unterbricht er Miriam B\u00f6hm und Alice Schwarzer, die beiden weiblichen G\u00e4ste. Nicht ein einziges Mal greift Moderator Plasberg zugunsten dieser beiden m\u00e4\u00dfigend ein.<\/p>\n<p>F\u00fcr den in dieser Talk-Runde f\u00fcr die EMMA-Herausgeberin generierten Gespr\u00e4chsstatus bezeichnend ist, dass eine Moderatoren-Frage, die an sie gerichtet worden war, wieder einmal, wie schon zuvor wiederholt, an ihrer Stelle von J\u00f6rges beantwortet wurde. Schwarzers kurze nachgereichte Antwort, als sie doch endlich zu Wort kommt, wird von sechs (!) Einw\u00fcrfen gest\u00f6rt: drei von Baring, zwei von J\u00f6rges und einem \u2013 semantisch aufschlussreichen \u2013 von Hallervorden. Die Sequenz ist repr\u00e4sentativ als pars pro toto:<\/p>\n<p>Schwarzer: \u201eWie war die Frage, lieber Herr Plasberg?\u201c Plasberg: \u201eDie Frage war tats\u00e4chlich, ob der Vergleich mit dem Kohl\u2019schen Aussitzhandwerk berechtigt ist.\u201c Schwarzer: \u201eNein, ich finde der Vergleich mit Helmut Kohl hinkt total. Wir haben \u2026\u201c Baring: \u201eNee, der hinkt nicht!\u201c Schwarzer. \u201eWir haben, \u2013 Moment, jetzt rede ich \u2026\u201c Hallervorden: \u201eDas kann dauern!\u201c Schwarzer: \u201eWir haben, \u2013 nicht so lang wie bei den Herren \u2013, wir reden hier von einem F\u00fchrungsbegriff \u2026\u201c Baring: \u201eDas ist doch etwas vollkommen anderes!\u201c J\u00f6rges: \u201e(\u00fcberlappend, unverst\u00e4ndlich) hei\u00dft nicht F\u00fchrung!\u201c Schwarzer: \u201e(\u00fcberlappend, unverst\u00e4ndlich) kann sie mitrei\u00dfen?\u201c Baring: \u201eDas kann keiner von denen allen!\u201c J\u00f6rges: \u201eSie l\u00e4sst sich bevormunden!\u201c<\/p>\n<p>Statt Schwarzers Rederecht zu sichern, statt ihr endlich die erforderliche Zeit und den Raum f\u00fcr eine Antwort auf seine Frage zu gew\u00e4hrleisten, entzieht der Moderator ihr jetzt das Wort (\u201eDazu sag ich Ihnen gleich noch was, Frau Schwarzer, jetzt sind wir wieder bei unseren Zuschauern!\u201c). Und es folgt eine der in dieser Sendung \u00fcblichen, die eigentliche Talk-Runde unterbrechenden Verlesung von per E-Mail eingegangenen Publikumsmeinungen.<\/p>\n<p>Frank Plasberg demontiert den Gespr\u00e4chsstatus seines weiblichen Gastes Alice Schwarzer nicht nur indem er ihr fair moderierende, unterst\u00fctzende Interventionen verweigert, sondern auch, indem er selbst unter Ausbeutung seiner Moderatorenrolle der Gespr\u00e4chsteilnehmerin systematisch das Rederecht beschneidet, unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig selten das Wort an sie vergibt und sie \u2013 und nur sie! \u2013 strategisch mithilfe semantischer Uneindeutigkeit, abgefedert durch Herumalbern und Witzelei unn\u00f6tigerweise r\u00fcgt und wie ein Schulm\u00e4dchen ma\u00dfregelt (\u201eRuhe bitte, Frau Schwarzer, es geht um unsere Zuschauer!\u201c; \u201eBeantworten Sie erst meine Frage!\u201c) ja, sie sogar l\u00e4cherlich macht und diskreditiert.<\/p>\n<p>Von der die Zuschauer-Mails vorlesenden hartaberfair-Mitarbeiterin wird eine Fernsehzuschauerin mit der Ansicht zitiert, sie halte Angela Merkels pr\u00e4sidialen F\u00fchrungsstil, ihr Sich-Heraushalten aus tagespolitischen Querelen f\u00fcr einen weiblichen Stil, da Frauen nicht zu Schauk\u00e4mpfen neigten. An dieser Stelle l\u00e4sst Frank Plasberg demonstrativ ein Prusten h\u00f6ren. \u201eIch musste gerade niesen\u201c, feixt er und grinst malizi\u00f6s, als seine Mitarbeiterin fragt: \u201eWarum lachst Du?\u201c<\/p>\n<p>Mit dieser szenischen Einlage werden vom Moderator Plasberg s\u00fcffisant die sattsam bekannten Klischees \u00fcber die angebliche verbale Dominanz von Alice Schwarzer aufgerufen, und der Coup gelingt \u2013 auch wenn diese Klischees der realen Gespr\u00e4chssituation in dieser TV-Runde mitnichten entsprechen. Das Saalpublikum greift dienstfertig und genau wie die Herren Mitdiskutanten komplizenhaft schmunzelnd den suggerierten wohlfeilen Seitenhieb des Moderators gegen die sich in dieser Runde vergeblich abm\u00fchende Alice Schwarzer auf.<\/p>\n<p>Denn sie m\u00fcht sich wahrhaft, k\u00e4mpft um faire Gleichbehandlung, pocht auf ihr Recht, angemessen zu Wort zu kommen. Sie blickt den Moderator mehrfach auffordernd an, protestiert, wenn sie \u00fcbergangen oder unterbrochen wird (\u201eMoment, Herr J\u00f6rges, ich m\u00f6chte auch mal \u2026\u201c, \u201eDa kommt man nicht dazu! Hallo!\u201c, \u201eDas ist jetzt nicht wahr!\u201c, \u201eHallo!\u201c, \u201eKuckuck!\u201c, \u201eMoment, Moment!\u201c).<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich, nachdem Frank Plasberg allzu lange durch Verzicht auf moderierende Intervention zugelassen hat, dass nicht nur Baring und J\u00f6rges sie systematisch unterbrechen, dass sich der Stern-Mann sogar \u00fcber Worterteilungen an sie hinwegsetzt und wiederholt an ihrer Stelle das Wort ergreift, wendet sie sich auf der Metaebene direkt an den Moderator. Sie versucht es mit Ironie: \u201eHerr J\u00f6rges ist im Prinzip kl\u00fcger als ich, vielleicht sollte er antworten! Er ist einfach \u2013 er wei\u00df alles!\u201c und erntet anstatt der eingeklagten \u00fcberf\u00e4lligen Unterst\u00fctzung vom Moderator Spott: \u201eEr is \u2019n Mann, Frau Schwarzer!\u201c<\/p>\n<p>Hier wird dem Saal- und dem TV-Publikum von Frank Plasberg \u2013 hart, aber unfair \u2013 immer locker und jovial aus den uralten, maroden Schl\u00e4uchen der tr\u00fcbe, allzu bekannte alte Wein serviert. In dieser TV-Sendung ist f\u00fcr den eklatanten Niveauverlust eine Moderation verantwortlich, die systematisch in manipulativer Weise machtabstinent bleibt, wo es geboten w\u00e4re, zu intervenieren, aber r\u00fcgt und eingreift, wo kein Bedarf besteht; die mit gezielt platziertem Unernst, scherzend und flachsend Partei nimmt; die marginalisiert, l\u00e4cherlich macht und systematisch konversationellen Misserfolg herstellt auf der einen Seite, koaliert, kungelt und fraternisiert auf der anderen.<\/p>\n<p>Schon die fr\u00fchen Analysen von strukturell sexistischen Kommunikationssituationen zeigten bereits vor Jahrzehnten, dass konversationeller Erfolg nicht m\u00f6glich ist, wenn in einer solchen Konstellation Moderationsmacht systematisch ausgebeutet und Gespr\u00e4chsstatus f\u00fcr die Teilnehmenden asymmetrisch hergestellt wird.<\/p>\n<p>Was die rein zahlenm\u00e4\u00dfige Asymmetrie der Teilnehmenden anbelangt \u2013 ein Moderator, vier Teilnehmer, zwei Teilnehmerinnen \u2013, \u00e4u\u00dferte sich Moderator Plasberg auch schon neidvoll \u00fcber weibliche Kolleginnen: \u201eIllner und Christiansen haben es insofern viel leichter, weil sie \u2013 ohne dass es negativ auff\u00e4llt \u2013 reine M\u00e4nnerrunden machen k\u00f6nnen, weil sie als Frau dazwischen sitzen.\u201c<\/p>\n<p>Aus der sprachwissenschaftlichen Humorforschung sind Witzhierarchien bekannt, es wird von oben nach unten gescherzt, und die so genannten in-group-identity-marker, die in heterogenen Settings als Ausschlussmechanismen fungieren. Hier in der hartaberfair-Sendung erf\u00fcllen diese Funktionen so genannte Herrenwitze (Hallervordens \u201enegative Erektion\u201c), Zweideutiges und Anz\u00fcglichkeiten, die nicht im Sportumkleideraum von pubertierenden Sch\u00fclern, sondern \u00f6ffentlich, vor einem Millionenpublikum im Fernsehen dargeboten werden.<\/p>\n<p>Ausgerechnet der faire, wohltuend h\u00f6fliche Klaus Bednarz \u2013 ihm allein gelang es, im Abschlussspielchen der Schlussrunde elegant die Antwort zu verweigern \u2013 wird unbeabsichtigt zum Ausgangspunkt jenes Wortspiels von Hans-Ulrich J\u00f6rges, das w\u00e4hrend der Sendung als anz\u00fcglicher Witz zum running gag wurde. Bednarz hielt sich im Verlauf des Abends zunehmend zur\u00fcck und lie\u00df sich nicht verleiten, in den P\u00f6bel-Duktus seiner Mitdiskutanten einzustimmen. Er findet, \u201edass im Verh\u00e4ltnis FDP zur Kanzlerin im Grunde der Schwanz mit dem Hund wackelt und nicht umgekehrt\u201c. J\u00f6rges setzt mit dem Einwurf: \u201eZwei Schw\u00e4nze wackeln mit dem Hund!\u201c die Verwendung dieser Redensart auf ein anderes Gleis.<\/p>\n<p>Moderator Plasberg kommt, als er eine Filmeinspielung mit Westerwelle und Seehofer ank\u00fcndigen m\u00f6chte, ins Stolpern.<\/p>\n<p>Plasberg: \u201eHerr J\u00f6rges hatte eben das Beispiel genannt, dass da zwei Schw\u00e4nze mit dem Hund wackeln, und da ist viel Platz, vielleicht f\u00fcr ein Machtwort. Schauen wir uns doch mal an, wieviel Spa\u00df eigentlich diese beiden haben, die f\u00fcr die Schw\u00e4nze stehen. (Gel\u00e4chter) Das Wortspiel geht v\u00f6llig in die Irre, Herr J\u00f6rges!\u201c (Gel\u00e4chter bei J\u00f6rges und im Saal). J\u00f6rges: \u201eH\u00f6ren wir auf damit!\u201c Plasberg: \u201eH\u00f6ren wir damit auf. Herr J\u00f6rges, Sie haben damit angefangen und das ist einfach ne Sackgasse.\u201c<\/p>\n<p>Aber es ging weiter in der Sackgasse, so funktioniert der Ausschlussmechanismus. Die Herren f\u00fchlen sich ermuntert, im weiteren Verlauf der Sendung so fortzufahren, als sei man unter sich.<\/p>\n<p>J\u00f6rges: \u201e\u2026 Wir haben von zwei Schw\u00e4nzen geredet, der eine wird eingekniffen werden, das sage ich Ihnen jetzt schon \u2026\u201c Plasberg: \u201eFangen Sie wieder an, Herr J\u00f6rges!\u201c J\u00f6rges: \u201eZum letzten Mal, weil das halt so nahe liegt \u2026\u201c<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter konnte es auch Baring sich nicht verkneifen. Auch er griff den anz\u00fcglichen running gag auf: \u201e\u2026 Die beiden Schw\u00e4nze, Herr J\u00f6rges, (Gel\u00e4chter) wir werden die Schw\u00e4nze heute nicht loswerden \u2026\u201c<\/p>\n<p>Am Ende dieser Sendung zeigte die Kamera das fassungslose Gesicht einer jungen Gymnasiastin, deren Wahl in dem Abschlussspielchen \u201eMit wem aus dieser Runde w\u00fcrden Sie sich jetzt ein Doppelzimmer teilen?\u201c laut und deutlich auf Alice Schwarzer, die zweite weibliche Anwesende in der Runde gefallen war, und die jetzt \u2013 wie das gesamte Publikum auch \u2013 aus einem der Gro\u00dfv\u00e4term\u00fcnder (Dieter Hallervorden) zu h\u00f6ren bekam: \u201eMiriam ist bereits an mich vergeben.\u201c Gro\u00dfes Gel\u00e4chter im Saal, Moderator Plasberg spricht zufrieden den Abspann.<\/p>\n<p>Alleinerziehende M\u00fctter, Kinderarmut, Ehegattensplitting, wen interessieren schon diese \u201eFrauenthemen\u201c, wo wir jetzt ganz andere Sorgen haben! Wenn in Zeiten der Krise ein solcher Altherren-Talk als \u201eSchlagabtausch\u201c mit populistischen Themen wieder Quote macht; wenn selbst weniger und k\u00fcrzere Redebeitr\u00e4ge wieder als zu lang (\u201eDas kann dauern!\u201c) geh\u00f6rt werden, weil frau \u2013 besonders wenn kinderlos \u2013 eigentlich am besten \u201eden Mund nicht aufmachen\u201c sollte; wenn l\u00e4ngst \u00fcberwunden geglaubte sexistische Kommunikationsmuster wieder salonf\u00e4hig werden \u2013 ja, dann sollte die \u201epostfeministische, emanzipierte Moderne\u201c zumindest alarmiert sein.<\/p>\n<p>Birgit Kienzle, EMMA 2\/2010<\/p>\n<p>Die Autorin ist Sprachwissenschaftlerin und analysierte zuletzt f\u00fcr EMMA Beckmanns Gespr\u00e4che mit Kanzler Schr\u00f6der und Kandidatin Merkel (2\/2005).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>heute gefunden.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[32],"tags":[],"class_list":["post-86132","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-supissima","entry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Eine SUPISSIMA f\u00fcr &quot; 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