{"id":86069,"date":"2010-02-16T11:04:25","date_gmt":"2010-02-16T11:04:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feminissima.de\/?p=86069"},"modified":"2010-02-16T11:04:25","modified_gmt":"2010-02-16T11:04:25","slug":"herdentrieb-und-2-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2010\/02\/16\/herdentrieb-und-2-2010\/","title":{"rendered":"Herdentrieb und..2\/2010"},"content":{"rendered":"<p>vom 12. 2. Aus &#8222;Grundformen der Angst&#8220;\/Fritz Riemann<br \/>12.2.update 18 Uhr 20<br \/>2.780.117.<br \/>heute: 1.310 &#8211; willkommen!<\/p>\n<p>\nRiemann, Fritz: &#8222;GRUNDFORMEN DER ANGST&#8220;, <\/p>\n<p>&#8222;DER HERDENTRIEB WILL DIE ANGST VOR DER SELBSTWERDUNG AUFL\u00d6SEN,<br \/>WIE AUCH DAS EINTAUCHEN IN EINE MASSE<br \/>DIE ANGST<br \/>VOR DER INDIVIDUATION AUFHEBT&#8220; <br \/>Seite 70\/71 ff<\/p>\n<p><\/p>\n<table width=\"100%\">\n<tr>\n<td style=\"background-image=url('images\/monet-heller.jpg')\"><font size=\"+1\"><\/p>\n<p>..das ist ja interessant!<\/p>\n<p>Schon immer hast du dich gefragt, <br \/>wie es f\u00fcr Menschen m\u00f6glich ist, <br \/>die eigene Meinung zugunsten einer <br \/>&#8222;Massenmeinung&#8220; &#8211; aufzugeben,<br \/>etwa in den politischen Parteien<br \/>so \u00fcblich geworden, <br \/>auch wenn es im GG hei\u00dft &#8211; <br \/>&#8218;der Abgeordnete ist allein seinem Gewissen verpflichtet&#8230;.&#8216;<\/p>\n<p>Als gr\u00f6\u00dften und in seinen Auswirkungen <br \/>desastr\u00f6sesten &#8222;Herdentrieb&#8220; <br \/>f\u00e4llt dir auch spontan der Nationalsozialismus ein&#8230;<\/p>\n<p>Das KAPITEL:<\/p>\n<p>&#8222;Die depressiven Pers\u00f6nlichkeiten&#8220;<br \/>\u00fcberschreibt Riemann mit:<\/p>\n<p>&#8222;DIE ANGST VOR DER SELBSTWERDUNG&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Hingabe im weitesten Sinn, <br \/>das DU auf ein Podest stellen&#8220;, <br \/>sich abh\u00e4ngig machen, <br \/>als Ausdruck des &#8222;Gebrauchtwerdens&#8220; &#8211; <br \/>&#8222;wer mich braucht, kann mich nicht verlassen!&#8220;<\/p>\n<p>Oder wenn ich meine \u00fcbergro\u00dfe Hilflosigkeit vermittele, <br \/>Abh\u00e4ngigkeit schaffe, <br \/>mich abh\u00e4ngig mache, <br \/>kann\/darf ich auch nicht verlassen werden. <\/p>\n<p>Die eigentliche Anlage,<br \/>Liebe geben zu wollen, <br \/>aber daf\u00fcr auch Liebe zu brauchen, <br \/>um sie geben zu k\u00f6nnen..!<\/p>\n<p>&#8230;:<\/p>\n<p>&#8222;Die erste Folge wird sein,<br \/>dass dadurch das DU,<br \/>der jeweilige Partner, (Partei&#8230;??) <br \/>einen \u00dcberwert bekommt&#8220; &#8211; <br \/>schreibt RIEMANN.<\/p>\n<p>Und wie sieht es aus, <br \/>wenn ein Mensch, <br \/>die ICH-Werdung vermeidend, <br \/>\u00fcberwiegend die ICH-Aufgabe<br \/>und Hingabe zu leben versucht&#8230;<\/p>\n<p>Eine kurze Zusammenfassung &#8230;besteht darin, <br \/>sich st\u00e4ndig \u00fcberfordern zu lassen, <br \/>sich nicht gegen Unterdr\u00fcckung zu wehren, <br \/>aus Angst verlassen zu werden, <br \/>und den anderen zugleich in einer Abh\u00e4ngigkeit zu halten. <\/p>\n<p>Die beiden Seiten &#8230;<br \/>Liebesbereitschaft und das Bed\u00fcrfnis, geliebt zu werden, <br \/>als zentrales Problem <br \/>der depressiven Pers\u00f6nlichkeiten,<br \/>zwei Seiten,  <\/p>\n<p> die sich bei Erich Fromm in <br \/>&#8222;Die Kunst des Liebens&#8220; &#8211; <\/p>\n<p> folgenderma\u00dfen wiederfinden:<\/p>\n<p>&#8222;Ich brauche Dich, <br \/>weil ich Dich liebe&#8220; &#8211;<\/p>\n<p>und &#8211; <\/p>\n<p>Ich liebe Dich, weil ich Dich brauche..!&#8220;<\/p>\n<p>Das WARUM&#8230;folgt erst ein paar Seiten sp\u00e4ter&#8230;..<\/p>\n<p>in Riemanns &#8222;GRUNDFORMEN DER ANGST&#8220;&#8230;<\/p>\n<p>Und die Vermeidung des SELBST-WERDENS&#8230;.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zur &#8222;schizoiden Pers\u00f6nlichkeits-Struktur&#8220; &#8211; <br \/>die &#8222;Distanz&#8220;<br \/>so unbedingt braucht, <br \/>zum Selbstschutz, <br \/>qu\u00e4lt die depressive Pers\u00f6nlichkeit <br \/>die trennende Kluft <br \/>zwischen ICH und DU&#8230;<br \/>je weniger er als &#8222;Eigendrehung&#8220; entwickelt hat, <br \/>umso mehr will der Depressive dem DU so nahe wie m\u00f6glich sein &#8211; <br \/>und bleiben. <br \/>Jede Ferne <br \/>jede Distanz,<br \/>jede Entfernung und Trennung von einem Partner<br \/>erlebt er als Angst, <br \/>als Alleingelassenwerden, Verlassenwerden,<br \/>und das kann ihn in tiefe Depression<br \/>bis zur Verzweiflung f\u00fchren&#8230;.<br \/>schreibt RIEMANN und fragt :<\/p>\n<p>Was aber kann man tun,<br \/>um nicht der qu\u00e4lenden Trennungs- und Verlustangst <br \/>ausgesetzt zu sein&#8230;???<\/p>\n<p>Die einzige Hilfe w\u00e4re, <br \/>so viel an Eigenst\u00e4ndigkeit und Unabh\u00e4ngigkeit zu entwickeln,<br \/>dass man nicht so restlos <br \/>auf einen Partner angewiesen ist. <\/p>\n<p>Aber gerade das f\u00e4llt dem Depressiven schwer, <br \/>denn daf\u00fcr m\u00fc\u00dfte er ja die enge Bindung <br \/>an den andern lockern, <br \/>und das w\u00fcrde sofort wieder <br \/>die Verlustangst ausl\u00f6sen.<\/p>\n<p>&#8222;So sucht er nach anderen Sicherheiten, <br \/>die sein Problem l\u00f6sen sollen, &#8220; <br \/>schreibt RIEMANN &#8211; <\/p>\n<p>&#8222;aber..wie wir sehen werden, <br \/>es nur verschlimmern.&#8220;<\/p>\n<p>ABH\u00c4NGIGKEIT scheint ihm solche Sicherheit zu bieten.<br \/>Entweder indem er sich von einem anderen <br \/>oder diesen von sich <br \/>abh\u00e4ngig macht. <\/p>\n<p>Ein Teufelskreis.<\/p>\n<p>VERLUST-ANGST &#8211; die Kehrseite der ICH-SCHW\u00c4CHE&#8230;.<\/p>\n<p>Wer sein ICH nicht stark entwickelt, <br \/>&#8222;braucht&#8220; ein st\u00e4rkeres ICH drau\u00dfen&#8230;<br \/>als Halt.<br \/>Von dem er immer abh\u00e4ngiger wird, <br \/>je schw\u00e4cher er selbst bleibt. <\/p>\n<p>Wer aber so abh\u00e4ngig wird, <br \/>mu\u00df eine immerw\u00e4hrende Angst haben, <br \/>diesen Halt zu verlieren, <\/p>\n<p>hat er doch alles auf den anderen gesetzt, <\/p>\n<p>an ihn so viel DELEGIERT, <br \/>dass er ohne ihn nicht lebensf\u00e4hig zu sein glaubt:<\/p>\n<p>Weil seine Existenz ganz im anderen ruht. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend die schizoiden Pers\u00f6nlichkeiten von Mi\u00dftrauen getrieben werden, <\/p>\n<p>neigt die depressive Pers\u00f6nlichkeit zum Gegenteil:<\/p>\n<p>Er IDEALISIERT die Menschen eher. <br \/>Vor allem die ihm nahestehenden, <br \/>verharmlost sie, <br \/>entschuldigt ihre Schw\u00e4chen<br \/>oder \u00fcbersieht ihre dunklen Seiten. <\/p>\n<p>Er will nichts Erschreckendes oder Beunruhigendes an ihnen wahrnehmen, <br \/>weil das seine vertrauensvolle <br \/>Beziehung gef\u00e4hrden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Dadurch entwickelt er zu wenig Fantasie,<br \/> Vorstellungskraft f\u00fcr das B\u00d6SE im Menschen:<\/p>\n<p>im andern und in sich selbst.<\/p>\n<p>Mehr: Um des &#8222;lieben Friedens willen&#8220;<br \/>und weil jede Spannung und Auseinandersetzung<br \/>ihn vom Partner zu entfremden droht, <br \/>wird weiterhin idealisiert.<\/p>\n<p>Und sieht die Menschen \u00fcberhaupt als zu gut. <br \/>Was neben naheliegenden Gefahren des Ausgenutztwerdens <br \/>eine bei ihm h\u00e4ufig zu findende, <br \/>lang anhaltende Naivit\u00e4t und Kindlichkeit mit sich bringt. <\/p>\n<p>So betreibt er &#8222;Vogel-Strau\u00df-Politik&#8220;&#8230;<br \/>und versteckt seinen Kopf vor den Abgr\u00fcnden des Lebens im Sand,<br \/>indem er an dem Glauben festh\u00e4lt, <br \/>dass der Mensch gut sei.<\/p>\n<p>F\u00fcr die <br \/>erstrebte Harmonie und N\u00e4he, <br \/>f\u00fchrt RIEMANN weiter aus, <\/p>\n<p>&#8222;mu\u00df der Depressive nun seinerseits &#8222;gut&#8220; sein, <br \/>und beflei\u00dfigt sich<br \/>daher aller altruistischen Tugenden:<\/p>\n<p>Bescheidenheit, Verzichtsbereitschaft, <br \/>Friedfertigkeit, Selbstlosigkeit,<br \/>Mitgef\u00fchl und Mitleid, <br \/>um nur die wichtigsten zu nennen. <br \/>Sie k\u00f6nnen bei ihm <br \/>alle Grade annehmen:<\/p>\n<p>\u00dcberwertige Bescheidenheit, <br \/>die f\u00fcr sich selbst nichts fordert;<br \/>\u00dcberanpassung und Unterordnung<br \/>bis zur Selbstaufgabe,<br \/>im Extrem bis <br \/>masochistisch-h\u00f6rigen Verhaltensweisen.<\/p>\n<p>All das l\u00e4sst sich auf den gemeinsamen Nenner bringen: <\/p>\n<p>Durch das Aufgeben eigener W\u00fcnsche,<br \/>durch den Verzicht auf das EIGEN-SEIN, <br \/>die Verlustangst,<br \/>die Angst vor der Einsamkeit<br \/>zu bannen<br \/>und sich der deshalb gef\u00fcrchteten Individuation <br \/>zu entziehen&#8220;. (S. 72 ebenda).<\/p>\n<p>&#8222;Hierbei kann es zu <br \/>einer gef\u00e4hrlichen Selbst-T\u00e4uschung kommen:<\/p>\n<p>Indem er aus diesen Verhaltensweisen <br \/>eine Ideologie macht, <br \/>verbirgt er nicht nur deren Motivierung aus der Verlustangst<br \/>vor sich selbst, <br \/>sondern er kann sich auch noch moralisch \u00fcberlegen vorkommen, <br \/>gegen\u00fcber jenen,<br \/>die weniger bescheiden, <br \/>friedfertiger usf. sind.<\/p>\n<p>So macht er erst recht (eigentlich)<br \/> aus der Not eine Tugend<br \/> und meint, <br \/>etwas hinzugeben und zu opfern, <br \/>was er noch gar nicht besitzt:<\/p>\n<p>sein ICH&#8220;.<\/p>\n<p>Dieses Ausweichen<br \/> vor der Individuation <br \/>wird aber teuer bezahlt:<\/p>\n<p>Damit, dass er alles, <br \/>was an <\/p>\n<p>W\u00fcnschen, <br \/>Impulsen,<br \/>Affekten<br \/>und Trieben <br \/>in ihm ist, <\/p>\n<p>nicht zu leben wagt.<\/p>\n<p>Er erlaubt sie sich aus Angst <br \/>oder aus seiner Ideologie heraus nicht :<\/p>\n<p>..er kann doch nicht auf einmal selbst das tun, <br \/>was er an anderen verurteilt hat. <\/p>\n<p>Dadurch ist er aber immer mehr darauf angewiesen, <br \/>dass ihm seine W\u00fcnsche und Erwartungen, <br \/>die er nat\u00fcrlich weiter hat, <br \/>von anderen erf\u00fcllt werden.<br \/>Wer nicht nehmen kann ,<br \/>hofft, zu bekommen, <br \/> &#8211; vielleicht sogar als Belohnung<br \/>f\u00fcr seine Bescheidenheit;<br \/>und wenn nicht hinieden, <br \/>dann wenigstens im Himmel, <br \/>wie es die christliche Ideologie <br \/>verspricht.&#8220; (S.73)<\/p>\n<p>&#8222;Depressive Menschen kommen im Leben gleichsam immer wieder<br \/>in die Lage des Tantalus:<\/p>\n<p>Sie sehen die Fr\u00fcchte und das Wasser vor sich, <br \/>die sich aber ihnen entziehen, <br \/>weil sie nicht zugreifen gelernt haben<br \/>oder es sich nicht erlauben.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen nicht fordern,<br \/>sich etwas nehmen;<br \/>sie k\u00f6nnen nicht gesund aggressiv sein,<br \/>und all das wirkt sich zus\u00e4tzlich so aus, <br \/>dass sie ein geringes Selbstwertgef\u00fchl entwickeln, <br \/>das nun seinerseits wieder <br \/>ihren Mut zum Fordern und Zupacken schw\u00e4cht.&#8220;<\/p>\n<p>Im Kapitel &#8222;Der depressive Mensch und die Aggression&#8220; &#8211; <\/p>\n<p>findet man Antworten auf die Frage&#8230;<br \/>wie denn der depressive Mensch mit seinen Trieben und Aggressionen umgeht, <br \/>die ja, <br \/>wie bei jedem Menschen, <br \/>vorhanden sind. <\/p>\n<p>Welche Aggressionen <br \/>verbergen sich hinter der \u00fcberbesorgten Liebe des Depressiven<\/p>\n<p>Und woher r\u00fchrt der &#8230;Zwang zur Selbstzerst\u00f6rung&#8230;<br \/>als extreme Form, <br \/>der Selbsthass bis zur (unbewu\u00dften)Selbst-Zerst\u00f6rung?<\/p>\n<p>Ein Zitat nur noch, <br \/>sonst ist die Verk\u00fcrzung zu gef\u00e4hrlich:<\/p>\n<p>(Seite 83 ) &#8211; <\/p>\n<p>&#8222;Die gr\u00f6\u00dften Trag\u00f6dien<br \/> spielen sich in der Kindheit ab&#8220;, <br \/>schreibt Riemann und f\u00fchrt aus:<\/p>\n<p>&#8222;Wahrhaft tragisch ist solche Selbstzerst\u00f6rung<br \/>aus ehemals berechtigten <br \/>Hass- und Neidgef\u00fchlen der Kindheit, <br \/>die man nie \u00e4u\u00dfern durfte,<br \/>weil man seine Situation<br \/>dadurch nur verschlimmert<br \/>und sich als &#8222;b\u00f6se&#8220; erlebt h\u00e4tte.<br \/>Weil man keine M\u00f6glichkeit, kein Ventil fand, <br \/>seine Affekte loszuwerden,<br \/>und weil man sie mit Schuldgef\u00fchlen erlebte, <br \/>mu\u00dfte man sie gegen sich selbst richten, <br \/>auch als Selbstbestrafung.<br \/>Kindheit:<\/p>\n<p>&#8222;Dass das Kind sein Abgelehntwordensein als Selbsthass nach innen nehmen<br \/>und aus Verlustangst und Ungeborgenheit seine Aggression als zu gro\u00dfe Belastung <br \/>seiner gef\u00e4hrdeten Situation <br \/>erleben mu\u00dfte.<br \/>So lernt der sp\u00e4ter Depressive von fr\u00fch an nicht, <br \/>mit seinen Aggressionen umzugehen. <\/p>\n<p>Das hat weiterhin <br \/>regelm\u00e4\u00dfig zur Folge, <br \/>dass er zu sp\u00e4t, <br \/>oder gar nicht realisiert,<br \/>wann und wo er h\u00e4tte aggressiv sein k\u00f6nnen oder sollen;<\/p>\n<p>dass er falsche Vorstellungen davon hat, <br \/>welches Ausma\u00df an Aggression er einsetzen m\u00fc\u00dfte,<br \/>um etwas zu erreichen, <br \/>sich zu behaupten, <br \/>oder sich durchzusetzen-<br \/>er resigniert vor der Vorstellung, <br \/>welches Ausma\u00df an Aggression er einsetzen m\u00fc\u00dfte, <br \/>was als &#8222;doppelter Bumerang&#8220; auf ihn zur\u00fcckfallen w\u00fcrde, <br \/>wo vielleicht ein fester Blick, <br \/>ein bestimmter Tonfall gen\u00fcgt h\u00e4tte, <br \/>sich durchzusetzen und sich Respekt zu verschaffen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8230;&#8230;&#8230;..Seite 85 &#8211; :<\/p>\n<p>&#8220; Das geringe Selbstwertgef\u00fchl Depressiver <br \/>hat eine wichtige Wurzel in ihrer <br \/>nicht gewagten, <br \/>nicht gekonnten Aggressivit\u00e4t.&#8220;<\/p>\n<p>Zur Wendung der Aggression gegen sich selbst <br \/>geh\u00f6rt auch die Somatisierung:<br \/>Manche schweren oder unheilbaren Krankheiten<br \/>k\u00f6nnen sich psychodynamisch<br \/>auf solchem Boden entwickeln,<br \/>gleichsam als letzte unbewu\u00dfte Selbstbestrafung<br \/>und zugleich Rache&#8230;<br \/>in der Selbstzerst\u00f6rung.<\/p>\n<p>GOETHES Wort aus den WAHLVERWANDSCHAFTEN:<\/p>\n<p>&#8222;Gegen gro\u00dfe Vorz\u00fcge eines anderen gibt es keine Rettung<br \/>als die Liebe..&#8220;<\/p>\n<p>ist nach RIEMANN <br \/>eine SUBLIMIERUNG DES NEIDES, <\/p>\n<p>aber &#8211; sublimieren kann ein Kind noch nicht.&#8220; <\/p>\n<p>ABER WIE hat es zur <br \/>depressiven Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung kommen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>&#8222;So liegt in einer gegl\u00fcckten Mutter-Erfahrung ein Kapital, <br \/>das man gar nicht hoch genug<br \/>einsch\u00e4tzen kann&#8220; &#8211; <br \/>schreibt RIEMANN auf Seite 87ebenda ..:<\/p>\n<p>Der depressive Mensch &#8211; <br \/>Der lebensgeschichtliche Hintergrund..&#8220;<\/p>\n<p>(Dazu f\u00e4llt dir gerade ein, <br \/>wie die derzeitige politische Richtung, <br \/>&#8218;Schon Babies in die Krippe!&#8217;&#8230;<br \/>als lebensgeschichtlicher Hintergrund sp\u00e4ter zu sehen <br \/>und zu bewerten ist&#8230;!)<\/p>\n<p>&#8222;Eine in der Fr\u00fchzeit liebevolle Mutter-Kind-Bindung&#8220; &#8211; <br \/>schreibt RIEMANN, <br \/>&#8222;ist von gr\u00f6\u00dfter Wichtigkeit, <br \/>dass die Mutter dem Kind die M\u00f6glichkeit bieten,<br \/>&#8222;einen Menschen in sein Herz zu schlie\u00dfen.&#8220;<\/p>\n<p>In dieser ersten fr\u00fchen Lebensphase des Babies<br \/>k\u00f6nnen M\u00fctter einiges falsch machen:<\/p>\n<p>Wodurch der &#8222;Impuls zur Eigendrehung&#8220;<br \/>des Kindes <br \/>statt mit Freude <br \/>mit Angst- und Schuldgef\u00fchlen erlebt wird. <\/p>\n<p>Riemann stellt zwei charakteristische &#8222;Fehlhaltungen&#8220; der M\u00fctter fest:<\/p>\n<p>&#8222;Verw\u00f6hnung&#8220; und &#8222;Versagung&#8220;.<\/p>\n<p> Verw\u00f6hnung &#8211; die sogenannten &#8222;Gluckenm\u00fctter&#8220;, <br \/>die ihre Kinder am liebsten immer als Babies <br \/>und Kleinkinder h\u00e4tten, <br \/>damit sie abh\u00e4ngig bleiben..(!)<br \/>(Riemann vermutet eine depressive Struktur bei diesen M\u00fcttern)&#8230;<br \/>die ihren Kindern &#8222;alles abnehmen&#8220;&#8230;<br \/>und sie &#8222;keinen Belastungen&#8220; aussetzen wollen. <br \/>Und &#8230;gerade bei Alleinerziehenden oft sichtbar &#8211; <br \/>Bei denen das Kind oder die Kinder..<br \/>zum alleinigen Lebensinhalt werden &#8211; <br \/>kein Beruf, <br \/>kein Partner, <br \/>zuweilen auch nur geringe Bildung, <br \/>keine Erfolgs-Perspektiven&#8230;<br \/>Kinder sind ihr &#8222;Selbstwert-Gef\u00fchl&#8220;, <br \/>ihre &#8222;Daseins-Berechtigung&#8220;. <\/p>\n<p>(Man mu\u00df derzeit aufpassen, <br \/>Kinderkriegen nicht als Stigmatisierung bestimmter Gruppen zu sehen&#8230;<br \/>vielmehr ist wahrscheinlich, <br \/>dass sich diese oft sehr jungen M\u00fctter, <br \/>etwas suchen&#8230;<br \/>das sie &#8222;liebhaben&#8220; k\u00f6nnen und von dem sie <br \/>&#8222;liebgehabt&#8220; werden&#8230;<br \/>S\u00e4uglingen, Kleinkindern, <br \/>ohne daran zu denken, <br \/>dass dieser lebendige Puppen-Ersatz &#8230;<br \/>versorgt werden mu\u00df<br \/>und gehegt und geplegt werden muss..).<\/p>\n<p>&#8222;Stillen&#8220; so Riemann, <br \/>vor allem, <br \/>wenn ein Kind zu lange gestillt wird, <br \/>kann auch als eine Form des Verw\u00f6hnens <br \/>betrachtet werden, <br \/>die jeden &#8222;IMPULS des KINDES ERSTICKT&#8220; &#8211; <\/p>\n<p>eine Unlustreaktion des Kleinkindes wird mit <br \/>&#8222;zudeckender Z\u00e4rtlichkeit&#8220; beantwortet..<br \/>so dass das Kleinkind kaum eine Chance hat, <br \/>Affekte zu \u00e4u\u00dfern oder <br \/>eigene L\u00f6sungen f\u00fcr sein <br \/>Unbehagen zu finden. <\/p>\n<p>Diese M\u00fctter, <br \/>Riemann findet ein Bild aus der Boxersprache daf\u00fcr &#8211; <br \/>&#8222;leben mit ihren Kindern in einem dauernden Clinch&#8220; &#8211; <br \/>in einer gegenseitig verstrickten N\u00e4he, <br \/>in der keiner sich mehr <br \/>frei bewegen kann..&#8220;<\/p>\n<p>Und diese M\u00fctter reagieren gekr\u00e4nkt und mit Tr\u00e4nen, <br \/>wenn ihr Kleinkind altersgem\u00e4\u00dfe Verhaltensweisen an den Tag legt, <br \/>so dass das Kind schon fr\u00fch <br \/>Schuldgef\u00fchle bekommt, <br \/>wegen ganz normaler, <br \/>altersad\u00e4quater Verhaltensweisen.<\/p>\n<p>Das alles bindet das Kind nicht nur immer mehr an die Mutter, <br \/>sondern f\u00fchr auch dazu, <br \/>dass es zu wenig Chancen <br \/>f\u00fcr seine Eigenimpulse hat.<br \/>Und von fr\u00fch an es gar nicht kennt, <br \/>etwas ohne die Mutter <br \/>oder ohne die Genehmigung der Mutter zu tun. <\/p>\n<p>Das kann so weit gehen, <br \/>dass es schlie\u00dflich nicht mal mehr <br \/>eigene W\u00fcnsche hat.<\/p>\n<p>(DADAISTEN sagen :<br \/> &#8222;Man hat so viel<br \/> Energie und M\u00fche drauf verwandt, <br \/>uns fr\u00fch unsere W\u00fcnsche, Fantasien<br \/> und unser Wollen auszutreiben&#8230;!&#8220;)<\/p>\n<p>&#8222;Es (das Kind)hat dann resigniert und gleitet in eine passive Indolenz,<br \/>gleichzeitig aber mit der Erwartung, <br \/>dass man nun seine W\u00fcnsche erraten und erf\u00fcllen m\u00fcsse,<br \/>weil es selbst das W\u00fcnschen verlernt, <br \/>aufgegeben hat.&#8220; (Riemann ebenda S. 89)<\/p>\n<p>&#8222;So entstehen Bequemlichkeitshaltungen,<br \/>passive Erwartungshaltungen, <br \/>das Leben als einem Schlaraffenland, <br \/>die die darunterliegende Depression verdecken.&#8220;<\/p>\n<p>(In seinem Roman OBLOMOW hat Gontscharow<br \/>eine solche Entwicklung gl\u00e4nzend dargestellt).<\/p>\n<p>Dies jetzt nur ein winziger Ausschnitt aus dem Kapitel &#8222;depressive Pers\u00f6nlichkeits-Struktur &#8211; Lebensgeschichtlicher Hintergrund&#8220; &#8211; <\/p>\n<p>Noch zwei S\u00e4tze zur VERSAGUNG der Mutter:<\/p>\n<p>Dazu ein Zitat, <br \/>das Riemann aus dem Tagebuch der Mutter eines Erstgeborenen heranzieht&#8230;und <br \/>das alles sagt :<\/p>\n<p>&#8222;Der Knabe schreit seit mehreren Stunden, <br \/>aber seine Zeit zum F\u00fcttern ist noch nicht gekommen!&#8220;<\/p>\n<p>Vielleicht haben wir, <br \/>und noch mehr UNSERE M\u00fctter, <br \/>diese zwanghafte Form selbst erlebt und weitergegeben:<\/p>\n<p>&#8222;Dem Kind nicht nachgeben!&#8220;<\/p>\n<p>Diese schwarze P\u00e4dagogik, <br \/>t\u00e4glich zu besichtigen &#8211; <br \/>&#8222;Dem Kind den Willen brechen.&#8220;<\/p>\n<p>Es zu fr\u00fch mit allem zu \u00fcberfordern;<\/p>\n<p>Die Kinder werden mit 2 Jahren allein in den Kindergarten geschickt. <br \/>Werden st\u00e4ndig angeschnauzt, <br \/>weil sie altersgem\u00e4\u00df Dinge noch nicht begreifen, <br \/>die ihre unreifen M\u00fctter und V\u00e4ter von ihnen verlangen..<br \/>Diese M\u00fctter gelten als oft zu kurz gekommene Frauen, <br \/>hart geworden, <br \/>auch wenn sie selbst noch unglaublich jung sind&#8230;.<\/p>\n<p>karge, wenig liebesf\u00e4higen Pers\u00f6nlicheiten, <br \/>die ihren &#8222;Clinch&#8220; mit dem Kind <br \/>denn eher auf der catch-as-catch-can-Ebene ausf\u00fchren, <br \/>Kontrastprogramm<br \/>zur z\u00e4rtlichkeits-\u00fcberflutenden &#8222;erstickenden&#8220; Mutter&#8230;.<\/p>\n<p>War bei den &#8222;verw\u00f6hnenden M\u00fcttern&#8220; zu viel des &#8222;Guten&#8220;, <br \/>ist hier die Unregelm\u00e4\u00dfigkeit des Versorgtwerdens..<br \/>eine abgehetzte Mutter, die wenig Zeit hat, <br \/>beim Stillen etwa, <br \/>die das Kind sofort anschlie\u00dfend in sein Bettchen legt, <br \/>statt sich noch mit ihm zu besch\u00e4ftigen&#8230;<br \/>hierin sieht RIEMANN m\u00f6gliche \u00dcberforderungen des Kleinkindes, <br \/>in der das Kind resigniert, <br \/>da es sich nicht wehren kann, <br \/>seine Bed\u00fcrfnisse nicht ausdr\u00fccken kann ,<br \/>stellt sich das Kind darauf ein, <br \/>dass von der Welt offenbar nicht mehr zu erwarten ist..<\/p>\n<p>Das ergibt das Lebensgef\u00fchl vieler Depressiver &#8211; <br \/>eine weitgehende Hoffnungslosigkeit. <br \/>Sie k\u00f6nnen nicht an die Zukunft glauben, <br \/>auch nicht an sich selbst <br \/>und ihre M\u00f6glichkeiten, <br \/>sie haben nur gelernt, <br \/>sich anzupassen.<\/p>\n<p>Hier erwachsen auch die &#8222;Pessimisten&#8220;, <br \/>die immer nur das Schlimmste erwarten&#8230;<br \/>und zerst\u00f6ren sich selbst manche Gl\u00fccksm\u00f6glichkeit <br \/>durch ihre Entt\u00e4uschungsprophylaxe.<\/p>\n<p>Die andere Folge fr\u00fcher Versagungs-Erlebnissen ist, <br \/>dass sie dem Kind das Gef\u00fchl geben, <br \/>nicht liebenswert zu sein. <br \/>Die Basis tiefgreifender Minderwertigkeitsgef\u00fchle&#8230;<br \/>&#8222;dass man eigentlich gar kein Lebensrecht hat&#8220;, <\/p>\n<p>und eine &#8222;Existenzberechtigung nur hat, <br \/>wenn man f\u00fcr andere lebt&#8220;. <\/p>\n<p>Im Endeffekt, so Riemann, <br \/>sind die Auswirkungen von Verw\u00f6hnung und Versagung eine \u00e4hnliche:<\/p>\n<p>Beide f\u00fchren zur Entwicklung einer depressiven Pers\u00f6nlichkeitsstruktur.<\/p>\n<p>Das verw\u00f6hnte Kind kommt sp\u00e4ter in Angst und Krisen, <br \/>wenn n\u00e4mlich das Leben nicht mehr so verw\u00f6hnend ist <br \/>wie es die Mutter war, <br \/>und wenn keine &#8222;Ersatzm\u00fctter&#8220; zur Stelle sind &#8211; wie:<\/p>\n<p>&#8222;Versorgungsehe&#8220;&#8230;<br \/>&#8222;staatliche Institutionen&#8220;&#8230;<br \/>Sozialversicherungen&#8230;.<\/p>\n<p>usw.<\/p>\n<p>Man merkt, <br \/>man ist den H\u00e4rten der Realit\u00e4t nicht gewachsen, <br \/>eine Depression bricht aus &#8211; <br \/>oft wird auch ein Ausweg<br \/>in irgendeiner Sucht gesucht&#8220;. <\/p>\n<p>Ausschnitte aus &#8222;GRUNDFORMEN DER ANGST&#8220; &#8211; <br \/>die depressive Pers\u00f6nlichkeits-Struktur&#8230;<\/p>\n<p> Das erlebte Liebesdefizit <br \/>wird oft in helfenden T\u00e4tigkeiten, <br \/>in karitativen  Berufen <br \/>sublimiert:<\/p>\n<p>Anderen das geben zu wollen, <br \/>was sie selbst nie bekamen.<\/p>\n<p>Aber auch sie wollen daf\u00fcr geliebt oder belohnt werden, <br \/>sonst w\u00fcrden sie sich \u00fcberfordern. <\/p>\n<p>Und f\u00fchlten sich bald <br \/>\u00fcber-lastet und burnt-out.<\/p>\n<p>FEMINISSIMA:<\/p>\n<p>Bis heute gibt es keine Studien dar\u00fcber, <br \/>was aus all den ent-lassenen M\u00fcttern sp\u00e4ter wird. <br \/>M\u00fctter scheinen nur interessant<br \/>wenn kritisch unter die Lupe genommen, <br \/>nicht aber in ihrem eigenen Werdegang sp\u00e4ter begleitet &#8230;<br \/>betrachtet, analysiert.<\/p>\n<p>Sie finden sich vereinsamt<br \/> in Altenwohnheimen&#8230;.<br \/>und verfallen alsbald der Demenz&#8230;??<\/p>\n<p>Kann die \u00fcberf\u00fcrsorgliche Mutter <br \/>nicht auch als Kontrastprogramm zu einer selbst eher alt kalt <br \/>erlebten Mutter <br \/>ihrem Kind, ihren Kindern<br \/>&#8222;alle Steine aus dem Weg r\u00e4umen&#8220;&#8230;?<\/p>\n<p>Die Gefahr solch noch so interessanter und aufschlu\u00dfreicher Studien und B\u00fccher ist doch immer &#8211; letztlich &#8211; <\/p>\n<p>&#8222;AUF DIE DOSIS KOMMT ES AN!&#8220;<\/p>\n<p>Ab wann wird ein Verhalten <br \/>&#8222;erdr\u00fcckend&#8220; &#8211; vor lauter &#8222;Z\u00e4rtlichkeit&#8220; &#8211; <br \/>oder was immer sich dahinter verbirgt, <\/p>\n<p>ab wann wird Erziehung zur Selbst\u00e4ndigkeit <br \/>zur \u00dcberforderung des Kindes<br \/>und gef\u00e4hrdet sein Leben ganz konkret, <br \/>indem man es zu fr\u00fch allein zum Kindergarten, <br \/>zum Einkaufen schickt,etc&#8230;?<\/p>\n<p>Lesen ist gut&#8230;<br \/>studieren auch&#8230;,<\/p>\n<p>aber jede NORMIERUNG&#8230;.<\/p>\n<p>ist abzulehnen&#8230;.<br \/>in allerletzter Konsequenz &#8211; <\/p>\n<p>Meint..Eure FEMINISSIMA&#8230;<br \/>wie immer ..<br \/>auf der Suche&#8230;.<br \/>nach sich selbst. <\/p>\n<p><\/tr>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 12. 2. 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