{"id":86004,"date":"2009-11-27T16:28:42","date_gmt":"2009-11-27T16:28:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feminissima.de\/?p=86004"},"modified":"2009-11-27T16:28:42","modified_gmt":"2009-11-27T16:28:42","slug":"presse-schau-spiegel-online-ruecktritt-von-jung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2009\/11\/27\/presse-schau-spiegel-online-ruecktritt-von-jung\/","title":{"rendered":"PRESSE-SCHAU &#8211; SPIEGEL-ONLINE &#8211; R\u00dcCKTRITT von JUNG"},"content":{"rendered":"<p> Oberst Georg Klein und der Nato-Angriff auf zwei Tanklaster Login|Registrierung<\/p>\n<p>Oberst Georg Klein und der Nato-Angriff auf zwei TanklasterDieser Beitrag ist Teil einer Themenseite. Alle Artikel und Hintergr\u00fcnde<\/p>\n<p>27.11.2009<\/p>\n<p>  Live-Ticker<\/p>\n<p>Lautenschl\u00e4ger l\u00e4sst Jung-Nachfolge dementieren<\/p>\n<p>Ex-Verteidigungsminister Jung ger\u00e4t immer weiter unter Druck. Was wusste er \u00fcber zivile Opfer in Afghanistan? Aus der Opposition kommen immer mehr R\u00fccktrittsforderungen. In Berlin tagte der Verteidigungsausschuss. Verfolgen Sie die Entwicklung im Live-Ticker auf SPIEGEL ONLINE.<\/p>\n<p>+++ Lautenschl\u00e4ger l\u00e4sst Jung-Nachfolge dementieren +++ <\/p>\n<p>[15.42] Die als seine m\u00f6gliche Nachfolgerin Jungs gehandelte hessische Umweltministerin Silke Lautenschl\u00e4ger lie\u00df ihre Sprecherin in Wiesbaden erkl\u00e4ren: &#8222;Die Ministerin macht hier ihre Arbeit und bleibt weiter in Hessen.&#8220;<\/p>\n<p>+++ Mi\u00dffelder bedauert Jungs R\u00fccktritt +++ <\/p>\n<p>[15.16] Der au\u00dfenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Philipp Mi\u00dffelder, hat den R\u00fccktritt Jungs bedauert. &#8222;Ich danke Franz Josef Jung f\u00fcr die geleistete Arbeit&#8220;, sagte das CDU-Pr\u00e4sidiumsmitglied am Freitag. &#8222;Die Geschehnisse der letzten Tage tun mir f\u00fcr meinen Freund Franz Josef Jung sehr leid&#8220;, sagte Mi\u00dffelder, der auch Vorsitzender der Jungen Union ist. <\/p>\n<p>+++ Koch bedauert Jungs R\u00fccktritt +++ <\/p>\n<p>[14.28] Hessens Ministerpr\u00e4sident Roland Koch hat den R\u00fccktritt Jungs bedauert. Dies sei ein &#8222;au\u00dferordentlich respektabler Schritt&#8220;, erkl\u00e4rte der hessische CDU-Chef in Wiesbaden. Das Mitgef\u00fchl gelte &#8222;in diesen schweren Stunden unserem Freund Franz Josef Jung, der mit Leib und Seele, mit gro\u00dfer Leidenschaft Bundesminister war&#8220;. Er sei auch bei weitem erfolgreicher in seinem Amt als Bundesverteidigungsminister gewesen, &#8222;als es die Kritiker dieser Tage wahr haben wollen&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Jung geht, Merkels Krise bleibt&#8220;<\/p>\n<p> Roland Koch ist pers\u00f6nlich betroffen, die Opposition hingegen feiert den R\u00fccktritt von Arbeitsminister Jung. SPIEGEL ONLINE hat die besten Zitate gesammelt. Zitate starten: Klicken Sie auf den Pfeil<\/p>\n<p>+++ U-Ausschuss trotz R\u00fccktritt +++ <\/p>\n<p>[13.59] Trotz Jungs R\u00fccktritts wird es wahrscheinlich im Bundestag einen Untersuchungsausschuss zu den Informationspannen nach dem Luftschlag in Afghanistan geben. &#8222;Ein Untersuchungsausschuss hat sich damit nat\u00fcrlich nicht erledigt&#8220;, sagte SPD-Fraktionsgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thomas Oppermann am Freitag SPIEGEL ONLINE. Voraussichtlich wird sich der Verteidigungsausschuss als Untersuchungsausschuss konstituieren.<\/p>\n<p>+++ Jung tritt zur\u00fcck +++ <\/p>\n<p>[13.32] Jung ist am Mittag vor die Presse getreten und hat in einer kurzen Stellungnahme seinen R\u00fccktritt angeboten. Der Schritt sei die Folge reiflicher \u00dcberlegung. Der aus Hessen stammende Politiker zieht damit die Konsequenzen aus der j\u00fcngsten Aff\u00e4re. Er \u00fcbernehme die Verantwortung f\u00fcr die Informationspannen. Jung betonte, er habe die \u00d6ffentlichkeit und das Parlament \u00fcber seinen Kenntnisstand immer korrekt informiert. Er wolle mit dem Schritt Schaden f\u00fcr die Bundeswehr abwenden und sie vor unberechtigten Angriffen in Schutz nehmen. Der gesamte Auftritt dauerte knapp zwei Minuten, Nachfragen von Journalisten lie\u00df er nicht zu.<\/p>\n<p>+++ Merkel will Jung-Nachfolge schnell regeln +++ <\/p>\n<p>[13.28 Uhr] Kanzlerin Merkel will sich nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa z\u00fcgig um eine Nachfolge f\u00fcr den Posten des Arbeitsministers k\u00fcmmern. Die ersten Gespr\u00e4che sollen demnach noch an diesem Freitag gef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>+++ Jung erwartet zu hohe Belastung f\u00fcr seine Arbeit +++ <\/p>\n<p>[13.20 Uhr] Als Grund f\u00fcr den bevorstehenden R\u00fccktritt Jungs meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Koalitionskreise, der Minister erwarte wegen der Debatte um seine Amtsf\u00fchrung als Verteidigungsminister eine zu hohe Belastung f\u00fcr ein weiteres Wirken als Arbeitsminister.<\/p>\n<p>+++ Koalitionskreise best\u00e4tigen Jungs R\u00fccktrittspl\u00e4ne +++ <\/p>\n<p>[13.11 Uhr] Aus immer mehr Quellen verdichten sich die Hinweise darauf, dass Franz Josef Jung der Kanzlerin seinen R\u00fccktritt anbieten will. Die Nachrichtenagenturen melden nun auch unter Berufung auf Koalitionskreise, der gl\u00fccklose Minister wolle abtreten.<\/p>\n<p>+++ Regierungssprecher k\u00fcndigt Jungs R\u00fccktritt an +++ <\/p>\n<p>[12.52 Uhr] Jung wird wohl noch am Freitag von seinem Amt als Arbeitsminister zur\u00fccktreten, wie Regierungssprecher Ulrich Wilhelm indirekt ank\u00fcndigte. Auf die Frage in der Bundespressekonferenz, ob er nicht wisse, ob Jung zur\u00fccktrete, oder ob er es als Stillosigkeit empfunden h\u00e4tte, Jungs Pressekonferenz &#8222;zu seinem Abschied&#8220; zuvorkzukommen, sagte Wilhelm: &#8222;Letzteres&#8220;. Auf die Nachfrage: &#8222;Sie wussten es, aber wollten es nicht sagen?&#8220;, antwortete er: &#8222;So ist es.&#8220; Direkt \u00e4u\u00dferte sich er sich aber nicht zu dem Thema.<\/p>\n<p>+++ Jung will um 13.30 Uhr neue Erkl\u00e4rung abgeben +++ <\/p>\n<p>[12.21 Uhr] Jung wird am Freitagmittag erneut zu den Vorw\u00fcrfen wegen unterschlagener Informationen Stellung nehmen. Dies k\u00fcndigte Regierungssprecher Wilhelm in Berlin an. N\u00e4here Auskunft gab er nicht. Der heutige Arbeitsminister steht wegen der Aff\u00e4re massiv unter Druck. Aaf die Frage, ob Jung seinen R\u00fccktritt angeboten habe, sagte Wilhelm nur: &#8222;Warten Sie die Erkl\u00e4rung ab.&#8220;<\/p>\n<p>+++ Merkel h\u00e4lt zu Jung +++ <\/p>\n<p>[12.18 Uhr] Bundeskanzlerin Angela Merkel steht nach wie vor hinter Franz Josef Jung. Das Vertrauen zu Jung bestehe &#8222;unver\u00e4ndert&#8220;, sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm am Freitag in Berlin.<\/p>\n<p>+++ Altkanzler Schmidt findet Entlassung von Schneiderhan zu fr\u00fch +++ <\/p>\n<p>[12.15 Uhr] Altkanzler Helmut Schmidt hat die Entlassung von Bundeswehr-Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan und Verteidigungsstaatssekret\u00e4r Peter Wichert als verfr\u00fcht bezeichnet. &#8222;Das war ein bisschen sehr schnell. Das wird sich noch herausstellen&#8220;, sagte der fr\u00fchere Verteidigungsminister am Freitag in Hamburg.<\/p>\n<p>+++ Guttenberg fehlten neun Berichte +++ <\/p>\n<p>[12.10 Uhr] Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sind neun Berichte und Einsch\u00e4tzungen zu dem umstrittenen Luftangriff vorenthalten worden. Das erkl\u00e4rte der CSU-Politiker am Freitag in Berlin der Sondersitzung des Verteidigungsausschusses. Er versicherte, er werde nach Durchsicht der Berichte zu einer Neubewertung seiner Einsch\u00e4tzung des Bombardements vom 4. September kommen, bat sich aber Zeit aus.<\/p>\n<p>+++CDU f\u00fcr Jungs Verbleib im Amt +++ <\/p>\n<p>[12.01 Uhr] Der au\u00dfenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Philipp Mi\u00dffelder, hat die Entscheidung verteidigt, dass Jung im Amt bleibt. Zugleich signalisierte er die Zustimmung seiner Partei zu dem von der Opposition geforderten Untersuchungsausschuss. Anhaltende R\u00fccktrittsforderungen an den Ex-Verteidigungsminister wies er im Deutschlandfunk zur\u00fcck. Dennoch sagte er auf die Frage, wie er sich die Fehler erkl\u00e4re: &#8222;Im Grunde gibt es keine Erkl\u00e4rung daf\u00fcr.&#8220; <\/p>\n<p>+++ Union verlangt Aufkl\u00e4rung +++ <\/p>\n<p>[11.48 Uhr] Die Union hat noch Kl\u00e4rungsbedarf. &#8222;Da muss noch mehr kommen&#8220;, sagte der verteidigungspolitische Sprecher der CDU\/CSU-Fraktion, Ernst-Reinhard Beck, am Freitag. Die Erkl\u00e4rung von Jung vom Donnerstag sei noch &#8222;erg\u00e4nzungsbed\u00fcrftig&#8220;. Es gelte aber &#8222;Sorgfalt vor Eile&#8220;.<\/p>\n<p>+++ Bundeswehrverbandschef verteidigt Angriff von Kunduz +++ <\/p>\n<p>[11.22 Uhr] Der Chef des Bundeswehrverbands, Ulrich Kirsch, hat den umstrittenen Luftangriff auf die Tanklastz\u00fcge nahe Kunduz am 4. September verteidigt. Im ARD- &#8222;Morgenmagazin&#8220; nahm Kirsch den Bundeswehrkommandeur Oberst Georg Klein in Schutz. &#8222;Oberst Klein f\u00fchlte sich durch die Tanklastwagen bedroht. Wir tun uns in Deutschland leicht zu beurteilen, was er h\u00e4tte tun sollen.&#8220; Achtmal seien in Afghanistan bereits Tanklastz\u00fcge f\u00fcr Anschl\u00e4ge benutzt worden, erkl\u00e4rte Kirsch.<\/p>\n<p>+++ Verteidigungsausschuss tagt +++ <\/p>\n<p>[11 Uhr] In Berlin tagt seit dem Morgen der Verteidigungsausschuss des Bundestags. Er will die Pannen bei der Information der \u00d6ffentlichkeit \u00fcber den t\u00f6dlichen Luftangriff auf zwei gekaperte Tanklastz\u00fcge in Nordafghanistan untersuchen. Die geheime Sondersitzung hat die Opposition durchgesetzt. Sie f\u00fchlt sich von Jung nur unzureichend \u00fcber den Luftschlag mit bis zu 142 Toten Anfang September informiert, den die Bundeswehr angefordert hatte.<\/p>\n<p>+++ Neue Vorw\u00fcrfe gegen Jung +++ <\/p>\n<p>[10.46 Uhr] Der fr\u00fchere Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) soll sich bei seiner Stellungnahme im Bundestag zum Luftangriff von Kundus am 4. September in neue Widerspr\u00fcche verwickelt haben. Die &#8222;Bild&#8220;-Zeitung berichtete am Freitag, als Jung am 8. September im Bundestag erkl\u00e4rte, bei dem Angriff seien Taliban und deren Verb\u00fcndete get\u00f6tet worden, habe er sich auf eine Einzelmeldung des Regionalkommandos in Afghanistan bezogen, die zusammen mit anderen an das Einsatzf\u00fchrungskommando in Potsdam gegangen sei. In diesen anderen Meldungen sei von zivilen Opfern und mangelnder Aufkl\u00e4rung vor der Bombardierung die Rede gewesen.<\/p>\n<p>ler\/ffr\/dpa\/AFP\/Reuters\/ddp\/AP<\/p>\n<p>Social Networks<\/p>\n<p>\u00a9 SPIEGEL ONLINE 2009<\/p>\n<p>Alle Rechte vorbehalten<\/p>\n<p>Vervielf\u00e4ltigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH <\/p>\n<p>ANZEIGE<\/p>\n<p>Hintergr\u00fcnde, Artikel, Fakten<\/p>\n<p>finden Sie auf den Themenseiten zu&#8230;<\/p>\n<p>Bundeswehreinsatz in Afghanistan<\/p>\n<p>Franz Josef Jung<\/p>\n<p>Karl-Theodor zu Guttenberg<\/p>\n<p>ALLE THEMENSEITEN <\/p>\n<p>DER SPIEGEL<\/p>\n<p>Tod im Flussbett: Grafische Rekonstruktion von Taliban-\u00dcberfall und Nato-Luftschlag bei Kunduz (Angaben in Ortszeit)<\/p>\n<p>CHRONOLOGIE DER BOMBENNACHT IN KUNDUZ<\/p>\n<p>20.00 bis 22.30 Uhr <\/p>\n<p>20.00 Uhr Ein afghanischer Informant meldet dem Bundeswehr-Camp in Kunduz die Entf\u00fchrung zweiter Tanklaster aus einem Nato-Versorgungskonvoi bei Aliabad s\u00fcdlich vom Feldlager der Bundeswehr.<\/p>\n<p>21.14 Uhr Uhr Auf Anforderung des deutschen Camps trifft ein B1-Bomber(Einsatzname &#8222;Bone 22&#8220;)\u00fcber der Region Kunduz ein, der zuvor eine andere Operation mit deutscher Beteiligung im Norden der Region unterst\u00fctzt hat.<\/p>\n<p>22.00 Uhr Der Informant der Bundeswehr meldet sich erneut und gibt an, die beiden Tanklaster steckten auf einer Sandbank fest.<\/p>\n<p>22.30 Uhr Der B1-Bomber kann die beiden Laster nicht finden. Im Nachhinein stellt sich heraus, dass der afghanische Informant eine unklare Angabe des Orts durchgegeben hatte. <\/p>\n<p>22.30 bis 1.30 Uhr <\/p>\n<p>0.00 Uhr &#8222;Bone 22&#8220; lokalisiert die beiden Trucks auf einer Sandbank und sendet die ersten Schwarz-Wei\u00df-Videobilder an die Kommandozentrale im deutschen Camp. Dort sitzen der Chef des Lagers, Oberst Georg Klein, und Oberfeldwebel W., der im Funkverkehr mit dem Einsatznamen &#8222;Roter Baron&#8220; auftritt. Die beiden Deutschen hocken vor einem &#8222;Rover&#8220;-Sichtger\u00e4t, einer Art Laptop mit Verbindung zur Kamera des Flugzeugs und verfolgen die Bilder.<\/p>\n<p>0.48 Uhr &#8222;Bone 22&#8220; meldet sich bei der Einsatzzentrale (Funkcode &#8222;Trinity&#8220;) der Nato-Flotte. Der Bomber braucht neuen Treibstoff. Die Zentrale gibt Erlaubnis f\u00fcr die R\u00fcckkehr zur Basis (&#8222;RTB&#8220;).<\/p>\n<p>0.50 Uhr Aus dem deutschen Camp fragt &#8222;Roter Baron&#8220; erneut bei der Nato-Luftzentrale nach Luftunterst\u00fctzung an. Von dort wird zur\u00fcckgefunkt, dass eine direkte Feindber\u00fchrung Voraussetzung f\u00fcr den Einsatz eines Kampfflugzeugs \u00fcber Kunduz sei. Der deutsche Oberfeldwebel erkl\u00e4rt daraufhin per Funk, es bestehe Feindkontakt, im Nato-Jargon &#8222;troops in contact&#8220; oder TIC genannt, obwohl sich gar keine Nato-Soldaten oder afghanische Kr\u00e4fte in der N\u00e4he der beiden Tanker befinden.<\/p>\n<p>1.08 Uhr Zwei F-15-Jagdbomber treffen \u00fcber der Region ein. &#8222;Dude 15&#8220; und &#8222;Dude 16&#8220;, so die Codenamen der Piloten, melden sich beim Kommandeur des deutschen Camps und liefern wieder Live-Bilder, welche die Deutschen auf dem &#8222;Rover&#8220;-Schirm verfolgen k\u00f6nnen. Einer der Piloten meldet: keine &#8222;friendly forces&#8220;, also deutsche oder afghanische Truppen in der N\u00e4he der Trucks. Nahe den Tankern sieht der Pilot rund 50 Aufst\u00e4ndische, so seine Meldung. Der deutsche Oberfeldwebel bittet die US-Piloten, sechs Bomben fertig zu machen und in m\u00f6glichst hoher H\u00f6he \u00fcber dem Tatort zu kreisen.<\/p>\n<p>1.30 Uhr &#8222;Roter Baron&#8220; gibt Einsatzdetails zum Bombenabwurf weiter, erw\u00e4hnt ausdr\u00fccklich, dass die Zeit dr\u00e4nge und keine alliierten Kr\u00e4fte in der N\u00e4he seien. <\/p>\n<p>1.30 bis 2.30 Uhr <\/p>\n<p>1.33Uhr Einer der F-15-Piloten bittet das deutsche Feldlager um weitere Aufkl\u00e4rung des Tatorts. &#8222;Red Baron&#8220; hingegen gibt an die Piloten den eindeutigen Befehl des deutschen Oberst Georg Klein zum Abwurf von Bomben weiter. Sie sollen direkt auf die Sandbank gezielt werden.<\/p>\n<p>1.36 Uhr Der Pilot fragt per Funk an, ob er eine Schleife in niedriger H\u00f6he \u00fcber die Tanker fliegen soll, um &#8222;die Personen auseinander zu scheuchen&#8220;. &#8222;Roter Baron&#8220; lehnt dies ab.<\/p>\n<p>1.46 Uhr Der Pilot fragt per Funk, ob die Personen um die Tanker eine &#8222;unmittelbare Bedrohung&#8220; darstellen. Der Zustand des &#8222;imminent threat&#8220; ist die Voraussetzung f\u00fcr einen Bombenabwurf durch die Nato. Obwohl zu diesem Zeitpunkt weder Nato-Soldaten in der N\u00e4he der Tanker sind und diese fast 15 Kilometer vom deutschen Camp entfernt feststecken, best\u00e4tigt &#8222;Roter Baron&#8220; die Anfrage und legitimiert damit den Angriff.<\/p>\n<p>1.50 Uhr Zwei Bomben vom Typ GBU-38 werden abgeworfen.<\/p>\n<p>2.28 Uhr Die beiden F-15-Jets fliegen erneut \u00fcber den Tatort und melden 56 Tote, ohne jedoch weitere Details zu nennen. 14 Personen w\u00fcrden in Richtung Norden fliehen. <\/p>\n<p>Im Morgengrauen Im Morgengrauen treffen afghanische Sicherheitskr\u00e4fte am Tatort ein. Leichen sind kaum noch zu finden, da die Dorfbewohner sie bereits abtransportiert und begraben haben.<\/p>\n<p>7.00 Uhr Eine deutsche Drohne \u00fcberfliegt das Gebiet. Au\u00dfer den beiden Bombenkratern ist jedoch auf den Bildern nicht viel zu sehen. <\/p>\n<p>Mittags <\/p>\n<p>12.00 Uhr Ein deutsches Erkundungsteam trifft am Tatort ein, auch die afghanische Armee ist noch vor Ort. Leichen sind kaum noch zu sehen. Der Trupp notiert in seinem Bericht die beiden zerst\u00f6rten Tanklaster, einen Traktor und ein Pick-Up-Fahrzeug. Einem anderen Trupp wird berichtet, die Taliban h\u00e4tten am Vorabend in einem nahen Dorf die Moschee betreten und Dorfbewohner gezwungen, mit ihren Traktoren beim Abtransport des Treibstoffs aus den feststeckenden Lastern zu helfen. 14 Dorfbewohner seien vermisst, also vermutlich bei den Angriffen get\u00f6tet worden, so der Bericht der Deutschen &#8211; das erste sichere Indiz f\u00fcr zivile Opfer. Weitere Hinweise erh\u00e4lt ein Team, dass im Krankenhaus von Kunduz mehrere verletzte Kinder sieht und auch zwei Leichen von get\u00f6teten Teenagern gezeigt bekommt. <\/p>\n<p>Fotostrecke<\/p>\n<p>   Nato-Angriff auf Tanklaster: Jung r\u00e4umt Fehler beim Luftschlag ein <\/p>\n<p>WAS NACH DEM LUFTANGRIFF GESCHAH<\/p>\n<p>4. September <\/p>\n<p>Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) verteidigt den Luftangriff auf zwei von Taliban entf\u00fchrte Tanklaster. Den Angriff, bei dem auch Zivilisten sterben, hat der deutsche Oberst Georg Klein angefordert. Die Taliban h\u00e4tten gedroht, &#8222;auch und gerade vor den Bundestagswahlen Anschl\u00e4ge auf die Bundeswehr&#8220; zu ver\u00fcben, erkl\u00e4rt Jung. &#8222;Deshalb war es eine sehr konkrete Gefahrenlage, wenn die Taliban in den Besitz von zwei Tanklastwagen gekommen sind, die hier erhebliche Gefahr f\u00fcr unsere Soldaten bedeutet haben.&#8220; An den folgenden Tagen bezeichnet Jung den Luftangriff wiederholt als &#8222;geboten&#8220;. <\/p>\n<p>5. September <\/p>\n<p>Die Staatsanwaltschaft Potsdam pr\u00fcft, ob gegen Oberst Georg Klein ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden soll. Wenige Tage sp\u00e4ter gibt sie die Vorermittlungen an die Staatsanwaltschaft in Leipzig ab, wo Klein seinen Dienstsitz hat. <\/p>\n<p>8. September <\/p>\n<p>Die Nato r\u00e4umt erstmals ein, dass bei dem Angriff auch Zivilisten get\u00f6tet wurden. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bekundet ihr tiefes Bedauern \u00fcber m\u00f6gliche zivile Opfer. In einer Regierungserkl\u00e4rung wendet sie sich zugleich gegen &#8222;Vorverurteilungen&#8220; aus dem In- und Ausland. <\/p>\n<p>11. September <\/p>\n<p>Bundeswehr-Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan stellt sich hinter die deutschen Soldaten am Hindukusch. &#8222;Sie haben mein pers\u00f6nliches Vertrauen in ihre Leistungsf\u00e4higkeit und ihr Verantwortungsbewusstsein&#8220;, sagt er in einer von Bundeswehrsendern ausgestrahlten Erkl\u00e4rung. Er gehe davon aus, dass die Entscheidung f\u00fcr den Luftangriff das Ergebnis einer &#8222;sorgf\u00e4ltigen Beurteilung der Lage&#8220; gewesen sei. <\/p>\n<p>29. Oktober <\/p>\n<p>Generalinspekteur Schneiderhan gibt in Berlin ein Statement zum inzwischen vorliegenden Nato-Bericht \u00fcber den Angriff ab. Er habe &#8222;keinen Grund daran zu zweifeln&#8220;, dass die deutschen Soldaten &#8222;angesichts der schwierigen Lage in operativer Hinsicht milit\u00e4risch angemessen gehandelt haben&#8220;. Die Zahl der Toten soll dem Nato-Bericht zufolge zwischen 17 und 142 liegen. Laut Schneiderhan gibt es keine Best\u00e4tigung daf\u00fcr, dass durch den Angriff &#8222;unbeteiligte Personen&#8220; get\u00f6tet wurden. <\/p>\n<p>6. November <\/p>\n<p>Der neue Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) bezeichnet das Bombardement als angemessen. Er hege keine Zweifel an der Einsch\u00e4tzung Schneiderhans, &#8222;dass die Milit\u00e4rschl\u00e4ge und die Luftschl\u00e4ge vor dem Gesamtbedrohungshintergrund als milit\u00e4risch angemessen zu sehen sind&#8220;. Am selben Tag legt die Generalstaatsanwaltschaft Dresden der Bundesanwaltschaft die Akten \u00fcber Klein zur Pr\u00fcfung vor. Ob gegen Klein ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird, bleibt weiter offen. <\/p>\n<p>26. November <\/p>\n<p>Die &#8222;Bild&#8220;-Zeitung berichtet, das Verteidigungsministerium habe Informationen zu dem Angriff vor \u00d6ffentlichkeit und Staatsanwaltschaft zur\u00fcckgehalten. Demnach h\u00e4tte Jung viel fr\u00fcher \u00fcber m\u00f6gliche zivile Opfer informiert sein m\u00fcssen als bisher bekannt. Bei den Beratungen des Bundestags zum Afghanistan-Einsatz gibt Guttenberg den R\u00fccktritt von Schneiderhan und Verteidigungs-Staatssekret\u00e4r Peter Wichert bekannt. <\/p>\n<p>FORUM<\/p>\n<p>Was ist die richtige Strategie f\u00fcr Afghanistan? 2385 Beitr\u00e4ge<\/p>\n<p>Neuster: Heute 16:03 Uhr von lebenslang <\/p>\n<p>Diskutieren Sie mit anderen Lesern!ANZEIGE<\/p>\n<p>SPARTIPP STROMWECHSEL Sparen Sie bei Ihrer Stromrechnung<\/p>\n<p>Kostenlos Stromanbieter vergleichen &#038; bis zu 400 \u20ac p.a. sparen \u2013 bei voller Versorgungssicherheit. <\/p>\n<p>Postleitzahl <\/p>\n<p> kWh\/Jahr <\/p>\n<p> Stromverbrauch pro Jahr 500 kWh 750 kWh 1.000 kWh 1.250 kWh 1.500 kWh (Single) 1.750 kWh 2.000 kWh 2.250 kWh 2.500 kWh (2 Personen) 2.750 kWh 3.000 kWh 3.250 kWh 3500 kWh Jahresverbrauch 3.750 kWh 4.000 kWh (4 Personen) 5.000 kWh 6.000 kWh (Gro\u00dffamilie) Ein Service von CHECK24  <\/p>\n<p>INTERAKTIVE KARTE<\/p>\n<p>SPIEGEL ONLINEAfghanistan: Karte der Provinzen, Topografie, Ethnien und Internationaler Milit\u00e4reinsatz<\/p>\n<p>.DIE POSITIONEN DER PARTEIEN ZUM AFGHANISTAN-EINSATZ <\/p>\n<p>CDU\/CSU: Abzugsdatum offen lassen <\/p>\n<p>Die Union will die Gefahr bannen, dass &#8222;Instabilit\u00e4t und Terror&#8220; von Afghanistan aus auch auf Deutschland ausstrahlen. Mit Blick auf den deutschen Einsatz betont die Union, dass milit\u00e4rische Sicherheit und ziviler Aufbau voneinander abh\u00e4ngig seien. &#8222;Ohne Sicherheitspr\u00e4senz ist kein Wiederaufbau, ohne Erfolge beim Wiederaufbau keine Reduzierung der Sicherheitspr\u00e4senz m\u00f6glich.&#8220; CDU und CSU wollen den Afghanistan-Einsatz zeitlich nicht konkret begrenzen. Sie machen vielmehr &#8222;tragf\u00e4hige staatliche Strukturen&#8220; zur Voraussetzung f\u00fcr eine &#8222;sp\u00e4tere Reduzierung und schlie\u00dflich zur Beendigung&#8220; des milit\u00e4rischen Engagements. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) forderte vor wenigen Tagen aber eine deutliche Verbesserung der Lage bis zum Jahr 2014. <\/p>\n<p>SPD: In zehn Schritten zum Abzug <\/p>\n<p>Auch die SPD fordert, Afghanistan d\u00fcrfe nicht wieder zum Zufluchtsort f\u00fcr Terroristen werden. Die Partei wirbt im Wahlprogramm f\u00fcr eine Kombination aus zivilgesellschaftlicher und entwicklungspolitischer Hilfe sowie einem &#8222;zivil-milit\u00e4rischen Ansatz&#8220;, der auf die verst\u00e4rkte Ausbildung afghanischer Sicherheitskr\u00e4fte zielt. Kanzlerkandidat und Au\u00dfenminister Frank-Walter Steinmeier fordert nun au\u00dferdem, in der n\u00e4chsten Legislaturperiode &#8222;die Grundlagen f\u00fcr den Abzug der Bundeswehr&#8220; zu schaffen. In einem Zehn-Punkte-Plan hat er die Bedingungen f\u00fcr das Ende des deutschen Engagements definiert. Bis 2011 soll demnach im von Deutschland kontrollierten Norden Afghanistans &#8222;eine angemessen ausgebildete Polizei&#8220; existieren. <\/p>\n<p>FDP: &#8222;Mehr Tempo&#8220; <\/p>\n<p>Die FDP w\u00fcrdigt den deutschen Afghanistaneinsatz. Er habe dazu beigetragen, &#8222;dass das Land bislang nicht wieder zum zentralen R\u00fcckzugsort f\u00fcr international agierende Terroristen geworden ist&#8220;. Es sei allerdings vers\u00e4umt worden, den Aufbau effizienter Regierungs-, Verwaltungs- und Sicherheitsapparate voranzutreiben. Dieses Vers\u00e4umnis habe auch die Bundesregierung mit zu verantworten. Die FDP will in diesem Bereich mehr Tempo machen, &#8222;um den Zeitraum des Einsatzes der internationalen Truppen zu begrenzen&#8220;. Sie fordert zudem einen st\u00e4rker regionalen Ansatz und die Einbeziehung von L\u00e4ndern wie Pakistan, Russland, China und Iran. Die FDP h\u00e4lt die internationale Truppenpr\u00e4senz f\u00fcr eine &#8222;\u00dcbergangszeit&#8220; weiterhin f\u00fcr erforderlich. <\/p>\n<p>Gr\u00fcne: Strategiewechsel zu mehr zivilem Engagement <\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnen kritisieren die bisherige Afghanistan-Strategie wegen ihrer &#8222;Dominanz milit\u00e4rischer L\u00f6sungen&#8220;. Ein so verstandener &#8222;Krieg gegen den Terror&#8220; sei nicht zu gewinnen. Deswegen m\u00fcsse der US-gef\u00fchrte Anti-Terror-Einsatz &#8222;Enduring Freedom&#8220; (OEF) sofort beendet werden. Trotz aller Kritik bekennen sich die Gr\u00fcnen aber grunds\u00e4tzlich zur &#8222;Verantwortung f\u00fcr Afghanistan und zu einem Engagement, das den Aufbau des Landes in den Mittelpunkt stellt&#8220;. Eine Weiterf\u00fchrung des deutschen Einsatzes wollen die Gr\u00fcnen nur unterst\u00fctzen, wenn ein Strategiewechsel hin zu mehr zivilem Engagement umgesetzt wird. <\/p>\n<p>Linke: Soldaten raus aus Afghanistan <\/p>\n<p>Die Linke fordert, &#8222;die Bundeswehr sofort aus Afghanistan abzuziehen&#8220;. &#8222;Auslandskriegseins\u00e4tze&#8220; &#8211; auch unter Uno-Mandat &#8211; lehnt sie kategorisch ab. Die Linke wirft der Nato vor, ihre eigentliche Absicht beim Einsatz in Afghanistan sei es, &#8222;sich als globale Interventionsmacht zu zeigen&#8220;. Ein milit\u00e4rischer Sieg im sogenannten Anti-Terror-Krieg sei unm\u00f6glich. <\/p>\n<p>BUNDESWEHR IM AUSLAND<\/p>\n<p>   Auslandseins\u00e4tze der Bundeswehr: Vom Balkan bis zum Hindukusch KARZAI UND AFGHANISTAN<\/p>\n<p>Klicken Sie auf die Stichworte, um mehr zu erfahren <\/p>\n<p>Hamid Karzai <\/p>\n<p>Hamid Karzai ist der derzeit amtierende Pr\u00e4sident Afghanistans. Nach der ersten Phase des Afghanistan- Kriegs hatten ihn die USA und die Uno auf der Petersberger Afghanistan- Konferenz im Dezember 2001 als Regierungschef einer afghanischen Interimsregierung durchgesetzt. Die Loya Jirga w\u00e4hlte Karzai 2002 zum Pr\u00e4sidenten einer \u00dcbergangsregierung, und nach Verabschiedung einer neuen Verfassung bestimmten ihn die Afghanen 2005 in direkter Wahl zu ihrem Pr\u00e4sidenten. Durch den Einfluss der Warlords blieb Karzais Macht jedoch beschr\u00e4nkt. Zuletzt verlor er auch die Unterst\u00fctzung der USA.<\/p>\n<p>Hamid Karzai wurde 1957 in Kandahar geboren. Er geh\u00f6rt dem m\u00e4chtigen Paschtunenstamm der Popalzai an, der mehrere afghanische K\u00f6nige hervorbrachte. Karzai studierte in Indien und hielt sich immer wieder in den USA auf. Zusammen mit den Mudschahidin k\u00e4mpfte er in den achtziger Jahren gegen die sowjetische Besetzung Afghanistans. Aus dem Exil in Pakistan unterst\u00fctzte Karzai die Taliban zun\u00e4chst, wandte sich dann aber gegen das Regime, dem auch die Ermordung seines Vaters zugeschrieben wird. Nach Beginn der amerikanischen Milit\u00e4raktion in Afghanistan kehrte Karazi 2001 in seine Heimat zur\u00fcck und stellte sich an die Spitze der Anti-Taliban-Bewegung in der Region Kandahar. <\/p>\n<p>Pr\u00e4sidentschaftswahlen <\/p>\n<p>Am 30. August 2009 w\u00e4hlten die Afghanen ihren neuen Pr\u00e4sidenten. Doch es kam zu massiven F\u00e4lschungen, insbesondere zugunsten Karzais. Die Ausz\u00e4hlungsergebnisse in 210 Wahllokalen wurden anschlie\u00dfend f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4rt. Karzai, der sich zuvor als Sieger gesehen hatte, verfehlte nach dem um manipulierte Stimmen bereinigten Endergebnis die absolute Mehrheit: Er erreichte nur 49,67 Prozent der Stimmen. Eine Stichwahl zwischen Karzai und Ex-Au\u00dfenminister Abdullah Abdullah sollte die Entscheidung bringen. Doch der Herausforderer zog seine Kandidatur zur\u00fcck mit der Begr\u00fcndung, es k\u00f6nne wie im ersten Durchgang erneut zu Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten kommen. Die afghanische Wahlkommission rief Karzai daraufhin erneut zum Pr\u00e4sidenten aus. <\/p>\n<p>Isaf-Einsatz <\/p>\n<p>Nach Beginn des Afghanistan- Kriegs 2001 und dem Sturz der radikal-islamischen Taliban beschloss der Uno- Sicherheitsrat, eine internationale Schutztruppe im Land (Isaf) einzusetzen. Sie soll den Wiederaufbau Afghanistans zu einer Demokratie absichern, auch indem sie zivile Wiederaufbauteams (PRTs) sch\u00fctzt, von denen derzeit 26 t\u00e4tig sind. Der Einsatz war zun\u00e4chst auf die Hauptstadt Kabul und deren Umgebung beschr\u00e4nkt und wurde bis 2006 auf das ganze Land ausgeweitet. Seit 2003 f\u00fchrt die Nato die Isaf. Derzeit geh\u00f6ren ihr rund 55.000 Soldaten aus 41 L\u00e4ndern an, darunter auch aus Nicht-Nato-Staaten wie Australien und Neuseeland.<\/p>\n<p>Deutschland \u00fcbernahm 2006 das Isaf-Kommando f\u00fcr den Norden Afghanistans. 2007 lieferte die Bundeswehr sechs Aufkl\u00e4rungsflugzeuge vom Typ Tornado, die Luftbilder aus ganz Afghanistan f\u00fcr Isaf liefern. Die Bundesrepublik stellt derzeit mit knapp 3500 Soldaten die drittgr\u00f6\u00dfte Truppe nach den USA und Gro\u00dfbritannien. <\/p>\n<p>Probleme in Afghanistan <\/p>\n<p>Da die Taliban inzwischen wieder an St\u00e4rke gewonnen haben, nehmen die milit\u00e4rischen Auseinandersetzungen zu. Besonders hart umk\u00e4mpft ist der Osten des Landes, wo die meisten US-Soldaten stationiert sind. Die schwer kontrollierbaren Stammesgebiete Pakistans gelten als R\u00fcckzugsgebiet und Nachschubbasis der Taliban. Die Stabilisierung Afghanistans wird durch Korruption, die bis in h\u00f6chste Regierungskreise verbreitet ist, sowie durch Drogenproduktion und -schmuggel erschwert. <\/p>\n<p>Opium-Wirtschaft <\/p>\n<p>Obgleich die afghanische \u00dcbergangsregierung unter Karzai im Januar 2002 den Schlafmohnanbau verboten hat, ist der Drogenanbau rasch wieder zum dominierenden Wirtschaftszweig Afghanistans geworden. Das Land ist der weltweit gr\u00f6\u00dfte Produzent von Rohopium. Mit Einnahmen aus dem Drogenschmuggel finanzieren die Taliban ihren Kampf gegen Karzais Regierung und die ausl\u00e4ndischen Truppen. Die Bek\u00e4mpfung ist problematisch, weil viele Menschen von dem Handel leben. Isaf-Soldaten sind inzwischen befugt, gegen Drogenh\u00e4ndler vorzugehen und Laboratorien zu zerst\u00f6ren, in denen Schlafmohn zu Opium verarbeitet wird. <\/p>\n<p>Afghanistan-Krieg <\/p>\n<p>Der Afghanistan- Krieg der USA und ihrer Verb\u00fcndeten war die erste gro\u00dfe milit\u00e4rische Reaktion auf die Terroranschl\u00e4ge vom 11. September 2001. Er richtete sich sowohl gegen das Terrornetzwerk al- Qaida, das f\u00fcr die Anschl\u00e4ge verantwortlich gemacht wird, als auch gegen das seit Mitte der neunziger Jahre in Afghanistan herrschende islamisch-fundamentalistische Taliban-Regime. Die Taliban wurden bezichtigt, Osama Bin Laden und andere hochrangige Mitglieder von al-Qaida zu unterst\u00fctzen und zu beherbergen. Die erste Kriegsphase endete mit dem Fall der Hauptstadt Kabul und der Provinzhauptst\u00e4dte Kandahar und Kunduz im November und Dezember 2001. Auf der Petersberger Afghanistan- Konferenz im Dezember 2001 wurde eine Interimsregierung unter Pr\u00e4sident Hamid Karzai eingesetzt und die Einberufung einer verfassunggebenden Loya Jirga beschlossen. Gleichzeitig erteilte der Uno- Sicherheitsrat den Nato-Staaten und mehreren Partnerl\u00e4ndern das Isaf-Mandat zur Unterst\u00fctzung des Wiederaufbaus. Derzeit versuchen rund 55.000 Soldaten aus 41 L\u00e4ndern das Land zu befrieden. <\/p>\n<p>FOTOSTRECKE<\/p>\n<p>   Alltag in Afghanistan: Granat\u00e4pfel und goldene Berge MEHR AUF SPIEGEL ONLINE<\/p>\n<p>Kunduz-Bombardement: Opposition w\u00fctet gegen Pannenminister Jung (26.11.2009)<\/p>\n<p>Ohnm\u00e4chtiges Ministerium: IT-Aufr\u00fcstung der Bundeswehr wird deutlich teurer (26.11.2009)<\/p>\n<p>Kunduz-Bombardement: Bundeswehr-Generalinspekteur Schneiderhan tritt zur\u00fcck (26.11.2009)<\/p>\n<p>Tanklaster-Bombardement bei Kunduz: Bundeswehr-Bericht bringt Jung in Erkl\u00e4rungsnot (26.11.2009)<\/p>\n<p>Bundeswehr: Weltweite Missionen belasten Schwarz-Gelb (26.11.2009)<\/p>\n<p>TOP<\/p>\n<p>Luftangriff in Afghanistan: Minister Jung tritt zur\u00fcck5Pannenminister Jung: St\u00f6rfall im System Merkel<\/p>\n<p>1Luftangriff in Afghanistan: Minister Jung tritt zur\u00fcck2Guttenberg und die Jung- Aff\u00e4re: Die Polit- Party ist zu Ende3Luftangriff auf Tanklaster: Protokoll der Alptraumnacht von Kunduz4Pannenminister Jung: Unsicher, ungeliebt, \u00fcberfordert5Luftangriff: Neue Vorw\u00fcrfe gegen Jung<\/p>\n<p>1Ausgehebeltes Bankgeheimnis: EU knickt vor US- Kontenspionen ein<\/p>\n<p>2Luftangriff in Afghanistan: Minister Jung tritt zur\u00fcck<\/p>\n<p>3&#8243;Gef\u00e4hrliche&#8220; Politik: Sarrazin greift die Kanzlerin an<\/p>\n<p>4Guttenberg und die Jung- Aff\u00e4re: Die Polit- Party ist zu Ende<\/p>\n<p>5Bomben- Desaster: Pattex- Minister wird f\u00fcr Merkel zur Last<\/p>\n<p>1Abducken, wegdr\u00fccken: Jung verweigert R\u00fccktritt2Umstrittener Luftangriff: Schneiderhan tritt zur\u00fcck3T\u00f6dliche Gefahr: Obama und die Landminen4Jung tritt zur\u00fcck: &#8222;Ich \u00fcbernehme die politische Verantwortung&#8220;5Jung oder nicht Jung?: Merkel windet sich<\/p>\n<p>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oberst Georg Klein und der Nato-Angriff auf zwei Tanklaster Login|Registrierung Oberst Georg Klein und der Nato-Angriff auf zwei TanklasterDieser Beitrag ist Teil einer Themenseite. Alle Artikel und Hintergr\u00fcnde 27.11.2009 Live-Ticker Lautenschl\u00e4ger l\u00e4sst Jung-Nachfolge dementieren Ex-Verteidigungsminister Jung ger\u00e4t immer weiter unter Druck. Was wusste er \u00fcber zivile Opfer in Afghanistan? 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Alle Artikel und Hintergr\u00fcnde 27.11.2009 Live-Ticker Lautenschl\u00e4ger l\u00e4sst Jung-Nachfolge dementieren Ex-Verteidigungsminister Jung ger\u00e4t immer weiter unter Druck. Was wusste er \u00fcber zivile Opfer in Afghanistan? 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