{"id":85257,"date":"2008-06-10T02:17:25","date_gmt":"2008-06-10T02:17:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feminissima.de\/?p=85257"},"modified":"2008-06-10T02:17:25","modified_gmt":"2008-06-10T02:17:25","slug":"aufbau-verlag-insolvenz-vergangenheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2008\/06\/10\/aufbau-verlag-insolvenz-vergangenheit\/","title":{"rendered":"AUFBAU-VERLAG &#8211; Insolvenz &#038; Vergangenheit"},"content":{"rendered":"<p>traurig, traurig, traurig. Alles nur ein Spekulationsobjekt? Und die Autoren? <br \/>Informativste Quelle: WIKIPEDIA.<br \/>\nIhre Spenden helfen, Wikipedia zu betreiben. Aufbau-Verlag<br \/>\naus Wikipedia, <br \/>\nDies ist die letzte gesichtete Version,  freigegeben am 3. Juni 2008.<\/p>\n<p>\nLogo des Verlags (seit ca. 1994)Der Aufbau-Verlag wurde 1945 in Berlin gegr\u00fcndet und wuchs bald zum gr\u00f6\u00dften belletristischen Verlag der DDR heran. Er hatte sich zu Beginn auf kommunistische und antifaschistische Literatur sowie russische B\u00fccher und Klassikerausgaben spezialisiert. In den folgenden Jahrzehnten erweiterte sich das Verlagsprogramm unter anderem auf Werke der Weltliteratur, zeitgen\u00f6ssische osteurop\u00e4ische B\u00fccher sowie lateinamerikanische Titel.<\/p>\n<p>2008 war der Aufbau eine Verlagsgruppe, zu der der Aufbau-Verlag, der Aufbau Taschenbuch Verlag, der Verlag R\u00fctten &#038; Loening, der Gustav Kiepenheuer Verlag Leipzig sowie Der Audio Verlag (DAV) geh\u00f6rten. Sie besch\u00e4ftigte zuletzt 60 Mitarbeiter und ver\u00f6ffentlichte j\u00e4hrlich ca. 350 Neuerscheinungen. 2005 machte die Aufbau-Verlagsgruppe einen Gesamtumsatz von 16,0 Millionen Euro. Am 30. Mai 2008 meldete der Verleger, er werde Antrag auf Er\u00f6ffnung des Insolvenzverfahrens wegen \u00dcberschuldung stellen.[1] [2]<\/p>\n<p>Inhaltsverzeichnis<br \/>\n1 Geschichte <br \/>\n1.1 Der Anfang <br \/>\n1.1.1 Die ersten Titel <br \/>\n1.1.2 Das Programm der Gr\u00fcnderjahre <br \/>\n1.2 Der Verlag 1949\u20131989 <br \/>\n1.2.1 1950\u20131960 <br \/>\n1.2.2 1961\u20131970 <br \/>\n1.2.3 1971\u20131990 <br \/>\n1.3 Die Buchreihen des Verlages <br \/>\n2 Der heutige Aufbau-Verlag <br \/>\n2.1 Das Verlagsprogramm <br \/>\n2.2 Archiv <br \/>\n3 Belege <br \/>\n4 Siehe auch <br \/>\n5 Literatur <br \/>\n6 Weblinks <\/p>\n<p> Geschichte  [Bearbeiten]<br \/>\n Der Anfang  [Bearbeiten]Am 16. August 1945 gr\u00fcndeten Kurt Wilhelm, Heinz Willmann, Klaus Gysi und Otto Schiele die Aufbau-Verlag GmbH, deren Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Verlagsbuchh\u00e4ndler Wilhelm und der Verlagskaufmann Schiele wurden. Kurz zuvor hatte sich der Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands konstituiert, der ebenfalls an die Er\u00f6ffnung eines Literaturbetriebs dachte. Nachdem die beiden Leiter der Firma im B\u00fcro des Kulturbundes um Unterst\u00fctzung f\u00fcr ihre Pl\u00e4ne baten, schlossen die Vereinigungen ein gemeinsames Abkommen. Im Paragraph 4 des Gesellschaftsvertrages stand, dass die Interessen des Kulturbundes gewahrt werden m\u00fcssten, solange die Zeitschriften der Organisation und deren gef\u00f6rderte Publikationen bei Aufbau erschienen. 1946 ging der Verlag in den Kulturbund e. V. \u00fcber.<\/p>\n<p>Die Lizenz f\u00fcr das Unternehmen erteilte die SMAD (Sowjetische Milit\u00e4r Administration in Deutschland), die sich mit dem Kulturbund und dem Verlag eine Hausmacht in ihrem Sektor schaffen wollte. Die Milit\u00e4rbeh\u00f6rden unterst\u00fctzten das Verlagshaus finanziell und sicherten dem Unternehmen ausreichende Mengen an Druckpapier, das nach dem Krieg schwierig zu beschaffen war.<\/p>\n<p>\n Die ersten Titel  [Bearbeiten] <br \/>\nSignet des Verlages bis ca. 1994Als erste Titel konnten Theodor Plieviers Stalingrad und Manifest und Ansprachen des Kulturbundes zur Demokratischen Erneuerung Deutschlands ver\u00f6ffentlicht werden. Der Roman von Plievier ging bereits nach einem Jahr in die siebte Auflage und erreichte bis Ende 1948 eine Gesamth\u00f6he von \u00fcber 177.000 Exemplaren in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ). Au\u00dferdem erschienen Ausgew\u00e4hlte Dichtungen aus der Zeit der Verbannung 1933\u20131945 von Johannes R. Becher, der \u201eSpiritus rector\u201c und Mitbegr\u00fcnder des Aufbau-Verlages und seit August 1945 Pr\u00e4sident des Kulturbundes war.<\/p>\n<p>\n Das Programm der Gr\u00fcnderjahre  [Bearbeiten]Ein Programmschwerpunkt war Literatur von Schriftstellern, die im Zuge der Machtergreifung der Nationalsozialisten aus Deutschland emigrierten. Seit Mai 1948 \u00fcbernahm der Verlag die Rechte s\u00e4mtlicher Aurora-Titel (au\u00dfer jenen von F. C. Weiskopf) und ver\u00f6ffentlichte sie in der Aurora-B\u00fccherei. Den Aurora-Verlag hatte Wieland Herzfelde 1944 als Sprachrohr deutscher Exilautoren in den USA in New York gegr\u00fcndet. 1947 wurde das Unternehmen auf Grund finanzieller N\u00f6te des Verlegers wieder aufgel\u00f6st. Die B\u00fccherei enthielt unter anderem Werke von Ernst Bloch, Bertolt Brecht, Alfred D\u00f6blin, Oskar Maria Graf, Lion Feuchtwanger, Anna Seghers, Berthold Viertel und Wieland Herzfelde.<\/p>\n<p>\nKlassischer Leineneinband der Aufbau-WerkeIm Bereich der antifaschistischen Literatur erschien 1946 Anna Seghers Roman Das siebte Kreuz, der bis 1950 eine Auflage von \u00fcber 100.000 Exemplaren erlangte \u2013 neben Stalingrad ein Longseller des Hauses. Weitere Werke \u00fcber Ursachen und Auswirkungen des Dritten Reichs waren Hans Falladas Jeder stirbt f\u00fcr sich allein (1947) und die erfolgreiche wissenschaftliche Studie Der Irrweg einer Nation von Alexander Abusch (1946\u20131951: 130.000 Exemplare).<\/p>\n<p>In der Anfangszeit wurden au\u00dferdem Schriften klassischer sowie zeitgen\u00f6ssischer russischer Autoren herausgegeben (A. S. Makarenko, Alexei Tolstoi, Maxim Gorki, Leo Tolstoi oder Alexander Puschkin). Die deutschen Klassiker zogen ebenfalls in das Verlagsverzeichnis ein: Heines Deutschland \u2013 Ein Winterm\u00e4rchen, Goethes Iphigenie auf Tauris, Schillers Briefe \u00fcber die \u00e4sthetische Erziehung des Menschen und Lessings Nathan der Weise. Die Vor- und Nachworte der B\u00fccher betonten die humanistische Haltung der Autoren, ihren Weitblick und Ethos. Klassiker sollten als Best\u00e4tigung f\u00fcr das eigentlich bessere Wesen der Deutschen gelten und den Lesern mit ihren beeindruckenden Lebensl\u00e4ufen als Vorbilder dienen.<\/p>\n<p>Insgesamt waren die fr\u00fchen Jahre des Betriebes sehr erfolgreiche. Bis zur W\u00e4hrungsreform 1948 wurden fast alle Werke in Auflagen zwischen 10.000 und 30.000 Exemplaren aufgelegt und auch die Zeitschriften des Hauses (Aufbau, Sinn und Form, Aussprache und Sonntag) erreichten enorme Startauflagen (Sonntag 1946: 200.000 St\u00fcck). Damit war der Aufbau das erfolgreichste belletristische Verlaghaus der Nachkriegszeit.<\/p>\n<p>\n Der Verlag 1949\u20131989  [Bearbeiten]In den folgenden vier Jahrzehnten hing die Programmausrichtung von den politischen Forderungen der SED ab und spiegelte so die kulturelle Entwicklung der DDR. Die Mitarbeiter k\u00e4mpften w\u00e4hrend der gesamten Zeit immer wieder f\u00fcr mehr Rechte bei der Titelauswahl und der inhaltlichen Zielsetzung.<\/p>\n<p>\n 1950\u20131960  [Bearbeiten]Ab 1951 \u00fcbernahm Walter Janka stellvertretend die Direktion und wurde drei Jahre sp\u00e4ter als Nachfolger von Erich Wendt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. In den f\u00fcnfziger Jahren ver\u00f6ffentlichte Aufbau gem\u00e4\u00df den Regierungsabsichten sozialistische, antireligi\u00f6se und marxistische Literatur. Junge Autoren, die \u00fcber das Leben der einfachen Bauern und Arbeiter schrieben, sollten gef\u00f6rdert werden. Auf dem Gebiet erschienen Werke wie Margarete Neumanns Der Weg \u00fcber den Acker (1953).<\/p>\n<p>Dennoch war der Verlag bestrebt, Werke der Weltliteratur von westlichen Autoren herauszugeben, darunter Ernest Hemingways Der alte Mann und das Meer, Jean-Paul Sartres Die Fliegen. Die ehrbare Dirne. Nekrassow oder Marcel Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (alle 1956\/57). Ebenso wie die zeitgleich erschienen Publikationen von Kafka und Hugo von Hofmannsthal stellten die B\u00fccher auf dem ostdeutschen Markt eine kleine Sensation dar und waren schnell vergriffen. Nachdem die K\u00f6pfe des Verlages jedoch in Verbindung mit den einsetzenden Reformen in Polen, Ungarn und der Sowjetunion eine grundlegende gesellschaftliche Ver\u00e4nderung der DDR verlangten, wurde die Ausrichtung des Unternehmens wieder st\u00e4rker von der Regierung kontrolliert. Lektor Harich forderte eine sofortige Neuordnung des Sozialismus und die Wiedervereinigung Deutschlands unter linkem Vorzeichen. Staatschef Ulbricht veranlasste daraufhin die Verhaftung von Janka und Harich wegen \u201einnerparteilicher Fraktionsbildung und Verrat an den Klassenfeind\u201c und lie\u00df die Verleger 1957 in einem Schauprozess zu Gef\u00e4ngnisstrafen verurteilen. In Folge dessen wurden das Programm des Hauses schnell wieder auf sozialistische deutsche und osteurop\u00e4ische Gegenwartsliteratur umgestellt und viele wichtige westeurop\u00e4ische Autoren aus dem Verzeichnis gestrichen. Klaus Gysi, der Vater des heutigen Politikers Gregor Gysi, \u00fcbernahm am 1. Februar 1957 die Gesch\u00e4ftsleitung.<\/p>\n<p>Auf einer Sonderaustellung mit anderen DDR-Unternehmen repr\u00e4sentierte sich der Verlag 1954 erstmals auf der Frankfurter Buchmesse. Eine direkte Teilnahme an der Veranstaltung untersagte der westdeutsche B\u00f6rsenverein aufgrund der Verlagsenteignung in der DDR. Ein Jahr sp\u00e4ter wurde Aufbau in von einer bis dahin formal privatrechtlichen \u201eGmbH\u201c in einen Betrieb der SED-eigenen \u201eVOB Zentrag\u201c umgewandelt. Wichtige deutsche Schriftsteller jener Jahre waren Wolfgang Joho, Herbert Nachbar und Erwin Strittmatter.<\/p>\n<p>\n 1961\u20131970  [Bearbeiten]Zu Beginn der sechziger Jahre pr\u00e4gten mehr und mehr Werkausgaben das Bild. 1960 kam der erste Band der gro\u00dfen \u201eBerliner Ausgabe\u201c der Werke Goethes heraus. Ein Jahr sp\u00e4ter gr\u00fcndete das Haus die zehnb\u00e4ndige Heine-Edition sowie die gr\u00f6\u00dfte deutschsprachige Werkreihe von Mark Twain. Bis 1990 erschienen mehrb\u00e4ndige Ausgaben von Lion Feuchtwanger, Heinrich Mann, Honor\u00e9 de Balzac, Anna Seghers, Fjodor Dostojewski und Bertolt Brecht. Zur gleichen Zeit forderte die Hauptverwaltung Verlagswesen (HV) des Ministeriums f\u00fcr Kultur dazu auf, Lizenzausgaben westlicher Verlage in h\u00f6herer Auflage zu drucken als vereinbart, um dadurch Devisen einzusparen.<\/p>\n<p>Im Januar 1964 kam es zu einer Neuordnung der DDR-Verlagslandschaft, der sogenannten \u201eProfilierung\u201c, in Folge derer Aufbau Best\u00e4nde und Produktion des Th\u00fcringer Volksverlags und des Arion Verlages, Weimar, \u00fcbernahm. Au\u00dferdem erhielt er die Rechte f\u00fcr den belletristischen Bereich des Hauses R\u00fctten &#038; Loening, das der Verlag jetzt als Imprint unter seinen Namen und mit eigenem Programm f\u00fchrte. Die B\u00fccher der Verlagsgemeinschaft wurden nun unter der Bezeichnung Aufbau-Verlag Berlin und Weimar herausgegeben. Zu den bereits vorhandenen Lektoraten Zeitgen\u00f6ssische deutsche Literatur, Deutsches Erbe und Auslandsliteratur kam das Literaturwissenschaft-Lektorat hinzu, das unter der Leitung von J\u00fcrgen Jahn stand.<\/p>\n<p>In den Sechzigern wurden lateinamerikanische Schriften zu einem weiteren Schwerpunkt. Mit dem Roman Unter dem Stern des B\u00f6sen f\u00fchrte Aufbau 1966 den kolumbianischen Autor Gabriel Garc\u00eda M\u00e1rquez auf den deutschen Buchmarkt ein. Im selben Jahr \u00fcbernahm der bereits seit 1952 als Lektor im Hause t\u00e4tige Fritz-Georg Voigt die Verlagsleitung.<\/p>\n<p>Neue Werke, unter anderem von Kurt Bartsch und Reiner Kunze, stie\u00dfen auf Ablehnung bei der SED und wurden makuliert. 1967 erschien der erste Jahrgang des Literaturkalenders, und zwei Jahre sp\u00e4ter brachte Aufbau den eindrucksvollen Deb\u00fctroman Jakob der L\u00fcgner von Jurek Becker heraus.<\/p>\n<p>\n 1971\u20131990  [Bearbeiten]Mit dem Band Lesen und Schreiben wurde 1972 das gesamte Werk von Christa Wolf in das Verlagsverzeichnis mit aufgenommen. Im gleichen Jahr konnten B\u00fccher von Volker Braun, die die Zensurbeh\u00f6rde lange verboten hatte, erscheinen. Zu jener Zeit gab der Verlag Werke von Friedrich H\u00f6lderlin (anl\u00e4sslich seines 200. Geburtstags), Jo Mihaly und Eva Strittmatter heraus. Seit dem international erfolgreichen Roman Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura von Irmtraud Morgner 1974 bestimmte Literatur von Frauen das Verlagsprofil in den kommenden Jahren ma\u00dfgeblich mit. Helga K\u00f6nigsdorf wurde mit Meine ungeh\u00f6rigen Tr\u00e4ume ebenso wie Hermynia zur M\u00fchlen mit Als der Fremde kam publiziert.<\/p>\n<p>Seit Beginn der siebziger Jahre veranstaltete der Betrieb im Petrolchemischen Kombinat Schwedt einen sogenannten Verlagstag, auf dem Herausgeber, Schriftsteller und Lektoren den Mitarbeitern neue B\u00fccher pr\u00e4sentierten. Das Projekt stie\u00df auf gro\u00dfe Resonanz und wurde die folgenden zwanzig Jahren weiterverfolgt.<\/p>\n<p>Viele Autoren des Verlages, unter anderem Stephan Hermlin, Sarah Kirsch und Christa Wolf, protestierten 1976 gegen die Ausb\u00fcrgerung des K\u00fcnstlers Wolf Biermann. In Folge der Biermann-Aff\u00e4re versch\u00e4rfte die Regierung ihre Repressionen in Bezug auf bestimmte Schriftsteller, und so verlie\u00dfen Kurt Bartsch, G\u00fcnter Kunert, Joachim Seyppel und weitere Stammautoren des Aufbau-Verlags die DDR. Die von der Regierung 1979 erteilten \u201eInstruktionen zum einheitlichen Vorgehen aller kulturpolitischen Institutionen im Umgang mit Autoren\u201c beeintr\u00e4chtigten die Verlagsarbeit, da darin festgelegt wurde, dass Schriftstellerverb\u00e4nde, Verlage und andere kulturelle Einrichtungen m\u00f6glichst fr\u00fchzeitig bei der Entstehung neuer Werke \u201epolitisch-ideologisch\u201c eingreifen sollten. Trotzdem wurden im Haus immer wieder kritische Texte herausgegeben, und so setzte die Leitung 1980 auch die Ver\u00f6ffentlichung Erwin Strittmatters Wundert\u00e4ter. Dritter Band gegen die Zensurbeh\u00f6rden durch.<\/p>\n<p>Zum hundertsten Todestag von Dostojewski ver\u00f6ffentlichte man 1981 den ersten Band der insgesamt zwanzigb\u00e4ndigen Werkausgabe und erlangte ein Jahr sp\u00e4ter mit Christoph Heins Novelle Der fremde Freund international gro\u00dfes Ansehen. In Gedenken an die B\u00fccherverbrennung w\u00e4hrend des Dritten Reichs kam 1983 Heinrich Manns Essayband Der Ha\u00df heraus. Ebenfalls in diesem Jahr \u00fcbernahm Elmar Faber die Gesch\u00e4ftsleitung, der bis dahin die Edition Leipzig betreute.<\/p>\n<p>Bei seinem 40-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um im Jahr 1985 hatte der Aufbau-Verlag Werke aus 55 L\u00e4ndern im Programm. Texte von Autoren, dessen Weltrechte der Verlag besa\u00df, wurden in alle bedeutenden Sprachen \u00fcbersetzt. Das nachhaltige Engagement, B\u00fccher j\u00fcdischer Schriftsteller wie Lion Feuchtwanger, Anna Seghers, Arnold Zweig und Heinrich Heine zu f\u00f6rdern, zeigte sich schon.<\/p>\n<p>Neben einer dreib\u00e4ndigen Auswahl Ingeborg Bachmanns erschienen Ende der achtziger Jahre anl\u00e4sslich Bertolt Brechts 90. Geburtstag die ersten B\u00e4nde der \u201eGro\u00dfen Berliner und Frankfurter Ausgabe\u201c, ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Suhrkamp Verlag. Gegen Ende der DDR gr\u00fcndete der Verlag die Serie Aufbau \u2013 Au\u00dfer der Reihe, die jungen, unangepassten Literaten als Forum diente. 1985 entschied sich das Haus sogar Christoph Heins Buch Horns Ende ohne Bewilligung der Zensurbeh\u00f6rden zu drucken.<\/p>\n<p>Im letzten Jahr der DDR verlautbarte die Hauptverwaltung Verlage und Buchhandel eine vereinfachte Regelung bei der Druckgenehmigung. Die Herausgaben einiger Prosast\u00fccke von Uwe Johnson gingen in den Wirren des Zusammenbruchs der DDR unter und auch die Ver\u00f6ffentlichung von Fritz Rudolf Fries\u2019 Der Weg nach Oobliadooh wurde kaum registriert.<\/p>\n<p>Als der provisorische Vorstand der SED\/PDS verk\u00fcndete, dass Aufbau neben anderen bedeutenden Verlagen Parteieigentum bliebe, protestierten viele wichtige Autoren des Hauses. Einige wollten sogar ihre Vertr\u00e4ge mit dem Unternehmen k\u00fcndigen.<\/p>\n<p>Bis zur W\u00e4hrungsunion am 1. Juli 1990 zwischen beiden deutschen Republiken konnte der Aufbau-Verlag rund 4500 Erstauflagen in 125 Millionen Exemplaren (Titel von R\u00fctten &#038; Loening ausgenommen) vorweisen. Die Umstellung auf das marktwirtschaftliche System brachte dem Unternehmen jedoch wegen der gewaltigen Konkurrenz aus den alten Bundesl\u00e4ndern herbe Verluste. Au\u00dferdem hatte der Verlag viele Schriftsteller nur in Lizenzausgaben gedruckt und besa\u00df von seinen Hausautoren und Klassikertiteln keine lieferbaren Best\u00e4nde. Das Sachbuch Der Sturz (Gespr\u00e4che von Reinold Andert und Wolfgang Herzberg mit Erich Honecker) wurde zum ersten Erfolg nach der W\u00e4hrungsunion.<\/p>\n<p>Die Vorsitzenden der PDS beschlossen im Februar 1990, den Verlag r\u00fcckwirkend zum 1. Januar von Partei- in Volkseigentum zu \u00fcbergeben. Am 1. Juli wurde der Verlag wie die anderen VEB auch in eine \u201eGmbH im Aufbau\u201c unter Verwaltung der Treuhandanstalt umgewandelt. Die Verlagsleitung \u00fcbernahmen Elmar Faber, Peter Dempenwolf und Gotthard Erler.<\/p>\n<p>\n Die Buchreihen des Verlages  [Bearbeiten] <br \/>\nB\u00e4nde der BFDS von 19511951 \u00fcbernahm das Unternehmen die Reihe Bibliothek fortschrittlicher deutscher Schriftsteller (BFDS) vom Volk und Wissen Verlag. Diese Reihe sollte eine repr\u00e4sentative Sammlung von Werken der ersten Jahrhunderth\u00e4lfte darstellen und die Barriere zwischen Arbeitern und Literatur abbauen. Hier erschienen Werke mit sozialistischen und linksb\u00fcrgerlichen Inhalten, unter anderem von Arnold Zweig, Friedrich Wolf und Bertolt Brecht. Die B\u00fccher wurden in einer Auflage von 30.000 Exemplaren gedruckt und konnten so zum wohlfeilen Preis von 3 bis 6 Mark angeboten werden. F\u00fcr die Ausstattung waren keine Geringeren als Wieland Herzfelde und John Heartfield zust\u00e4ndig.<\/p>\n<p>1953 wurde die Deutsche Volksbibliothek (DVB) gegr\u00fcndet, deren B\u00e4nde 2,85 Mark kosteten. Das Programm der DVB hielt sich nach allen Seiten offen und enthielt deutsche Literatur der Klassik und des literarischen Realismus, linksb\u00fcrgerliche Schriften des 20. Jahrhunderts sowie sozialistische Gegenwarts- und Weltliteratur. Die Reihe wuchs in ihrem 14j\u00e4hrigen Bestehen auf 118 Titel an und verhalf tats\u00e4chlich vielen Werkt\u00e4tigen, sich die Grundlage f\u00fcr eine eigene Bibliothek zu schaffen.<\/p>\n<p>Mit der Folge bb rief das Haus 1958 seine erste Taschenbuchreihe ins Leben, die bis zur Gr\u00fcndung des Aufbau-Taschenbuchverlags 1991 622 Titel in einer Gesamtauflage von 39,5 Millionen Exemplaren erreichte. Der Inhalt der B\u00fccher entsprach im Wesentlichen dem allgemeinen Programm des Verlages.<\/p>\n<p>Weitere wichtige Reihen waren Romane der Weltliteratur (zusammen mit R\u00fctten &#038; Loening, 1951\u20131957), Die philosophische B\u00fccherei (1954\u201357), Bibliothek der Weltliteratur (1962\u20131991) und Edition Neue Texte (1972\u20131991). Letztere galt als Plattform f\u00fcr experimentelle deutsche und ausl\u00e4ndische Texte, in der Werke von Erwin Strittmatter und Heinz Khalau ver\u00f6ffentlicht wurden.<\/p>\n<p>\n Der heutige Aufbau-Verlag  [Bearbeiten] <br \/>\nDas Verlagsgeb\u00e4ude in der Neuen Promenade 6Am 18. September 1991 erwarb der Frankfurter Immobilien-Unternehmer und fr\u00fchere Maoist Bernd F. Lunkewitz den Verlag zusammen mit R\u00fctten &#038; Loening von der Treuhandanstalt.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzliche Gesellschafter waren damals Thomas Grundmann, Eberhard Kossack und Ullrich Wechsler. Dar\u00fcber hinaus kam es 1991 zur Schlie\u00dfung des Betriebes in Weimar und zur Gr\u00fcndung des Aufbau Taschenbuch Verlags. Nachdem Elmar Faber das Haus verlie\u00df, \u00fcbernahm Lunkewitz selbst die Direktion von Aufbau. Erwin Strittmatters Alterswerk Der Laden. Dritter Teil wurde 1992 besonders im Osten Deutschlands ein Erfolg, wobei die finanzielle Situation des Unternehmens weiterhin kritisch blieb.<\/p>\n<p>1994 erwarb Lunkewitz den Gustav Kiepenheuer Verlag, Leipzig, von der Treuhandanstalt. Ren\u00e9 Strien wurde Leiter von R\u00fctten &#038; Loening, wo im Zuge einer Neuordnung der Unternehmensgruppe die Zeitschrift Sinn und Form unter dem Signet des Aufbau-Verlags herausgegeben wurde.<\/p>\n<p>Einen der gr\u00f6\u00dften Erfolge nach der Privatisierung landete der Verlag 1995 mit der Publikation der Tageb\u00fccher von Victor Klemperer Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten. Auch B\u00fccher von Brigitte Reimann oder Alfred Kerr konnten in hohen Auflagen vertrieben werden.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr 1999 wurde auf Initiative von Aufbau und des S\u00fcdwestrundfunks Der >Audio< Verlag(D>A<v) gegr\u00fcndet, der bereits im Herbst des gleichen Jahres eine Auswahl von 34 Titeln in seinem Verzeichnis auff\u00fchrte. Schon vorher hatte Aufbau in seinem Buchsegment H\u00f6rb\u00fccher herausgegeben.\n\n\nEnde 2003 stellte Lunkewitz die selbst\u00e4ndige T\u00e4tigkeit des Gustav Kiepenheuer Verlags ein, den der Aufbau-Verlag seitdem als \u201eSegment mit eigener Programmleitung\u201c f\u00fchrt.[3]\n\n\nIm M\u00e4rz 2008 entschied der Bundesgerichtshof nach 17 Jahren Prozessf\u00fchrung in letzter Instanz, dass der Aufbau-Verlag immer noch dem Kulturbund geh\u00f6rt, der Aufbau-Verlag war nie Volkseigentum und folglich auch nie das Eigentum der Treuhandanstalt.[4] Daher hatte 1991 die Treuhandanstalt unrechtm\u00e4\u00dfig den Verlag an die Investorengruppe um Lunkewitz verkauft. Auch der zweite Rechtekauf von Lunkewitz 1995 wurde damit hinf\u00e4llig. Da einige der Beamten gem\u00e4\u00df ihren Aktenvermerken von der wahren Eigent\u00fcmerschaft wussten, will Lunkewitz die Bundesanstalt f\u00fcr vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BVS) auf einen Schadensersatz von 27 Mio. \u20ac verklagen, was die Summe ist, die er bisher in den Verlag investiert hatte.[4]\n\n\nAm 30. Mai 2008 stellte die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Aufbau Verlagsgruppe beim Amtsgericht Charlottenburg Antrag auf die Er\u00f6ffnung eines Insolvenzverfahrens, nachdem der Verleger Bernd Lunkewitz das Ende seiner finanziellen Unterst\u00fctzung der Verlagsgruppe aus privaten Mitteln ank\u00fcndigte. [5]\n\n\n<br \/>\n Das Verlagsprogramm  [Bearbeiten]Einige Programmpunkte wie Klassiker der Weltliteratur oder lateinamerikanische Autoren wurden beibehalten. Die Gesamtausgaben von Autoren wie Bertolt Brecht, Hans Fallada, Lion Feuchtwanger oder Friedrich Schiller bilden weiterhin einen Schwerpunkt im Verlagsverzeichnis. Langfristig geplante Sammlungen sind die Gro\u00dfe Brandenburger Fontane-Ausgabe (GBA) sowie die Berliner Ausgabe der Werke Arnold Zweigs (seit 1996) und Anna Seghers-Gesamtausgabe anl\u00e4sslich des hundertsten Geburtstages im Jahre 2000.<\/p>\n<p>Mit der Abteilung der DDR-Literatur leistet das Haus einen wichtigen Beitrag zur Weitergabe der Schriften aus den neuen Bundesl\u00e4ndern. Andere Sparten wie der Kinderbuchsektor kamen hinzu, mit denen neue Leserkreise erreicht werden konnten. Seit Fr\u00fchjahr 2000 erscheinen liebevoll edierte Bilderb\u00fccher von Autoren und Illustratoren wie Rotraut Susanne Berner, Barbara Frischmuth, Norman Junge und Mario Giordano.<\/p>\n<p>Im Bereich Belletristik publiziert der Verlag Werke der Klassischen Modernen, unter anderem von Franz Kafka oder Rainer Maria Rilke. Zeitgen\u00f6ssische Autoren deutscher und internationaler Literatur bei Aufbau sind unter anderem Polina Daschkowa, Nino Filast\u00f2, Lenka Reinerov\u00e1, Fred Vargas, Thomas Lehr, Robert Schneider und Eva und Erwin Strittmatter.<\/p>\n<p>Im Sachbuchbereich erscheinen autobiografische Berichte, Zeitgeschichtliches, Texte zur Gesellschafts- und Kulturkritik, Biografien, Bildb\u00e4nde und Essays. F\u00fcr die Leitung des Programmbereichs Politisches Buch konnte Michel Friedman 2003 gewonnen werden. Autoren der Sachbuchabteilung sind unter anderem Alfred Kerr, Victor Klemperer und Brigitte Reimann.<\/p>\n<p>Der Aufbau Literaturkalender erschien 2006 im 39. Jahrgang.<\/p>\n<p>Mit der Aufl\u00f6sung des Schriftstellerverbands der DDR 1991 \u00fcbernahm Aufbau die 1953 gegr\u00fcndete Verbandszeitschrift neue deutsche literatur (ndl), um das Blatt so vor dem Aus zu retten. Seit 2004 erscheint das Magazin im Verlag Schwartzkopff Buchwerke in Berlin.<\/p>\n<p>Die Zeitschrift Sinn und Form wird heute von der Akademie der K\u00fcnste herausgegeben (sechsmal j\u00e4hrlich) und vom Aufbau-Verlag vertrieben.<\/p>\n<p>\n Archiv  [Bearbeiten]Die Dokumente des Verlags geh\u00f6ren der Berliner Staatsbibliothek und umfassen mehr als eine Million Bl\u00e4tter aus der Nachkriegszeit bis 1990. Sie sind in digitalisierter und verfilmter Form der Forschung zug\u00e4nglich.[6]<\/p>\n<p>\n Belege  [Bearbeiten]&#8593; tagesschau.de: Berliner Aufbau-Verlag meldet Insolvenz an, vom 30. Mai 2008 <br \/>\n&#8593; boersenblatt.net[1] <br \/>\n&#8593; Christian Esch: Gustav Kiepenheuer Verlag verl\u00e4sst Leipzig. In: Berliner Zeitung, 28. Februar 2003, ISSN 0947-174X. <br \/>\n&#8593; a b Hans Leyendecker: \u00c4rger um den Aufbau-Verlag. \u201eIch habe gewonnen und schlafe schlecht\u201c. In: S\u00fcddeutsche Zeitung, 27. M\u00e4rz 2008 <br \/>\n&#8593; boersenblatt.net \u2013 \u201eAuch das gr\u00f6\u00dfte Verm\u00f6gen ist irgendwann aufgezehrt\u201c <br \/>\n&#8593; Christian Esch: Literatur im Stahlfass. In: Berliner Zeitung, 29. November 2006, ISSN 0947-174X. <\/p>\n<p> Siehe auch  [Bearbeiten]Verlag Volk und Welt <\/p>\n<p> Literatur  [Bearbeiten]Carsten Wurm: Der fr\u00fche Aufbau-Verlag 1945\u20131961: Konzepte und Kontroversen. zugl. Berlin Univ. Diss. 1995. Harrassowitz, Wiesbaden 1996, ISBN 3-447-03826-8. <br \/>\nCarsten Wurm: Jeden Tag ein Buch. 50 Jahre Aufbau-Verlag 1945\u20131995. 1. Aufl. Aufbau-Verlag, Berlin 1995, ISBN 3-351-02440-1 (Die beiden B\u00fccher von C. Wurm bilden die Hauptquelle des Artikels). <br \/>\nJudith Marschall: Aufrechter Gang im DDR-Sozialismus. Walter Janka und der Aufbau-Verlag. 1. Aufl. Westf\u00e4lisches Dampfboot, M\u00fcnster 1994, ISBN 3-924550-94-8. <br \/>\nJ\u00fcrgen Jahn (Hrsg.): \u00bbIch m\u00f6chte das Meine unter Dach und Fach bringen\u2026\u00ab: Ernst Blochs Gesch\u00e4ftskorrespondenz mit dem Aufbau-Verlag 1946\u20131961. Eine Dokumentation. 1. Aufl. Harrassowitz, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-447-05320-4. <\/p>\n<p> Weblinks  [Bearbeiten]Literatur von und \u00fcber Aufbau-Verlag im Katalog der DNB <br \/>\nOffizielle Internetpr\u00e4senz der aufbau Verlagsgruppe <br \/>\n Dieser Artikel wurde in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen. <\/p>\n<p>Diese Seite wurde zuletzt am 3. Juni 2008 um 15:09 Uhr ge\u00e4ndert. Ihr Text steht unter der GNU-Lizenz f\u00fcr freie Dokumentation.<br \/>\nWikipedia\u00ae ist eine eingetragene Marke der Wikimedia Foundation Inc.<br \/>\nDatenschutz \u00dcber Wikipedia Impressum <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>traurig, traurig, traurig. Alles nur ein Spekulationsobjekt? 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