{"id":85176,"date":"2008-05-12T01:08:59","date_gmt":"2008-05-12T01:08:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feminissima.de\/?p=85176"},"modified":"2008-05-12T01:08:59","modified_gmt":"2008-05-12T01:08:59","slug":"12-5-pye-tawngsu-myanma-naingngan-oder-auch-birma-oder-burma-oder-myanmar-genannt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2008\/05\/12\/12-5-pye-tawngsu-myanma-naingngan-oder-auch-birma-oder-burma-oder-myanmar-genannt\/","title":{"rendered":"12.5. Pye Tawngsu Myanma Naingngan &#8211; oder auch Birma oder Burma oder Myanmar genannt"},"content":{"rendered":"<p>Mini-Portrait, Excerpt aus www.wikipedia.de<\/p>\n<table width=\"100%\">\n<tr>\n<td style=\"background-image=url('images\/monet-heller.jpg')\"><font size=\"+1\"><\/p>\n<p>Die Amtssprache ist Birmanisch <\/p>\n<p>\nHauptstadt Naypyidaw (Pyinmana) <\/p>\n<p>\nStaatsform Milit\u00e4rdiktatur <\/p>\n<p>\nStaatsoberhaupt Vorsitzender des Staatsrates f\u00fcr Friede und Entwicklung<\/p>\n<p>\nGeneral Than Shwe <\/p>\n<p>\nRegierungschef Premierminister<\/p>\n<p>\nGeneral Thein Sein <\/p>\n<p>\nFl\u00e4che 678.500 km\u00b2 <\/p>\n<p>\nEinwohnerzahl 47.758.181 [1] <\/p>\n<p>\nBev\u00f6lkerungsdichte 70,4 Einwohner pro km\u00b2 <\/p>\n<p>\nW\u00e4hrung Kyat <\/p>\n<p>\nUnabh\u00e4ngigkeit von Gro\u00dfbritannien am 4. Januar 1948 <\/p>\n<p>\nNationalhymne Gba Majay Bma <\/p>\n<p>\nZeitzone UTC+6,5 <\/p>\n<p>\nKfz-Kennzeichen MYA <\/p>\n<p>\nInternet-TLD .mm <\/p>\n<p>\nTelefonvorwahl +95 <\/p>\n<p>\nMyanmar, amtlich Pyidaungsu Thamada Myanmar Naing-Ngan-Daw, auch kurz Myanma Naingngan, sowie Birma oder Burma, ist ein Vielv\u00f6lkerstaat in S\u00fcdostasien und grenzt an Thailand, Laos, die Volksrepublik China, Indien, Bangladesch und den Golf von Bengalen. Das Land steht seit 1962 unter einer Milit\u00e4rherrschaft.<\/p>\n<p>Landesname Myanmar ist im deutschsprachigen Raum, im Vereinigten K\u00f6nigreich, in Australien und den USA nach wie vor unter der fr\u00fcheren Schreibweise Birma beziehungsweise Burma bekannt. <\/p>\n<p>\nDie offizielle Umbenennung des Landes in Pyidaungsu Thamada Myanmar Naing-Ngan-Daw (\u201eUnion Myanmar\u201c) durch das Milit\u00e4r war daher in erster Linie ein Vorhaben mit Au\u00dfenwirkung. Das Land sollte sich als selbstbewusster Staat pr\u00e4sentieren, der die Kolonialzeit endg\u00fcltig \u00fcberwunden hat. Kritiker bem\u00e4ngeln, dass die Umbenennung durch die Willk\u00fcr der Machthaber geschehen sei, ohne eine Volksabstimmung hier\u00fcber abhalten zu lassen.<\/p>\n<p>Die Umbenennung erfolgte aufgrund des Gesetzes Nr. 15\/89 vom 18. Juni 1989, das auch die offizielle Schreibweise vieler Ortschaften neu bestimmte. Hierf\u00fcr wurden die Namen in ihrer urspr\u00fcnglichen Form, also unter Ausschluss derjenigen Ver\u00e4nderungen, welche sie durch den kolonialen Einfluss erfahren hatten, nach ihrer aktuellen Aussprache ins lateinische Alphabet verschriftlicht.<\/p>\n<p>Die Vereinten Nationen \u00fcbernahmen den neuen Namen des Staates wenige Tage nach der Verk\u00fcndung durch das Milit\u00e4r. Dem sind mittlerweile viele Staaten gefolgt, w\u00e4hrend die Vereinigten Staaten und Australien sowie weitere Staaten und Nichtstaatliche Organisationen als Zeichen ihrer Missbilligung des Regimes am Namen Burma festhalten. Auch die Friedensnobelpreistr\u00e4gerin Aung San Suu Kyi sprach sich 1996 in einem Interview f\u00fcr das Magazin Marie Claire f\u00fcr die Beibehaltung von Burma aus, zum einen wegen der fehlenden Mitwirkung des Volkes, zum anderen, da der Begriff Myanmar eben nicht die Vielfalt der Volksgruppen im Lande widerspiegele . <br \/>Die deutschschweizerischen und \u00f6sterreichischen Zeitungen verwenden vorwiegend Burma,<br \/>> w\u00e4hrend sich die deutschsprachigen Agenturen auf die Bezeichnung Birma geeinigt hatten.<br \/> Mehrere deutsche Medien, darunter SPIEGEL und FAZ, verwenden dennoch die Variante Burma.<\/p>\n<p>Im Birmanischen bedeutet die Silbe Myan \u201efest zusammenhaltend\u201c, die Silbe Mar \u201ehart\u201c, \u201estark\u201c oder auch \u201em\u00e4chtig\u201c.<br \/> Neben der offiziellen Bezeichnung nennen die Einwohner den Staat auch kurz <br \/>Myanma Naingngan (\u201eMyanmarischer Staat\u201c).<\/p>\n<p>Myanmar grenzt im Norden und Osten<br \/> an die Volksrepublik China, Laos und Thailand <br \/>und im S\u00fcden an den Indischen Ozean. <br \/>Das Andamanische Meer trennt Myanmar <br \/>von den s\u00fcdwestlich gelegenen indischen Inseln<br \/> der Andamanen und Nikobaren. <br \/>Im Westen grenzt Myanmar an Bangladesch <br \/>und die indischen Bundesstaaten Mizoram, Manipur, Nagaland und Arunachal Pradesh. <br \/>Im S\u00fcden liegt die letzte unber\u00fchrte Inselgruppe Myeik<br \/> vor der malaiischen Halbinsel. <br \/>Im Osten des Landes liegt das Shan-Hochland mit Erhebungen von bis zu 2.500 m.<\/p>\n<p>Entlang der S\u00fcdwestk\u00fcste erstrecken sich Sumpfgebiete, dahinter liegt das Rakhaing-Yoma-Gebirge mit bis zu 3.000 m hohen Bergen. <br \/>Das Kachin-Bergland, <br \/>ein s\u00fcdlicher Ausl\u00e4ufer des Himalaya,<br \/> liegt im Norden,<br \/> und an der Grenze Myanmar-Indien-China<br \/> liegt der Hkakabo Razi. <br \/>Mit seinen 5881 m ist er der h\u00f6chste Berg S\u00fcdostasiens. <br \/>In der Mitte des Landes,<br \/> entlang dem Irrawaddy, <br \/>liegt Zentralmyanmar mit seinen fruchtbaren B\u00f6den. <br \/>Vor der K\u00fcste bildet eine abgesunkene Gebirgslandschaft<br \/> rund 800 Inseln. 40 % der Fl\u00e4che wird von Prim\u00e4rwald bedeckt, <br \/>wobei die Waldfl\u00e4che j\u00e4hrlich um 1,2 % abnimmt.<\/p>\n<p>\nDie gr\u00f6\u00dfte Stadt des Landes ist mit 4.477.782 Einwohnern<br \/> (Stand 2005) Rangun,<br \/>(Berlin hat etwas \u00fcber 2 Millionen..),<br \/>bis November 2005 auch Hauptstadt des Landes.<br \/> Seit Dezember 2005 waren die Regierungsbeh\u00f6rden nach und nach <br \/>in die neue Hauptstadt Pyinmana, <br \/>ungef\u00e4hr 320 km n\u00f6rdlich von Rangun, verlegt worden.<br \/> Am 6. Februar 2006 war der Umzug <br \/>s\u00e4mtlicher Ministerien offiziell abgeschlossen.<br \/> Die neue Hauptstadt wurde am 22. M\u00e4rz 2006 <br \/>in Naypyidaw <br \/>(Heimstatt der K\u00f6nige) umbenannt.<<br \/> Weitere gro\u00dfe St\u00e4dte sind Mandalay, Mawlamyaing, Bago und Pathein.<\/p>\n<p>Klima:<br \/>Myanmar befindet sich \u2013 mit Ausnahme des \u00e4u\u00dfersten Nordens \u2013 <br \/>im Einflussbereich des Indischen Monsuns. <br \/>Durch das Relief bedingt <br \/>sind die Auspr\u00e4gungen des Monsuns<br \/> in den einzelnen Landesteilen unterschiedlich.<\/p>\n<p>Im wesentlichen lassen sich drei Jahreszeiten unterscheiden:<\/p>\n<p>Regenzeit von Ende Mai bis Mitte Oktober, <\/p>\n<p>k\u00fchle Jahreszeit von Ende November bis Ende M\u00e4rz<br \/> und <\/p>\n<p>\nhei\u00dfe Jahreszeit<br \/> in den Monaten April\/Mai und Oktober\/November.<br \/>><\/p>\n<p>\nDie Bev\u00f6lkerung:<\/p>\n<p>Myanmar ist ein Vielv\u00f6lkerstaat<br \/> mit etwa 48 Millionen Einwohnern<br \/> verteilt auf 135 verschiedene Ethnien.<br \/> Die gr\u00f6\u00dfte ist die der Birmanen (Bamar)<br \/>> mit 70 % Bev\u00f6lkerungsanteil.<br \/> Die Shan (8,5 %) leben haupts\u00e4chlich im Shan-Staat des Landes.<br \/> 6,2 % stellen die Karen, <br \/>die \u00fcberwiegend Christen sind. <br \/>2,4 % geh\u00f6ren zu den Mon.<br \/>Englisch ist Handelssprache.<br \/>Birmanisch die Landessprache.<\/p>\n<p>\nDie am weitesten verbreitete Religion in Myanmar <br \/>ist der Buddhismus. <br \/>Einige der ber\u00fchmtesten buddhistischen Kunstwerke<br \/> (Statuen) im asiatischen Raum befinden sich hier. <br \/>Vorherrschend ist die fr\u00fchbuddhistische Theravada-Schule,<br \/> die im 20. Jahrhundert auch ma\u00dfgeblichen Einfluss <br \/>auf die Buddhismus-Rezeption im Westen hatte. <\/p>\n<p>\n Zu den wichtigsten Heiligt\u00fcmern z\u00e4hlen vor allem <br \/>die Shwedagon-Pagode in Rangun,<br \/> der Goldene Fels s\u00fcd\u00f6stlich von Bago <br \/>und der Mount Popa in der N\u00e4he von Bagan.<\/p>\n<p>Zum Christentum bekennen sich 4 % der Bev\u00f6lkerung, <br \/>vor allem in den Volksgruppen der Chin und der Karen, <br \/>die einem k\u00fcrzlich bekannt gewordenen Regierungsprogramm<br \/> \u201ezur Zerst\u00f6rung der christlichen Religion in Myanmar\u201c zufolge, <br \/>systematisch vertrieben werden sollen.<br \/> Besonders bei den ethnischen Minderheiten<br \/> ist der Geisterglaube weit verbreitet.<\/p>\n<p>Geschichte<\/p>\n<p>Im 11. Jahrhundert gr\u00fcndete K\u00f6nig Anawrahta das erste birmanische Reich.<br \/> Im 19. Jahrhundert fiel Birma nach mehreren Kriegen unter britische Herrschaft. <br \/>Der letzte K\u00f6nig von Birma <br \/>wurde mit seiner Familie <br \/>durch die britische Besatzung ins Exil nach Indien geschickt, <br \/>wo er auch starb. <br \/>Birma wurde Teil von Britisch-Indien.<\/p>\n<p>Im Zweiten Weltkrieg wurde Birma von Japan<br \/> okkupiert und ein Marionettenstaat errichtet.<br \/> Nach Kriegsende 1945<br \/> wurde das Land von den Briten besetzt <br \/>und erneut in ihr Kolonialreich integriert.<\/p>\n<p>1948 wurde Birma in die Unabh\u00e4ngigkeit entlassen.<br \/> Seither halten bewaffnete Konflikte <br \/>in verschiedenen Landesteilen an,<br \/> wo ethnische Minderheiten gewaltsam <br \/>f\u00fcr mehr Autonomie oder Unabh\u00e4ngigkeit k\u00e4mpfen. <br \/>Nach einer kurzen demokratischen Phase bis 1962<br \/> wurde Birma von verschiedenen Milit\u00e4rregimen kontrolliert.<\/p>\n<p>Von 1961 bis 1971 war der birmanische Politiker Maha Thray Sithu U Thant<br \/> der dritte Generalsekret\u00e4r der Vereinten Nationen.<br \/> Als es wegen der Weigerung der Regierung Ne Win,<br \/> ihm ein Staatsbegr\u00e4bnis auszurichten, <br \/>in Rangun zu Unruhen kam, <br \/>wurden diese gewaltsam niedergeschlagen.<\/p>\n<p>Am 18. Oktober 1965 verabschiedete<br \/> der Revolutionsrat ein Gesetz, <br \/>nach dem alle Wirtschaftsunternehmen verstaatlicht wurden. <br \/>Wenig sp\u00e4ter wurden alle christlichen <br \/>Missionare zum Ende des Jahres 1966 ausgewiesen.<\/p>\n<p>Am 8. August 1988 gipfelten monatelange Unruhen (8888 Uprising) wegen der Wirtschaftspolitik des Milit\u00e4rs unter F\u00fchrung von General Ne Win in der gewaltsamen Niederschlagung von Protesten in der Hauptstadt Rangun mit mehreren Tausend Toten. Ein neues Milit\u00e4rregime unter General Saw Maung etablierte sich als Staatsrat f\u00fcr die Wiederherstellung von Recht und Ordnung (SLORC). 1989 wurde das Land in Myanmar umbenannt. Als 1990 bei demokratischen Wahlen die oppositionelle Nationale Liga f\u00fcr Demokratie (NLD) einen Erdrutschsieg errang, wurden die Wahlen vom Milit\u00e4rregime f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4rt, und es kam zu einer blutigen Niederschlagung von friedlichen Studentenprotesten. Das Regime blieb an der Macht.<\/p>\n<p>Die am 9. Januar 1993 erstmals einberufene Nationale Versammlung,<br \/> die eine neue Verfassung erarbeiten sollte, <br \/>wurde nach mehreren Sitzungen am 31. Mai 1996 endg\u00fcltig ausgesetzt. <br \/>Die NLD war nach Protesten<br \/> gegen die vom Milit\u00e4r vorgegebenen Verfahrensvorschriften<br \/> am 29. November 1995 von der Nationalen Versammlung ausgeschlossen worden.<\/p>\n<p>Bis zur Jahrtausendwende<br \/> verhandelte General Khin Nyunt <br \/>mit einigen der Minderheitenv\u00f6lker Myanmars. <br \/>Die Oppositionsf\u00fchrerin Aung San Suu Kyi <br \/>wurde willk\u00fcrlich freigelassen<br \/> und erneut unter Hausarrest gestellt, <br \/>zuletzt nach einem blutigen \u00dcberfall <br \/>auf ihre Wagenkolonne <br \/>in Zentralmyanmar im Mai 2003.<\/p>\n<p>Nach dem Erdbeben im Indischen Ozean 2004 <br \/>am 26. Dezember <br \/>und der hierdurch ausgel\u00f6sten Flutwelle<br \/> verweigerte das Regime internationalen Hilfskr\u00e4ften<br \/> die Einreise und stellte so niedrige Zahlen<br \/> \u00fcber die Opfer zur Verf\u00fcgung, dass sie von ausl\u00e4ndischen Organisationen angezweifelt werden.<\/p>\n<p>Im November 2005 begann die Regierung mit der Verlegung des Regierungssitzes von Rangun nach Kyappyay in der N\u00e4he der Stadt Pyinmana (Mandalay-Division). Begr\u00fcndet wurde der Schritt offiziell mit der gegen\u00fcber Rangun zentralen Lage der neuen administrativen Hauptstadt. Inoffizielle Spekulationen reichten von der Furcht vor einer ausl\u00e4ndischen Invasion vom Meer aus, \u00fcber Einfl\u00fcsse von Astrologen auf die Milit\u00e4rmachthaber bis zur Abschottung des Regimes aus Furcht vor m\u00f6glichen neuen Volksaufst\u00e4nden.<\/p>\n<p>In der Reihe der Kritiker des Regimes erschienen im Dezember 2005 erstmalig auch die ASEAN-Staaten. Bereits im M\u00e4rz 2005 hatte Myanmar auf die turnusm\u00e4\u00dfige \u00dcbernahme des j\u00e4hrlich wechselnden Vorsitzes innerhalb ASEAN zugunsten der Philippinen verzichtet. Ein von den USA im Weltsicherheitsrat eingebrachter Resolutionsentwurf, der das Milit\u00e4rregime zur Einhaltung der Menschenrechte und zur Freilassung aller politischen Gefangenen auffordern sollte, wurde im Januar 2007 mit den Stimmen der Vetom\u00e4chte Volksrepublik China und Russland abgelehnt.<\/p>\n<p>Die im August 2003 vom damaligen Premierminister Khin Nyunt verk\u00fcndete \u201eRoad Map\u201c f\u00fcr den Weg zur Demokratie nahm mit der erneuten Einberufung der Nationalen Versammlung, die eine neue Verfassung erarbeiten sollte, ihren Lauf. Nach knapp 10-monatigen Beratungen zwischen dem 17. Mai 2004 und dem 3. September 2007 erkl\u00e4rte der Vorsitzende der Kommission f\u00fcr die Einberufung der Nationalen Versammlung, Generalleutnant Thein Sein, dass man sich auf eine neue Verfassung geeinigt habe, die einen ersten Schritt zur Demokratisierung des Landes darstelle. Einen Termin f\u00fcr ein Referendum \u00fcber den Verfassungsentwurf oder f\u00fcr freie Parlamentswahlen nannte er jedoch nicht.<\/p>\n<p>\nProteste:<br \/>Im September 2007 formierten sich Demonstrationen, deren Anlass zun\u00e4chst die drastische Preissteigerungen f\u00fcr Treibstoffe waren und sich sp\u00e4ter gegen das Regime insgesamt richteten. Angef\u00fchrt wurden die Demonstrationen von buddhistischen M\u00f6nchen und Nonnen, denen sich bald auch Zivilisten anschlossen.<br \/> Am 24. September wurden bereits \u00fcber 100.000 Demonstranten gez\u00e4hlt.<br \/> Anders als in der Vergangenheit schritt die Milit\u00e4rf\u00fchrung zun\u00e4chst nicht ein,<br \/> doch am 25. September begann sie gegen die Demonstranten vorzugehen. Nach offiziellen Angaben kamen zehn Menschen ums Leben, darunter der japanische Journalist Kenji Nagai. Inoffizielle Beobachter sprechen von bis zu 200 Toten.<br \/> Mehrere Hundert Menschen wurden verletzt.<br \/>Zahlreiche Kl\u00f6ster in Rangun wurden von Soldaten gest\u00fcrmt. <br \/>Weiterhin wurden Oppositionspolitiker und Regimegegner im ganzen Land verhaftet. <br \/>Insgesamt soll es hunderte Festnahmen gegeben haben.<br \/> Am 29. September 2007 erkl\u00e4rte die Milit\u00e4rjunta schlie\u00dflich die Revolte als zerschlagen und beendet.<br \/> Die Domainendung .mm war vom 28. September bis zum 8. Oktober 2007 <br \/>(nach myanmarischer Ortszeit) <br \/>vom Internet getrennt. <br \/>>Die Regierung gab als Grund <br \/>den Bruch eines Unterseekabels,<br \/> die Opposition hingegen Vertuschungsabsicht<br \/> der Regierung <br \/>bez\u00fcglich der gewaltt\u00e4tigen Unterdr\u00fcckung von Demonstrationen im Land an.<\/p>\n<p>Im Februar 2008 nennt die Milit\u00e4rjunta als Termin<br \/> f\u00fcr ein Referendum den Mai 2008. <br \/>Demokratische Wahlen sollen 2010 stattfinden.<\/p>\n<p>Am 3. Mai 2008 wurden Teile des Landes durch den Tropensturm Nargis verw\u00fcstet. <br \/>Mehr als sch\u00e4tzungsweise 80.000 Menschen starben<br \/> (Stand 08.05.2008), <br \/>nach UNO-Sch\u00e4tzungen wurden eine Million Menschen obdachlos.<br \/> Die Milit\u00e4rjunta verweigert den Hilfstruppen <br \/>Zugang zum Irrawaddy-Flussdelta.<br \/> Durch die rasante Abholzung der Mangrovenw\u00e4lder<br \/> in den K\u00fcstengebieten <br \/>fielen der Katastrophe erheblich mehr Menschen zum Opfer.<\/p>\n<p>\n Seit 1993 wurde \u00fcber eine neue Verfassung beraten. <br \/>Mit Verweis auf die fehlende Verfassung <br \/>hat die Milit\u00e4rregierung<br \/> bislang freie Wahlen verhindert.<\/p>\n<p>\nSchattenwirtschaft:An der Grenze zu Laos und Thailand hat Myanmar Anteil am sogenannten Goldenen Dreieck, in dem Schlafmohn angebaut wird, um aus ihm Opium zur Heroinproduktion zu gewinnen. Die Bedeutung Myanmars als Lieferant f\u00fcr den weltweiten Heroinmarkt ist durch das Wiedererstarken der Drogenproduktion in Afghanistan nach dem Sturz der Taliban sp\u00fcrbar gesunken. Myanmar nimmt in der Welt jedoch eine Spitzenposition bei der Produktion von Amphetaminen ein, die auf chemischem Weg leichter, billiger und von der Witterung unabh\u00e4ngiger als Mohn produziert werden k\u00f6nnen. Sie werden in schwer auffindbaren Dschungel-Fabriken tonnenweise hergestellt und vor allem \u00fcber Thailand und China in die ganze Welt exportiert. Teilweise sollen die Regierungsvertreter daran mitverdienen, indem mit den involvierten aufst\u00e4ndischen Ethnien Waffenstillst\u00e4nde gegen Beteiligungen an den Einnahmen aus dem Drogenhandel ausgehandelt wurden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mini-Portrait, Excerpt aus www.wikipedia.de<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-85176","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-femkultur","entry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>12.5. 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