{"id":84928,"date":"2007-08-19T00:45:17","date_gmt":"2007-08-19T00:45:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feminissima.de\/?p=84928"},"modified":"2007-08-19T00:45:17","modified_gmt":"2007-08-19T00:45:17","slug":"filmkritik-lauf-der-dinge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2007\/08\/19\/filmkritik-lauf-der-dinge\/","title":{"rendered":"Filmkritik: LAUF DER DINGE"},"content":{"rendered":"<p>wegen dauernden Abst\u00fcrzens auf der live-Site, hier schon mal das Bisherige. Den Rest schreibt FEMINISSIMA auf WORD weiter und f\u00fcgt ihn dann  hier ein..sonst wird das heute Nacht ja gar nichts mehr..!<br \/>669417.<br \/>gestern: 1.627<br \/>heute: 4.537<br \/>..Willkommen..<br \/>22 Uhr 53 in Berlin<\/p>\n<p>Schon mal den Hintergrundstext der Produktionsfirma in fem&#038;Kultur gestellt.<br \/>Aber vielleicht den sp\u00e4ter lesen..?<br \/>Denn m\u00f6glicherweise &#8222;sah&#8220; feminissima den Film von Regisseur Rolf S. Wolkenstein &#8211; anders.<\/p>\n<p>Hauptdarsteller:<br \/>Zoe Weiland, Sebastian Achilles, Manuel Cortez, Tom Lass, Jennifer Ulrich.<\/p>\n<p>***Pardon, der Computer st\u00fcrzt andauernd ab, <br \/>es ist jetzt schon 0Uhr 10, <br \/>sehr m\u00fchsam&#8230;!<br \/>Und erst die 1. Seite von den drei handgeschriebenen Seiten von gestern Abend&#8230;(auf die Pizza wartend..siehe unten),<br \/>entziffert und ..verbessert&#8230;<br \/>hier, beim Schreiben on the screen&#8230;hold on!!<\/p>\n<table width=\"100%\">\n<tr>\n<td style=\"background-image=url('images\/monet-heller.jpg')\"><font size=\"+1\"><\/p>\n<p>Heute die Titelseite des BERLINER KURIER:<br \/>Berlinerin 13, hatte Hausarrest.<br \/>Da kletterte sie aus dem Fenster.<br \/>Aus dem DRITTEN STOCK!<br \/>Sie will sich am Bettlaken abseilen.<br \/>St\u00fcrzt ab.<br \/>Knallt auf Waschbeton.<br \/>Sie hat \u00fcberlebt.<br \/>Jetzt die Angst &#8211; <br \/>Wird sie gel\u00e4hmt sein..?<\/p>\n<p>Moment bitte &#8211;  gleich weiter &#8211; !<\/p>\n<p>Auch in LAUF DER DINGE<br \/>geht es um Freiheit..<br \/>oder die vermeintliche.<\/p>\n<p>Die D\u00e9j\u00e1-Vus im Film..,<br \/>sind jene unserer eigenen erlebten Vergangenheit.<br \/>Man k\u00f6nnte sagen, <br \/>alles  schon gesehen, erlebt &#8211; nichts Neues:<br \/>Die Jugend, die Sehnsucht, die schier unstillbare!!<br \/>nach der Freiheit-Befreiung von jedwedem Zwang!<br \/>Ein paar Jahrzehnte fr\u00fcher war das:<br \/>Per Anhalter fahren.<br \/>Den Duft der gro\u00dfen weiten Welt schnuppern, <br \/>nicht wissen, <br \/>was auf dich zukommt, wen du triffst. <br \/>Aber es war eine vergleichsweise harmlose Jugendherbergs-Idylle.<br \/>Und ganz allein ist selten jemand getrampt.<br \/>Geldknappheit war die Antriebskraft.<br \/>Und trotzdem verreisen, unterwegs sein wollen.<\/p>\n<p>Heute ist das der Last-Minute-Flieger, <br \/>der Charter-Jet, <br \/>einfach einsteigen und wegfliegen..<br \/>wenn du die Kohle hast. <\/p>\n<p>F\u00fcr Elisa, das T\u00f6chterchen aus gutem Hause, <br \/>Vater Professor, <br \/> scheint Geld keine Rolle zu spielen.<br \/>Mit der von Daddy gesponserten Kreditkarte auf zum Flughafen und auf und davon. <br \/>Last Minute &#8211; gerade Ibiza.<\/p>\n<p>Der Ausbruch einer Tochter, meist die \u00e4ltere, <br \/>auch nichts Ungew\u00f6hnliches.  <\/p>\n<p>Wenn nicht gleich von Anfang an der Bruch des sch\u00f6nen Tableaus sichtbar:<br \/>die Mutter fehlt.<br \/>Der Vater rationaler Pragmatiker. <br \/>Verpanzert hinter einem \u00fcberladenen Schreibtisch.<br \/>Die T\u00f6cher haben zu funktionieren.<br \/>Von Gef\u00fchl keine Rede. <br \/>Von Verst\u00e4ndnis auch nicht.<br \/>Da sind zwei T\u00f6chter, <br \/>die eine auf den ersten Blick better looking, wilder, aufbegehrender, trotziger.<br \/>Das alles zeichnet der Film in wenigen Szenen, fast wortlos, der Einstieg.<br \/>Die j\u00fcngere, offenbar Papas Liebling,<br \/>angepasst? ist erfolgreiche Studentin, <br \/>hat alle Scheine bereits in der Tasche, <br \/>w\u00e4hrend ihr Studi-Kollege als Postbote jobbt, <br \/>und zarte Ann\u00e4herungsversuche \u00fcber &#8222;gemeinsames Lernen&#8220; starten m\u00f6chte. <br \/>Da wird ihre Schwester Elisa auf Ibiza bereits vom ersten Dealer angequatscht:<br \/>&#8222;Willst du was kaufen?&#8220;<br \/>Erst sagt Elisa nein <br \/>dann dreht sie sich um und &#8222;kauft&#8220; doch. <br \/>Klar, die Freiheit, alles ausprobieren. <br \/>Ers recht. <br \/>Es ist Kokain.<br \/>Das naiv-ahnungslose, unerfahrene M\u00e4dchen lacht-sich-dabei-halbtot&#8230;:<br \/> ihr erster &#8222;Rausch&#8220;..<br \/>Da ist keine Warnung in ihr. <br \/>Keine Bodenhaftung.<br \/>Sie f\u00fchlt sich nutzlos, sagt sie, bald.<\/p>\n<p>Hier das Bild, die Szene des vordergr\u00fcndig beh\u00fcteten Daseins der adretten, wohlgeformten Gro\u00dfb\u00fcrgerlichkeit, <br \/>die j\u00fcngere Schwester, im sch\u00f6nen Haus,<br \/>und dann die Insel..die moderne Metapher f\u00fcr die&#8230;Freiheit..Flucht..Bodenlosigkeit..? <br \/>Ibiza heute:<br \/>Der n\u00e4chste abrupte Bruch mit der<br \/>vermeintlichen Mittelmeer-Sommer-Sonne-Sangria-Freiheit-alles-ist-m\u00f6glich-Postkarten-und-Reiseb\u00fcrokatalog-Scheinversprechung.<br \/>Die Bettenburgen. <br \/>Die verw\u00fcstete K\u00fcste.  <br \/>Der L\u00e4rm.<br \/>Der Dreck<br \/>Und &#8211; der dritte Bruch mit jedweder vorgergr\u00fcndiger Idylle:<br \/>Mit Geld bist du gef\u00e4hrdet.<br \/>Ohne Geld bist du gar nichts.<br \/>mal saven..<br \/>war abgest\u00fcrzt..<\/p>\n<p>Elisa erlebt den ersten Schock, <br \/>als sie merkt, Papa hat die Kreditkarte gesperrt.<br \/>Sie will gerade dem n\u00e4chsten Gl\u00fccksritter, <br \/>dem sie in die H\u00e4nde f\u00e4llt(Richie), <br \/>aus der Patsche helfen.<br \/>Richie sagt: &#8222;Vertrau mir!&#8220; <br \/>Und_<br \/>&#8222;Du bist die Frau, mit der ich meine Tr\u00e4ume teilen m\u00f6chte..!&#8220;<br \/>Oder so \u00e4hnlich.<br \/>Da denkt Richie noch, Elisa hat Geld.<br \/>Als er merkt, <br \/>sie hat auch nichts mehr, sagt Richie: &#8222;Fuck!&#8220;<br \/>er hat ein Ding mit seiner Strandbar laufen.<br \/>Seitdem die Einflugschneise ge\u00e4ndert wurde, <br \/>und \u00fcber seiner Bar die Ferienflieger donnern, <br \/>l\u00e4uft n\u00e4mlich gar nichts mehr.<\/p>\n<p>Eine Geschichte vom Kauf und Verkauf&#8230;vom Ausverkauf der Gef\u00fchle..<br \/>hat ihren Lauf begonnen,<br \/>nimmt ihren Lauf.<br \/>Elisa l\u00e4uft..<br \/>das Symbol vieldeutig..<br \/>mit einer offenen Wunde an ihrer Hand herum:<br \/>Die Wirtin der billigen Bleibe, <br \/>in die Elisa umgezogen ist, <br \/>aus dem  teuren Hotel, <br \/>das sie heimlich verlie\u00df, <br \/>Rechnung blieb offen, <br \/>knallte ihr die T\u00fcr vor der Nase zu, <br \/>als dort Elisa nicht zahlen kann, <br \/>Elisas Hand noch in der T\u00fcr.<br \/>Richie k\u00fcmmert sich um sie, <br \/>weil er noch immer denkt, <br \/>sie ist ne reiche Jung-Touristin&#8230;<br \/>F\u00fcr sie verr\u00e4t er seine \u00e4ltere Freundin, <br \/>eine Maklerin, <br \/>die ihm zuliebe noch mit dem Verkauf wartet, <br \/>der toten Strandbar, <br \/>an der Richies Herz h\u00e4ngt:<br \/>er tr\u00e4umt von einer Strand-Fete, <br \/>dazu irgendwoher noch mal ein Geld auftreiben&#8230;!<\/p>\n<p> mal saven. <\/p>\n<p>\n_____________<\/p>\n<p>Das gestrige Durcheinander, von der live-Site gerade heute, am 19. 8. hier-r\u00fcber-gepostet, damit es nicht verloren-geht. Offenbar wollte jemand verhindern, dass in der Nacht weitergeschrieben wurde&#8230;oder wie-oder-was.<\/p>\n<p>TEIL II der Filmkritik folgt sp\u00e4ter, jetzt einfach keine Zeit mehr, for the  moment: 13 Uhr 20 am Sonntag, dem 18. August.) <\/p>\n<p>last page view: 670150.<br \/>gestern: 5.029.<br \/>heute: 240<br \/>Am Tag dann den Rest der Filmkritik&#8230;siehe rechts unter POLLY, in fem@Kultur..\u00e4chz&#8230;<\/p>\n<p>\n0 Uhr 55 :<br \/>Ehe auch noch der Server zusammenbricht, <br \/>ja alles schon passiert, <br \/>hat feminissima den bisher l\u00e4ngst weitergeschriebenen Text in die Rubrik &#8222;fem&#038;Kultur&#8220; r\u00fcberkopiert,<br \/>das wird hier nichts mehr &#8211; Absturz ohne Ende..<\/p>\n<p>669417.<br \/>gestern: 1.627<br \/>heute: 4.537<br \/>..Willkommen..<br \/>22 Uhr 53 in Berlin<\/p>\n<p>Schon mal den Hintergrundstext der Produktionsfirma in fem&#038;Kultur gestellt.<br \/>Aber vielleicht den sp\u00e4ter lesen..?<br \/>Denn m\u00f6glicherweise &#8222;sah&#8220; feminissima den Film von Regisseur Rolf S. Wolkenstein &#8211; anders.<\/p>\n<p>Hauptdarsteller:<br \/>Zoe Weiland, Sebastian Achilles, Manuel Cortez, Tom Lass, Jennifer Ulrich.<\/p>\n<p>***Pardon, der Computer st\u00fcrzt andauernd ab, <br \/>es ist jetzt schon 0Uhr 10, <br \/>sehr m\u00fchsam&#8230;!<br \/>Und erst die 1. Seite von den drei handgeschriebenen Seiten von gestern Abend&#8230;(auf die Pizza wartend..siehe unten),<br \/>entziffert und ..verbessert&#8230;<br \/>hier, beim Schreiben on the screen&#8230;hold on!!<\/p>\n<table width=\"100%\">\n<tr>\n<td style=\"background-image=url('images\/monet-heller.jpg')\"><font size=\"+1\"><\/p>\n<p>Heute die Titelseite des BERLINER KURIER:<br \/>Berlinerin 13, hatte Hausarrest.<br \/>Da kletterte sie aus dem Fenster.<br \/>Aus dem DRITTEN STOCK!<br \/>Sie will sich am Bettlaken abseilen.<br \/>St\u00fcrzt ab.<br \/>Knallt auf Waschbeton.<br \/>Sie hat \u00fcberlebt.<br \/>Jetzt die Angst &#8211; <br \/>Wird sie gel\u00e4hmt sein..?<\/p>\n<p>Moment bitte &#8211;  gleich weiter &#8211; !<\/p>\n<p>Auch in LAUF DER DINGE<br \/>geht es um Freiheit..<br \/>Oder die vermeintliche.<br \/>Denn &#8211; die Freiheit wozu oder wovon?<br \/>Und steht FREIHEIT nicht gern als verschleierte Metapher f\u00fcr <br \/>Suche nach Anerkennung, Wertsch\u00e4tzung&#8230;Geliebtwerden..?<\/p>\n<p>Die D\u00e9j\u00e1-Vus im Film..,<br \/>ha, kannst anfangs geneigt sein, <br \/>&#8222;Klischee!&#8220; zu denken,<br \/>sind jene unserer eigenen erlebten Vergangenheit.<br \/>Man k\u00f6nnte sagen, <br \/>alles  schon gesehen, erlebt, gef\u00fchlt &#8211; <br \/>und schnell verdr\u00e4ngt und zugedeckt..:<br \/>Die Entt\u00e4uschungen, der Liebeskumer, <br \/>..ach-was-nicht-noch-alles..<br \/>Kennen wir. <br \/>Wenn es denn so einfach w\u00e4re.<br \/>Ist es aber nicht. <br \/>Zwar, stimmt, die Jugend, die Sehnsucht, die schier unstillbare!!<br \/>nach der Freiheit-Befreiung von jedwedem Zwang!<br \/>sie ist. ..ist sie nicht &#8222;normal..?&#8220;<br \/>F\u00fcr sich allein betrachtet..?<\/p>\n<p>Ein paar Jahrzehnte fr\u00fcher war das:<br \/>Per Anhalter fahren.<br \/>Den Duft der gro\u00dfen weiten Welt schnuppern, <br \/>nicht wissen, <br \/>was auf dich zukommt, wen du triffst. <br \/>Aber es war eine vergleichsweise harmlose Jugendherbergs-Idylle.<br \/>Und ganz allein ist selten jemand getrampt.<br \/>Geldknappheit war die Antriebskraft.<br \/>Und trotzdem verreisen, unterwegs sein wollen.<\/p>\n<p>Heute ist das der Last-Minute-Flieger, <br \/>der Charter-Jet, <br \/>einfach einsteigen und wegfliegen..<br \/>wenn du die Kohle hast. <\/p>\n<p>F\u00fcr Elisa, das T\u00f6chterchen aus gutem Hause, <br \/>Vater Professor, <br \/> scheint Geld keine Rolle zu spielen.<br \/>Mit der von Daddy gesponserten Kreditkarte auf zum Flughafen und auf und davon. <br \/>Last Minute &#8211; gerade Ibiza.<\/p>\n<p>Der Ausbruch einer Tochter, meist die \u00e4ltere, <br \/>auch nichts Ungew\u00f6hnliches.  <\/p>\n<p>Wenn nicht gleich von Anfang an der Bruch des sch\u00f6nen Tableaus sichtbar:<br \/>die Mutter fehlt.<br \/>Der Vater rationaler Pragmatiker. <br \/>Verpanzert hinter einem \u00fcberladenen Schreibtisch.<br \/>Die T\u00f6cher haben zu funktionieren.<br \/>Von Gef\u00fchl keine Rede. <br \/>Von Verst\u00e4ndnis auch nicht.<br \/>Da sind zwei T\u00f6chter, <br \/>die eine auf den ersten Blick better looking, wilder, aufbegehrender, trotziger.<br \/>Das alles zeichnet der Film in wenigen Szenen, fast wortlos, der Einstieg.<br \/>Die j\u00fcngere, offenbar Papas Liebling,<br \/>angepasst? ist erfolgreiche Studentin, <br \/>hat alle Scheine bereits in der Tasche, <br \/>w\u00e4hrend ihr Studi-Kollege als Postbote jobbt, <br \/>und zarte Ann\u00e4herungsversuche \u00fcber &#8222;gemeinsames Lernen&#8220; starten m\u00f6chte. <br \/>Da wird ihre Schwester Elisa auf Ibiza bereits vom ersten Dealer angequatscht:<br \/>&#8222;Willst du was kaufen?&#8220;<br \/>Erst sagt Elisa nein <br \/>dann dreht sie sich um und &#8222;kauft&#8220; doch. <br \/>Kokain.<br \/>Das navie, unerfahrene M\u00e4dchen lacht-sich-dabei-halbtot&#8230;:<br \/> ihr erster &#8222;Rausch&#8220;..<br \/>Da ist keine Warnung in ihr. <br \/>Keine Bodenhaftung.<br \/>&#8222;Sie ist nicht geerdet&#8220;.<br \/>Ihr fehlte &#8222;zuhause&#8220; jene Nestw\u00e4rme, <br \/>die dich widerstandsf\u00e4hig macht, <br \/>gegen\u00fcber den Verf\u00fchrungen, <br \/>die an M\u00e4rchen und Mythen erinnern..<\/p>\n<p>Sie f\u00fchlt sich nutzlos, sagt sie, bald.<\/p>\n<p>Hier das Bild, die Szene des vordergr\u00fcndig beh\u00fcteten Daseins der adretten, wohlgeformten Gro\u00dfb\u00fcrgerlichkeit, <br \/>die j\u00fcngere Schwester, im sch\u00f6nen Haus,<br \/>und dann die Insel..die moderne Metapher f\u00fcr die&#8230;Freiheit..Flucht..Bodenlosigkeit..? <br \/>Ibiza heute:<br \/>Der n\u00e4chste abrupte Bruch mit der<br \/>vermeintlichen Mittelmeer-Sommer-Sonne-Sangria-Freiheit-alles-ist-m\u00f6glich-Postkarten-und-Reiseb\u00fcrokatalog-Scheinversprechung.<br \/>Die Bettenburgen. <br \/>Die verw\u00fcstete K\u00fcste.  <br \/>Der L\u00e4rm.<br \/>Der Dreck<br \/>Und &#8211; der dritte Bruch mit jedweder vorgergr\u00fcndiger Idylle:<br \/>mit Geld bist du gef\u00e4hrdet.<br \/>Ohne Geld bist du gar nichts.<br \/>mal saven..<br \/>war schn wieder..abgest\u00fcrzt..<br \/>Fortsetzung daher sp\u00e4ter, in fem&#038;Kultur.<\/p>\n<p><\/tr>\n<\/table>\n<p>\n____________<\/p>\n<p>20. 8. &#8222;Lauf der Dinge, die Dritte..<br \/>\n672320.<\/p>\n<p>02:14 MEZ-Uhr in Berlin.<\/p>\n<table width=\"100%\">\n<tr>\n<td style=\"backgrouwelcome to the nightriders..nd-image=url('images\/monet-heller.jpg')\"><font size=\"+1\"><\/p>\n<p>ich bin m\u00fcde, <br \/>sagte ich zu Crissy,<br \/> die endlich von ihrem verl\u00e4ngerten Wochenend-Trip zur\u00fcckgekehrt war. <br \/>Warum dennn, fragte Crssy und blickte besorgt .<br \/>Ich war so allein,<br \/>sage ich, <br \/>und Crissy wundert sich, <br \/>ich sah es an ihrem Gesichtsausdruck, <br \/>da\u00df ich in ICH-Form sprach. <br \/>Ich krieg es nicht hin, <br \/>\u00fcber einen Film zu schreiben, der mich so ber\u00fchrt hat. <br \/>Und es passierte so viel, <br \/>w\u00e4hrend, <br \/>ich glaubte,<br \/> da\u00df ich \u00fcber den Film schreibe. <br \/>W\u00e4hrend ich hungrig auf eine Pizza wartete, die nicht kam. <br \/>Und als sie dann doch noch kam,<br \/> war sie schon in sich zusammengefallen, <br \/>hart geworden, <br \/>der gesch\u00e4umte K\u00e4se wie Beton, bla\u00df, erstarrt, <br \/>und in der Zwischenzeit waren schon so viele Dinge passiert, <br \/>dass ich auch gar nicht mehr essen wollte<br \/> auch nicht mehr schreiben konnte,<br \/> und auch nicht mehr denken,<br \/> weil ein Satz von einem anderen Tisch, gleich nebenan, <br \/>wo sie auch auf ihre Pizzen warteten, lange, lange, zu lange, <br \/>und sie es irgendwie toll fanden, <br \/>dass ich die Pizza dann zur\u00fcckgehen lie\u00df, <br \/>und sie wollten auch wissen, wor\u00fcber  ich da schriebe, <br \/>auf der R\u00fcckseite des Papiers, <br \/>das eigentlich das Papierset, <br \/>die Unterlage f\u00fcr den Teller und die eingeschwei\u00dfte Serviette nebst Besteck war,<\/p>\n<p>und wir kamen ins Gespr\u00e4ch,<br \/> und ich sagte, <br \/>ich versuche, eine Filmkritik zu schreiben, <br \/>der Film  hat mich so aufgew\u00fchlt, <br \/>und ich merke, <br \/>ich kann den Film  und seine Botschaft erf\u00fchlen,<br \/> aber nicht in Worte fassen, <br \/>was ich alles dabei f\u00fchlte, <br \/>was er alles mit seinen Botschaften an Alpha-Beta, Delta, Mega- Omega-Ebenen in mir ber\u00fchrt hat, <br \/>und ich wei\u00df nicht einmal genau warum. <br \/>(Crissy blickt ungl\u00e4ubig.).<br \/>Da sagte der Mann neben der Frau vom Nachbarstisch, <br \/>nachdem sie mich gebeten hatten, <br \/>w\u00e4hrend sie auch noch immer auf ihre Pizza warteten, <br \/>mich doch zu ihnen zu setzen, <br \/>und der Man sagte, <br \/>ja, heute ist es nicht mehr wie bei Hesse <br \/>sie empfinden nicht mehr diese tiefe Melancholie..,<br \/>sie kennen diesen Weltschmerz nicht mehr, <br \/>es ist wohl alles zu ..<br \/>ja, und er hatte es getroffen, genau, <br \/>alles in diesem einen Satz,<br \/> wir tauschten e-mail-Adressen aus, <br \/>und ich erz\u00e4hlte ihnen kurz die Story, des Films, <br \/>von Verrat, und der Suche nach Liebe, und der B\u00fcrgerlichkeit zu entrinnen,<br \/> und den Normen, <br \/>bis auf den Tod. <br \/>Das reicht doch, <br \/>sagte Crissy,<br \/> und go\u00df mir ein wenig vom  Pfefferminztee in den Porzellanbecher,<br \/>um meinen kopf zu k\u00fchlen.<br \/>Aber, ich m\u00f6chte es doch ausdr\u00fccken wollen, verstehst, du, sage ich. <br \/>Und auch die gro\u00dfartigen Schauspieler, <br \/>am Anfang ihrer Karriere, diese Talente, <br \/>gro\u00dfartig, vielversprechend, <br \/>und der Regisseur, der vom Dokumentarfilm kommt, <br \/>und eine Melancholie r\u00fcbergebracht hat, <br \/>hinter all dem Vordergr\u00fcndigen, <br \/>und ich krieg es nicht hin, wei\u00dft du. <br \/>Ach, sagte Crissy, <br \/>und grinste ihr sympathisches L\u00e4cheln,<br \/>geh raus, und lass dich einfach treiben. <br \/>Atme die Nachtluft. <br \/>Trinke ein bi\u00dfchen. <br \/>Lebe&#8230;!<\/p>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>wegen dauernden Abst\u00fcrzens auf der live-Site, hier schon mal das Bisherige. 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