{"id":84794,"date":"2007-03-02T22:45:31","date_gmt":"2007-03-02T22:45:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feminissima.de\/?p=84794"},"modified":"2007-03-02T22:45:31","modified_gmt":"2007-03-02T22:45:31","slug":"auch-das-kadewe-einst-von-den-nazis-arisiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2007\/03\/02\/auch-das-kadewe-einst-von-den-nazis-arisiert\/","title":{"rendered":"**Auch das KaDeWe  einst  von den Nazis &#8222;arisiert&#8220;."},"content":{"rendered":"<p>Wer so vieles noch  immer nicht wei\u00df&#8230;oder sich nicht schl\u00fcssig ist, was unsere Vergangenheit und Gegenwart betrifft: mit dem 100. Geburtstag gestern, des KAUFHAUSES DES WESTEN, in Berlin,<br \/>erscheint auch Ende M\u00e4rz ein B\u00fcchlein \u00fcber die Vergangenheit des KaDeWestens,<br \/>das, wie alle Kaufh\u00e4user einst von j\u00fcdischen Gesch\u00e4ftsleuten gegr\u00fcndet und dann sp\u00e4ter von den Nazis geraubt, ursurpiert wurden, genannt &#8222;arisiert&#8220; &#8211; erst das Verm\u00f6gen beschlagnahmt und geraubt, dann, wer sich nicht schnell genug retten konnte oder wem das Geld fehlte &#8211; ermordet.  Es mutet immer eigenartig an, wenn ein diesbez\u00fcglich heute ber\u00fchmtes Kaufhaus, &#8222;seinen Geburtstag&#8220; feiert. DIEBESGUT aus nationalsozialistischer Zeit. Das Land profitiert bis heute von  seinem  Morden und Brandschatzen, was zugegeben sehr verniedlichend klingt, f\u00fcr das, was die Nazi-Diktatur und unsere Vorfahren verbrochen haben : hier ein Text aus der BERLINER ZEITUNG zum 100. Geburtstag des KaDeWe &#8211; am 1. M\u00e4rz :<br \/>Der Text beginnt mit einem alten Foto:<\/p>\n<p> Der Haupteingang im Jahr 1930: Berliner aus allen Teilen der Stadt kauften im KaDeWe ein. Symbol des Westens<\/p>\n<p>\nDas KaDeWe feiert am Donnerstag 100-j\u00e4hriges Bestehen und l\u00e4dt seine Kunden zu Torte und Sekt ein<\/p>\n<p>\nThorkit Treichel<\/p>\n<p>Unter den Kaufh\u00e4usern war das KaDeWe schon immer ein Star. Es gab bereits einige Warenh\u00e4user in Berlin, als der Kommerzienrat Adolf Jandorf das Kaufhaus des Westens im M\u00e4rz 1907 er\u00f6ffnete. Wertheim am Leipziger Platz, Tietz am Alexanderplatz. Auch Jandorf besa\u00df bereits f\u00fcnf Warenh\u00e4user. Doch keines war so wie das neue Haus am Wittenbergplatz, so luxuri\u00f6s, was die Waren betraf, und so modern mit Klimatechnik und Rohrpostanlage. &#8222;Das Kaufhaus des Westens kn\u00fcpft nicht an die bekannte Reihe an, sondern er\u00f6ffnet selber eine h\u00f6here Ordnung des weltst\u00e4dtischen Kaufhauses . gerade so etwas hat der Luxuswesten n\u00f6tig gehabt&#8220;, schrieb damals das bildungsb\u00fcrgerliche Wochenblatt &#8222;Der Roland von Berlin&#8220;. <\/p>\n<p>Amerikanische Verh\u00e4ltnisse<\/p>\n<p>Dabei hatten viele nicht an den Erfolg des Kaufhauses an diesem Standort geglaubt. Schlie\u00dflich galt die Gegend um die Jahrhundertwende noch als der &#8222;Wilde Westen&#8220;. &#8222;Jandorf wurde als verr\u00fcckt bezeichnet, weil er in diesem jungfr\u00e4ulichen Gebiet investieren wollte&#8220;, sagt Hans-Dieter Werk, seit 30 Jahren Organisationsleiter im KaDeWe und Kenner der Kaufhaus-Historie. 1905 lie\u00df Jandorf an der Tauentzienstra\u00dfe einen Mietshausblock abrei\u00dfen, um Platz zu schaffen f\u00fcr das neue Haus. Er setzte darauf, dass sich in den noch von Berlin eigenst\u00e4ndigen Stadtgemeinden Charlottenburg und Sch\u00f6neberg der gehobene Mittelstand niederlassen w\u00fcrde. Er behielt Recht.<\/p>\n<p>Jandorf hatte einige Zeit in den USA verbracht und f\u00fchrte amerikanische Verh\u00e4ltnisse im KaDeWe ein, wie das Kaufhaus bald von jedermann genannt wurde. Neu war die r\u00e4umliche Gliederung in Abteilungen. Es gab einen Friseursalon, eine Wechselstube und die M\u00f6glichkeit, auf Kredit zu kaufen. Schon in den ersten Jahren war das Haus f\u00fcr seine Lebensmittelabteilung ber\u00fchmt. Angeboten wurden Herrlichkeiten aus exotischen L\u00e4ndern. Durch das KaDeWe lernten die Berliner zum Beispiel Zitronen kennen. In der Fischabteilung waren die W\u00e4nde mit Marmor verkleidet. <\/p>\n<p>Au\u00dfer Rudolf Karstadt,<\/p>\n<p>\n(*Anm. FEM: nach unseren Recherchen wurde auch Rudolf Karstadt von den Nazis &#8218;arisiert&#8216;, da er j\u00fcdischer Herkunft gewesen sei)<\/p>\n<p>\n der 1929 sein Haus am Hermannplatz in Neuk\u00f6lln er\u00f6ffnete, waren die meisten Warenhausgr\u00fcnder j\u00fcdischen Glaubens. Auch Adolf Jandorf, der das KaDeWe 1927 an Hermann Tietz verkaufte. Jandorf starb 1932. Ein Jahr darauf \u00fcbernahmen die Nazis das Kaufhaus des Westens, aus dem Unternehmen Hermann Tietz wurde Hertie. &#8222;Das KaDeWe war das erste Warenhaus, das arisiert wurde. Die Eigent\u00fcmer und die j\u00fcdischen Kaufleute wurden aus der Gesch\u00e4ftsleitung vertrieben, alle weiteren j\u00fcdischen Mitarbeiter entlassen&#8220;, sagt Nils Busch-Petersen, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Einzelhandelsverbandes. In einem Buch \u00fcber das KaDeWe, das Ende M\u00e4rz erscheint, hat er ein Kapitel zu diesem Thema beigetragen. <\/p>\n<p>Im Jahr 1943 zerst\u00f6rte ein amerikanisches Kriegsflugzeug das Haus nahezu vollst\u00e4ndig. Aber das KaDeWe \u00fcberlebte, in einem Notverkauf im Femina-Tanzpalast an der N\u00fcrnberger Stra\u00dfe. Am 3. Juli 1950 schlie\u00dflich wurde der Neubau am Wittenbergplatz er\u00f6ffnet. &#8222;Der Tauentzien war schwarz voll Menschen&#8220;, sagt Organisationsleiter Werk. 180 000 Besucher kamen am ersten Tag. In der Nachkriegszeit deckte das Kaufhaus vornehmlich den Grundversorgungsbedarf. &#8222;Erst in den siebziger Jahren besann sich das KaDeWe wieder st\u00e4rker auf Luxusartikel&#8220;, sagt Werk. <\/p>\n<p>Heute streifen t\u00e4glich 50 000 G\u00e4ste durch das Haus, in der Vorweihnachtszeit sogar 100 000. Rund 2 000 Mitarbeiter stehen ihnen zur Verf\u00fcgung. Mit seinen 60 000 Quadratmeter Verkaufsfl\u00e4che ist das KaDeWe, das in den vergangenen Jahren von seinem Mutterkonzern Karstadt f\u00fcr 40 Millionen Euro umgebaut wurde, das gr\u00f6\u00dfte Kaufhaus auf dem europ\u00e4ischen Kontinent. F\u00fcr Busch-Petersen z\u00e4hlt das Haus zu den besten der Welt. &#8222;Noch vor Harrods in London.&#8220; Zu den Stammg\u00e4sten geh\u00f6rt auch Berlins Tourismuschef Hanns Peter Nerger: &#8222;Das KaDeWe ist international ein Symbol f\u00fcr Berlin&#8220;, sagt er. <\/p>\n<p>Zum Geburtstag l\u00e4dt das KaDeWe am Donnerstag ab 11 Uhr alle Berliner zu Sekt und Torte ein. Es ist genug f\u00fcr alle da: Die Riesentorte ist 6,50 Meter hoch und wiegt 1,3 Tonnen.<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer so vieles noch  immer nicht wei\u00df&#8230;oder sich nicht schl\u00fcssig ist, was unsere Vergangenheit und Gegenwart betrifft: mit dem 100. Geburtstag gestern, des KAUFHAUSES DES WESTEN, in Berlin,<br \/>erscheint auch Ende M\u00e4rz ein B\u00fcchlein \u00fcber die Vergangenheit des KaDeWestens,<br \/>das, wie alle Kaufh\u00e4user einst von j\u00fcdischen Gesch\u00e4ftsleuten gegr\u00fcndet und dann sp\u00e4ter von den Nazis geraubt, ursurpiert wurden, genannt &#8222;arisiert&#8220; &#8211; erst das Verm\u00f6gen beschlagnahmt und geraubt, dann, wer sich nicht schnell genug retten konnte oder wem das Geld fehlte &#8211; ermordet.  Es mutet immer eigenartig an, wenn ein diesbez\u00fcglich heute ber\u00fchmtes Kaufhaus, &#8222;seinen Geburtstag&#8220; feiert. DIEBESGUT aus nationalsozialistischer Zeit. 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