{"id":84729,"date":"2006-12-31T07:03:57","date_gmt":"2006-12-31T07:03:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feminissima.de\/?p=84729"},"modified":"2006-12-31T07:03:57","modified_gmt":"2006-12-31T07:03:57","slug":"kultur-nachrichten-31-12-06","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2006\/12\/31\/kultur-nachrichten-31-12-06\/","title":{"rendered":"KULTUR-NACHRICHTEN (31.12.06)"},"content":{"rendered":"<p>Quelle: Deutschlandradio.<br \/>\nDie spannendste und aufschlu\u00dfreichste News:<br \/>\nDie meisten Lehramtsanw\u00e4rter sind f\u00fcr den Beruf des Lehrers ungeeignet, weil sie ihn sich &#8222;zu leicht&#8220; vorstellen&#8230;<br \/>dradio.de<br \/>\nURL: http:\/\/www.dradio.de\/kulturnachrichten\/20061229180000\/drucken\/<\/p>\n<p>KULTURNACHRICHTEN<\/p>\n<p> Bundeskanzlerin Merkel: &#8222;Nur wer zu sich selbst steht, kann Respekt von anderen erwarten&#8220;<br \/>\n&#8222;Ein klares Bekenntnis zu unseren Werten und Wurzeln&#8220; &#8211; dies fordert Bundeskanzlerin Merkel in ihrer Neujahrsansprache. Zugleich pl\u00e4diert sie f\u00fcr ein tolerantes Zusammenleben in Deutschland. Beides stehe nicht in einem Gegensatz, sondern gehe zusammen, betont die Kanzlerin. Nur wer zu sich selbst stehe, k\u00f6nne Respekt von anderen erwarten. &#8211; Lobende Erw\u00e4hnung erf\u00e4hrt in der Rede auch ein weiteres Mal das &#8222;Sommerm\u00e4rchen&#8220; der Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft: &#8222;Wir Deutsche haben das Mitrei\u00dfende von schwarz-rot-gold gesp\u00fcrt. Wir haben damit ein neues, ein sch\u00f6nes Bild von Deutschland in die Welt getragen. Und das tr\u00e4gt weiter&#8220;, hofft die Bundeskanzlerin. <\/p>\n<p>\nG\u00f6ttinger Bach-Institut nach 55 Jahren geschlossen<br \/>\n55 Jahre lang arbeiteten Wissenschaftler in G\u00f6ttingen an einer hundertb\u00e4ndigen Gesamtausgabe der Werke Johann Sebastian Bachs. Jetzt wird das Bach-Institut geschlossen. Mit der Fertigstellung der Neuausgabe sei das Ziel der Einrichtung erreicht, hie\u00df es zur Begr\u00fcndung. Auf eine neue Aufgabe habe man sich nicht verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen. Den f\u00fcnf Mitarbeitern wurde zum Jahresende gek\u00fcndigt. Das wissenschaftliche Material, darunter zahlreiche Fr\u00fchdrucke aus dem 18. Jahrhundert, soll an das Bach-Institut in Leipzig gehen. <\/p>\n<p>\nEin Drittel der Lehramtsanw\u00e4rter taugt nicht zum Lehrer<br \/>\nWas Generationen von Sch\u00fclern immer schon vermutet haben, ist nun wissenschaftlich bewiesen. Laut einer Studie der Universit\u00e4t Potsdam sind ein Drittel der Lehramtsstudenten nicht f\u00fcr den Beruf des Lehrers geeignet, etwa weil sie zu sch\u00fcchtern sind. Die Pr\u00e4sidentin der Kultusministerkonferenz, Ute Erdsiek-Rave, fordert deshalb die Einf\u00fchrung von Eignungstests. Die schleswig-holsteinische Bildungsministerin erkl\u00e4rte, offenbar gebe es bei vielen jungen Menschen ein falsches Bild vom Lehrerdasein. Viele hielten den Job f\u00fcr nicht so schwer und glaubten, man habe viel Freizeit. <\/p>\n<p>\nW\u00e4hrend deutscher EU-Ratspr\u00e4sidentschaft wird Deutsch gesprochen<br \/>\nDie Agenda f\u00fcr die deutsche EU-Ratspr\u00e4sidentschaft ist bereits \u00fcbervoll &#8211; aber ganz nebenbei kommt noch ein neues Thema hinzu, und zwar ein mehr oder weniger kulturelles. W\u00e4hrend des gesamten sechs Monate dauernden Vorsitzes soll bei offiziellen Terminen Deutsch gesprochen werden. Dies gelte nicht nur f\u00fcr Pressekonferenzen in Berlin, sondern auch f\u00fcr Auftritte von Politikern in Br\u00fcssel, k\u00fcndigte das Ausw\u00e4rtige Amt an. Deutsch sei schlie\u00dflich eine der drei Arbeitssprachen in der Europ\u00e4ischen Union. W\u00e4hrend der finnischen und \u00f6sterreichischen Ratspr\u00e4sidentschaft 2006 wurde bei Pressekonferenzen vorwiegend die englische Sprache verwendet. <\/p>\n<p>\nWarum immer alles teurer wird &#8211; oder zu werden scheint<br \/>\nErst kam der Teuro, und nun kommt die Mehrwertsteuererh\u00f6hung. Und wieder wird es den Widerspruch zwischen gef\u00fchlter und tats\u00e4chlicher Inflation geben, ist sich der Psychologe Helmut Jungermann von der TU Berlin sicher. Die Bev\u00f6lkerung habe mit der Bezeichnung &#8222;Teuro&#8220; recht gehabt, sagte er im Deutschlandradio Kultur. Denn bei der gef\u00fchlten Inflation w\u00fcrden Dinge, die billiger geworden sind &#8211; wie zum Beispiel elektronische Ger\u00e4te &#8211; nicht einbezogen. Bei Lebensmitteln, die man t\u00e4glich kaufe, habe es aber tats\u00e4chlich Preissteigerungen gegeben. Und auch nach der Mehrwertsteuererh\u00f6hung werde es so sein, dass den Menschen nur h\u00f6here Preise auffallen. Das sei eine menschliche Eigenart, f\u00fcr die es keine Erkl\u00e4rung gebe. Daf\u00fcr aber einen Fachausdruck, und der lautet &#8222;Verlustaversion&#8220;. <\/p>\n<p>\nBisher unbekanntes Klavierst\u00fcck des jungen Mozart uraufgef\u00fchrt<br \/>\nDiese zweieinhalb Minuten k\u00f6nnten eine musikalische Sensation sein. In Salzburg ist ein bisher unbekanntes Klavierst\u00fcck von Mozart uraufgef\u00fchrt worden. Das 91 Takte umfassende \u00abAllegro di Wolfgango Mozart\u00bb, das in einem k\u00fcrzlich von der Salzburger Erzdi\u00f6zese erworbenen Notenbuch enthalten ist, soll Mozart \u00aballer Wahrscheinlichkeit nach\u00bb im Alter zwischen sechs und zehn Jahren geschrieben haben. Das Buch wurde von zwei im 18. Jahrhundert in Salzburg bekannten Klavierlehrern zusammengestellt. <\/p>\n<p>\nKultursender Arte will Globalisierungs- und Entwicklungsthemen st\u00e4rker in den Blickpunkt r\u00fccken<br \/>\nNicht nach der Masse schielen, aber auch nicht im Elfenbeinturm hocken &#8211; diesen Spagat hat sich Gottfried Langenstein, der k\u00fcnftige Pr\u00e4sident von `Arte\u00b4, vorgenommen. Der deutsch-franz\u00f6sische Kultursender m\u00fcsse sich noch mehr als bisher mit den &#8222;Schl\u00fcsselfragen f\u00fcr Europas Zukunft&#8220; besch\u00e4ftigen, sagte Langenstein der `Frankfurter Rundschau\u00b4. Als Beispiele nannte er die Entwicklung der Umwelt und des sozialen Miteinanders in einer \u00fcberalterten Welt. Mehr Aufmerksamkeit wolle man auch dem Thema Globalisierung schenken. Langenstein, der bislang Vizepr\u00e4sident bei `Arte\u00b4 war, l\u00f6st zum Jahreswechsel turnusgem\u00e4\u00df den bisherigen Senderchef J\u00e9rome Cl\u00e9ment ab. <\/p>\n<p>\nIslamisten-Organisation Milli G\u00f6r\u00fcs auf Expansionskurz<br \/>\nDie vom Verfassungsschutz beobachtete islamische Organisation Milli G\u00f6r\u00fcs baut ihr Netz an deutschen Universit\u00e4ten weiter aus. Dazu geh\u00f6ren einem Bericht des &#8222;Spiegel&#8220; zufolge Kongresse und Stipendien. Die meisten gehen an Frauen, die aufgrund des t\u00fcrkischen Kopftuchverbots in Deutschland oder \u00d6sterreich studieren. Die Organisation setzt sich f\u00fcr eine islamische Gesellschaftsordnung ein und hat in Deutschland mehr als 26.000 Mitglieder. <\/p>\n<p>\nBibliotheken klagen \u00fcber Platzprobleme<br \/>\nWenn eine Bibliothek sich gezwungen sieht, aus Platzgr\u00fcnden B\u00fccher zu vernichten &#8211; welche kommen da, weil nicht mehr aktuell, wohl als erste in Frage? Genau &#8211; Computerliteratur aus der DDR der Siebziger Jahre. Der Direktor der Universit\u00e4tsbibliothek in Mainz, Andreas Anderhub, berichtete der Nachrichtenagentur ddp von der zunehmenden Enge in den Regalen und der st\u00e4ndigen Suche nach neuem Stauraum. Jedes Jahr kommen nach seinen Angaben mehrere zehntausend B\u00e4nde dazu, und seit neuestem werden eben auch B\u00fccher vernichtet. Das sei aber nur die letzte L\u00f6sung, betonte Anderhub. <\/p>\n<p>\nZweifel an Ort der Varusschlacht<br \/>\nAuch 1.997 Jahre nachdem der r\u00f6mische Feldherr Varus von den Germanen vernichtend geschlagen wurde, tobt die Schlacht der Historiker weiter. Dabei geht es um die Frage, wo der Waffengang damals stattgefunden hat &#8211; ob im Teutoburger Wald im Kreis Lippe oder, wie neuere Forschungen zu belegen scheinen, bei Kalkriese in der N\u00e4he von Osnabr\u00fcck. Der Hamburger Historiker Siegfried Schoppe hat sich noch einmal f\u00fcr Lippe in die Bresche geworfen. Alle Argumente spr\u00e4chen daf\u00fcr, sagte er dem Bielefelder &#8222;Westfalen-Blatt&#8220; und k\u00fcndigte die Ver\u00f6ffentlichung neuer Forschungsergebnisse an. Die Verwendung \u00f6ffentlicher Mittel f\u00fcr ein Museum und f\u00fcr die Grabungsst\u00e4tte in Kalkriese bezeichnete er dagegen als Verschwendung von Steuergeldern. <\/p>\n<p>\nSpanische Polizei beschlagnahmt Gem\u00e4lde kurz vor Auktion<br \/>\nDiese Auktion war zuende, bevor sie begann. Die spanische Polizei hat kurz vor einer Versteigerung ein Francisco Goya zugeschriebenes Gem\u00e4lde beschlagnahmt, das f\u00fcr mindestens 1,2 Millionen Euro unter den Hammer kommen sollte. M\u00f6glicherweise sei ein Betrug in gro\u00dfem Stil verhindert worden, teilten die Beh\u00f6rden mit. Experten h\u00e4tten bezweifelt, dass das Bild &#8222;Heilige beten das Allerheiligste an&#8220; tats\u00e4chlich von Goya stammt. <\/p>\n<p>\nBeatles deb\u00fcttieren als Briefmarke in Gro\u00dfbritannien<br \/>\nNormalerweise sammeln Beatles-Fans nur Platten. K\u00fcnftig vielleicht auch Briefmarken. Die britische Royal Mail will am 9. Januar erstmals Marken mit sechs verschiedenen Albumcovern der Band ver\u00f6ffentlichen: &#8222;Abbey Road&#8220;, &#8222;Help!&#8220;, &#8222;Sergeant Pepper&#8217;s Lonely Hearts Club Band&#8220;, &#8222;Let it Be&#8220;, &#8222;With the Beatles&#8220; und &#8222;Revolver&#8220;. Mit der Aktion solle der au\u00dfergew\u00f6hnliche Beitrag der Beatles zur britischen Kultur gew\u00fcrdigt werden, hei\u00dft es in einer Mitteilung der Post. <\/p>\n<p>\nRolling Stones erfolgreichster Live-Act in den USA<br \/>\nDie &#8218;Rolling Stones&#8216; haben es immer noch drauf. Die Band von Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts und Ron Wood war im Jahr 2006 die erfolgreichste Live-Combo in den USA. Bei ihrer Tournee gaben die Stones in Nordamerika 39 Konzerte und spielten insgesamt vor rund einer Million Zuschauern. Insgesamt wurden f\u00fcr 138,5 Millionen Dollar Tickets verkauft, berichtet der Onlinedienst der BBC. Barbra Streisand kam mit zwanzig Konzerten immerhin auf eine Summe von 92,5 Millionen Dollar. Zu den weiteren Top-Verdienern geh\u00f6rt erwartungsgem\u00e4\u00df Madonna die bei ihrer \u00abConfessions\u00bb-Tour in den USA f\u00fcr 85,9 Millionen Dollar Tickets verkaufte. <\/p>\n<p>\nNew Yorker Fans nehmen Abschied vom `Godfather of Soul\u00b4 James Brown<br \/>\nDer Abschied war des `Godfather of Soul\u00b4 w\u00fcrdig. Zwei Schimmel zogen eine wei\u00dfe Kutsche mit dem goldenen Sarg von James Brown durch den New Yorker Stadtteil Harlem zum Apollo-Theatre. Dort hatte vor 50 Jahren die Karriere des `Superstars der einfachen Leute\u00b4, wie sein Freund, der Geistliche Al Sharpton ihn nannte, begonnen. Tausende Fans waren gekommen, um ihr Idol im Konzertsaal des Apollo ein letztes Mal zu sehen. Vor dem Geb\u00e4ude wurde die Trauerfeier zur Soul-Party. James Brown, der in der Weihnachtsnacht im Alter von 73 Jahren starb, hatte den Schwarzen Amerikas mit seinen Texten Stolz und Selbstbewusstsein vermittelt. Morgen soll der S\u00e4nger in seiner Heimatstadt Augusta in Georgia beigesetzt werden. <\/p>\n<p>\nBritney-Spears-Fan schlie\u00dft weltbekannte Website<br \/>\nBritney Spears hat jetzt sogar ihren treuesten Fan vergrault. Der Betreiber der Webseite &#8222;World Of Britney dot com&#8220;, Ruben Gray, l\u00f6scht sein Informationsportal aus dem Internet. Die britische Zeitung &#8222;The Sun&#8220; zitiert ihn mit den Worten: &#8222;So wie Britney ihre Identit\u00e4t und ihre Glaubw\u00fcrdigkeit bei den Fans und bei der Werbewirtschaft verloren hat, so ist es auch mit meiner Webseite.&#8220; In guten Zeiten wurde die Adresse jeden Tag von Hunderttausenden Fans angeklickt. Ausl\u00f6ser f\u00fcr die Entscheidung des jungen Mannes waren dem Bericht zufolge Fotos der Pops\u00e4ngerin, auf denen sie erneut auf so unvorteilhafte wie knappe Weise bekleidet ist. <\/p>\n<p>\nRiesiges Eismassiv in kanadischer Arktis abgebrochen<br \/>\nEs geschah bereits vor 16 Monaten, wurde aber erst jetzt entdeckt. In der kanadischen Arktis hat sich ein 66 Quadratkilometer gro\u00dfes St\u00fcck Schelfeis vom Festland gel\u00f6st. Durch die Auswertung von Satellitenfotos und seismischen Daten wurde festgestellt, dass das Eismassiv innerhalb von nur einer Stunde abbrach. Wissenschaftler \u00e4u\u00dferten sich besorgt und stellten eine Verbindung zum Klimawandel her. So sei das verbliebene kanadische Schelfeis inzwischen 90 Prozent kleiner als zur Zeit seiner Entdeckung im Jahr 1906. <\/p>\n<p>\nKopierschutz f\u00fcr HD-DVD umgangen<br \/>\nKaum im Handel, und schon geknackt. Der Kopierschutz f\u00fcr die DVDs der n\u00e4chsten Generation, die so genannte HD-DVD, ist wohl doch nicht so sicher wie gedacht. Ein anonymer Computert\u00fcftler hat im Internet bekannt gegeben, er habe den Inhalt einer solchen Scheibe auf seine Festplatte \u00fcbertragen k\u00f6nnen. Zum Beweis legte er ein Video und den Software-Code vor. Die neuen hochaufl\u00f6senden Formate HD-DVD und Blue-ray sind mit einem Rechtemanagement-System gesch\u00fctzt, das deutlich robuster sein soll als der bereits vor Jahren von einem norwegischen Hacker umgangene Schutz der herk\u00f6mmlichen DVDs. <\/p>\n<p>\nItalinischer Schauspieler Aroldo Tieri gestorben<br \/>\nSeinen letzten Filmauftritt hatte er 2002 in Roberto Benignis &#8222;Pinocchio&#8220;. Insgesamt hat der italienische Schauspieler Aroldo Tieri in mehr als 100 Filmen mitgewirkt. Dabei arbeitete er mit Stars wie Vittorio Gassman, Anna Magnani, Tot\u00f2 oder Vittorio De Sica zusammen. Im Alter von 89 Jahren ist Aroldo Tieri in Rom gestorben. <\/p>\n<p>\n&#8222;Casablanca&#8220; Lieblingsfilm der britischen Parlamentarier<br \/>\nPolitikern wird oft vorgeworfen, sie seien der Bev\u00f6lkerung entfremdet. Zumindest in Sachen Filmgeschmack gilt das nicht. In einer Umfrage unter den Parlamentsabgeordneten in Gro\u00dfbritannien wurde nach dem besten Film aller Zeiten gefragt &#8211; und &#8222;Casablanca&#8220; landete unangefochten auf Platz eins, so wie seit Jahrzehnten in vielen Film-Hitparaden. Au\u00dferdem unter den ersten zehn: &#8222;Star Wars&#8220;, &#8222;Manche m\u00f6gens hei\u00df&#8220; und &#8222;Citizen Kane&#8220;. Aber nicht nur der Massengeschmack findet sich unter den Lieblingsfilmen der britischen Parlamentarier. Quentin Tarantinos &#8222;Reservoir Dogs&#8220;, in dem es ziemlich blutig zugeht, taucht auf Platz sieben auf. Befragt wurden allerdings nur 175 der rund 600 Abgeordneten. <\/p>\n<p>\nKleines Liechtenstein ist gr\u00f6\u00dfer geworden<br \/>\nEs klingt wie die Geschichte vom Engl\u00e4nder, der auf einen H\u00fcgel stieg und von einem Berg herunterkam. \u00c4hnlich wie in dem Film dieses Titels hat sich Liechtenstein ein wenig gr\u00f6\u00dfer gemacht. Landvermesser haben zum ersten Mal das gesamte Territorium bis in den kleinsten Winkel kartiert und dabei erfreut festgestellt, dass bisher ein halber Quadratklilometer \u00fcbersehen wurde. Das entspricht immerhin einer Fl\u00e4che von 50 Fu\u00dfballfeldern. Insgesamt ist Liechtenstein nun also ganz offiziell 160 Komma vier sieben f\u00fcnf Quadratkilometer gro\u00df. <\/p>\n<p>\nIndonesischer &#8218;Playboy&#8216;-Chef vor Gericht<br \/>\nIn Jakarta haben Demonstranten versucht, einen Gerichtssaal zu st\u00fcrmen. Darin wurde ein ganz besonderer Fall verhandelt &#8211; die Pornographie-Anklage gegen den Chefredakteur der indonesischen &#8218;Playboy&#8216;-Ausgabe. Weil die \u00d6ffentlichkeit ausgeschlossen wurde, drohten nach Berichten von Nachrichtenagenturen rund 30 Menschen, die T\u00fcren einzuschlagen. Das M\u00e4nnermagazin sorgt seit seinem ersten Erscheinen in dem muslimischen Land vor acht Monaten f\u00fcr Unmut. \u00dcbrigens fand die Verhandlung nur deshalb hinter verschlossenen T\u00fcren statt, weil der Richter die Bev\u00f6lkerung von Obsz\u00f6nit\u00e4ten verschonen wollte. Dabei gibt es in der Indonesien-Ausgabe des &#8218;Playboy&#8216; gar keine Nackten. <\/p>\n<p>\nMozart-Beschallung in Pj\u00f6ngjang<br \/>\nAus den Lautsprechern auf den Stra\u00dfen von Pj\u00f6ngjang t\u00f6nen normalerweise kommunistische Revolutionsm\u00e4rsche mit Titeln wie &#8222;Lasst uns unseren obersten Kommandeur mit Waffen unterst\u00fctzen&#8220; oder das &#8222;Lied der K\u00fcstenartillerie&#8220;. In dieser Woche jedoch erklang die Overt\u00fcre aus der &#8222;Hochzeit des Figaro&#8220;. Wie die amtliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA mitteilte, hat die Regierung aus Anlass von Mozarts 250. Geburtstag diese Ausnahme angeordnet. Musik aus dem Westen ist in Nordkorea eigentlich verboten, ihr Besitz wird mit Gef\u00e4ngnis bestraft. Nun gibt es Spekulationen dar\u00fcber, was den Sinneswandel ausgel\u00f6st haben k\u00f6nnte. Staatschef Kim Jong Il, so viel ist bekannt, h\u00e4lt sich selbst f\u00fcr ein musikalisches Ausnahmetalent. Wie Mozart soll er schon als Kind flei\u00dfig komponiert haben. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle: Deutschlandradio.<br \/>\nDie spannendste und aufschlu\u00dfreichste News:<br \/>\nDie meisten Lehramtsanw\u00e4rter sind f\u00fcr den Beruf des Lehrers ungeeignet, weil sie ihn sich &#8222;zu leicht&#8220; vorstellen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-84729","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-femkultur","entry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>KULTUR-NACHRICHTEN (31.12.06) - Feminissima<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2006\/12\/31\/kultur-nachrichten-31-12-06\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"KULTUR-NACHRICHTEN (31.12.06) - Feminissima\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Quelle: Deutschlandradio. 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