{"id":84693,"date":"2006-10-26T13:56:13","date_gmt":"2006-10-26T13:56:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feminissima.de\/?p=84693"},"modified":"2006-10-26T13:56:13","modified_gmt":"2006-10-26T13:56:13","slug":"gegen-darmkrebs-fisch-gemuese-co","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2006\/10\/26\/gegen-darmkrebs-fisch-gemuese-co\/","title":{"rendered":"Gegen Darmkrebs: Fisch, Gem\u00fcse &#038; Co!"},"content":{"rendered":"<p>quelle: www.apotheke-moelln.de\/magazin_articlephp?page=583<br \/>\nVor allem &#8211; weniger Fleisch und insgesamt tierische Fette..! Aber &#8211; diesen sch\u00f6nen informativen Text hat FEM f\u00fcr Euch im Inernet gefunden: Auch die Bitterstoffe in Rosenkohl sollen gut GEGEN Krebs sein, bitte sehr &#8211; auf Deutsch, all about Gem\u00fcse und mehr..: UND &#8211; KAFFEE ist offenbar ges\u00fcnder,  als uns gerne vorgehalten..!<br \/>Darmkrebs und Ern\u00e4hrung<\/p>\n<p> Die Ursachen f\u00fcr die Entstehung von Darmkrebs sind noch ungekl\u00e4rt. Man kennt jedoch bestimmte Faktoren, die das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>So scheint eine gewisse erbliche Veranlagung zu bestehen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus kann auch die Ern\u00e4hrungsweise Einfluss auf die Entstehung von Darmkrebs haben: Eine ballaststoffarme, fett- und fleischreiche Kost erh\u00f6ht das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Sie ist deshalb so sch\u00e4dlich, weil die Verweildauer der Nahrung im Darm mit den bei der Verdauung entstehenden Giften ungleich l\u00e4nger ist, als bei faserreicher und fettarmer Kost.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen durch bestimmte Ern\u00e4hrungsgewohnheiten Ihr pers\u00f6nliches Darmkrebsrisiko verringern. Im Falle einer Krebserkrankung von Schuld zu sprechen oder davon, dass falsches Handeln die Ursache f\u00fcr den Ausbruch der Krankheit war, ist sinnlos. Sinnvoll hingegen ist, sich aktiv gegen die Erkrankung zu wehren. <\/p>\n<p>Nachfolgend finden Sie einige wichtige medizinische Studien, die zum Thema Darmkrebs und Ern\u00e4hrung Stellung nehmen:<\/p>\n<p>Fazit 1: Weniger Fleisch und tierische Fette!<\/p>\n<p>Nach einer Studie der Harvard Medical School an 51000 M\u00e4nnern lag bei denen, die viel Fleisch und tierisches Fett a\u00dfen, das Krebsrisiko um 80 % h\u00f6her. Man kam ferner zu dem Schluss, dass die hohe Aufnahme von Vitaminen und sekund\u00e4ren Pflanzeninhaltsstoffen vor dem sch\u00e4dlichen Einfluss Krebs erregender Substanzen wie freie Radikale sch\u00fctzen. Ballaststoffe bewahren vor Darmkrebs, weil sie gef\u00e4hrliche Substanzen binden und durch bessere Verdauung schnell aus dem K\u00f6rper bef\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Ein britisches Expertenkomitee macht sogar falsche Ern\u00e4hrung f\u00fcr bis zu ein Drittel aller Krebsf\u00e4lle verantwortlich. Chefmediziner Sir Kenneth Colman r\u00e4t zu einem Fleischkonsum, der 90 Gramm pro Tag nicht \u00fcberschreiten sollte, sonst k\u00f6nne die Krebsgefahr steigen. Wer dagegen seinen Gem\u00fcsekonsum steigere, k\u00f6nne Darmkrebs vorbeugen, in Kombination mit mehr Obst (insgesamt 5 Portionen pro Tag) sinkt auch das Magenkrebsrisiko.<\/p>\n<p>Fazit 2: Mehr Fisch!<\/p>\n<p>Durch die t\u00e4gliche Aufnahme von 200 Mikrogramm des in Fisch reichlich enthaltenen Spurenelements Selen sinkt das Krebsrisiko um durchschnittlich 37 %.<\/p>\n<p>Das ergab eine Studie an 1300 Personen, die im Journal der American Medical Association publiziert wurde.<\/p>\n<p>Regelm\u00e4\u00dfige Seleneinnahme senkte das Risiko f\u00fcr Prostata-, Dickdarm- und Lungenkrebs deutlich. Vor Haut-, Brust-, oder Blasenkrebs bot Selen laut Untersuchung jedoch keinen Schutz. Selen findet sich auch in Getreide. <\/p>\n<p>Fazit 3: Mehr Obst und Gem\u00fcse!<\/p>\n<p>\u201eIn epidemiologischen Studien erweisen sich pflanzliche Fasern, Beta-Carotin, Vitamin C, Vitamin E und Calcium als Faktoren, die das Darmkrebsrisiko senken\u201c, sagt Prof. Bernt-Peter Bebra vom Institut f\u00fcr Sozialmedizin an der Uni Magdeburg.<\/p>\n<p>Um die positive Wirkung zu nutzen, die von Wirkstoffen (Anthrocyane, Carotinoide und Flavinoide) in Pflanzen ausgeht, sollten frische Waren verzehrt werden und keine Vitamin-Pillen.<\/p>\n<p>Forscher der Universit\u00e4t Connecticut, USA, haben Nahrungsmittel auf zellsch\u00fctzende Substanzen untersucht. Bei diesen zellsch\u00fctzenden Substanzen handelt es sich um die so genannten Antioxidanzien. Sie bewahren unsere K\u00f6rperzellen vor aggressiven Sauerstoffverbindungen (freie Radikale).<\/p>\n<p>Bis zu 10000 Mal t\u00e4glich greifen sie einzelne K\u00f6rperzellen an. Sind die Zellen nicht robust genug, wird ihre H\u00fclle durchl\u00e4ssig. Die Folgen: ein gest\u00f6rter Zellstoffwechsel, angegriffenes Erbgut und im schlimmsten Falle Krebs. Antioxidanzien in der Nahrung fangen die freien Radikale ab, indem sie sich wie ein Schutzmantel um die Zellen legen.<\/p>\n<p>Die Untersuchung ergab eine Liste mit 20 Gem\u00fcsesorten, die einen sehr hohen Gehalt an Antioxidanzien aufweisen. Die Zahl in der Klammer ist eine relative Ma\u00dfzahl f\u00fcr den Antioxidanziengehalt (je h\u00f6her, desto besser).<\/p>\n<p>1. Gr\u00fcnkohl (24.1)<\/p>\n<p>2. Knoblauch (23.2)<\/p>\n<p>3. Spinat (17.0)<\/p>\n<p>4. Rosenkohl (15.8)<\/p>\n<p>5. Alfalfa-Sprossen (14.5)<\/p>\n<p>6. Brokkoli (12.9)<\/p>\n<p>7. Rote Beete (11.7)<\/p>\n<p>8. Rote Paprika (8.1)<\/p>\n<p>9. Mais (7.2)<\/p>\n<p>10. Zwiebeln (5.6)<\/p>\n<p>11. Auberginen (5.1)<\/p>\n<p>12. Blumenkohl (5.1)<\/p>\n<p>13. Kartoffeln (4.6)<\/p>\n<p>14. Wei\u00dfkohl (4.6)<\/p>\n<p>15. Kopfsalat (4.1)<\/p>\n<p>16. M\u00f6hren (3.4)<\/p>\n<p>17. Strauchbohnen (3.9)<\/p>\n<p>18. Eisbergsalat (2.3)<\/p>\n<p>19. Sellerie (1.1)<\/p>\n<p>20. Gurken (1.1)<\/p>\n<p>Die Forscher gaben dar\u00fcber hinaus eine Liste mit Empfehlungen heraus, die einen optimalen Nutzen aus den genannten Gem\u00fcsesorten gew\u00e4hrleisten. Hier sind die Kernaussagen:<\/p>\n<p>\u2013 Je farbintensiver, desto ges\u00fcnder.<\/p>\n<p>Denn Farbstoffe (z. B. Carotinoide oder Flavinoide) wehren feindliche Zellen ab. Deshalb sollten Sie tiefgr\u00fcne (Gr\u00fcnkohl, Spinat) oder orangefarbene Sorten (M\u00f6hren, K\u00fcrbis) den blasseren vorziehen.<\/p>\n<p>\u2013 Je zerlegter, desto besser.<\/p>\n<p>Hacken, Schneiden, Kauen setzten \u201eEntgiftungsenzyme\u201c frei.<\/p>\n<p>\u2013 Je bitterer, desto effektiver.<\/p>\n<p>Die Bitterstoffe (Saponine), z. B. in Rosenkohl, sch\u00fctzen vor Krebs.<\/p>\n<p>\u2013 Reifes Freilandgem\u00fcse enth\u00e4lt mehr Flavinoide als Treibhausgem\u00fcse.<\/p>\n<p>\u2013 Die kr\u00e4ftig gr\u00fcnen Randbl\u00e4tter von Salat oder Kohl nicht wegwerfen! Hier stecken reichlich der gesunden Farbstoffe drin. Besser: gut waschen und essen. <\/p>\n<p>Fazit 4: Mehr Soja!<\/p>\n<p>Soja senkt das Krebsrisiko:<\/p>\n<p>Diese Wirkung sagen Wissenschaftler sojahaltigen Nahrungsmitten schon seit einiger Zeit nach. Jetzt haben sie herausgefunden, warum das so ist: Ein wichtiger Bestandteil des Sojas, das so genannte Genistein, unterdr\u00fcckt die Produktion von Stressproteinen in den Zellen. Diese Proteine helfen Krebszellen dabei, sich erfolgreich gegen Angriffe des Immunsystems zu wehren.<\/p>\n<p>Bei Chinesen und Japanern geh\u00f6rt Genistein zu den nat\u00fcrlichen Bestandteilen ihres Speiseplans, erkl\u00e4rte Dr. Amy S. Lee, Biochemie-Professorin an der Southern California University in Los Angels. Sie haben deshalb ein geringeres Risiko, an Brust-, Prostata- oder Darmkrebs zu erkranken.<\/p>\n<p>Ob Genistein allein f\u00fcr die Krebs hemmende Wirkung verantwortlich ist oder eine sojatypische Kombination aus Genistein und anderen Komponenten, sei noch nicht ausreichend gekl\u00e4rt, so Dr. Lee. Diese Verbindung soll nun in weiteren Studien \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p>\n<p>Fazit 5: Mehr Mut zu Knoblauch!<\/p>\n<p>Knoblauch senkt das Krebsrisiko:<\/p>\n<p>Auch der Knoblauch steckt voller Antioxidantien, die die oben beschriebene Radikale-eliminierende Wirkung aufweisen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus enth\u00e4lt der Vampirenschreck eine Substanz namens Diallyl-Sulfat, die f\u00fcr den charakteristischen Knoblauchgeschmack verantwortlich ist. Professor Chung Yang vom Rutger\u00b4s College of Pharmacy fand heraus, dass Diallyl-Sulfat in der Lage ist, die Aktivit\u00e4t der Krebs erregenden Anteile im Zigarettenrauch zu reduzieren. Dies geschieht wahrscheinlich durch die Unterdr\u00fcckung eines k\u00f6rpereigenen Enzyms, das Umweltchemikalien in Gift umwandelt.<\/p>\n<p>Dr. Shivendra Singh vom Krebsforschungsinstitut am Hospital of Pittsburgh fand in Tierversuchen heraus, dass Sulfide im Knoblauch die Mutation von Genen minimieren, die in deren Folge durch ver\u00e4nderte Eiwei\u00dfe ein unkontrolliertes Wachstum der Zellen ausl\u00f6sen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Kleiner Tipp: Vor Verwendung der Knoblauchzehen sollten sie fein klein gehackt und ca. 10 Minuten stehen gelassen werden, da die vor Krebs sch\u00fctzenden Substanzen durch enzymatische Vorg\u00e4nge im Saft der Zehen erst entstehen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Fazit 6: \u00d6fter mal \u201eTeatime\u201c!<\/p>\n<p>Schwarzer und gr\u00fcner Tee eliminieren freie Radikale, die Krebs verursachen k\u00f6nnen. Tranken Testpersonen ihren Tee mit Milch, konnten vor Krebs sch\u00fctzende Auswirkungen nicht mehr beobachtetet werden. Ohne Milch ergab sich f\u00fcr beide Teesorten die gleiche Schutzwirkung.<\/p>\n<p>Nur im Reagenzglas erwies sich gr\u00fcner Tee als sechsfach wirksamer. Das ergab eine Untersuchung am nationalen Institut f\u00fcr Ern\u00e4hrung in Rom.<\/p>\n<p>Den hier beschriebenen Schutzeffekt f\u00fchren die Forscher auf die in den Teesorten enthaltenen Polyphenole zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Fazit 7: Kaffeeklatsch erw\u00fcnscht! <\/p>\n<p>Kaffee macht nicht nur wach, es senkt auch die Gefahr, an Darmkrebs zu erkranken. Dabei gilt: je mehr Kaffee, desto weniger Krebs, so das Ergebnis von 17 Einzelstudien der letzten Jahre, das im American Journal of Epidemiology ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/p>\n<p>Das Ergebnis: Wer t\u00e4glich mehr als 4 Tassen Kaffee trinkt, senkt sein Darmkrebsrisiko um 24 %, so Dr. Edward Giovannuci von der Harvard School of public Health in Boston.<\/p>\n<p>Vermutete Ursachen: Kaffee beschleunigt die Darmentleerung, die Kontaktzeit zu giftigen Stoffen wird daher verk\u00fcrzt.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus enth\u00e4lt Kaffee Substanzen, die Krebs erzeugende Mutationen verhindern k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>quelle: www.apotheke-moelln.de\/magazin_articlephp?page=583<br \/>\nVor allem &#8211; weniger Fleisch und insgesamt tierische Fette..! 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