{"id":84550,"date":"2006-07-19T23:56:36","date_gmt":"2006-07-19T23:56:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feminissima.de\/?p=84550"},"modified":"2006-07-19T23:56:36","modified_gmt":"2006-07-19T23:56:36","slug":"20-juli-1944-attentat-gegen-hitler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2006\/07\/19\/20-juli-1944-attentat-gegen-hitler\/","title":{"rendered":"20, Juli 1944 &#8211; Attentat gegen Hitler"},"content":{"rendered":"<p>&#8230;und die Verwandtschaft vieler heutiger \u00dcberlebenden und Nachkommen &#8211; ob in Russland, Deutschland oder anderswo&#8230;..ihre S\u00f6hne, M\u00e4nner &#8230;w\u00e4ren auch nicht so verheizt und dezimiert worden. Leider wurden die Tapferen selbst auch hingerichtet..<br \/>20. Juli 1944<\/p>\n<p>Das Attentat und der versuchte Staatsstreich vom 20. Juli 1944 waren die st\u00e4rksten Zeichen des Widerstands von Deutschen gegen das Regime Adolf Hitlers in der Zeit des Nationalsozialismus. <\/p>\n<p>Die Beteiligten der Verschw\u00f6rung stammten aus vielen Schichten der Bev\u00f6lkerung und hatten vielf\u00e4ltige Kontakte zum Kreisauer Kreis um Helmuth James Graf von Moltke. <\/p>\n<p>Unter den 200 sp\u00e4ter wegen der Erhebung Hingerichteten waren ein Generalfeldmarschall (Erwin von Witzleben), 19 Gener\u00e4le, 26 Obersten, zwei Botschafter, sieben Diplomaten, ein Minister, drei Staatssekret\u00e4re sowie der Chef der Reichskriminalpolizei; des weiteren mehrere Oberpr\u00e4sidenten, Polizeipr\u00e4sidenten und Regierungspr\u00e4sidenten. Voraussetzung f\u00fcr den geplanten Machtwechsel war ein erfolgreiches Attentat auf Hitler. <\/p>\n<p>Die von Claus Graf Schenk von Stauffenberg platzierte Bombe t\u00f6tete den Diktator jedoch nicht. Dies und das Z\u00f6gern beim Ausl\u00f6sen der \u201eOperation Walk\u00fcre\u201c, des Plans zum Staatsstreich, lie\u00dfen den Umsturzversuch scheitern.<\/p>\n<p>\nVorgeschichte<br \/>\nSchon 1938 regte sich erster Widerstand in den Kreisen der Offiziere der Wehrmacht gegen die Kriegsvorbereitungen der regierenden Nationalsozialisten. <\/p>\n<p>Anlass war die Entlassung des Reichskriegsministers General Werner von Blomberg und die Aff\u00e4re um Werner von Fritsch im Fr\u00fchjahr. <\/p>\n<p>Diese nutzte Adolf Hitler zur Entmachtung der Wehrmachtsf\u00fchrung und zur gezielten Vorbereitung eines Krieges. <\/p>\n<p>Im Herbst trat der Chef des Generalstabes der Wehrmacht Generaloberst Ludwig Beck angesichts der sich ank\u00fcndigenden Sudetenkrise zur\u00fcck. Beck hatte von Adolf Hitler Aufkl\u00e4rung \u00fcber dessen au\u00dfenpolitische Ziele verlangt. Daraufhin war ihm von diesem beschieden worden, dass er &#8222;das Schwert zu f\u00fchren habe, wo und wann immer er, Hitler, es ihm befehle&#8220;. Der Weg war frei f\u00fcr das Besetzen wichtiger Positionen mit Hitler ergebenen Admiralen und Gener\u00e4len.<\/p>\n<p>Erwin von Witzleben, Kommandeur des Wehrkreises III (Berlin), und Walter Graf von Brockdorff-Ahlefeldt, Kommandant der Potsdamer Garnison wollten den Umsturz im September 1938 anf\u00fchren. <\/p>\n<p>Eine Panzerdivision unter Generaloberst Erich Hoepner stand bereit f\u00fcr den Fall, dass die Leibstandarte eingreifen sollte. Geplant war eine milit\u00e4rische Aktion und die Gefangennahme Hitlers durch den Generalstabschef des Heeres Franz Halder. Des Weiteren entschloss sich Major Hans Oster von der Abwehr mit Staatssekret\u00e4r Ernst von Weizs\u00e4cker im Ausw\u00e4rtigen Amt zu kooperieren. Der Bruder seines Vertrauten Erich Kordt, Dr. Theo Kordt, war Botschaftsrat in London. Dieser hatte den Auftrag, mit dem englischen Au\u00dfenminister Lord Halifax, Verbindung aufzunehmen. Dann jedoch reiste der englische Premierminister Neville Chamberlain im September 1938 nach M\u00fcnchen. Dort gaben er und seine Kollegen aus Frankreich und Italien im M\u00fcnchner Abkommen das Sudetenland preis. Damit hatte der Widerstand seinen R\u00fcckhalt im Ausland verloren. Hitler erhielt auf friedlichem Wege, was er gewaltsam einnehmen wollte.<\/p>\n<p> Die angesichts der Kriegsgefahr z\u00f6gerlich gewordene deutsche Bev\u00f6lkerung ergab sich mehrheitlich einer euphorischen Begeisterung f\u00fcr Hitler.<\/p>\n<p>Vor der Polen-Krise im Sommer 1939 kam es zu einem neuen Versuch des Widerstandes. Gerhard Graf von Schwerin, Leiter der Gruppe England\/Amerika im Generalstab des Heeres, wurde nach London geschickt. Er \u00fcberbrachte die Botschaft: &#8222;Schickt ein Flottengeschwader nach Danzig (&#8230;) Treibt den Milit\u00e4rpakt mit der Sowjetunion voran. Das einzige, was Hitler von weiteren Abenteuern abhalten kann, ist ein drohender Zweifrontenkrieg.&#8220; Er scheiterte genau wie der Politiker Carl Friedrich Goerdeler, der es kurz nach ihm versuchte.<\/p>\n<p>Auch im Vorfeld des Frankreichfeldzuges kam es im Winter 1939\/40 zu einer Verschw\u00f6rung. <\/p>\n<p>Hitler wollte Frankreich bereits im November 1939 angreifen, was die Milit\u00e4rs f\u00fcr Wahnsinn hielten. <\/p>\n<p>Anf\u00e4nglich erkl\u00e4rten sich der Oberbefehlshaber des Heeres Walther von Brauchitsch und sein Stabschef Franz Halder bereit, Hitler zu verhaften, sobald er den Angriffsbefehl geben w\u00fcrde. Als Hitler Brauchitsch abkanzelte und drohte, den &#8218;Geist von Zossen&#8216; (dort sa\u00df der Generalstab) auszurotten, bekam dieser kalte F\u00fc\u00dfe und trennte seine Verbindungen zum Widerstand. In der gleichen Zeit, gab Oberst Hans Oster von der Abwehr die ihm bekannten Angriffstermine \u00fcber einen befreundeten holl\u00e4ndischen Offizier an die Westm\u00e4chte bekannt. Da der Angriff jedoch st\u00e4ndig &#8211; insgesamt fast 30-mal &#8211; wegen schlechten Wetters verschoben wurde, verloren seine Angaben an Glaubw\u00fcrdigkeit.<\/p>\n<p>Im Juni 1942 brachte Adam von Trott zu Solz unter Lebensgefahr eine Denkschrift nach London. Der englische Au\u00dfenminister Anthony Eden lehnte jedoch jede Antwort an die Leute ab, die er f\u00fcr Landesverr\u00e4ter hielt. Er bezeichnete eine Zusammenarbeit als unm\u00f6glich, &#8222;solange sie sich nicht decouvrieren und ein sichtbares Zeichen ihrer Absicht, bei der Entmachtung des Nazi-Regimes mitzuwirken, gaben&#8220;.<\/p>\n<p>Mehrere andere Versuche, Hitler zu beseitigen, schlugen fehl: Am 21. M\u00e4rz 1943 versuchte Rudolf Christoph Freiherr von Gersdorff, sich mit Hitler und der anwesenden F\u00fchrungsspitze im Berliner Zeughaus in die Luft zu sprengen. Kurz darauf versuchte der Offizier Henning von Tresckow Hitler durch eine Sprengladung in dessen Flugzeug zu t\u00f6ten, der Z\u00fcnder war jedoch defekt.<\/p>\n<p>Stauffenberg war keineswegs von Anfang an Gegner des Regimes. Noch 1938 nahm er an der Besetzung des Sudetenlandes teil. Etwa seit Beginn des Jahres 1939 stand er dem Regime skeptisch gegen\u00fcber und war im September 1942 entschlossen, selbst aktiv gegen das Regime vorzugehen. Stauffenberg kam in einen Konflikt zwischen seiner Tradition als vaterlandstreuer Soldat, seinem Eid, den er seinem F\u00fchrer geschworen hatte, und seinem eigenen Gewissen; er wollte nicht l\u00e4nger den Massenermordungen und Verbrechen Hitlers tatenlos zusehen. Dieser Konflikt wird in folgendem Ausspruch Stauffenbergs deutlich:<\/p>\n<p>&#8222;Es ist Zeit, dass jetzt etwas getan wird. Derjenige allerdings, der etwas zu tun wagt, muss sich bewusst sein, dass er wohl als Verr\u00e4ter in die deutsche Geschichte eingehen wird. Unterl\u00e4sst er jedoch die Tat, dann w\u00e4re er ein Verr\u00e4ter vor seinem Gewissen. Ich k\u00f6nnte den Frauen und Kindern der Gefallenen nicht in die Augen sehen, wenn ich nicht alles t\u00e4te, dieses sinnlose Menschenopfer zu verhindern.&#8220;<\/p>\n<p>Im Juli 1944 gab es seitens Stauffenbergs mehrere Versuche, das Attentat auszuf\u00fchren. Es wurde jedoch mehrmals verschoben, da entweder G\u00f6ring oder Himmler nicht anwesend waren.<\/p>\n<p>Donnerstag, 20. Juli 1944<br \/>\nAm fr\u00fchen Morgen fliegt Oberst von Stauffenberg zusammen mit seinem Adjutanten Oberleutnant von Haeften von Berlin in das F\u00fchrerhauptquartier &#8222;Wolfsschanze&#8220; bei Rastenburg (Ostpreu\u00dfen). Haeften f\u00fchrt in einer Aktentasche zwei von Wessel Freiherr von Freytag-Loringhoven beschaffte englische Sprengstoffladungen mit sich.<\/p>\n<p>Stauffenberg erf\u00e4hrt erst kurz nach seiner Ankunft im F\u00fchrerhauptquartier, dass die Lagebesprechung um eine halbe Stunde vorverlegt wurde, weil Hitler f\u00fcr den Nachmittag ein Treffen mit Benito Mussolini vorgesehen hat. Das geplante Attentat droht zu scheitern, da zun\u00e4chst noch Zeitz\u00fcnder an den Sprengs\u00e4tzen zu aktivieren sind. Vor der Berichterstattung an Hitler gibt Stauffenberg vor, sich ein neues Hemd anziehen zu wollen. Da er als Einarmiger dazu Hilfe braucht, kann er gemeinsam mit Haeften die Sprengladungen vorbereiten. Sobald die S\u00e4urekapsel an den Sprengs\u00e4tzen zerst\u00f6rt sind, bleiben nur noch 10-15 Minuten bis zur Explosion. Weil Stauffenberg von einem hinzukommenden Feldwebel gest\u00f6rt wird, kann er jedoch nur ein Kilogramm statt der geplanten zwei Kilogramm Sprengstoff einsetzen. Damit unterl\u00e4uft ihm, der nur geringe Kenntnisse \u00fcber Sprengstoffe besitzt, ein folgenschwerer Fehler. Statt das zweite Paket ohne Z\u00fcnder zusammen mit dem scharfen Paket Sprengstoff in der Tasche unterzubringen, deponiert Stauffenberg nur das eine Kilogramm Sprengstoff in seiner Tasche. Die Explosion des scharfen Paketes h\u00e4tte allerdings das Paket ohne Z\u00fcnder zwangsl\u00e4ufig ebenfalls explodieren lassen, was nach der Meinung von Experten unzweifelhaft zum Tode aller Personen in der Lagerbaracke gef\u00fchrt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Stauffenberg verl\u00e4sst die Besprechung unter dem Vorwand eines Telefonates. Kurz vor der Detonation wird die Tasche direkt unter den schweren Eichentisch gestellt, weil sie einen der Anwesenden st\u00f6rte. Um etwa 12:42 Uhr detoniert die Bombe. Vier Personen werden schwer verletzt und erliegen ihren Verletzungen kurz darauf im Spital, fast alle Anwesenden werden verletzt. Hitler selbst wird jedoch nur leicht verletzt (er erleidet lediglich Prellungen, Sch\u00fcrfungen sowie Bluterg\u00fcsse). Wie der sp\u00e4tere General der Bundeswehr Heusinger berichtet, trug er dem F\u00fchrer gerade zur Lage weit im Norden der Sowjetunion vor; deshalb lagen beide M\u00e4nner fast, weit \u00fcber die riesige Karte gebeugt, auf der dicken Tischplatte, als es zur Detonation kam. Vor allem deshalb wirkte sich wohl die Bombe nur schwach auf Hitler aus, hinzu kam, dass ein Mitarbeiter die zun\u00e4chst nahe bei Hitler stehende Aktentasche etwas beiseite gestellt hatte, um besser an den Tisch heranzukommen. Dieser fing dann die Wucht der Detonation gro\u00dfteils auf und schirmte Hitler von der direkten Wirkung ab. Au\u00dferdem wurde die St\u00e4rke der Explosion in der Baracke ged\u00e4mpft, weil ein Teil der Energie durch die Fenster entweichen konnte. In dem Bunker, der urspr\u00fcnglich als Ort f\u00fcr die Besprechung vorgesehen war, w\u00e4ren Hitler und die anderen Anwesenden get\u00f6tet worden. Der &#8222;F\u00fchrer&#8220; gewinnt nach dem gescheiterten Attentat neue Zuversicht. Er betrachtet es als g\u00f6ttliche Vorsehung, dass er den Angriff \u00fcberlebt hat.<\/p>\n<p>Stauffenberg fliegt mit Haeften in der festen \u00dcberzeugung nach Berlin, dass Hitler tot sei. In Berlin sollen unter dem Codewort \u201eWalk\u00fcre\u201c alle Gestapo-, Partei- und SS- Dienststellen von der Wehrmacht besetzt werden. Es wird jedoch nur halbherzig vorgegangen. Verunsichert durch erste Meldungen, der &#8222;F\u00fchrer&#8220; sei am Leben, f\u00fchren die auf Verschw\u00f6rerseite stehenden Truppen viele Befehle nicht aus, wodurch wertvolle Zeit verstreicht. Die geplante Besetzung des Rundfunks findet nicht statt. Der Walk\u00fcre-Plan ist ein offizieller, aber von Tresckow und Stauffenberg f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse des Staatsstreichs angepasster Plan f\u00fcr den Fall innerer Unruhen. Lediglich in Paris und ansatzweise in Wien gelingt es, die manipulierten Befehle der &#8222;Operation Walk\u00fcre&#8220; umzusetzen. In gro\u00dfangelegten Aktionen werden in beiden besetzten St\u00e4dten Mitfglieder der SS verhaftet. Erst als das Scheitern des Anschlags klar wird, gewinnen die Hitler-treuen Kr\u00e4fte wieder die Oberhand. Stauffenberg muss nach seiner Ankunft im Berliner Bendlerblock, dem Oberkommando des Heeres und der Verschw\u00f6rer-Zentrale, gegen 16:30 Uhr feststellen, dass au\u00dfer der Alarmierung der Truppen des Ersatzheeres, das die milit\u00e4rische und vollziehende Gewalt in Deutschland \u00fcbernehmen soll, nichts unternommen wurde. Es fehlen zudem klare Nachrichten \u00fcber den Erfolg des Attentates auf Hitler.<\/p>\n<p>Warum schlug der Sturz Hitlers, trotz fehlgeschlagenem Attentat, fehl? Daf\u00fcr gab es zwei Hauptgr\u00fcnde. 1. Die vorherigen Anschlagsversuche der Wehrmacht gegen Hitler mussten oft aus diversen Gr\u00fcnden verschoben oder abgebrochen werden. Beim nicht ausgef\u00fchrten Versuch vom 15. Juli waren in der f\u00e4lschlichen Annahme, das Attentat sei gegl\u00fcckt, bereits Teile des Walk\u00fcre-Plans angelaufen. Nur unter gr\u00f6\u00dften Anstrengungen und mit viel Gl\u00fcck gelang danach die Vertuschung dieser Operationen. Bis auf den Kern des Widerstandes waren einige Anh\u00e4nger nun nicht mehr bereit, ihr Leben ohne die Sicherheit \u00fcber Hitlers Tod aufs Spiel zu setzen.<\/p>\n<p>2. Au\u00dferdem war mit Stauffenberg die zentrale Figur dieses Plans zun\u00e4chst verhindert, da er auf dem R\u00fcckweg nach Berlin im Flugzeug nicht handlungsf\u00e4hig war. Tats\u00e4chlich w\u00e4re seine Anwesenheit in Berlin in den Minuten und Stunden nach dem Attentat von gr\u00f6\u00dfter Wichtigkeit gewesen, da nur er die strategischen F\u00e4higkeiten und den \u00dcberblick besa\u00df, die anstehenden Operationen zu initiieren und zu koordinieren. Zudem verf\u00fcgte er \u00fcber ein hohes Ma\u00df an Entschlossenheit &#8211; im Gegensatz zu vielen, die man m\u00fchsam auf die Verschw\u00f6rerseite hatte ziehen k\u00f6nnen, die aber eigentlich in ihrer Haltung schwankten. Die gegens\u00e4tzlichen Meldungen \u00fcber den Ausgang des Attentats und das Fehlen Stauffenbergs in Berlin f\u00fchrten dazu, dass der Gro\u00dfteil aller n\u00f6tigen Aktionen nicht oder nur z\u00f6gerlich anlief.<\/p>\n<p>Erst nach Stauffenbergs Ankunft im Bendlerblock in Berlin, und damit viel zu sp\u00e4t f\u00fcr ein Gelingen der Aktion, gehen Befehle f\u00fcr den Staatsstreich heraus, die jedoch umgehend von der &#8222;Wolfsschanze&#8220; aus widerrufen werden. Es scheitern die Abriegelung des Berliner Regierungsviertels in der Wilhelmstra\u00dfe, die Ausschaltung des Rundfunks in Berlin-Charlottenburg, die Verhaftung der SS-F\u00fchrung und die Besetzung des Gestapozentrale in der Prinz-Albrecht-Stra\u00dfe. Um 18.00 Uhr \u00fcberzeugt sich der als fanatischer Nationalsozialist geltende Otto Ernst Remer bei einem Telefonat mit Hitler im Amtssitz von Goebbels pers\u00f6nlich vom \u00dcberleben des &#8222;F\u00fchrers&#8220;. Er bekommt das Kommando f\u00fcr die gesamte Hauptstadt \u00fcbertragen und besetzt das Regierungsviertel. Die Gegenkr\u00e4fte gewinnen allm\u00e4hlich die Kontrolle. Gegen elf Uhr wird der Bendlerblock gest\u00fcrmt und die Verschw\u00f6rer nach einem Schusswechsel festgesetzt.<\/p>\n<p>In Paris und Wien gelingt es dagegen den Verschw\u00f6rern, die lokale SS unter Kontrolle zu bringen und die Oberhand zu gewinnen. Diese Tatsache wurde sp\u00e4ter jedoch von den \u00f6rtlichen Verantwortlichen vertuscht. Die SS hatte sich viel zu leicht und vor allem kampflos entwaffnen und inhaftieren lassen (was Hitler mit Sicherheit nicht toleriert h\u00e4tte), womit in Paris sowohl Wehrmacht als auch SS gr\u00f6\u00dftes Interesse an einer Vertuschung oder Verharmlosung der Aktion hatten.<\/p>\n<p>Im Hof des Bendlerblocks werden noch am selben Tag Stauffenberg, Haeften, der General der Infanterie Friedrich Olbricht und Oberst Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim standrechtlich &#8211; von Soldaten und einzeln &#8211; vor einem Sandhaufen und im Scheinwerferlicht eines Lastwagens erschossen. Ludwig Beck war kurz zuvor nach einem gescheiterten Selbstmordversuch von einem Soldaten erschossen worden. Die T\u00f6tung der f\u00fcnf Verschw\u00f6rer befahl Generaloberst Friedrich Fromm unter Berufung auf ein angeblich stattgefundenes Standgericht. Fromm lag daran, seine eigene Verstrickung zu vertuschen. Er wurde aber trotzdem sp\u00e4ter angeklagt, zum Tode verurteilt und hingerichtet. Dem ehemaligen Generaloberst Ludwig Beck gibt er auf die Bitte, die Dienstwaffe &#8222;f\u00fcr den eigenen Gebrauch&#8220; behalten zu d\u00fcrfen, Gelegenheit, sich selbst zu t\u00f6ten: Da sich Beck beim ersten Versuch nur einen Streifschuss und beim zweiten Versuch nur eine nicht sofort t\u00f6dliche Kopfverletzung beibringen kann, wird er von einem Feldwebel erschossen. Nachdem die f\u00fcnf Offiziere zun\u00e4chst in Uniform und mit ihren Orden und Ehrenzeichen auf einem Friedhof begraben wurden, annulliert der SS-Chef am n\u00e4chsten Tag das Begr\u00e4bnis, l\u00e4sst die Leichen aus den Gr\u00e4bern herausholen. Danach werden die Leichen zu Asche verbrannt und \u00fcber Rieselfelder verteilt.<\/p>\n<p>Noch in der gleichen Nacht spricht Hitler \u00fcber den Rundfunk an die \u00d6ffentlichkeit: &#8222;Eine ganz kleine Clique ehrgeiziger, gewissenloser und zugleich verbrecherischer, dummer Offiziere hat ein Komplott geschmiedet, um mich zu beseitigen und mit mir den Stab praktisch der deutschen Wehrmachtsf\u00fchrung auszurotten.&#8220; Der Diktator k\u00fcndigt weiter an: &#8222;Diesmal wird so abgerechnet, wie wir das als Nationalsozialisten gewohnt sind.&#8220;<\/p>\n<p>Generalmajor Henning von Tresckow, Chef des Stabes der Heeresgruppe Mitte, begeht Selbstmord; er ahnt, dass ein Schauprozess bevorsteht. Tresckow l\u00e4sst sich von einem Soldaten eine 150-Millimeter-Granate bringen, l\u00e4uft mit dieser zu einem Waldrand und z\u00fcndet sie. Er stirbt sofort. Tresckow will seinen Tod als Angriff feindlicher Partisanen darstellen.<\/p>\n<p>Die Ermittlungen der Gestapo ziehen sich bis zum Kriegsende hin, und manche Widerst\u00e4ndler, die schon l\u00e4nger auf der &#8218;Abschussliste&#8216; standen, werden im Zusammenhang mit dem 20. Juli hingerichtet. Es werden etwa 1.500 Personen inhaftiert und 200 get\u00f6tet.<\/p>\n<p>\nDie nationalsozialistische Interpretation des Attentats wirkt bis heute nach. Der 20. Juli ist ein Beweis, dass ein paar wenige Widerst\u00e4ndler sich gegen Hitler zur Wehr setzten. Es befreit diese aber nicht von der individuellen Schuld, Hitler zumindest lange toleriert zu haben. Auch im Ausland wurde der versuchte Umsturz zun\u00e4chst herabgew\u00fcrdigt, um den damaligen Feind als moralisch minderwertigen monolithischen Block zu zeigen. Winston Churchill, der von den Attentatspl\u00e4nen im Voraus unterrichtet war, erkl\u00e4rte am 2. August 1944 im britischen Unterhaus, es handle sich lediglich &#8222;um Ausrottungsk\u00e4mpfe unter den W\u00fcrdentr\u00e4gern des Dritten Reiches&#8220;. Die USA wiederholten die von Hitler vorgegebene Interpretation des Ereignisses. Die New York Times schrieb am 9. August 1944, dass das Attentat eher an die &#8222;Atmosph\u00e4re einer finsteren Verbrecherwelt&#8220; erinnere als an die, welche man &#8222;normalerweise im Offizierscorps eines Kulturstaates&#8220; erwarten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Die Motivlage f\u00fcr die mutige Aktion l\u00e4sst sich im Nachhinein schwer beurteilen und ist bei der sehr heterogenen Gruppe von Widerst\u00e4ndlern ebenso schwer zusammenzufassen. Die heutige Geschichtsschreibung sieht jedoch im &#8222;nationalen Interesse&#8220; den Grund f\u00fcr die Beteiligung der meisten Widerst\u00e4ndler. Daf\u00fcr spricht auch, dass die Gruppe nach dem Sieg \u00fcber Frankreich 1940 auf einen winzigen Kern reduziert war. Erst nachdem sich die Niederlage in der Sowjetunion abzeichnete, wurde es leichter, neue M\u00e4nner zu gewinnen. Allen gemein war ein Bed\u00fcrfnis, den &#8222;Aufstand des Gewissens&#8220; gegen die verbrecherische Politik Hitlers zu f\u00fchren. Andere Interpretationen stellen den nahenden milit\u00e4rischen Zusammenbruch Deutschlands in den Vordergrund. Zu den verst\u00f6renden Tatsachen z\u00e4hlt, dass auch radikale Antisemiten und Kriegsverbrecher an der Verschw\u00f6rung beteiligt waren, so z.B. der Generalquartiermeister Eduard Wagner, der die Verantwortung f\u00fcr den Tod Millionen sowjetischer Kriegsgefangener trug und sich schlie\u00dflich aus Angst vor der Roten Armee dem Widerstand angeschlossen hatte. Andererseits haben nachweislich 20 Beteiligte vor Gericht den Holocaust als Beweggrund f\u00fcr ihr Handeln genannt. Viele Historiker gehen von einem Lernprozess aus, den die M\u00e4nner des 20. Juli unter dem Eindruck der brutalen, aggressiven Gewaltpolitik Hitlers durchliefen.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend l\u00e4sst sich stellvertretend f\u00fcr die Angeh\u00f6rigen des Widerstandes gegen Hitler folgendes Zitat von Henning von Tresckow anf\u00fchren: &#8222;Der sittliche Wert eines Menschen beginnt erst dort, wo er bereit ist, f\u00fcr seine \u00dcberzeugung sein Leben zu geben.&#8220;<\/p>\n<p>\nIm bewu\u00dften R\u00fcckgriff auf die Geschichte ordnete die erste und letzte demokratisch gew\u00e4hlte Regierung der DDR die Neuvereidigung der NVA am 20. Juli 1990 an. Auch die Bundeswehr setzte wiederholt Gel\u00f6bnisfeiern an diesem historischen und symboltr\u00e4chtigen Gedenktag an.<\/p>\n<p>\nAuszug u.a. aus WIKIPEDIA FOUNDATION.<br \/>\nDatenschutz \u00dcber Wikipedia Impressum <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;und die Verwandtschaft vieler heutiger \u00dcberlebenden und Nachkommen &#8211; ob in Russland, Deutschland oder anderswo&#8230;..ihre S\u00f6hne, M\u00e4nner &#8230;w\u00e4ren auch nicht so verheizt und dezimiert worden. 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