{"id":84477,"date":"2006-05-27T05:38:53","date_gmt":"2006-05-27T05:38:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feminissima.de\/?p=84477"},"modified":"2006-05-27T05:38:53","modified_gmt":"2006-05-27T05:38:53","slug":"termine-der-robert-havemann-gesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2006\/05\/27\/termine-der-robert-havemann-gesellschaft\/","title":{"rendered":"Termine der ROBERT HAVEMANN-Gesellschaft"},"content":{"rendered":"<p>28. Mai, 13.00 Uhr  Einweihung eines neuen Informationssystem im Museum im Stasi-Bunker Machern.<br \/>mehr &#8211; <br \/>Update vom 17.5.2006 Termine, Ausstellungen, F\u00fchrungen <\/p>\n<p>  Termine <\/p>\n<p>26. Mai, 19.00 Uhr 90 Minuten Klassenkampf \u2013 Das deutsch-deutsche Fu\u00dfballduell bei der WM 1974. Film und Diskussion<\/p>\n<p>Auf der gro\u00dfen Leinwand im ehemaligen Stasi-Kinosaal ist das deutsch-deutsche L\u00e4nderspiel vom 22.06.1974 in Hamburg zu sehen. Wegen des legend\u00e4ren Siegs der DDR-Mannschaft durch das Sparwasser-Tor ging diese Partie in die deutsche Fu\u00dfballgeschichte ein.<\/p>\n<p>Ins damalige Geschehen f\u00fchrt Thomas Blees, Autor des Buches &#8222;90 Minuten Klassenkampf&#8220;, ein. Er moderiert auch die Diskussion in der Halbzeit mit Wolfram L\u00f6we, 1974 Mitglied der DDR-Nationalmannschaft, der das Spiel live miterlebte. Thema des Gespr\u00e4chs ist vor allem der ideologische Kampf, den die deutsch-deutsche Begegnung mit sich brachte: Der DDR-Fu\u00dfball litt unter einem vom Zentralkomitee ausgegebenen Plansoll, Spieler mussten sich der Stasi erwehren, Schlachtenbummler, die zur WM in den Westen reisen wollten, ein strenges Auswahlverfahren \u00fcber sich ergehen lassen. Sogar die Anfeuerung war vorgeschrieben: &#8222;Die DDR-Touristen verwenden bei der Unterst\u00fctzung der Sportler den bekannten Zuruf der sportbegeisterten B\u00fcrger der DDR: 7-8-9-10-Klasse und spenden kr\u00e4ftig Beifall.&#8220;<\/p>\n<p>Einf\u00fchrung und Moderation zwischen den Halbzeiten: Thomas Blees. Im Gespr\u00e4ch mit Wolfram L\u00f6we, 1974 Mitglied der DDR-Fu\u00dfballnationalmannschaft<\/p>\n<p>Veranstalter: Museum in der &#8222;Runden Ecke&#8220; Leipzig<\/p>\n<p>Ort: Dittrichring 24, 04109 Leipzig<\/p>\n<p>28. Mai, 13.00 Uhr  Einweihung eines neuen Informationssystem im Museum im Stasi-Bunker Machern.<\/p>\n<p>Es sprechen der Bundestagsabgeordnete Manfred Kolbe sowie der stellvertretende Landrat des Muldentalkreises, Klaus-J\u00fcrgen Linke. <\/p>\n<p>F\u00fchrungen am 27. und 28. Mai, je von 13.00 bis 16.00 Uhr ge\u00f6ffnet. In dieser Zeit finden st\u00e4ndig F\u00fchrungen statt. Am 27. Mai au\u00dferdem Bustransfer von der &#8222;Runden Ecke&#8220; in Leipzig ins Museum im Stasi-Bunker an.<\/p>\n<p>30. Mai, 19.00 Uhr Als der Osten durch den Westen fuhr \u2013 Die Deutsche Reichsbahn in Westberlin<\/p>\n<p>Buchvorstellung<\/p>\n<p>Veranstalter: Stiftung Aufarbeitung<\/p>\n<p>Ort: Berliner S-Bahn Museum, S-Bahnhof Jannowitzbr\u00fccke<\/p>\n<p>30. Mai, 19.00 Uhr Erich Mielke, die Stasi und die Armeefu\u00dfballer<\/p>\n<p>Vortrag und Diskussion \u2013 Referent: Dr. Hanns Leske<\/p>\n<p>Veranstalter: BStU, Au\u00dfenstelle Frankfurt (Oder)<\/p>\n<p>Ort: Rathaus, Am Markt 1, 15230 Frankfurt<\/p>\n<p>30. Mai, 19.30 Uhr Ausstellungser\u00f6ffnung &#8220; Ich wurde immer mutiger. Der Pankower Friedenskreis im Focus der Staatssicherheit&#8220;<\/p>\n<p>Referentin: Dr. Marianne Subklew (Pastorin)<\/p>\n<p>Veranstalter: BStU, Au\u00dfenstelle Rostock<\/p>\n<p>Ort: Rathaus der Hansestadt Rostock, Neuer Markt 1 Rostock 18055<\/p>\n<p>02. Juni, 19.00 Uhr Rausgekickt \u2013 Erich Mielke, die Stasi und das runde Leder. Podiumsdiskussion<\/p>\n<p>Fu\u00dfball in der DDR \u2013 das ist nicht nur eine Geschichte des Sports, sondern zugleich die Geschichte schier unglaublicher Einflussnahme und Repressionen seitens des SED-Regimes, vor allem durch das Ministerium f\u00fcr Staatssicherheit. Spieler wurden zwangsdelegiert, ebenso Trainer sowie ganze Vereine. Willf\u00e4hige Schiedsrichter sorgten f\u00fcr genehme Ergebnisse und unliebsame Akteure wurden in niedere Spielklassen verbannt. Dr. Hanns Leske hat viele der Betroffenen interviewt und die Ergebnisse in dem Buch &#8222;Erich Mielke, die Stasi und das runde Leder&#8220; zusammengestellt. W\u00e4hrend der Veranstaltung debattiert er mit Ralf Heine und Norman Schubert, zwei ehemaligen Fu\u00dfballern der DDR, die ein vermeintlich non-konformes Verhalten ihre Karriere kostete.<\/p>\n<p>Leskes Untersuchung ist die erste wissenschaftlich fundierte Arbeit \u00fcber die systematische \u00dcberwachung des Fu\u00dfballsports in der DDR.<\/p>\n<p>Veranstalter: Museum in der &#8222;Runden Ecke&#8220; Leipzig<\/p>\n<p>Ort: Dittrichring 24, 04109 Leipzig<\/p>\n<p>06. Juni, 19.00 Uhr Foul-Spiel ohne Pfiff \u2013 Fu\u00dfballbetrug durch Doping, Schiedsrichtermanipulation und Berichterstattung<\/p>\n<p>Der Sporthistoriker Giselher Spitzer geht in seinem Vortrag nicht nur auf die Opfer politischen Sportmissbrauchs ein, sondern beschreibt vor allem die Machenschaften der T\u00e4ter, ihre Verfahrensweise, ihre Anordnungen. Es entsteht ein Bild von den unglaublichen &#8222;Ma\u00dfnahmepl\u00e4nen&#8220; zur Zerst\u00f6rung von Sportlerkarrieren und menschlichen Biografien. Auf der Grundlage jahrelanger wissenschaftlicher Forschungsarbeit, beleuchtet Spitzer die Kehrseite sportlicher Glanzleistungen in der DDR.<\/p>\n<p>Veranstalter: Museum in der &#8222;Runden Ecke&#8220; Leipzig<\/p>\n<p>Ort: Dittrichring 24, 04109 Leipzig<\/p>\n<p>08. Juni, 19.00 \u201eVom \u00dcberwachen der Bewacher\u201c. Zur Disziplinierung von Grenzern der DDR und ihre \u00dcberwachung durch das MfS (1952 bis 1965)<\/p>\n<p>Die Grenze nach Westen vor Fl\u00fcchtlingen aus dem eigenen Land zu &#8222;sch\u00fctzen&#8220; &#8211; dies war die wichtigste Aufgabe der Grenzpolizei und der Grenztruppen der DDR. Und in letzter Konsequenz bedeutete dies die Anwendung der Schusswaffe: Mehrere hundert Menschen wurden an den Grenzen der DDR get\u00f6tet. Wie aber stellten die verantwortlichen Funktion\u00e4re der SED und die Grenzoffiziere sicher, dass die Grenzer vor Ort tats\u00e4chlich bereit waren, auf Fl\u00fcchtlinge zu schie\u00dfen? Von entscheidender Bedeutung war &#8211; neben der ideologischen Indoktrination und dem Druck im milit\u00e4rischen Alltag &#8211; die \u00dcberwachung durch das Ministerium f\u00fcr Staatssicherheit (MfS). Das MfS \u00fcberzog nicht nur die DDR-Bev\u00f6lkerung mit fl\u00e4chendeckender Kontrolle, es \u00fcberwachte auch die eingesetzten Bewacher und Spitzel m\u00f6glichst l\u00fcckenlos. St\u00e4ndige \u00dcberpr\u00fcfung und allgegenw\u00e4rtiges Misstrauen bestimmten das Klima in den Grenzeinheiten. Dr. Gerhard S\u00e4lter, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Dokumentationszentrums Berliner Mauer, hat sich eingehend mit diesen Fragen befasst. <\/p>\n<p>Referent: Dr. Gerhard S\u00e4lter, Historiker Gespr\u00e4chspartner: Stephan Wolf, BStU <\/p>\n<p>Ort: Vertretung des Freistaats Th\u00fcringen beim Bund Mohrenstra\u00dfe 64, Berlin-Mitte<\/p>\n<p>Veranstalter: BStU <\/p>\n<p>15. Juni, 19 Uhr \u00c4rzte und Staatssicherheit. Die Verstrickung von \u00c4rzten in das System des MfS Zeit: Donnerstag, 15.06.2006, 19.00 Uhr <\/p>\n<p>Referat: Dr. Francesca Weil, Hannah-Arendt-Institut f\u00fcr Totalitarismusforschung e. V. an der TU Dresden <\/p>\n<p>Podium: PD Dr. Thomas Gro\u00dfb\u00f6lting, BStU Norbert Jachertz ehem. Chefredakteur des Deutschen \u00c4rzteblatts, Dr. Francesca Weil <\/p>\n<p>Moderation: Dr. Hartmut Wewetzer Ressortleiter Wissenschaft und Forschung beim Tagesspiegel<\/p>\n<p>Unmittelbar nach seiner Gr\u00fcndung begann das MfS \u2013 vor dem Hintergrund der Flucht vieler Tausender \u00c4rzte in den Westen \u2013 mit der Einschleusung Inoffizieller Mitarbeiter (IM) in das Gesundheitswesen der DDR. Anfang der 1970er Jahre baute der Staatssicherheitsdienst diese IM-St\u00fctzpunkte systematisch zu einem umfassenden IM-Netz innerhalb der \u00c4rzteschaft aus. Zum Ende der DDR lag der prozentuale Anteil Inoffizieller Mitarbeiter unter den \u00c4rzten weit h\u00f6her als in anderen Bev\u00f6lkerungsgruppen. Die Referentin, Dr. Francesca Weil, f\u00fchrte im Rahmen eines Forschungsprojekts des Hannah- Arendt-Instituts f\u00fcr Totalitarismusforschung an der TU Dresden empirische Erhebungen zur inoffiziellen Kooperation von \u00c4rzten mit dem MfS durch und analysiert die Ergebnisse. Warum lie\u00dfen sich \u00c4rzte als Inoffizielle Mitarbeiter f\u00fcr den Staatssicherheitsdienst der DDR anwerben? Welche Funktion hatten sie im \u00dcberwachungssystem des MfS? Aus welchem Grund verletzten viele von ihnen die \u00e4rztliche Schweigepflicht? Wie stehen sie heute zu ihrer Vergangenheit? <\/p>\n<p>Veranstalter: BStU<\/p>\n<p>Ort: Vertretung des Freistaats Th\u00fcringen beim Bund Mohrenstra\u00dfe 64, Berlin-Mitte  <\/p>\n<p>Ausstellungen<\/p>\n<p>Dauerausstellungen &#8222;KZ-Oranienburg&#8220; und <\/p>\n<p>&#8222;Von der Erinnerung zum Monument&#8220; dokumentiert die Geschichte der Gedenkst\u00e4tte von 1945 bis 1989<\/p>\n<p>Veranstalter: Gedenkst\u00e4tte Sachsenhausen<\/p>\n<p>Ort: Gedenkst\u00e4tte Sachsenhausen, Stra\u00dfe der Nationen 22, Oranienburg<\/p>\n<p>Artikel in der Berliner Morgenpost zur Ausstellung: <\/p>\n<p>http:\/\/morgenpost.berlin1.de\/archiv2002\/020610\/brandenburg\/story525970.html<\/p>\n<p>http:\/\/morgenpost.berlin1.de\/archiv2002\/020608\/feuilleton\/story525532.html <\/p>\n<p>St\u00e4ndige Ausstellung Stasi &#8211; Macht und Banalit\u00e4t<\/p>\n<p>Die Ausstellung zeigt in original erhaltenen R\u00e4umen Fundst\u00fccke aus der Hinterlassenschaft der Leipziger Bezirksverwaltung f\u00fcr Staatssicherheit. <\/p>\n<p>Ort: Museum in der &#8222;Runden Ecke&#8220;, Dittrichring 24, 04109 Leipzig<\/p>\n<p>\u00d6ffnungszeiten T\u00e4glich: 10.00-18.00 Uhr<\/p>\n<p>F\u00fchrungen: T\u00e4glich 15.00 Uhr<\/p>\n<p>St\u00e4ndige Ausstellung Diktatur und Widerstand in der DDR<\/p>\n<p>Die ausstellung gibt einen \u00dcberblick \u00fcber die Geschichte von Diktatur, Opposition und Widerstand in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR vor dem Hintergrund der deutschen Teilung.<\/p>\n<p>Ort: Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Grimmaische Stra\u00dfe 6, 04109 Leipzig<\/p>\n<p>\u00d6ffnungszeiten: Di.-Fr.: 09.00-18.<\/p>\n<p>Sa. Und So.: 10.00-18.00 Uhr  <\/p>\n<p>Internetauftritt Internetauftritt www.ungarn1956.de<\/p>\n<p>Im Herbst 2006 j\u00e4hrt sich der ungarische Volksaufstand zum 50. Mal. Das Zentrum f\u00fcr Zeithistorische Forschung in Potsdam, das Collegium Hungaricum in Berlin und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur werden mit einer Reihe von Veranstaltungen und Informationsangeboten an dieses Ereignis erinnern. Ab Januar 2006 bietet deren gemeinsame Website www.ungarn1956.de Bildungs- und Gedenkst\u00e4tten, Museen, wissenschaftlichen Einrichtungen und kulturellen Initiativen eine Plattform, um bundesweit auf eigene Vorhaben hinzuweisen. In Kooperation mit dem Fachportal &#8222;Zeitgeschichte-online&#8220; (http:\/\/www.zeitgeschichte-online.de) werden auf der Website dar\u00fcber hinaus Materialien zur Geschichte der ungarischen Revolution, ihrer Niederschlagung und der Folgen bereitgestellt, u.a. eine Chronik, digitale Reprints von wichtigen Publikationen, Pressematerialien, Bibliografien und Filmografien sowie Hinweise auf Internetangebote zum Thema. <\/p>\n<p>Die Website soll zeithistorisch Interessierten, der Fach\u00f6ffentlichkeit wie auch insbesondere den Medien einen ersten inhaltlichen Zugang und einen \u00dcberblick \u00fcber die vielf\u00e4ltigen Veranstaltungsangebote zum Thema bieten.<\/p>\n<p>St\u00e4ndige Ausstellungen St\u00e4ndige Ausstellungen im Museum Haus am Checkpoint Charlie:<\/p>\n<p>BERLIN &#8211; Von der Frontstadt zur Br\u00fccke Europas <\/p>\n<p>DER VOLKSAUFSTAND 17. Juni 1953 <\/p>\n<p>DIE MAUER &#8211; Vom 13. August bis zu ihrem Fall <\/p>\n<p>Es geschah am CHECKPOINT CHARLIE <\/p>\n<p>Flucht macht erfinderisch <\/p>\n<p>Maler interpretieren DIE MAUER <\/p>\n<p>VON GANDHI BIS WALESA. <\/p>\n<p>Weltweiter Gewaltfreier Kampf f\u00fcr Menschenrechte <\/p>\n<p>Adresse: Friedrichstr. 43-45, 10969 Berlin &#8211; Kreuzberg <\/p>\n<p>Tel.: (030) 25 37 25-0, (B\u00fcrozeiten 9.00-17.00Uhr)<\/p>\n<p>Fax.: (030) 251 20 75 <\/p>\n<p>Postanschrift: Postfach 61 02 26, 10923 Berlin<\/p>\n<p>An allen Tagen des Jahres ge\u00f6ffnet von 9.00 bis 22.00 Uhr<\/p>\n<p>Sie erreichen das Museum am Checkpoint Charlie am besten mit den Berliner Verkehrsbetrieben BVG: Linie U6 Bahnhof Kochstra\u00dfe (Behindertenaufzug)<\/p>\n<p>Linie U2 Bahnhof Stadtmitte Buslinie M29<\/p>\n<p>Dauerausstellungen Dauerausstellungen der Stiftung Hohensch\u00f6nhausen:<\/p>\n<p>&#8222;Bilder einer Seele&#8220; <\/p>\n<p>Fotografien des ehemaligen Hohensch\u00f6nhausen-H\u00e4ftlings Matthias Melster <\/p>\n<p>Die Kinder von Hoheneck <\/p>\n<p>Kindesentzug und Zwangsadoptionen in der DDR<\/p>\n<p>Zeitzeugen <\/p>\n<p>Fotodokumentation \u00fcber ehemalige H\u00e4ftlinge und heutige <\/p>\n<p>Besucherreferenten<\/p>\n<p>&#8222;Ruf nach Freiheit.&#8220; <\/p>\n<p>Ein Plakatwettbewerb der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Thema: der 50. Jahrestag des 17<\/p>\n<p>\u00d6ffnungszeiten der Ausstellungen T\u00e4glich 9 bis 17 Uhr <\/p>\n<p>Eintritt frei, Ansprechpartnerin: Christiane String, Telefon: 0 30 &#8211; 9 86 08 24 04<\/p>\n<p>Ort: Gedenkst\u00e4tte Hohensch\u00f6nhausen, Genslerstra\u00dfe 66, D-13055 Berlin<\/p>\n<p>Tel.: 030 &#8211; 98 60 82 &#8211; 30, &#8211; 32 <\/p>\n<p>Fax Direktion und Sekretariat: 030 &#8211; 98 60 82 &#8211; 4 64<\/p>\n<p>Fax Besucherdienst: 030 &#8211; 98 60 82 &#8211; 34<\/p>\n<p>Dauerausstellungen Dauerausstellungen der Forschungs- und Gedenkst\u00e4tte Normannenstrasse:<\/p>\n<p>B\u00fcror\u00e4ume Erich Mielkes <\/p>\n<p>Von hier aus befehligte der letzte Minister Erich Mielke bis 1989 das Ministerium f\u00fcr Staatssicherheit. <\/p>\n<p>Mitglieder der B\u00fcrgerkomitees der Bezirke versiegelten zusammen mit dem Milit\u00e4rstaatsanwalt am Vormittag des 15. Januar 1990 die Etagenzug\u00e4nge, was aber nicht verhinderte, da\u00df die B\u00fcros von MfS-Mitarbeitern betreten und zum Teil ausger\u00e4umt wurden. Allerdings konnte die grundlegende Einrichtung im Originalzustand erhalten werden und ist nun Teil unserer Ausstellung.<\/p>\n<p>Neben Mielkes Dienst- und Arbeitszimmer inkl. des Sekretariats und dem nach seinen eigenen W\u00fcnschen eingerichteten privatem Bereich sind die B\u00fcror\u00e4ume seiner pers\u00f6nlichen Untergebenen und engsten Mitarbeiter sowie der gro\u00dfe Konferenzsaal mit angeschlossenem Kasino zu besichtigen. Hier tagte Erich Mielke regelm\u00e4\u00dfig mit den ihm unterstellten Leitern der Bezirksverwaltungen bzw. dem Kollegium, einem von ihm eingesetzten F\u00fchrungsgremium aus den vier stellvertretenden Ministern und den Leitern einiger Hauptverwaltungen. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend diesen Sitzungen wurde die &#8222;politisch-operative Lage&#8220; in der DDR und im Operationsgebiet (Bundesrepublik) analysiert und beraten, wie die Beschl\u00fcsse der Partei als Gesetze f\u00fcr die Arbeit des MfS &#8222;unter Ber\u00fccksichtigung der internationalen Klassenkampfsituation sch\u00f6pferisch umzusetzen&#8220; sind.<\/p>\n<p>Operativtechnik des MfS<\/p>\n<p>Diese Ausstellung dokumentiert verschiedene Techniken und Arbeitsweisen zur Observation von Personen. Ein Schwerpunkt liegt dabei insbesondere auf der Tarnung der dazu verwendeten Ger\u00e4te.<\/p>\n<p>Originale Ausstellung des MfS<\/p>\n<p>Das rekonstruierte Traditionskabinett der Hauptabteilung VII des MfS aus dem Jahre 1982.<\/p>\n<p>Traditionsarbeit im MfS <\/p>\n<p>Diverse Objekte aus verschiedenen Bereichen der Traditionsarbeit des MfS, beispielsweise der Arbeit mit Traditionsnamen und Geschenke f\u00fcr verb\u00fcndete Bruderorgane wie den KGB.<\/p>\n<p>Widerstand und Opposition <\/p>\n<p>Dokumentation \u00fcber organisierten und individuellen Widerstand in der DDR (z.B. Umweltbewegung) und der Verfolgung durch die Staatssicherheit.<\/p>\n<p>Die letzten Jahre <\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend dokumentiert diese Ausstellung die Ereignisse, die schlie\u00dflich zur \u00d6ffnung der Grenze und damit zum Untergang der DDR bis zur Wiedervereinigung Deutschlands f\u00fchrten.<\/p>\n<p>Ort: Forschungs- und Gedenkst\u00e4tte Normannenstra\u00dfe, Ruschestr. 103, Haus 1, 10365 Berlin<\/p>\n<p>Telefon: (030) 553 68 54<\/p>\n<p>Telefax: (030) 553 68 53<\/p>\n<p>\u00d6ffnungszeiten: Montag bis Freitag: 11.00 Uhr \u2013 18.00 Uhr<\/p>\n<p>Samstag, Sonntag: 14.00 Uhr \u2013 18.00 Uhr<\/p>\n<p>Angemeldeten Besuchergruppen ab 15 Personen bieten wir eine etwa einst\u00fcndige F\u00fchrung durch das Haus an, die im Preis mit inbegriffen ist. Die F\u00fchrung kann dabei nach vorheriger Absprache wahlweise in Deutsch, Englisch oder Franz\u00f6sisch gehalten werden.<\/p>\n<p>Dauerausstellung in der Gedenkst\u00e4tte &#8222;Roter Ochse&#8220; In zwei Dauerausstellungen dokumentiert die Gedenkst\u00e4tte &#8222;Roter Ochse&#8220; thematische und biographische Aspekte von Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen in der Zeit des Nationalsozialismus sowie w\u00e4hrend des Wirkens Sowjetischer Milit\u00e4rtribunale und des Ministeriums f\u00fcr Staatssicherheit der DDR.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt der Ausstellung zum Dritten Reich steht die 1942 erbaute Richtst\u00e4tte. Hier kann das freigelegte Fundament der Guillotine besichtigt werden. Die Namen der 549 Hingerichteten sind in einem Totenbuch aufgelistet. Um das Geschehene fassbarer zu machen, wird die fr\u00fchere Nutzung der Richtst\u00e4ttenr\u00e4ume erl\u00e4utert. Weiterhin verdeutlichen Schautafeln und Filmsequenzen Einzelschicksale aus verschiedenen Opfergruppen, den Haftalltag des Zuchthauses sowie die Einbettung der Vorg\u00e4nge in die Geschichte der Stadt Halle.<\/p>\n<p>Die Dokumentation f\u00fcr die Zeit zwischen 1945 und 1949 beleuchtet die Urteilspraxis der Sowjetischen Milit\u00e4rtribunale im &#8222;Roten Ochsen&#8220;. Fallbeispiele zeigen, dass die Gerichte auch das Verhalten Unschuldiger als &#8222;konterrevolution\u00e4re Verbrechen&#8220; gegen die UdSSR werteten. Dokumente und Originalobjekte offenbaren den Leidensweg der hier Inhaftierten und Verurteilten in den Spezial- bzw. sowjetischen Arbeitslagern. Rehabilitierungsbescheide veranschaulichen die heutige Sicht Russlands auf die damalige Vorgehensweise der Milit\u00e4rtribunale.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Jahre 1950 bis 1989 informiert die Ausstellung \u00fcber die Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums f\u00fcr Staatssicherheit (MfS), die sich auf dem Gel\u00e4nde des &#8222;Roten Ochsen&#8220; befand. Hier inhaftierte das DDR-Unrechtsregime seine politischen Gegner. Pr\u00e4sentiert werden Originalr\u00e4ume wie die MfS-Effektenkammer, die Toilette der Gefangenen sowie das B\u00fcro eines Vernehmers, aber auch pers\u00f6nliche Gegenst\u00e4nde fr\u00fcherer Insassen. In Film- und H\u00f6rbeitr\u00e4gen schildern ehemalige Untersuchungsh\u00e4ftlinge ihr Schicksal, damit Besucher die Willk\u00fcr der Staatssicherheit nachvollziehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Internet: www.lvwa.sachsen-anhalt.de\/roterochse<\/p>\n<p>Offnungszeiten: Dienstag \u2013 Freitag 10.00 &#8211; 16.00 Uhr<\/p>\n<p>Samstag \u2013 Sonntag 13.00 &#8211; 17.00 Uhr<\/p>\n<p>Ort: Gedenkst\u00e4tte &#8222;Roter Ochse&#8220; Am Kirchtor 20b, 06108 Halle (Saale)<\/p>\n<p>Telefon: 0345 &#8211; 220 App. 1330 bis 1337; Fax.: 0345 \u2013 2201339 <\/p>\n<p>Bis 31. Mai gegen den Strom. Ein St\u00fcck origin\u00e4rer Leipziger Literaturgeschichte aus dem Jahre 1968<\/p>\n<p>Veranstalter: BStU, Au\u00dfenstelle Leipzig und F\u00f6rderkreis Freie Literaturgesellschaft e. V. Leipzig<\/p>\n<p>Ort: &#8222;Runde Ecke&#8220;, Dittrichring 24, 04109 Leipzig<\/p>\n<p>\u00d6ffnungszeiten: Montag \u2013 Freitag: 09.00 Uhr \u2013 18.00 Uhr<\/p>\n<p>Samstag und Sonntag: 10.00 Uhr \u2013 18.00 Uhr<\/p>\n<p>Bis 31. Dezember &#8222;Eingesperrt.&#8220; Untersuchungshaft bei der Staatssicherheit in Frankfurt\/Oder<\/p>\n<p>Veranstalter: BStU, Au\u00dfenstelle Frankfurt\/Oder<\/p>\n<p>Ort: Gedenk- und Dokumentationsst\u00e4tte &#8222;Opfer politischer Gewaltherrschaft&#8220;, Collegienstr. 10, 15230 Frankfurt<\/p>\n<p>\u00d6ffnungszeiten: Montag \u2013 Sonntag: 09.00 Uhr \u2013 17.00 Uhr<\/p>\n<p>Ab 08. Dezember Jugend in der \u00c4ra Ulbricht<\/p>\n<p>Veranstalter: Gedenkst\u00e4tte Deutsche Teilung Marienborn<\/p>\n<p>Ort: An der Bundesautobahn A2, Marienborn 39365<\/p>\n<p>\u00d6ffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 10.00 Uhr-17.00 Uhr<\/p>\n<p>Vom 31. M\u00e4rz bis 2. Mai 2006 \u201eErschossen in Moskau\u2026\u201c Die deutschen Opfer des Stalinismus auf dem Moskauer Friedhof Donskoje 1950-1953\u201c Die Wanderausstellung \u00fcber deutsche Stalin-Opfer widmet sich dem Schicksal von jenen fast eintausend Ost- und Westdeutschen, die in den Jahren 1950 bis 1953 vom sowjetischen Geheimdienst in Moskau erschossen, im Krematorium des Friedhofs Donskoje verbrannt und dort in einem Massengrab anonym beigesetzt wurden. Zudem wird auf der Veranstaltung das unter gleichem Titel erschienene Totenbuch pr\u00e4sentiert. Die Ausstellung thematisiert die Verfolgung, Verhaftung und Verurteilung der Opfer, ihre anschlie\u00dfende Verschleppung nach Moskau und die Hinrichtung im dortigen Gef\u00e4ngnis Butyrka. Damit wird erstmals das bislang ungekl\u00e4rte Schicksal dieser 927 zum Tode Verurteilten in der \u00d6ffentlichkeit gezeigt und ein nahezu unbekanntes Kapitel der deutschrussischen Geschichte aufgekl\u00e4rt. Anhand von unver\u00f6ffentlichten Dokumenten informiert die Ausstellung \u00fcber die Praxis der sowjetischen Milit\u00e4rtribunale in der SBZ\/DDR, die Verfolgung durch den sowjetischen Geheimdienst und die Staatssicherheit sowie die schwierige Schicksalskl\u00e4rung seit den f\u00fcnfziger Jahren. Ort: Gedenkst\u00e4tte Hohensch\u00f6nhausen, Genslerstr. 66, 13055 Berlin, www.stiftung-hsh.de Veranstalter: Die russische Menschenrechtsorganisation Memorial International, das Berliner Forschungsinstitut Facts &#038; Files und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Kontakt: J\u00f6rg Rudolph, Facts &#038; Files, Tel. 030\/4809 8620, und Stiftung Aufarbeitung, Tel. 030\/2324 7225  <\/p>\n<p>ab dem 6. April  Ein offenes Geheimnis. Post- und Telefonkontrolle in der DDR. <\/p>\n<p>Gemeinschaftsausstellung des Museums f\u00fcr Kommunikation Berlin mit der Bundesbeauftragten f\u00fcr die Stasiunterlagen <\/p>\n<p>Ort: Informations- und Dokumentationszentrum der Bundesbeauftragten Mauerstra\u00dfe 38, Berlin-Mitte \u00d6ffnungszeiten Montag-Samstag 10 \u2013 18 Uhr, Sonn- und Feiertags geschlossen Eintritt frei <\/p>\n<p>27. April, 19 Uhr \u201ePolitischer Samisdat und die Staatsicherheit\u201c Freiheit und \u00d6ffentlichkeit in der DDR und in Osteuropa <\/p>\n<p>Referenten: Prof. Dr. Wolfgang Eichwede, Universit\u00e4t Bremen, Reinhard Wei\u00dfhuhn, Mitbegr\u00fcnder der Initiative Frieden und Menschenrechte, Tina Krone, Robert-Havemann-Gesellschaft <\/p>\n<p>Moderation: Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk,<\/p>\n<p>\u201eMan schreibt selbst, man redigiert selbst, man zensiert selbst, verlegt selbst, man verteilt selbst und sitzt auch selbst die Strafe daf\u00fcr ab\u201c, so die charakteristische Selbsteinsch\u00e4tzung des sowjetischen Dissidenten Wladimir Bukowski zum \u201eSamisdat\u201c. Samisdat stammt aus dem Russischen und bedeutet \u00fcbersetzt \u201eSelbstverlag\u201c. Erstmals tauchte der Begriff in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts in der ehemaligen UdSSR auf. Sp\u00e4ter wurde er auch in den anderen so genannten realsozialistischen Staaten zum Inbegriff f\u00fcr die Verbreitung von alternativer, unzensierter, nicht systemkonformer Literatur auf nichtoffiziellen Kan\u00e4len. In der DDR entstanden Schriften des politischen, aber auch des k\u00fcnstlerischen \u201eSamisdat\u201c haupts\u00e4chlich im Umfeld der Friedens-, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen. Schriften wie die \u201eradix-bl\u00e4tter\u201c, der \u201eGrenzfall\u201c, die \u201eArche Nova\u201c, der \u201eKontext\u201c, die \u201eUmweltbl\u00e4tter\u201c, der \u201eFriedrichsfelder Feuermelder\u201c, aber auch das \u201eFriedensnetz\u201c aus Mecklenburg oder der \u201eAufbruch\u201c aus der Region Forst waren die wichtigste Artikulationsm\u00f6glichkeit der sich herausbildenden Opposition. Da die Samisdat-Schriften alle au\u00dferhalb der staatlichen Zensur verfasst und vertrieben wurden, war die Konfrontation mit der Staatsmacht bzw. dem MfS unausweichlich. Wolfgang Eichwede, bekannt durch zahlreiche Publikationen zum Thema \u201cSamisdat\u201c in Osteuropa, sowie Reinhard Wei\u00dfhuhn und Tina Krone als Zeitzeugen werden \u00fcber die Bedeutung dieser \u201eUntergrundliteratur\u201c diskutieren.<\/p>\n<p>Veranstalter: BStU<\/p>\n<p>Ort: Vertretung des Freistaats Th\u00fcringen beim Bund Mohrenstra\u00dfe 64, Berlin-Mitte  <\/p>\n<p>27.02. bis 29.04. Kommunistische Repression und Volksaufst\u00e4nde in Polen und der DDR in den 1950er Jahren &#8211; ein Vergleich <\/p>\n<p>Ausstellung der Ost-Akademie L\u00fcneburg, gef\u00f6rdert von der Stiftung Aufarbeitung\/ Berlin und der Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung\/ Bonn <\/p>\n<p>Ort: Informations- und Dokumentationszentrum der BStU, Mauerstr. 38, 10117 Berlin<\/p>\n<p>\u00d6ffnungszeiten: Montag bis Samstag 10 bis 18 Uhr, Sonn- und Feiertags geschlossen  <\/p>\n<p>Anfang Mai bis Ende Oktober, Sonnabend und Sonntag von 11.00 bis 17.00 Uhr Gedenk- und Begegnungsst\u00e4tte Ehemailges KGB-Gef\u00e4ngnis Potsdam. Gruppenf\u00fchrungen in der Woche sind nach telefonischer Vereinbarung mit Frau B\u00f6rner (0331-711290) m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Ort: 14469 Potsdam, Leistikowstra\u00dfe 1  <\/p>\n<p>F\u00fchrungen <\/p>\n<p>Jeden ersten Donnerstag im Monat 16.00 Uhr &#8211; 18.00 Uhr F\u00fchrung durch das Potsdamer Stasi-Archiv; Veranstalter: BStU, Au\u00dfenstelle Potsdam Ort: Potsdam, Gro\u00dfbeerenstra\u00dfe Information und Anmeldung: Frau Bernhardt Tel. (0331) 6454134 oder Frau B\u00f6rner Tel. (0331) 6454135 <\/p>\n<p>Jedes letzte Wochenende im Monat, je 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr Museum im Stasi-Bunker (ehemalige Ausweichf\u00fchrungsstelle des MfS) in Machern ge\u00f6ffnet. <\/p>\n<p>In dem 1969 bis 1972 erbauten Bunker h\u00e4tten 120 hauptamtliche Mitarbeiter der Staatssicherheit Unterschlupf gefunden, um im &#8222;Ernstfall&#8220; ihre T\u00e4tigkeit aus der bezirklichen Geheimdienstzentrale, der Leipziger &#8222;Runden Ecke&#8220;, hierher zu verlagern. Zu besichtigen ist das 5,2 Hektar gro\u00dfe, denkmalgesch\u00fctzte Gesamtgel\u00e4nde mit allen erhaltenen Bauten und Anlagen, sowie das 1.435 Quadratmeter umfassende Bunkerinnere.<\/p>\n<p>F\u00fchrungen f\u00fcr Gruppen nach Absprache (auch fremdsprachig)<\/p>\n<p>Veranstalter: Museum in der &#8222;Runden Ecke&#8220;, Dittrichring 24, PF 10 03 45, 04003 Leipzig, Tel.: 0341\/9612443, Fax: 0341\/9612499<\/p>\n<p>Homepage: www.runde-ecke-leipzig.de<\/p>\n<p>E-mail: mail@runde-ecke-leipzig.de<\/p>\n<p>06. Juli; 03. August; 07. September; 05. Oktober; 02. November; 07. Dezember<\/p>\n<p>2004<\/p>\n<p>Die F\u00fchrungen finden in der Zeit von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr statt. F\u00fchrungen durch das Zentralarchiv des Ministeriums f\u00fcr Staatssicherheit 2002<\/p>\n<p>Anmeldung unter: Fax: 030-2241-8849<\/p>\n<p>e-mail: archivf\u00fchrung@bstu.de<\/p>\n<p>Veranstalter: Bundesbeauftragte f\u00fcr die Stasiunterlagen<\/p>\n<p>Ort: Berlin-Lichtenberg, Magdalenenstra\u00dfe 9 <\/p>\n<p>Seit Mai 2000 Internet-Ausstellung: &#8222;Der staatsfeindliche Blick&#8220;. Eine Fotoausstellung des Berliner Landesbeauftragten im Internet<\/p>\n<p>Seit Mai 2000 steht im Internet eine Fotoausstellung des Berliner Landesbeauftragten f\u00fcr die Stasi-Unterlagen (Adresse: www.ddr-bilder.de). Unter dem Titel &#8222;Der &#8217;staatsfeindliche&#8216; Blick&#8220; werden \u00fcber 50 Fotografien mit Motiven aus Ost-Berlin und der DDR von 1958-1961 gezeigt.<\/p>\n<p>In zahlreichen Stra\u00dfenszenen, am Rande von Demonstrationen und Sportfesten, in Schaufenstern und Kantinen sowie an den Sektorengrenzen in Berlin sp\u00fcrte der West-Berliner Fotograf Hans-Joachim Helwig-Wilson das durchaus nuancenreiche Alltagsgesicht der Diktatur auf. Neben den heute oft genug absurd scheinenden Parolen vom Sieg des Sozialismus, und vom Kampf &#8222;&#8230; Vereint mit Gramm und Millimeter &#8230;&#8220; gegen &#8222;&#8230; Adenauer, Strauss und Brandt und alle imperialistischen Vertreter&#8220; stehen Bilder von Aufm\u00e4rschen, die die ganze Bandbreite von begeistert im Spielmannszug trommelnden Pionieren bis hin zu missmutig die Pflichtdemonstration abhakenden Penn\u00e4lern zeigen. Fotos eifriger Selbstverpflichtungen von Hausgemeinschaften zur Volkskammerwahl und Aktivistenverpflichtungen zur sonnt\u00e4glichen Laden\u00f6ffnung sind ebenso zu sehen wie das gem\u00fctliche Sonnenbad beim FDJ-Sportfest.<\/p>\n<p>Nutzer der Ausstellung k\u00f6nnen sich mit der Bildbetrachtung begn\u00fcgen oder auch in den Begleittexten relativ ausf\u00fchrliche Informationen \u00fcber den historischen Hintergrund finden. Vor allem jedoch k\u00f6nnen sie sich auch selbst zu Wort melden. Fotos regen zum Erz\u00e4hlen von Erinnerungen an &#8211; diese k\u00f6nnen ebenso wie Meinungen aus historischer Forschung per e-mail eingeschickt und neben die Bilder gestellt werden &#8211; auch ein Angebot an diejenigen, die finden, dass die DDR-Geschichte heutzutage einseitig dargestellt wird.<\/p>\n<p>Der Fotograf selbst hat vor 40 Jahren f\u00fcr die Weitergabe seiner Bilder teuer bezahlen m\u00fcssen. Wenige Tage, nachdem er auch den Mauerbau mit der Kamera dokumentiert hatte, wurde er vom Staatssicherheitsdienst der DDR wegen angeblicher Spionage verhaftet.<\/p>\n<p>Das Copyright f\u00fcr s\u00e4mtliche Fotos liegt bei Hans-Joachim Helwig-Wilson.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>28. 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