{"id":84438,"date":"2006-04-25T18:43:12","date_gmt":"2006-04-25T18:43:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feminissima.de\/?p=84438"},"modified":"2006-04-25T18:43:12","modified_gmt":"2006-04-25T18:43:12","slug":"hilde-domin-dichterin-juedin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2006\/04\/25\/hilde-domin-dichterin-juedin\/","title":{"rendered":"Hilde Domin, Dichterin, J\u00fcdin,"},"content":{"rendered":"<p>Quelle: www. shoa de. \/Dr. Margret Karsch<\/p>\n<p>Hilde Domin ist am 22. Februar 2006 im Alter von 96 Jahren gestorben. Ihren Namen leitete sie von der Dominikanischen Republik ab, die f\u00fcr sie und ihren Mann nach einer Flucht-Odyssee vor den Nazis zur Heimat wurden&#8230;den folgenden Text haben wir aus Anlass des heutigen Datums, dem 25. April 2006,<br \/>\n<br \/>\nder 61. Gedenktag des Holocausts, &#8230;von www.shoa.de \u00fcbernommen. <br \/> Hilde Domin starb am 22. Februar 2006  <\/p>\n<p>\u201eHand in Hand mit der Sprache\/bis zuletzt\u201c. <\/p>\n<p>\u201eHand in Hand mit der Sprache\/bis zuletzt\u201c[1] \u2013 so lauten die letzten Verse des Gedichtzyklus\u00b4 \u201e\u00c4lter werden\u201c. Hilde Domin hat die drei Abschnitte des Zyklus\u00b4 als Antwort auf ein Zitat von Christa Wolf formuliert, das von dem \u201eunvermeidlichen Verfall der Sehnsucht\u201c spricht. Domins Verse konstatieren dagegen im ersten Abschnitt die Ewigkeit der Sehnsucht, aber den Verfall der Hoffnung und der Liebe. Der zweite Abschnitt verweist auf den Selbstmord als stets gegenw\u00e4rtige Fluchtm\u00f6glichkeit vor dem anderen Menschen. Die beiden zitierten Verse des letzten Abschnitts jedoch nennen zumindest einen lebenslangen vertraulichen Begleiter: die Sprache. Auch wenn sie keinen Schutz vor der Welt bieten kann, so ist das blo\u00dfe Gef\u00fchl von N\u00e4he, Vertrautheit und Zweisamkeit, das sie vermittelt, doch tr\u00f6stlich.<\/p>\n<p>Am 22. Februar 2006 ist Domin im Alter von 96 Jahren gestorben. Die Sprache hat ihr Halt gegeben \u2013 den Erfahrungen der nationalsozialistischen Verfolgung und des Exils zum Trotz, die sie keineswegs verdr\u00e4ngte oder besch\u00f6nigte. 1909 in K\u00f6ln geboren, hatte Domin als J\u00fcdin von Kind auf Erfahrungen mit dem deutschen Antisemitismus sammeln k\u00f6nnen. In Italien, der ersten Station ihrer \u201eSprachodyssee\u201c, wie sie ihr Exil einmal genannt hat, heiratete sie den Arch\u00e4ologen Erwin Walter Palm. Sie promovierte \u00fcber Macchiavelli, bevor beide gemeinsam nach Gro\u00dfbritannien und dann in die Dominikanische Republik fl\u00fcchteten. \u00dcberall lernten sie die Landessprache, und zwar mittels einer besonderen Methode: Sie lasen vor allem Lyrik und \u00fcbersetzten sie. Palm schrieb schon fr\u00fch selbst Gedichte, Domin begann damit erst nach dem Tod ihrer Mutter 1951. Das Lesen wie das Schreiben von Lyrik k\u00f6nnen Trost bieten, wie Domins Gedicht \u201eDas Gefieder der Sprache\u201c andeutet, das 1963 entstand:<\/p>\n<p>Das Gefieder der Sprache<\/p>\n<p>Das Gefieder der Sprache streicheln<br \/>\n<br \/>\nWorte sind V\u00f6gel<br \/>\n<br \/>\nmit ihnen<br \/>\n<br \/>\ndavonfliegen.<\/p>\n<p>Dieser Trost bleibt jedoch \u00e4u\u00dferst fragil, wie die Schlussverse von Domins wohl bekanntestem Gedicht \u201eNur eine Rose als St\u00fctze\u201c offenbaren: \u201eMeine Hand\/greift nach einem Halt und findet\/nur eine Rose als St\u00fctze.\u201c<\/p>\n<p>Hilde Domin ver\u00f6ffentlichte ihre Texte in Anlehnung an ihre gegenw\u00e4rtige Heimat, die Dominikanische Republik, unter dem Pseudonym \u201eDomin\u201c. Nach eigener Aussage wollte sie ihrem Mann nicht unter seinem Namen Konkurrenz machen. Auch wenn Domin in Gespr\u00e4chen immer von sich und \u201eErwin\u201c spricht, wenn sie Anerkennung f\u00fcr sein Leben fordert, so haben sie und ihr Werk Palms Bekanntheitsgrad tats\u00e4chlich l\u00e4ngst \u00fcbertroffen.<\/p>\n<p>Domin trug zum Lebensunterhalt mit \u00dcbersetzungsarbeiten und Sprachunterricht bei. In Santo Domingo arbeitete sie zeitweise als Lektorin an der Universit\u00e4t, au\u00dferdem unterst\u00fctzte sie ihren Mann, der nun als Kunsthistoriker und Lateinamerikanist t\u00e4tig war, indem sie mit ihm beim Schreiben und \u00dcbersetzen von Artikeln zusammenarbeitete und f\u00fcr ihn Architekturfotografien aufnahm. Auch bei seiner literarischen Arbeit half sie ihm. Im Vorwort der zweisprachigen Anthologie spanisch-amerikanischer Lyrik \u201eRose aus Asche\u201c, die 1955 erschien, dankt Palm \u201eHilde\u201c f\u00fcr ihren Beitrag zu den \u00dcbertragungen: \u201eIhre Unbestechlichkeit war die feinste Waage f\u00fcr die Worte.\u201c<\/p>\n<p>Nach dem zweiten Weltkrieg hielten Palm und Domin sich immer wieder f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit in Deutschland auf, und als Palm 1960 einen Ruf an die Universit\u00e4t Heidelberg erhielt, kehrten sie in die Stadt zur\u00fcck, in der sie sich w\u00e4hrend ihrer gemeinsamen Studienzeit kennen gelernt hatten und in der Domin ihren eigenen Worten zufolge \u201edas geistige R\u00fcstzeug\u201c f\u00fcr ihr Leben erhalten hatte. Palm starb 1988. Domins Liebesgedichte sind oft Palm gewidmet, mit dem sie ein halbes Jahrhundert zusammen gelebt hat. Einige werfen durchaus auch einen kritischen Blick auf Liebesbeziehungen. Andere offenbaren den Schmerz \u00fcber den Verlust des Partners, so etwa \u201eMein Herze wir sind verreist\u201c:<\/p>\n<p>Mein Herze wir sind verreist \u2013 F\u00fcr E.W.P.<\/p>\n<p>Mein Herze<br \/>\n<br \/>\nwir sind verreist<br \/>\n<br \/>\nnach verschiedenen Weltteilen.<br \/>\n<br \/>\nEurydike<br \/>\n<br \/>\nmeine Hand<br \/>\n<br \/>\ndeine Schulter ber\u00fchrend<br \/>\n<br \/>\nIch schreibe mit deinem Stift<br \/>\n<br \/>\nich m\u00f6chte eintreten<br \/>\n<br \/>\ndurch diese gro\u00dfen Trichter<br \/>\n<br \/>\nam Meer<br \/>\n<br \/>\nin das Reich<br \/>\n<br \/>\nin dem du gehst oder liegst<br \/>\n<br \/>\noder stehst<br \/>\n<br \/>\nin dem du jetzt alles wei\u00dft<br \/>\n<br \/>\noder alles vergi\u00dft<\/p>\n<p>Ich dein schneller dein zu langsamer<br \/>\n<br \/>\nWeggef\u00e4hrte<br \/>\n<br \/>\nIch komme hinter dir her<br \/>\n<br \/>\n\u201aLangsamer\u2019 sagst du wie immer<br \/>\n<br \/>\n\u201aSei langsam\u2019<\/p>\n<p>So sitze ich hier<br \/>\n<br \/>\nhoch \u00fcber dem Meer<br \/>\n<br \/>\nblau gr\u00fcn fern<br \/>\n<br \/>\ndeinen Stift in der Hand<\/p>\n<p>Domin betrachtete ihre R\u00fcckkehr in die Bundesrepublik Deutschland nie als endg\u00fcltig. Ihrem Verh\u00e4ltnis zu Deutschland hat sie in ihrem einzigen Roman \u201eDas zweite Paradies\u201c Ausdruck verliehen, der 1968 erschien. Darin steht eine Liebesgeschichte im Vordergrund, eine Dreiecksbeziehung. Deren H\u00f6hen und Tiefen sind verschr\u00e4nkt mit der Suche nach Heimat, der Sehnsucht nach dem verlorenen Ort, der Hoffnung, ihn wiederzugewinnen, und der Begegnung mit der neuen Heimat.<\/p>\n<p>Domin war eine engagierte Demokratin, die f\u00fcr Selbstbestimmung und Verantwortungsbewusstsein eintrat, das Zeitgeschehen aufmerksam verfolgte, sich einmischte sowie lokale und weltpolitische Ereignisse kommentierte, die ihren Widerspruch herausforderten. Das galt insbesondere f\u00fcr antisemitische, rassistische und imperialistische Ph\u00e4nomene und entsprach ihrer Auffassung von Zivilcourage, die sie immer wieder auch in ihren Gedichten einforderte. Domin formulierte ihren Anspruch jedoch nicht in propagandistisch-agitatorischem Stil, sondern subtiler, wie es das 1963 entstandene Gedicht \u201eWer es k\u00f6nnte\u201c beweist:<\/p>\n<p>Wer es k\u00f6nnte<\/p>\n<p>Wer es k\u00f6nnte<br \/>\n<br \/>\ndie Welt<br \/>\n<br \/>\nhochwerfen<br \/>\n<br \/>\nda\u00df der Wind<br \/>\n<br \/>\nhindurchf\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Domin besa\u00df eine kritische Weltsicht, dabei bewahrte sie sich jedoch die F\u00e4higkeit, den Dingen positive Seiten abzugewinnen und sich daran zu freuen. Von der Wohnung unterhalb der Heidelberger Schlossruine aus konnte sie den herrlichen Blick \u00fcber die Stadt und das Neckartal genie\u00dfen. Domin empfing gerne Besuch, und viele ihrer Leserinnen und Leser kamen sogar mehrmals vorbei. Das belegt das G\u00e4stebuch, das sie in den letzten Lebensjahren f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Domin ist am 3. M\u00e4rz in Heidelberg neben ihrem Mann beerdigt worden. Die Grabinschrift stand schon seit langem fest: \u201eWir setzten den Fu\u00df in die Luft\/und sie trug\u201c. Die Verse enthalten eine Reminiszenz an den spanischen Autor Lope de Vega und verweisen einmal mehr auf die Erfahrung der Haltlosigkeit einerseits und die Kraft der Dichtung andererseits.<\/p>\n<p>Heidelberg bildete also die letzte Station von Domins Sprachodyssee. Doch die Reise ihrer Worte setzt sich im Rezeptionsprozess ihrer Leserinnen und Leser fort. In dem einleitenden Text der von Domin herausgegebenen Anthologie \u201eDoppelinterpretationen\u201c, die sie 1966 publizierte, und in der 1968 erschienen Essaysammlung \u201eWozu Lyrik heute\u201c formulierte sie ihre literaturtheoretische Position. Die aktuelle Rezeptionssituation der jeweiligen Leserinnen und Leserinnen entscheide \u00fcber die Interpretation und Wirkung von Literatur. Eine solche Begegnung mit offenem Ausgang beschreibt auch Domins Gedicht \u201eDie Botschafter\u201c, das 1964 entstand:<\/p>\n<p>Die Botschafter<\/p>\n<p>Die Botschafter<br \/>\n<br \/>\nkommen von weither<br \/>\n<br \/>\nvon jenseits der Mauer<\/p>\n<p>barfu\u00df<br \/>\n<br \/>\nkommen sie<br \/>\n<br \/>\nden weiten Weg<\/p>\n<p>um dies Wort abzugeben.<br \/>\n<br \/>\nEiner steht vor dir<br \/>\n<br \/>\nin fernen Kleidern<\/p>\n<p>er bringt das Wort Ich<br \/>\n<br \/>\ner breitet die Arme aus<br \/>\n<br \/>\ner sagt das Wort Ich<\/p>\n<p>mit diesem trennenden Wort<br \/>\n<br \/>\neben saht ihr euch an<br \/>\n<br \/>\nist er nicht mehr<\/p>\n<p>geht in dir weiter.<\/p>\n<p>Autorin: Dr. des. Margret Karsch<\/p>\n<p>Literatur<br \/>\n<br \/>\nDomin, Hilde: Gesammelte Gedichte. 7. Aufl., Frankfurt a.M. 1999 (1987).<\/p>\n<p>Anmerkungen<br \/>\n<br \/>\n[1] Alle Gedichte zitiert nach: Hilde Domin: Gesammelte Gedichte. 7. Aufl., Frankfurt a.M. 1999 (1987).<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle: www. shoa de. \/Dr. Margret Karsch<\/p>\n<p>Hilde Domin ist am 22. Februar 2006 im Alter von 96 Jahren gestorben. Ihren Namen leitete sie von der Dominikanischen Republik ab, die f\u00fcr sie und ihren Mann nach einer Flucht-Odyssee vor den Nazis zur Heimat wurden&#8230;den folgenden Text haben wir aus Anlass des heutigen Datums, dem 25. April 2006,<br \/>\n<br \/>\nder 61. 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