{"id":84307,"date":"2006-02-22T04:32:38","date_gmt":"2006-02-22T04:32:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feminissima.de\/?p=84307"},"modified":"2006-02-22T04:32:38","modified_gmt":"2006-02-22T04:32:38","slug":"die-wertheim-geschichte-arisiert-betrogen-verkauft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2006\/02\/22\/die-wertheim-geschichte-arisiert-betrogen-verkauft\/","title":{"rendered":"Die WERTHEIM-GESCHICHTE: &#8220; Arisiert, betrogen, verkauft&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>DIE WERTHEIM-GESCHICHTE:<br \/>\n<br \/>\nOb Hertie, Karstadt oder Metro-Eigent\u00fcmer Otto Beisheim &#8211; von der Enteignung des j\u00fcdischen Warenhauskonzerns haben viele profitiert.<br \/>\n<br \/>\nHier einer der besten Artikel dazu, in der Wochenzeitung FREITAG, vom letzten Jahr, das ja noch nicht so lange zur\u00fcckliegt.<br \/>Otto K\u00f6hler<\/p>\n<p>Arisiert, betrogen, verkauft <\/p>\n<p> DIE WERTHEIM-GESCHICHTE<br \/>\n<br \/>\nOb Hertie, Karstadt oder Metro-Eigent\u00fcmer Otto Beisheim &#8211; von der Enteignung des j\u00fcdischen Warenhauskonzerns haben viele profitiert<\/p>\n<p>Vor einer Woche entschied das Berliner Verwaltungsgericht, dass der Kaufhaus-Konzern KarstadtQuelle die Erben des j\u00fcdischen Kaufhausgr\u00fcnders Wertheim entsch\u00e4digen muss. Besitzt\u00fcmer der Familie Wertheim in der Berliner Innenstadt waren unter dem Druck der Nazis und unter Mithilfe einflussreicher Bankiers 1937\/38 &#8222;arisiert&#8220; worden. Das jetzige Urteil betrifft zun\u00e4chst nur ein Grundst\u00fcck am Leipziger Platz, k\u00f6nnte aber zu einem Pr\u00e4zedenzfall werden. <\/p>\n<p>Es war ein wundersch\u00f6ner Sonnentag, damals 1931 in der Reichshauptstadt. Emil Georg von Stau\u00df &#8211; Kaiser Wilhelm hatte ihn 1918 f\u00fcr seine Verdienste um den Krieg gerade noch in den Adelsstand erhoben &#8211; tuckerte mit seiner Motoryacht hinaus auf die Havelseen. Er hatte G\u00e4ste an Bord. <\/p>\n<p>Stau\u00df, Vorstand der Deutschen Bank sowie Aufsichtsratsvorsitzender von Daimler und Benz, deren Zusammenschluss sein Werk war, hatte bedeutende Mercedes-Fahrer an Bord: Hermann G\u00f6ring kannte er schon aus dem Reichstag, in dem die NSDAP seit Ende der zwanziger Jahre von Wahl zu Wahl st\u00e4rker wurde. Adolf Hitler wollte der Bankier jetzt richtig kennen lernen. Stau\u00df selbst hatte sich mit einer Firmenspende von 500.000 Reichsmark in die Reichstagsfraktion der Deutschen Volkspartei hineingekauft. <\/p>\n<p>Anfangs genossen die Herrschaften das Bild der in frischem Gr\u00fcn prangenden Uferlandschaften. Sie sonnten sich fast w\u00e4hrend der ganzen Fahrt an Deck und nahmen dort auch ihren Mittagsimbiss ein. Zwischendurch aber zogen sie sich in die ger\u00e4umige Kabine zur\u00fcck, damit Hitler seine politischen Vorstellungen als &#8222;nationaler Sozialist&#8220; entwickeln konnte. Prinzip des nationalen Sozialismus, so erl\u00e4uterte er, sei die &#8222;Leistung&#8220; f\u00fcr die Gemeinschaft &#8211; der Feind sei der Jude und der Kommunist. Als Hitler mit seiner langen Rede zum Ende gekommen war, stand der Gro\u00dfbankier Emil Georg von Stau\u00df auf, gab ihm die Hand und sagte: &#8222;Ich habe mich, obwohl ich im Vorstand der Deutschen Volkspartei bin, nie so tiefgr\u00fcndig mit Politik besch\u00e4ftigt, wie ich es eben tat. Ich werde alles tun, was in meinen Kr\u00e4ften steht, um meine Partei an Ihre Seite zu f\u00fchren. Mich selbst bitte ich Sie, als j\u00fcngstes Mitglied in die NSDAP aufzunehmen.&#8220; <\/p>\n<p>Strahlend dankte Hitler dem Mann von der Deutschen Bank und der Parteiwechsel w\u00e4re augenblicks vollzogen worden, h\u00e4tte nicht G\u00f6ring sich dazwischengeworfen: &#8222;Ob es nicht n\u00fctzlicher sein kann, Herr Hitler, wenn Herr von Stau\u00df au\u00dferhalb unserer Bewegung bleibt? Als f\u00fchrender Mann der Volkspartei kann er dort mehr f\u00fcr uns wirken, wie wenn er bei uns Parteigenosse wird.&#8220; So wurde der Wechsel erst sp\u00e4ter vollzogen &#8211; zun\u00e4chst Gast in der NSDAP-Fraktion wurde von Stau\u00df 1932 als Vertreter von G\u00f6ring Reichstagsvizepr\u00e4sident. <\/p>\n<p>Der Deutschbankier, der sich als Antisemit gab, wenn er daraus Vorteile ziehen konnte, spielte ebenso bereitwillig auch den Freund der Juden, sofern das einen Nutzen brachte. Vor allem, wenn dies seinem F\u00fchrer weiterhalf, der nach der Macht\u00fcbergabe seine eigene neue Reichskanzlei in der Mitte Berlins bauen wollte, auf Grundst\u00fccken, die dem gro\u00dfen Kaufhauskonzern Wertheim geh\u00f6rten. <\/p>\n<p>Georg Wertheim hatte das Textilgesch\u00e4ft seines Vaters zu einem Warenhauskonzern ausgebaut, mit &#8211; das war damals neu &#8211; festen Preisen und frei ausliegenden Waren. In den zwischen 1893 und 1906 entstandenen Kaufh\u00e4usern besch\u00e4ftigte er zeitweise mehr als 10.000 Mitarbeiter. <\/p>\n<p>Als Hitler die Macht im Land \u00fcbergeben worden war, glaubte Wertheim, sich auf einen guten Freund und Ratgeber verlassen zu k\u00f6nnen: Georg von Stau\u00df von der Deutschen Bank. Tats\u00e4chlich lie\u00df der schon einmal seine Beziehungen zu Hitlers pers\u00f6nlichem Adjutanten spielen, als im M\u00e4rz 1933 die SA in Hamburg und Breslau die Wertheim-Filialen bedrohte. Von dem Bankier beraten, dem er ahnungslos vertraute, lie\u00df sich Georg Wertheim einen Gesch\u00e4ftsanteil nach dem anderen und vor allem wertvolle Grundst\u00fccke in der Mitte Berlins entlocken. 1938\/39 konnte so die neue Reichskanzlei Adolf Hitlers auf ehemaligem Wertheim-Land gebaut werden. Zusammen mit dem Wertheim-Justitiar Arthur Lindgens hatte von Stau\u00df Georg Wertheim immer mehr aus der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung seines Unternehmens hinausgedr\u00e4ngt, bis es schlie\u00dflich &#8222;arisiert&#8220; war. Wie der Mann von der Deutschen Bank das im einzelnen machte, haben Erica Fischer und Simone Ladwig-Winters in ihrem Buch Die Wertheims &#8211; Geschichte einer Familie beschrieben. <\/p>\n<p>Um sein Arisierungswerk zu vollenden, \u00fcberredete Stau\u00df seinen Kunden Georg Wertheim, sich nach dem NS-Gesetz zur Annullierung von &#8222;Mischehen&#8220; von seiner &#8222;arischen&#8220; Frau Ursula scheiden zu lassen. Dann k\u00f6nne er unbehelligt in Berlin weiterleben. Das war im Dezember 1938, ein Jahr sp\u00e4ter ist Georg Wertheim tot. Ohne die Scheidung, meinte sein inzwischen ebenfalls verstorbener Sohn Albrecht noch 1994, &#8222;h\u00e4tten wir keine Best\u00e4tigung f\u00fcr das Gesch\u00e4ft als deutsches Warenhaus bekommen. Das war die Gegenleistung&#8220;. Im Gespr\u00e4ch mit den beiden Autorinnen f\u00fcgte er hinzu: &#8222;Das muss sicher f\u00fcr unsere Freunde schwer gewesen sein, das bei den Nazis zu erreichen. F\u00fcr Stau\u00df in erster Linie.&#8220; <\/p>\n<p>Sohn Albrecht hatte schon bald nach dem Tod des Vaters einen Stiefvater bekommen. Ursula Gilka &#8211; wie die Mutter mit ihrem Geburtsnamen hie\u00df &#8211; heiratete 1941 Arthur Lindgens, den von Stau\u00df ins Amt gehievten Vorsitzenden des AWAG-Konsortiums. So hie\u00df jetzt der nunmehr vollarisierte Wertheim-Konzern. Lindgens war ein guter Freund von Hitlers rechter Hand, dem Reichsleiter Martin Bormann, der 1942 den Erlass unterzeichnete, wonach die endg\u00fcltige Beseitigung der Juden aus Gro\u00dfdeutschland nicht mehr durch Auswanderung zu erfolgen habe.<br \/>\n<br \/>\n1943 wurde Georg Wertheims Nichte Margot mit ihren Kindern Lore und Gerhard in Auschwitz umgebracht. <\/p>\n<p>Ehemann Lindgens, der nicht nur einen Freund bei Hitler, sondern auch einen schwedischen Pass hatte, luchste 1945 seiner Frau Ursula und dem Stiefsohn Albrecht erst einmal eine Verzichtserkl\u00e4rung auf das Wertheim-Verm\u00f6gen ab. <\/p>\n<p>Den Besatzungsm\u00e4chten lie\u00df er erkl\u00e4ren, das Unternehmen Wertheim sei als NS-verfolgt zu betrachten und befinde sich im Besitz von Georg Wertheims Tochter Ursula Irene Froeb, die 1938 in den USA geheiratet hatte. Aber die Sowjets hatten Zweifel, weil in den Dokumenten so oft der Name des Nazibankiers Stau\u00df auftauchte. <\/p>\n<p>Ihren Vorladungen folgte Bormann-Freund Lindgens nicht. Und so wurde im Dezember 1948 vom &#8222;Ausschu\u00df zum Schutz des Volkseigentums&#8220; der Wertheim-Besitz enteignet, unter anderem wegen der &#8222;seit 1931 bestehenden engen freundschaftlichen Beziehungen zu dem ber\u00fcchtigten Nazibankier, Staatsrat und Vizepr\u00e4sidenten des faschistischen Reichstags, Dr. E. G. von Stau\u00df&#8220;. <\/p>\n<p>Im Osten enteignet &#8211; im Westen vielfach betrogen. Denn sp\u00e4ter kam das, was man die zweite Arisierung von Wertheim nennen muss:<\/p>\n<p> In Absprache mit dem Hertie-Besitzer Georg Karg <\/p>\n<p>(Ebenfalls ein &#8222;ARISIERER&#8220;, HERTIE hatte zuvor dem j\u00fcdischen Gr\u00fcnder und Besitzer Hermann Tietz geh\u00f6rt, Anm. FEM, bzw. siehe auch andere FEM-Berichte dazu , aber taucht hier auch jetzt weiter unten im FREITAG-Artikel auf, endlich einmal in einer herk\u00f6mmlichen Zeitung!)<\/p>\n<p>flog Lindgens in die USA, erz\u00e4hlte den Wertheim-Erben, die er dort in \u00e4rmlichen Verh\u00e4ltnissen auffand, der Konzern sei insbesondere wegen der sowjetischen Enteignungen nichts mehr wert und zahlte ihnen f\u00fcr ihre Anteile ganze 9.200 Dollar. <\/p>\n<p>Dann flog er zur\u00fcck nach Deutschland und brachte nach einigen \u00e4hnlichen Transaktionen mit weiteren Wertheim-Erben den ganzen Besitz in die H\u00e4nde von Georg Karg, der seinerseits einen anderen gro\u00dfen Warenhauskonzern arisiert hatte. <\/p>\n<p>Karg wurde 1933 Gesch\u00e4ftf\u00fchrer der Hermann Tietz-Warenh\u00e4user, die er in Hertie umbenannte. Nachdem die drei j\u00fcdischen Tietz-Erben in die Emigration gedr\u00e4ngt worden waren, machte sich Karg zum Alleinbesitzer. Der Ariseur ist in seinem Konzern bis heute unvergessen:<br \/>\n<br \/>\n&#8222;Die Gemeinn\u00fctzige Hertie-Stiftung baut auf dem Lebenswerk des 1972 verstorbenen Stifters Georg Karg, Inhaber der Hertie Waren- und Kaufhaus GmbH, auf. Neben seinem Unternehmen und dessen Mitarbeitern f\u00fchlte er sich vor allem dem Allgemeinwohl verpflichtet.&#8220; <\/p>\n<p>(EINFACH UNERTR\u00c4GLICH und jetzt machen sie noch Werbung mit &#8222;START&#8220;, indem sie benachteiligte, aber begabte Migrantenkinder, wie es hei\u00dft, &#8222;f\u00f6rdern&#8220;&#8230;\/FEM, w\u00fcrg**)<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr gr\u00fcndete diese Karg-Stiftung die &#8222;Hertie School of Governance&#8220;, die von Bundeskanzler Gerhard Schr\u00f6der mit einem wegweisenden Vortrag er\u00f6ffnet wurde (s. Freitag 20\/2004).<br \/>\n<br \/>\n(Siehe auch FEMs kritische Berichte dazu, wir m\u00fcssen allerdings unsere Texte neu-ordnen, da die Rubrik &#8222;Gewalt&#8220; durch ein Versehen gel\u00f6scht wurde, und die Beitr\u00e4ge unter fem&#038;Recht gerettet wurden).<\/p>\n<p>Inzwischen ist l\u00e4ngst alles eine gro\u00dfe deutsche, rein arische Familie geworden. Hertie geh\u00f6rt seit einigen Jahren genau so zu Karstadt wie der Neckermann-Konzern, der wiederum aus schneidigen Arisierungen des gleichnamigen Herrenreiters hervorgegangen ist. Wegen der katastrophalen Unf\u00e4higkeit seiner Manager leidet Karstadt heute an lebensgef\u00e4hrdenden Verdauungsschwierigkeiten &#8211; und hat nun obendrein gegen die verbliebenen Wertheim-Erben geklagt und verloren. <\/p>\n<p>Mit diesem Richterspruch d\u00fcrfte eine lange Geschichte aber eigentlich noch l\u00e4ngst nicht am Ende sein. Denn was ist mit dem von der DDR enteigneten Wertheim-Grundst\u00fcck im sogenannten Lenn\u00e9-Dreieck am Potsdamer Platz, das zu den teuersten der Republik geh\u00f6ren d\u00fcrfte? Nach der Wende wurde es vom Land Berlin \u00fcbernommen und &#8211; das ist die besondere Infamie von Personen, deren Namen dringend ermittelt werden m\u00fcssen &#8211; an den Karstadt-Konzern ganz einfach verschenkt.<\/p>\n<p> An den Konzern, der damals noch mit dem Profit, den er aus dem nachgeholten Konsum der Ostdeutschen zog, die Fehler seines Managements verdeckte. Noch infamer ist der anschlie\u00dfende Weiterverkauf. Das Land Berlin hatte Karstadt das Riesengrundst\u00fcck in der Mitte der Hauptstadt spendiert, damit der Konzern dort seine Zentrale errichte; doch Karstadt hielt sich nicht an diese Zusage und verwandelte das kostbare Geschenk im Jahr 2000 in 280 Millionen D-Mark, \u00fcberwiesen von Otto Beisheim, dem ehemaligen SS-Mann von der Leibstandarte Adolf Hitler. <\/p>\n<p>Nach dem Krieg bis zum Ende der Entnazifizierung im Untergrund verschwunden und sp\u00e4ter als Haupteigent\u00fcmer der Handelskette Metro zu einem der reichsten M\u00e4nner Europas aufgestiegen, hat Otto Beisheim auf dem vom Land Berlin verschenkten Grundst\u00fcck mittlerweile das so genannte Beisheim-Center bauen lassen. Zwei Luxus-Hotels geh\u00f6ren zu diesem Komplex. In dem einen, dem etwas schlichteren Marriott sitzt am Abend nach dem Urteil die Wertheim-Erbin Barbara Principe mit ihrem Ehemann Dominick bei einem &#8211; wie die Welt am Sonntag herausfand &#8211; gesch\u00fcttelten Martini f\u00fcr sie und einem Whiskey ohne Eis f\u00fcr ihn. Das Blatt beobachtete: &#8222;Wortlos l\u00e4cheln sie sich an, w\u00e4hrend die Bar-Musik dudelt. Gleich werden sie noch einen Happen essen, dann wollen sie ins Bett. So feiert Barbara den gr\u00f6\u00dften Triumph ihres Lebens. \u203aWir sind ganz normale Leute, nicht wahr, Darling?\u2039 fragt die 74j\u00e4hrige. \u203aVoll und ganz. Wir haben keine Macken\u2039, antwortet ihr Mann. Z\u00e4rtlich schaut er seine Frau an mit ihrer Dauerwelle und dem wei\u00dfen Strickpullover, den rote Schmetterlinge zieren.&#8220; <\/p>\n<p>Daneben, in dem andern Beisheim-Hotel, dem Ritz Carlton f\u00fcr die reichsten Menschen dieser Erde, mag derweil im allerobersten Stock &#8211; den hat er sich als Nebenwohnsitz vorbehalten &#8211; Otto Beisheim sitzen. Wenn sein Blick in die Ferne schweift, sieht der alte SS-Mann die Siegess\u00e4ule. Aber er kann auch von hier oben herunterschauen auf das Holocaust-Denkmal f\u00fcr die ermordeten Juden &#8211; auch f\u00fcr die drei Wertheims, die in Auschwitz zu seinem Nutzen vergast worden sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DIE WERTHEIM-GESCHICHTE:<br \/>\n<br \/>\nOb Hertie, Karstadt oder Metro-Eigent\u00fcmer Otto Beisheim &#8211; von der Enteignung des j\u00fcdischen Warenhauskonzerns haben viele profitiert.<br \/>\n<br \/>\nHier einer der besten Artikel dazu, in der Wochenzeitung FREITAG, vom letzten Jahr, das ja noch nicht so lange zur\u00fcckliegt.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-84307","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-portrait","entry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Die WERTHEIM-GESCHICHTE: &quot; Arisiert, betrogen, verkauft&quot; - Feminissima<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2006\/02\/22\/die-wertheim-geschichte-arisiert-betrogen-verkauft\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die WERTHEIM-GESCHICHTE: &quot; Arisiert, betrogen, verkauft&quot; - Feminissima\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"DIE WERTHEIM-GESCHICHTE: Ob Hertie, Karstadt oder Metro-Eigent\u00fcmer Otto Beisheim - von der Enteignung des j\u00fcdischen Warenhauskonzerns haben viele profitiert. Hier einer der besten Artikel dazu, in der Wochenzeitung FREITAG, vom letzten Jahr, das ja noch nicht so lange zur\u00fcckliegt.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2006\/02\/22\/die-wertheim-geschichte-arisiert-betrogen-verkauft\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Feminissima\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2006-02-22T04:32:38+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"admin\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"admin\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"9\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2006\/02\/22\/die-wertheim-geschichte-arisiert-betrogen-verkauft\/\",\"url\":\"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2006\/02\/22\/die-wertheim-geschichte-arisiert-betrogen-verkauft\/\",\"name\":\"Die WERTHEIM-GESCHICHTE: \\\" Arisiert, betrogen, verkauft\\\" - Feminissima\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/feminissima.de\/#website\"},\"datePublished\":\"2006-02-22T04:32:38+00:00\",\"dateModified\":\"2006-02-22T04:32:38+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/feminissima.de\/#\/schema\/person\/0b901e053624f88e7ecbea289d9d5128\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2006\/02\/22\/die-wertheim-geschichte-arisiert-betrogen-verkauft\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2006\/02\/22\/die-wertheim-geschichte-arisiert-betrogen-verkauft\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2006\/02\/22\/die-wertheim-geschichte-arisiert-betrogen-verkauft\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/feminissima.de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Die WERTHEIM-GESCHICHTE: &#8220; Arisiert, betrogen, verkauft&#8220;\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/feminissima.de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/feminissima.de\/\",\"name\":\"Feminissima\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/feminissima.de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/feminissima.de\/#\/schema\/person\/0b901e053624f88e7ecbea289d9d5128\",\"name\":\"admin\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/feminissima.de\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/8da1f51327453c0bf63338e8e2a791948b7d2ac19b68839492d1e69aac6924a8?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/8da1f51327453c0bf63338e8e2a791948b7d2ac19b68839492d1e69aac6924a8?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"admin\"},\"url\":\"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/author\/admin\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Die WERTHEIM-GESCHICHTE: \" Arisiert, betrogen, verkauft\" - Feminissima","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2006\/02\/22\/die-wertheim-geschichte-arisiert-betrogen-verkauft\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Die WERTHEIM-GESCHICHTE: \" Arisiert, betrogen, verkauft\" - Feminissima","og_description":"DIE WERTHEIM-GESCHICHTE: Ob Hertie, Karstadt oder Metro-Eigent\u00fcmer Otto Beisheim - von der Enteignung des j\u00fcdischen Warenhauskonzerns haben viele profitiert. Hier einer der besten Artikel dazu, in der Wochenzeitung FREITAG, vom letzten Jahr, das ja noch nicht so lange zur\u00fcckliegt.","og_url":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2006\/02\/22\/die-wertheim-geschichte-arisiert-betrogen-verkauft\/","og_site_name":"Feminissima","article_published_time":"2006-02-22T04:32:38+00:00","author":"admin","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"admin","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"9\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2006\/02\/22\/die-wertheim-geschichte-arisiert-betrogen-verkauft\/","url":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2006\/02\/22\/die-wertheim-geschichte-arisiert-betrogen-verkauft\/","name":"Die WERTHEIM-GESCHICHTE: \" Arisiert, betrogen, verkauft\" - Feminissima","isPartOf":{"@id":"https:\/\/feminissima.de\/#website"},"datePublished":"2006-02-22T04:32:38+00:00","dateModified":"2006-02-22T04:32:38+00:00","author":{"@id":"https:\/\/feminissima.de\/#\/schema\/person\/0b901e053624f88e7ecbea289d9d5128"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2006\/02\/22\/die-wertheim-geschichte-arisiert-betrogen-verkauft\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2006\/02\/22\/die-wertheim-geschichte-arisiert-betrogen-verkauft\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2006\/02\/22\/die-wertheim-geschichte-arisiert-betrogen-verkauft\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/feminissima.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Die WERTHEIM-GESCHICHTE: &#8220; Arisiert, betrogen, verkauft&#8220;"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/feminissima.de\/#website","url":"https:\/\/feminissima.de\/","name":"Feminissima","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/feminissima.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/feminissima.de\/#\/schema\/person\/0b901e053624f88e7ecbea289d9d5128","name":"admin","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/feminissima.de\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/8da1f51327453c0bf63338e8e2a791948b7d2ac19b68839492d1e69aac6924a8?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/8da1f51327453c0bf63338e8e2a791948b7d2ac19b68839492d1e69aac6924a8?s=96&d=mm&r=g","caption":"admin"},"url":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/author\/admin\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84307","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=84307"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84307\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=84307"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=84307"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=84307"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}