{"id":83862,"date":"2005-07-18T13:15:28","date_gmt":"2005-07-18T13:15:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feminissima.de\/?p=83862"},"modified":"2005-07-18T13:15:28","modified_gmt":"2005-07-18T13:15:28","slug":"globaler-klimawandel-studie-04","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2005\/07\/18\/globaler-klimawandel-studie-04\/","title":{"rendered":"Globaler Klimawandel\/Studie &#8217;04"},"content":{"rendered":"<p>GLOBALER KLIMAWANDEL \/ KLIMASCHUTZ  &#8211; Studie des Umweltbundesamtes von 2004 <br \/>GLOBALER<br \/>\n<br \/>\nKLIMAWANDEL<br \/>\n<br \/>\nKlimaschutz 2004<br \/>\n<br \/>\n| I N FORMAT I O N |<br \/>\n<br \/>\nImpressum<br \/>\n<br \/>\nHerausgeber: Umweltbundesamt<br \/>\n<br \/>\nFachgebiet \u201eSchutz der Erdatmosph\u00e4re\u201c<br \/>\n<br \/>\nPostfach 33 00 22<br \/>\n<br \/>\n14191 Berlin<br \/>\n<br \/>\nTelefax: (030) 8903-2906<br \/>\n<br \/>\nE-Mail: uba@stk.de<br \/>\n<br \/>\nInternet: www.umweltbundesamt.de<br \/>\n<br \/>\nwww.klimaschuetzen.de<br \/>\n<br \/>\nRedaktion: Rolf Sartorius<br \/>\n<br \/>\nGestaltung: Initiative f\u00fcr Werbung + Gestaltung (IWG)<br \/>\n<br \/>\nGesamtherstellung: Informationszentrum Umwelt<br \/>\n<br \/>\nBildrechte: \u00a9 IWG, Kempen<br \/>\n<br \/>\n\u00a9 J\u00fcrgen Richter, Dresden, S. 3<br \/>\n<br \/>\n\u00a9 Egbert Schmidt, Halle\/Saale, S. 18<br \/>\n<br \/>\n\u00a9 Stiebel Eltron GmbH &#038; Co. KG, S. 18<br \/>\n<br \/>\nStand: Mai 2004<br \/>\n<br \/>\nAuflage: 30.000 St\u00fcck<br \/>\n<br \/>\nGedruckt auf Recyclingpapier aus 100% Altpapier.<br \/>\n<br \/>\n1<br \/>\n<br \/>\n1. Die Tatsachen &#8211; Wie tief sitzen wir bereits in der Tinte? . . . . . . . . . . . 2<br \/>\n<br \/>\nBef\u00fcrchtete \u00c4nderungen Im Auftreten von extremen<br \/>\n<br \/>\nWetter- und Klimaereignissen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6<br \/>\n<br \/>\n2. Die Risiken &#8211; Was kommt auf uns zu? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7<br \/>\n<br \/>\nBeispiele f\u00fcr Auswirkungen weltweiter Klimaver\u00e4nderungen . . . . . . . . 8<br \/>\n<br \/>\nDie Folgen des Klimawandels in Europa . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13<br \/>\n<br \/>\n3. Die Handlungsm\u00f6glichkeiten &#8211; Vieles ist noch zu retten . . . . . . . . . . . 14<br \/>\n<br \/>\nZum Weiterlesen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19<br \/>\n<br \/>\nDer Inhalt der Ihnen vorliegenden Brosch\u00fcre . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2 0<br \/>\n<br \/>\nINHALT<br \/>\n<br \/>\n2<br \/>\n<br \/>\n1. DIE TATSACHEN &#8211;<br \/>\n<br \/>\nWIE TIEF SITZEN WIR BEREITS IN DER TINTE?<br \/>\n<br \/>\nSeit 1861, dem Beginn systematischer meteorologischer Aufzeichnungen, stieg<br \/>\n<br \/>\ndie global gemittelte Temperatur um 0.6 +\/- 0.2 \u00b0C. Dabei handelt es sich<br \/>\n<br \/>\num die st\u00e4rkste Temperaturerh\u00f6hung w\u00e4hrend der letzten 1.000 Jahre auf<br \/>\n<br \/>\nder n\u00f6rdlichen Erdhalbkugel.<br \/>\n<br \/>\nDar\u00fcber hinaus waren die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts weltweit das w\u00e4rmste<br \/>\n<br \/>\nJahrzehnt und 1998 das w\u00e4rmste Jahr seit 1861. Die seit 1861 zehn w\u00e4rmsten<br \/>\n<br \/>\nJahre traten alle nach 1989 auf.<br \/>\n<br \/>\nDer Meeresspiegel erh\u00f6hte sich im vergangenen Jahrhundert um 10 bis 20 cm.<br \/>\n<br \/>\nDie Schneebedeckung der Nordhemisph\u00e4re sank seit 1960 um 10 %, und die<br \/>\n<br \/>\nDauer der Eisbedeckung von Seen und Fl\u00fcssen verringerte sich um ca. 14 Tage.<br \/>\n<br \/>\nDer Niederschlag \u00fcber den mittleren und h\u00f6heren Breiten der Nordhemisph\u00e4re<br \/>\n<br \/>\nnahm im 20. Jahrhundert um 0,5 bis 1 % pro Dekade zu. \u00dcber den<br \/>\n<br \/>\nsubtropischen Breiten nahm der Niederschlag dagegen ab. Dies f\u00fchrte<br \/>\n<br \/>\nbesonders in den letzten Jahrzehnten dazu, dass in einigen Teilen Afrikas und<br \/>\n<br \/>\nAsiens h\u00e4ufigere und intensivere D\u00fcrren auftraten. Im pazifischen Ozean<br \/>\n<br \/>\nwerden seit 1970 h\u00e4ufigere, l\u00e4nger andauernde und intensivere Temperaturanomalien<br \/>\n<br \/>\n(sog. \u201eEl Ni\u00f1o &#8211; Ereignisse\u201c) mit oft nachteiligen Auswirkungen f\u00fcr<br \/>\n<br \/>\ndie menschliche Gesundheit, f\u00fcr Siedlungen, f\u00fcr die Land- und Forstwirtschaft<br \/>\n<br \/>\nu. a. beobachtet.<br \/>\n<br \/>\nBereits heute kann mittels einer Vielzahl wissenschaftlicher Studien nachgewiesen<br \/>\n<br \/>\nwerden, dass sich unser Klima in den letzten zwei Jahrhunderten<br \/>\n<br \/>\nwesentlich ver\u00e4ndert hat.<br \/>\n<br \/>\n3<br \/>\n<br \/>\nIn diesem Zusammenhang lassen sich auch wesentliche Ver\u00e4nderungen in der<br \/>\n<br \/>\nAtmosph\u00e4re nachweisen:<br \/>\n<br \/>\nF\u00fcr Kohlendioxid (CO2) stieg die Konzentration seit der Industrialisierung<br \/>\n<br \/>\num nahezu 30 %. Hier sind sowohl das inzwischen erreichte Niveau (367 ppm<br \/>\n<br \/>\ngegen\u00fcber 280 ppm in der vorindustriellen Zeit) als auch die aktuellen<br \/>\n<br \/>\nAnstiegsraten (derzeit ca. 1,5 ppm pro Jahr) f\u00fcr die letzten 20.000 Jahre<br \/>\n<br \/>\neinzigartig. Zieht man in die Betrachtung weit zur\u00fcck liegende Zeitr\u00e4ume<br \/>\n<br \/>\nein, so findet man w\u00e4hrend der letzten 420.000 Jahre keine vergleichbaren<br \/>\n<br \/>\nKonzentrationen.<br \/>\n<br \/>\nDie Methankonzentration (CH4) hat sich mehr als verdoppelt. Ein solches<br \/>\n<br \/>\nKonzentrationsniveau wurde ebenfalls in den letzten 420.000 Jahren nicht<br \/>\n<br \/>\nerreicht.<br \/>\n<br \/>\nDie Konzentration von Distickstoffoxid (N2O) erh\u00f6hte sich um 17 % und<br \/>\n<br \/>\nsteigt weiterhin an. Eine solche Konzentration trat nach unserer heutigen<br \/>\n<br \/>\nKenntnislage in den letzten 1.000 Jahren niemals auf.<br \/>\n<br \/>\nDie Konzentrationserh\u00f6hungen der zuvor genannten \u201eTreibhausgase\u201c lassen<br \/>\n<br \/>\nsich nahezu ausschlie\u00dflich auf menschliche Aktivit\u00e4ten zur\u00fcckf\u00fchren. Dazu geh\u00f6ren<br \/>\n<br \/>\ndie Verbrennung fossiler Rohstoffe (Kohle, Gas, \u00d6l), das Abholzen von<br \/>\n<br \/>\nW\u00e4ldern und bestimmte landwirtschaftliche Praktiken (seit etwa 1750).<br \/>\n<br \/>\nNat\u00fcrliche Ursachen f\u00fcr Klima\u00e4nderungen (zum Beispiel die \u00c4nderungen in der<br \/>\n<br \/>\nIntensit\u00e4t der Sonnenstrahlung oder Vulkanausbr\u00fcche) hatten w\u00e4hrend des letzten<br \/>\n<br \/>\nJahrhunderts, insbesondere in den letzten 30 Jahren, nur einen minimalen<br \/>\n<br \/>\nEinfluss auf die Entwicklung der Temperaturen.<br \/>\n<br \/>\n4<br \/>\n<br \/>\nW\u00e4hrend der letzten Jahre wurden neue und robustere Befunde vorgelegt,<br \/>\n<br \/>\ndie aufzeigen, dass der gr\u00f6\u00dfte Teil der in den letzten 50 Jahren beobachteten<br \/>\n<br \/>\nErw\u00e4rmung menschlichen Aktivit\u00e4ten zuzuordnen ist. Die \u00e4ltere, wesentlich<br \/>\n<br \/>\nschw\u00e4chere Aussage der Klimaforschung, wonach \u201edie Abw\u00e4gung<br \/>\n<br \/>\naller Erkenntnisse einen menschlichen Einfluss auf das globale Klima nahe<br \/>\n<br \/>\nlegt\u201c, wird damit erh\u00e4rtet und pr\u00e4zisiert.<br \/>\n<br \/>\nDie meisten Berechnungen zeigen, dass sich ohne entsprechende Klimaschutzma\u00dfnahmen<br \/>\n<br \/>\nim 21. Jahrhundert die Treibhausgaskonzentrationen sogar noch<br \/>\n<br \/>\ndrastisch erh\u00f6hen werden. Ohne aktives Gegensteuern k\u00f6nnte eine Verdopplung<br \/>\n<br \/>\nder Kohlendioxidkonzentration (im Vergleich zum vorindustriellen Wert von<br \/>\n<br \/>\n280 ppm) bereits gegen Mitte dieses Jahrhunderts erreicht werden. Bis Ende<br \/>\n<br \/>\ndes Jahrhunderts k\u00f6nnte die Kohlendioxidkonzentration sogar bis auf 1000 ppm<br \/>\n<br \/>\nansteigen!<br \/>\n<br \/>\nMit Hilfe von Modellrechnungen wird seit l\u00e4ngerem versucht, komplexe Vorg\u00e4nge<br \/>\n<br \/>\nm\u00f6glichst realit\u00e4tsnahe nachzubilden. In den letzten Jahren hat die<br \/>\n<br \/>\nZuverl\u00e4ssigkeit der Klimamodelle immer weiter zugenommen. So sind die<br \/>\n<br \/>\nModellrechnungen heute zum Beispiel in der Lage, das gegenw\u00e4rtige und<br \/>\n<br \/>\nvergangene Klima in seinen wesentlichen Strukturen wiederzugeben.<br \/>\n<br \/>\nMan bef\u00fcrchtet derzeit bis zum Jahre 2100 einen Temperaturanstieg zwischen<br \/>\n<br \/>\n1,4 bis 5,8 \u00b0Celsius. Eine solche Temperatur\u00e4nderung w\u00e4re gr\u00f6\u00dfer als alle<br \/>\n<br \/>\nw\u00e4hrend der letzten Jahrhunderte beobachteten nat\u00fcrlichen Temperaturschwankungen.<br \/>\n<br \/>\nAuch die Dynamik, mit der diese Vorg\u00e4nge ablaufen, ist be\u00e4ngstigend.<br \/>\n<br \/>\nDie Temperatur\u00e4nderungen erfolgen mit einer Schnelligkeit, wie sie in den<br \/>\n<br \/>\nletzten 10.000 Jahren nicht vorkamen.<br \/>\n<br \/>\n5<br \/>\n<br \/>\nViele Klimamodelle weisen au\u00dferdem auf dramatische Ver\u00e4nderungen bei den<br \/>\n<br \/>\nglobalen und regionalen Niederschl\u00e4gen hin. Dadurch w\u00fcrden bereits jetzt unter<br \/>\n<br \/>\nWassermangel leidende (aride und semiaride) Gebiete noch trockener werden.<br \/>\n<br \/>\nDar\u00fcber hinaus wird erwartet, dass meteorologische Extremereignisse zunehmen,<br \/>\n<br \/>\nh\u00f6here Tagesmaxima der Temperatur auftreten, mehr Starkniederschl\u00e4ge<br \/>\n<br \/>\nfallen, es weniger Frosttage geben wird, sich die Tagesamplituden der<br \/>\n<br \/>\nTemperatur verringern und Trockenperioden w\u00e4hrend des Sommers \u00fcber den<br \/>\n<br \/>\nKontinenten verst\u00e4rkt auftreten.<br \/>\n<br \/>\nDer Meeresspiegelanstieg reagiert aufgrund der gro\u00dfen W\u00e4rmeaufnahmekapazit\u00e4t<br \/>\n<br \/>\nlangsamer auf den Klimawandel. Einmal eingetretene Ver\u00e4nderungen werden<br \/>\n<br \/>\nsich dann aber \u00fcber viele Jahrhunderte halten. Bis zum Ende des<br \/>\n<br \/>\n21. Jahrhunderts wird von einem Anstieg zwischen 10 und 90 cm ausgegangen.<br \/>\n<br \/>\nDie durch Temperatur und Salzgehalt angetriebene (sog. \u201ethermohaline\u201c)<br \/>\n<br \/>\nZirkulation im Nordatlantik wird in den n\u00e4chsten Jahrzehnten langsam abnehmen.<br \/>\n<br \/>\nDamit ist eine Abschw\u00e4chung des Golfstromes, der Europa mit W\u00e4rme<br \/>\n<br \/>\nversorgt, verbunden. Eine Abk\u00fchlung Europas ist aufgrund der gleichzeitig<br \/>\n<br \/>\nsteigenden Globaltemperaturen jedoch nicht zu erwarten. Ein v\u00f6lliger Zusammenbruch<br \/>\n<br \/>\nder ozeanischen Zirkulation ist f\u00fcr das 21. Jahrhundert unwahrscheinlich.<br \/>\n<br \/>\nF\u00fcr sp\u00e4tere Zeiten ist ein solches, m\u00f6glicherweise auch nicht mehr<br \/>\n<br \/>\numkehrbares (irreversibles) Ereignis jedoch nicht auszuschlie\u00dfen.<br \/>\n<br \/>\nSelbst bei sofortigem Stopp aller Emissionen w\u00fcrden noch Jahrhunderte lang erhebliche<br \/>\n<br \/>\nAnteile der bislang freigesetzten Treibhausgase in der Atmosph\u00e4re verbleiben.<br \/>\n<br \/>\nSelbst dann w\u00fcrde sich die globale Mitteltemperatur weiter erh\u00f6hen<br \/>\n<br \/>\nund der Meeresspiegel weiter ansteigen. Je l\u00e4nger eine Begrenzung der Treibhausgasemissionen<br \/>\n<br \/>\nhinausgeschoben wird, desto l\u00e4nger wird der Zeitraum k\u00fcnftiger<br \/>\n<br \/>\nKlimaver\u00e4nderungen dauern.<br \/>\n<br \/>\n6<br \/>\n<br \/>\nBEF\u00dcRCHTETE \u00c4NDERUNGEN IM AUFTRETEN VON<br \/>\n<br \/>\nEXTREMEN WETTER- UND KLIMAEREIGNISSEN<br \/>\n<br \/>\nPh\u00e4nomene<br \/>\n<br \/>\nH\u00f6here Maximumtemperaturen,<br \/>\n<br \/>\nmehr hei\u00dfe Tage \u00fcber fast allen<br \/>\n<br \/>\nLandfl\u00e4chen<br \/>\n<br \/>\nH\u00f6here Minimumtemperaturen,<br \/>\n<br \/>\nweniger kalte Tage und Frosttage<br \/>\n<br \/>\n\u00fcber fast allen Landfl\u00e4chen<br \/>\n<br \/>\nVerringerter Tagesgang der<br \/>\n<br \/>\nTemperatur \u00fcber dem gr\u00f6\u00dften<br \/>\n<br \/>\nTeil der Landfl\u00e4chen<br \/>\n<br \/>\nAnstieg des Hitzeindex<br \/>\n<br \/>\n(Kombination von Temperatur und<br \/>\n<br \/>\nFeuchte) \u00fcber den Landfl\u00e4chen<br \/>\n<br \/>\nIntensivere Niederschl\u00e4ge<br \/>\n<br \/>\nZunehmende Austrocknung im<br \/>\n<br \/>\nSommer \u00fcber Kontinenten,<br \/>\n<br \/>\nverbunden mit D\u00fcrrerisiko<br \/>\n<br \/>\nVerst\u00e4rkung der Windspitzen<br \/>\n<br \/>\nin tropischen Zyklonen<br \/>\n<br \/>\nAnsteigen der mittleren und<br \/>\n<br \/>\nH\u00f6chstwerte der Niederschlagsintensit\u00e4t<br \/>\n<br \/>\nin tropischen Zyklonen<br \/>\n<br \/>\nWahrscheinlichkeit der \u00c4nderungen (w\u00e4hrend<br \/>\n<br \/>\ndes 21. Jahrhunderts)<br \/>\n<br \/>\nsehr wahrscheinlich<br \/>\n<br \/>\nsehr wahrscheinlich<br \/>\n<br \/>\nsehr wahrscheinlich<br \/>\n<br \/>\nsehr wahrscheinlich \u00fcber den<br \/>\n<br \/>\nmeisten Gebieten<br \/>\n<br \/>\nsehr wahrscheinlich \u00fcber vielen Gebieten<br \/>\n<br \/>\nwahrscheinlich f\u00fcr die meisten Binnengebiete<br \/>\n<br \/>\nder mittleren Breiten<br \/>\n<br \/>\nwahrscheinlich \u00fcber einigen Gebieten<br \/>\n<br \/>\nwahrscheinlich \u00fcber einigen Gebieten<br \/>\n<br \/>\n7<br \/>\n<br \/>\n2. DIE RISIKEN &#8211; WAS KOMMT AUF UNS ZU?<br \/>\n<br \/>\nDer Wandel des globalen Klimas wird im 21. Jahrhundert weltweit gravierende<br \/>\n<br \/>\nFolgen nach sich ziehen. Bereits im 20. Jahrhundert wurden vielf\u00e4ltige Ver\u00e4nderungen<br \/>\n<br \/>\nbeobachtet.<br \/>\n<br \/>\nDazu geh\u00f6rten:<br \/>\n<br \/>\ndas Abtauen von Gletschern,<br \/>\n<br \/>\ndas Abschmelzen der Masse des Arktischen Eises um 40 %,<br \/>\n<br \/>\ndas Auftauen von Dauerfrostb\u00f6den (Permafrost),<br \/>\n<br \/>\ndas sp\u00e4tere Zufrieren und fr\u00fchere Aufbrechen von Flussvereisungen,<br \/>\n<br \/>\neine Verschiebung von Lebensr\u00e4umen bestimmter Tiere und Pflanzen<br \/>\n<br \/>\nin gr\u00f6\u00dfere H\u00f6hen und polw\u00e4rts,<br \/>\n<br \/>\ndie Dezimierung einiger Tierpopulationen,<br \/>\n<br \/>\ndas fr\u00fchere Auftreten von Baumbl\u00fcten,<br \/>\n<br \/>\ndas Auftauchen nicht heimischer (invasiver) Insektenarten und<br \/>\n<br \/>\nein ver\u00e4ndertes Brut- und Wanderungsverhalten bei V\u00f6geln.<br \/>\n<br \/>\nExtremereignisse wie Starkniederschl\u00e4ge, Hitze- und D\u00fcrreperioden haben zugenommen<br \/>\n<br \/>\nund werden in den n\u00e4chsten Jahrzehnten h\u00e4ufiger auftreten. Die Konsequenzen<br \/>\n<br \/>\ndieser Entwicklung sind neben Einfl\u00fcssen und Sch\u00e4den auf Landwirtschaft,<br \/>\n<br \/>\nIndustrie und Infrastruktur auch eine m\u00f6gliche unmittelbare Gefahr f\u00fcr<br \/>\n<br \/>\nmenschliches Leben.<br \/>\n<br \/>\nErnte- und Viehzuchtverluste, Wald-und Steppenbr\u00e4nde, erh\u00f6hte Mortalit\u00e4t von<br \/>\n<br \/>\nWildbest\u00e4nden, erh\u00f6htes \u00dcberflutungsrisiko und schlechtere Wasserqualit\u00e4t werden<br \/>\n<br \/>\nhiermit Hand in Hand gehen.<br \/>\n<br \/>\n8<br \/>\n<br \/>\nBEISPIELE F\u00dcR AUSWIRKUNGEN<br \/>\n<br \/>\nWELTWEITER KLIMAVER\u00c4NDERUNGEN<br \/>\n<br \/>\nH\u00f6here Maximumtemperaturen, mehr hei\u00dfe Tage und<br \/>\n<br \/>\nHitzewellen \u00fcber nahezu allen Landgebieten<br \/>\n<br \/>\n= sehr wahrscheinlich<br \/>\n<br \/>\nH\u00f6here (ansteigende) Minimumtemperaturen, weniger<br \/>\n<br \/>\nFrosttage, kalte Tage und K\u00e4ltewellen \u00fcber nahezu allen<br \/>\n<br \/>\nLandgebieten<br \/>\n<br \/>\n= sehr wahrscheinlich<br \/>\n<br \/>\nMehr Starkniederschl\u00e4ge \u00fcber vielen Gebieten<br \/>\n<br \/>\n= sehr wahrscheinlich<br \/>\n<br \/>\n\u2022 Ansteigende H\u00e4ufigkeit von Todesf\u00e4llen und verschiedener<br \/>\n<br \/>\nKrankheiten \u00e4lterer Menschen und \u00e4rmerer<br \/>\n<br \/>\nSchichten der Stadtbev\u00f6lkerung<br \/>\n<br \/>\n\u2022 Ansteigender Hitzestress f\u00fcr Tiere in der Viehzucht und<br \/>\n<br \/>\nfreier Wildbahn<br \/>\n<br \/>\n\u2022 Verschiebung touristischer Ziele<br \/>\n<br \/>\n\u2022 Ansteigendes Sch\u00e4digungsrisiko f\u00fcr eine Vielzahl<br \/>\n<br \/>\nlandwirtschaftlicher Nutzpflanzen<br \/>\n<br \/>\n\u2022 Ansteigender Bedarf f\u00fcr elektrische K\u00fchlung und<br \/>\n<br \/>\nreduzierte Zuverl\u00e4ssigkeit von Energieversorgungssystemen<br \/>\n<br \/>\n\u2022 Abnehmende H\u00e4ufigkeit der durch K\u00e4lte bedingten<br \/>\n<br \/>\nKrankheits- und Todesf\u00e4lle<br \/>\n<br \/>\n\u2022 Abnehmendes Sch\u00e4digungsrisiko f\u00fcr einige und zunehmendes<br \/>\n<br \/>\nRisiko f\u00fcr andere landwirtschaftliche<br \/>\n<br \/>\nNutzpflanzen<br \/>\n<br \/>\n\u2022 sich ausweitende Verbreitungsgebiete und Aktivit\u00e4t<br \/>\n<br \/>\neiniger Sch\u00e4dlinge und Krankheitserreger<br \/>\n<br \/>\n\u2022 Reduzierter Heizenergiebedarf<br \/>\n<br \/>\n\u2022 Ansteigende Sch\u00e4den durch \u00dcberflutungen, Erd- und<br \/>\n<br \/>\nSchlammrutsche und Lawinen<br \/>\n<br \/>\n\u2022 Vermehrte Bodenerosion<br \/>\n<br \/>\n\u2022 Ansteigender Abfluss infolge von Hochw\u00e4ssern<br \/>\n<br \/>\nk\u00f6nnte verst\u00e4rktes Auff\u00fcllen von Wasserspeichern<br \/>\n<br \/>\nzur Folge haben<br \/>\n<br \/>\n\u2022 Ansteigender Druck auf Regierungen und private<br \/>\n<br \/>\nVersicherungssysteme (Hochwasser) und<br \/>\n<br \/>\nKatastrophenhilfe<br \/>\n<br \/>\nExtreme Klimaph\u00e4nomene und ihre<br \/>\n<br \/>\nEintrittswahrscheinlichkeit w\u00e4hrend<br \/>\n<br \/>\ndes 21. Jahrhunderts<br \/>\n<br \/>\nBeispiele m\u00f6glicher Auswirkungen<br \/>\n<br \/>\n(Wahrscheinlichkeit des Auftretens liegt<br \/>\n<br \/>\nzwischen 67 % und 95 %)<br \/>\n<br \/>\nEinfache Extreme<br \/>\n<br \/>\n9<br \/>\n<br \/>\nAnsteigende Sommertrockenheit \u00fcber den meisten<br \/>\n<br \/>\nLandgebieten der mittleren Breiten und das damit<br \/>\n<br \/>\nverbundene Risiko von D\u00fcrren<br \/>\n<br \/>\n= wahrscheinlich<br \/>\n<br \/>\nAnstieg der Windgeschwindigkeiten tropischer Wirbelst\u00fcrme1),<br \/>\n<br \/>\nder mittleren und maximalen Niederschlagsintensit\u00e4t<br \/>\n<br \/>\n\u00fcber einigen Gebieten<br \/>\n<br \/>\n= wahrscheinlich<br \/>\n<br \/>\n1) Ver\u00e4nderungen in der regionalen Verteilung tropischer Wirbelst\u00fcrme<br \/>\n<br \/>\nsind m\u00f6glich, aber bisher nicht nachgewiesen<br \/>\n<br \/>\nMit El Ni\u00f1o-Ereignissen gekoppelte, verst\u00e4rkte D\u00fcrren<br \/>\n<br \/>\nund \u00dcberflutungen in vielen Regionen<br \/>\n<br \/>\n= wahrscheinlich<br \/>\n<br \/>\n[siehe auch D\u00fcrren und Starkniederschlagsereignisse]<br \/>\n<br \/>\nAnsteigende Variabilit\u00e4t des Niederschlags<br \/>\n<br \/>\ndes asiatischen Sommermonsuns<br \/>\n<br \/>\n= wahrscheinlich<br \/>\n<br \/>\nAnsteigende Intensit\u00e4t (Windgeschwindigkeit) von<br \/>\n<br \/>\nSt\u00fcrmen in mittleren Breiten<br \/>\n<br \/>\n= unsicher<br \/>\n<br \/>\n(wenig \u00dcbereinstimmung innerhalb der<br \/>\n<br \/>\ngegenw\u00e4rtigen Modellergebnisse)<br \/>\n<br \/>\n\u2022 Abnehmende Ernteertr\u00e4ge<br \/>\n<br \/>\n\u2022 vermehrte Sch\u00e4den an Geb\u00e4udefundamenten durch<br \/>\n<br \/>\nDestabilisierung des Bodens<br \/>\n<br \/>\n\u2022 Abnehmende Quantit\u00e4t und Qualit\u00e4t der<br \/>\n<br \/>\nWasserressourcen<br \/>\n<br \/>\n\u2022 Ansteigendes Risiko von Waldbr\u00e4nden<br \/>\n<br \/>\n\u2022 Probleme bei Binnenschifffahrt und beim Betrieb<br \/>\n<br \/>\nvon Kraftwerken<br \/>\n<br \/>\n\u2022 Ansteigende Gef\u00e4hrdung menschlichen Lebens,<br \/>\n<br \/>\nvermehrtes Risiko von Epidemien durch Infektionskrankheiten<br \/>\n<br \/>\nund viele andere Risiken<br \/>\n<br \/>\n\u2022 Verst\u00e4rkte K\u00fcstenerosion und Sch\u00e4digung k\u00fcstennaher<br \/>\n<br \/>\nGeb\u00e4ude und Infrastruktur<br \/>\n<br \/>\n\u2022 Ansteigende Sch\u00e4digung von K\u00fcsten\u00f6kosystemen &#8211;<br \/>\n<br \/>\nwie Korallenriffe und Mangrovenw\u00e4lder<br \/>\n<br \/>\n\u2022 Abnehmende Produktivit\u00e4t von landwirtschaftlich<br \/>\n<br \/>\ngenutztem Land in Gebieten, die von D\u00fcrren und<br \/>\n<br \/>\nHochwasser betroffen sind<br \/>\n<br \/>\n\u2022 Abnehmendes Potential von Wasserkraftwerken in von<br \/>\n<br \/>\nD\u00fcrren betroffenen Regionen<br \/>\n<br \/>\n\u2022 Ansteigendes Ausma\u00df von \u00dcberflutungen und D\u00fcrren<br \/>\n<br \/>\neinschlie\u00dflich ihrer Sch\u00e4den im gem\u00e4\u00dfigten und<br \/>\n<br \/>\ntropischen Asien<br \/>\n<br \/>\n\u2022 Ansteigende Gef\u00e4hrdung menschlichen Lebens und<br \/>\n<br \/>\nder Gesundheit<br \/>\n<br \/>\n\u2022 Ansteigende Verluste von Eigentumswerten und<br \/>\n<br \/>\nInfrastruktur<br \/>\n<br \/>\n\u2022 Ansteigende Sch\u00e4digung von K\u00fcsten\u00f6kosystemen<br \/>\n<br \/>\nKomplexe Extreme<br \/>\n<br \/>\n10<br \/>\n<br \/>\nAuf Grund ihrer begrenzten Anpassungskapazit\u00e4t sind nat\u00fcrliche Systeme f\u00fcr<br \/>\n<br \/>\nKlima\u00e4nderungen besonders anf\u00e4llig. Einige von ihnen werden dauerhaft (irreversibel)<br \/>\n<br \/>\ngesch\u00e4digt werden. Hierzu z\u00e4hlen neben Gletschern und Korallenriffen<br \/>\n<br \/>\nauch Mangrovenw\u00e4lder, boreale und tropische W\u00e4lder, arktische und alpine<br \/>\n<br \/>\n\u00d6kosysteme, Pr\u00e4rie-, Feuchtgebiete, Graslandschaften und kritischen Zonen (sog.<br \/>\n<br \/>\nhot spots) besonders hoher biologischer Vielfalt.<br \/>\n<br \/>\nSicher ist, dass die Klima\u00e4nderung die Struktur und Funktion \u00f6kologischer Systeme<br \/>\n<br \/>\nver\u00e4ndern wird, und damit die Artenvielfalt und ihre F\u00e4higkeit, andere G\u00fcter<br \/>\n<br \/>\nund Dienstleistungen zu liefern (z. B. Holz- und Faserprodukte, Medikamente,<br \/>\n<br \/>\nErholung und Tourismus, Luft- und Wasserqualit\u00e4t), reduziert werden wird. Besonders<br \/>\n<br \/>\nanf\u00e4llig sind dabei die \u201ekalten\u201c \u00d6kosysteme in alpinen Bereichen und<br \/>\n<br \/>\nhohen geografischen Breiten. Aber auch viele andere \u00d6kosysteme sind gef\u00e4hrdet,<br \/>\n<br \/>\nbesonders deshalb, weil sie bereits anderen Belastungen ausgesetzt sind.<br \/>\n<br \/>\nW\u00e4lder sind ebenfalls anf\u00e4llig f\u00fcr Klima\u00e4nderungen, da sie neben den Ver\u00e4nderungen<br \/>\n<br \/>\nvon Temperatur, Niederschlag und Extremereignissen auch auf st\u00e4rkeren<br \/>\n<br \/>\nSch\u00e4dlingsbefall reagieren und einem h\u00f6heren Waldbrand-Risiko ausgesetzt<br \/>\n<br \/>\nsind. Zu bef\u00fcrchten ist ein teilweise gr\u00f6\u00dferes Waldsterben, was zu erheblichen<br \/>\n<br \/>\nKohlenstoff-Verlusten in die Atmosph\u00e4re und damit wiederum zu einer Verst\u00e4rkung<br \/>\n<br \/>\ndes Treibhauseffekts f\u00fchren k\u00f6nnte.<br \/>\n<br \/>\nAuch viele von Menschen geschaffene Einrichtungen werden von den Folgen<br \/>\n<br \/>\ndes Klimawandels in Mitleidenschaft gezogen werden. Neben nachteiligen Einfl\u00fcssen<br \/>\n<br \/>\nauf die menschliche Gesundheit, Siedlungen und die Land- und Forstwirtschaft<br \/>\n<br \/>\nmuss mit abnehmender Verf\u00fcgbarkeit von S\u00fc\u00dfwasser-Ressourcen<br \/>\n<br \/>\ngerechnet werden.<br \/>\n<br \/>\nDie j\u00e4hrlichen Abflussmengen von Fl\u00fcssen werden sich durch modifizierte<br \/>\n<br \/>\nKlimabedingungen \u00e4ndern. In hohen geografischen Breiten und in S\u00fcdostasien<br \/>\n<br \/>\nwird genug Wasser verf\u00fcgbar sein, in Zentralasien, S\u00fcdafrika, im Mittelmeer-<br \/>\n<br \/>\nGebiet sowie in Australien dagegen wird die Wasserverf\u00fcgbarkeit abnehmen.<br \/>\n<br \/>\n11<br \/>\n<br \/>\nDie \u00c4nderung des Klimas verst\u00e4rkt damit das in ariden und semiariden Gebieten<br \/>\n<br \/>\nbereits jetzt bestehende Wasserdefizit.<br \/>\n<br \/>\nDie Zahl der derzeit unter Wassermangel leidenden Weltbev\u00f6lkerung von<br \/>\n<br \/>\n1,7 Mrd. wird sich demzufolge bis 2025 um etwa 500 Mio. Menschen erh\u00f6hen.<br \/>\n<br \/>\nEtwa 5 Mrd. Menschen werden dann in Staaten wohnen, die unter Wasserknappheit<br \/>\n<br \/>\nleiden. Wenn Starkniederschlagsereignisse zunehmen, erh\u00f6ht sich<br \/>\n<br \/>\ndar\u00fcber hinaus die Hochwassergefahr. Dieses betrifft vor allem Staaten, die<br \/>\n<br \/>\nnicht \u00fcber eine funktionierende Wasserwirtschaft verf\u00fcgen, mithin ohne<br \/>\n<br \/>\nSchutz ihrer Wasserressourcen und der Wasserqualit\u00e4t sind. Dazu geh\u00f6ren die<br \/>\n<br \/>\narmen und \u00e4rmsten Gebiete der Welt.<br \/>\n<br \/>\nJ\u00fcngste Erfahrungen zeigten jedoch, dass auch in Industriestaaten durch Hochwasser<br \/>\n<br \/>\ngro\u00dfe volkswirtschaftliche Sch\u00e4den verursacht werden k\u00f6nnen.<br \/>\n<br \/>\nAuch die Gesundheit vieler Menschen ist durch die globalen Klimaver\u00e4nderungen<br \/>\n<br \/>\nunmittelbar betroffen. Eingeschr\u00e4nkte Wasserverf\u00fcgbarkeit, Wasserqualit\u00e4t<br \/>\n<br \/>\nund Nahrungsmittelversorgung sind hier die kritischen Faktoren.<br \/>\n<br \/>\nGesundheitlich leiden werden Menschen durch gr\u00f6\u00dferen Hitzestress, h\u00f6here<br \/>\n<br \/>\nLuftfeuchtigkeit und &#8211; in einer Reihe von Regionen &#8211; st\u00e4rkere Luftverschmutzung.<br \/>\n<br \/>\nDies erh\u00f6ht vor allem die Erkrankungsh\u00e4ufigkeit und Sterberaten der \u00e4lteren,<br \/>\n<br \/>\nvorgesch\u00e4digten Stadtbev\u00f6lkerung. Dar\u00fcber hinaus wird sich das Risiko erh\u00f6hen,<br \/>\n<br \/>\nan bestimmten Infektionskrankheiten zu erkranken.<br \/>\n<br \/>\nWegen fehlenden Zugangs zu sauberem Trinkwasser und durch die Ausweitung<br \/>\n<br \/>\nder Verbreitungsgebiete bestimmter Erreger (Malaria, Denguefieber, Leishmaniosen,<br \/>\n<br \/>\nHirnhautentz\u00fcndung, Cholera, Diarrh\u00f6e) werden auch hier besonders<br \/>\n<br \/>\ndie einkommensschwachen, haupts\u00e4chlich tropischen und subtropischen Staaten<br \/>\n<br \/>\nund deren Menschen am st\u00e4rksten betroffen sein.<br \/>\n<br \/>\n12<br \/>\n<br \/>\nNicht zuletzt wird der Anstieg des Meeresspiegels in Verbindung mit St\u00fcrmen<br \/>\n<br \/>\nund Sturmfluten gravierende Auswirkungen haben. Siedlungen, Tourismus, Verf\u00fcgbarkeit<br \/>\n<br \/>\nvon S\u00fc\u00dfwasser, Fischerei, Infrastruktur und nicht zuletzt landwirtschaftliches<br \/>\n<br \/>\nKulturland werden in Mitleidenschaft gezogen. Besonders gef\u00e4hrdet<br \/>\n<br \/>\nsind Korallenriffe, die eine hohe Artenvielfalt besitzen.<br \/>\n<br \/>\nOhne Gegenma\u00dfnahmen w\u00fcrden durch den Meeresspiegelanstieg zum Beispiel<br \/>\n<br \/>\nerhebliche Landverluste auftreten. Bis zum Ende des 21. Jahrhunderts w\u00fcrden<br \/>\n<br \/>\ndie Niederlande 6 Prozent, Bangladesch 18 Prozent und das Majuro Atoll der<br \/>\n<br \/>\nMarshall-Inseln 80 Prozent der Landfl\u00e4che verlieren. Viele andere kleine Inselstaaten<br \/>\n<br \/>\nw\u00fcrden vollst\u00e4ndig im Meer versinken.<br \/>\n<br \/>\nEs muss damit gerechnet werden, dass alle Regionen der Erde durch eine Klima\u00e4nderung<br \/>\n<br \/>\nnachteilig beeinflusst werden. Bestimmte Regionen sind besonders<br \/>\n<br \/>\ngef\u00e4hrdet, da sie entweder durch ihre Lage Extremereignissen st\u00e4rker ausgesetzt<br \/>\n<br \/>\noder in ihrer Anpassungsf\u00e4higkeit begrenzt sind.<br \/>\n<br \/>\nDies trifft insbesondere auf die kleinen Inselstaaten (Small Island States) und polare<br \/>\n<br \/>\nRegionen, aber im Hinblick auf die Nahrungsmittelsicherheit auch auf viele<br \/>\n<br \/>\nRegionen Afrikas, Lateinamerikas und Asiens zu.<br \/>\n<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich sind fast ausschlie\u00dflich diejenigen Bev\u00f6lkerungsgruppen und L\u00e4nder<br \/>\n<br \/>\nam st\u00e4rksten von den negativen Auswirkungen des Klimawandels betroffen,<br \/>\n<br \/>\ndie bereits heute zu den \u00e4rmsten L\u00e4ndern mit den geringsten Ressourcen geh\u00f6ren,<br \/>\n<br \/>\ndaher die geringsten M\u00f6glichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel besitzen<br \/>\n<br \/>\nund keine historische Verantwortung als Problemverursacher tragen.<br \/>\n<br \/>\nDie Auswirkungen des Klimawandels auf Europa werden regional unterschiedlich<br \/>\n<br \/>\nsein. Im S\u00fcden Europas wird die Wasserverf\u00fcgbarkeit, die Bodenfeuchte und<br \/>\n<br \/>\ndie landwirtschaftliche Produktivit\u00e4t abnehmen. F\u00fcr Nordeuropa werden bei geringer<br \/>\n<br \/>\nErw\u00e4rmung steigende landwirtschaftliche Ertr\u00e4ge erwartet, bei gr\u00f6\u00dferen<br \/>\n<br \/>\nTemperaturanstiegen jedoch ebenfalls sinkende Ertr\u00e4ge.<br \/>\n<br \/>\nDas Risiko von \u00dcberflutungen steigt f\u00fcr weite Teile Europas, insbesondere f\u00fcr<br \/>\n<br \/>\nK\u00fcstenregionen. Bis zum Ende des 21. Jahrhunderts k\u00f6nnte die H\u00e4lfte der alpinen<br \/>\n<br \/>\nGletscher verschwinden. Durch eine Nord-Verschiebung der Lebensr\u00e4ume<br \/>\n<br \/>\nvon Pflanzen und Tieren werden einige Arten gef\u00e4hrdet.<br \/>\n<br \/>\n13<br \/>\n<br \/>\nDIE FOLGEN DES KLIMAWANDELS IN EUROPA<br \/>\n<br \/>\nDie H\u00e4lfte der alpinen Gletscher und gro\u00dfen Dauerfrostgebiete k\u00f6nnten<br \/>\n<br \/>\nbis zum Ende des 21. Jahrhunderts verschwinden;<br \/>\n<br \/>\nDie Gefahr von Fluss-Hochw\u00e4ssern wird in den meisten Teilen Europas<br \/>\n<br \/>\nzunehmen; in K\u00fcstenbereichen wird die \u00dcberschwemmungsgefahr, die<br \/>\n<br \/>\nErosion und der Verlust von Feuchtgebieten merklich ansteigen. Dies<br \/>\n<br \/>\nwird Folgen f\u00fcr menschliche Siedlungen, Industrie, Tourismus, Landwirtschaft<br \/>\n<br \/>\nund Naturschutzbereiche in K\u00fcstenzonen haben;<br \/>\n<br \/>\nDie Anpassungsf\u00e4higkeit an Folgen der Klima\u00e4nderung sind in Europa<br \/>\n<br \/>\nf\u00fcr die vom Menschen geschaffenen Einrichtungen generell hoch; S\u00fcdeuropa<br \/>\n<br \/>\nund der arktische Norden sind aber verwundbarer als andere<br \/>\n<br \/>\nTeile des Kontinents;<br \/>\n<br \/>\nSommerlicher Wasserabfluss, Wasserverf\u00fcgbarkeit und Bodenfeuchtigkeit<br \/>\n<br \/>\nwerden sich insbesondere in S\u00fcdeuropa voraussichtlich verringern<br \/>\n<br \/>\nund damit die Ungleichheit zwischen dem Norden Europas und dem<br \/>\n<br \/>\nd\u00fcrregef\u00e4hrdeten S\u00fcden weiter versch\u00e4rfen;<br \/>\n<br \/>\nIn S\u00fcd- und Osteuropa wird sich die landwirtschaftliche Produktivit\u00e4t<br \/>\n<br \/>\nverringern, in Nordeuropa wird es &#8211; bei einem Temperaturanstieg von<br \/>\n<br \/>\nbis zu 3 \u00b0C &#8211; zun\u00e4chst positive Effekte auf landwirtschaftliche Ertr\u00e4ge<br \/>\n<br \/>\ngeben.<br \/>\n<br \/>\nWachstumszonen werden sich nach Norden verlagern. Dabei werden<br \/>\n<br \/>\nh\u00f6chstwahrscheinlich wichtige Lebensr\u00e4ume (Feuchtgebiete, Tundren,<br \/>\n<br \/>\nisolierte Habitate) verloren gehen;<br \/>\n<br \/>\nH\u00f6here Temperaturen und Hitzewellen k\u00f6nnten eine Verschiebung sommerlicher<br \/>\n<br \/>\nTouristenziele zur Folge haben, und in Wintertourismuszentren<br \/>\n<br \/>\nwird es durch eine geringere Verl\u00e4sslichkeit f\u00fcr gute Wintersport-<br \/>\n<br \/>\nBedingungen starke Einschnitte geben.<br \/>\n<br \/>\n14<br \/>\n<br \/>\n3. DIE HANDLUNGSM\u00d6GLICHKEITEN &#8211;<br \/>\n<br \/>\nVIELES IST NOCH ZU RETTEN<br \/>\n<br \/>\nNeueste Erkenntnisse zu den m\u00f6glichen Entwicklungen im 21. Jahrhundert<br \/>\n<br \/>\n\u00fcber die erwartete Freisetzung von Treibhausgasen,<br \/>\n<br \/>\n\u00fcber die wirtschaftlichen Auswirkungen und<br \/>\n<br \/>\ndie M\u00f6glichkeiten zu einer Gegensteuerung<br \/>\n<br \/>\nzeigen, dass sich der globale Klimawandel und seine Folgen durch rasches und<br \/>\n<br \/>\nentschlossenes Handeln mit moderatem Aufwand bremsen lassen w\u00fcrde.<br \/>\n<br \/>\nUm die Ursachen f\u00fcr den Aussto\u00df von Treibhausgasen und deren Auswirkungen<br \/>\n<br \/>\nsowie die sich bietenden Einflussm\u00f6glichkeiten zu untersuchen, wurden zahlreiche<br \/>\n<br \/>\nModellrechnungen durchgef\u00fchrt. Die M\u00f6glichkeiten, Grenzen und Marktpotentiale<br \/>\n<br \/>\nvon Technologien und Ma\u00dfnahmen wurden untersucht. Politische Ma\u00dfnahmen<br \/>\n<br \/>\nund Instrumente, Methoden der Kostenberechnung; Kostenauswirkungen<br \/>\n<br \/>\nauf globaler, regionaler und nationaler Ebene; sektorale Kostenauswirkungen<br \/>\n<br \/>\nund Fragen der Entscheidungsfindung wurden ausgewertet und diskutiert&#8230;<br \/>\n<br \/>\nNunmehr k\u00f6nnen wir auf gesichertem Fundament handeln!<br \/>\n<br \/>\nDie wichtigste Erkenntnis: Durch technische und organisatorische Ma\u00dfnahmen<br \/>\n<br \/>\nsowie durch Verhaltens\u00e4nderungen lassen sich die Ursachen des<br \/>\n<br \/>\nKlimawandels sp\u00fcrbar mindern.<br \/>\n<br \/>\nViele Ma\u00dfnahmen verursachen nur geringe Kosten oder f\u00fchren, zum Beispiel<br \/>\n<br \/>\ndurch Energieeinsparung, zu Kostenverringerungen.<br \/>\n<br \/>\nAuch passen die Ma\u00dfnahmen des Klimaschutzes gut zum notwendigen Umbau<br \/>\n<br \/>\nunserer Industriegesellschaft im 21. Jahrhundert. Da beispielsweise die konventionellen<br \/>\n<br \/>\n\u00d6l- und Gasreserven sich ohnehin ihrem Ende zuneigen, ist die verst\u00e4rkte<br \/>\n<br \/>\nNutzung erneuerbarer Energiequellen &#8211; wie Sonne, Wind, Biomasse und<br \/>\n<br \/>\nWasserkraft &#8211; unumg\u00e4nglich. Durch diesen Wandel der Energiebereitstellung<br \/>\n<br \/>\nkann die Freisetzung von Treibhausgasen verringert werden.<br \/>\n<br \/>\nWelchen Beitrag die einzelnen Wirtschaftssektoren bei der Verringerung der<br \/>\n<br \/>\nTreibhausgase durch unmittelbar wirtschaftliche oder zu geringen Kosten verf\u00fcgbaren<br \/>\n<br \/>\nMa\u00dfnahmen weltweit leisten k\u00f6nnen, verdeutlicht die Tabelle. Mit diesen<br \/>\n<br \/>\nMa\u00dfnahmen k\u00f6nnte das sog. \u201eKyoto-Protokoll\u201c bereits eingehalten werden.<br \/>\n<br \/>\nWeitere Ma\u00dfnahmen zur Verringerung des Treibhausgasaussto\u00dfes und des damit<br \/>\n<br \/>\nverbundenen Klimawandels stehen zur Verf\u00fcgung oder k\u00f6nnten entwickelt<br \/>\n<br \/>\nwerden. Diesen stehen allerdings neben h\u00f6heren Kosten vielf\u00e4ltige Hemmnisse<br \/>\n<br \/>\nentgegen.<br \/>\n<br \/>\n15<br \/>\n<br \/>\n1) Emissionssch\u00e4tzungen f\u00fcr die sechs im Kyoto-Protokoll geregelten Treibhausgasemissionen liegen<br \/>\n<br \/>\nbei 11.500-14.000 106 t Ceq f\u00fcr 2010 und 12.000 \u2013 16.000 106 t Ceq f\u00fcr 2020. Die Potenziale ber\u00fccksichtigen<br \/>\n<br \/>\nnur Ma\u00dfnahmen mit Kosten unter 200 US$ \/ t Ceq.<br \/>\n<br \/>\n2) Ceq entspricht Kohlenstoff\u00e4quivalent. In die Berechnung der Kohlenstoff\u00e4quivalente flie\u00dfen unterschiedliche Einflussgr\u00f6\u00dfen<br \/>\n<br \/>\nein. Kohlenstoff\u00e4quivalente werden als Einheitsma\u00df f\u00fcr die Beurteilung der Treibhausgaswirksamkeit benutzt.<br \/>\n<br \/>\n3) Einschlie\u00dflich der Ausr\u00fcstung mit Ger\u00e4ten.<br \/>\n<br \/>\n4) Die Bandbreite wird im wesentlichen durch die gro\u00dfen Unsicherheiten bei den CO2 &#8211; und N2O -Emissionen aus<br \/>\n<br \/>\nBodenprozess bedingt.<br \/>\n<br \/>\n5) Im wesentlichen Ma\u00dfnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, emissionsarme\/-freie Energietr\u00e4ger und CO2-Lagerung.<br \/>\n<br \/>\nSektor<br \/>\n<br \/>\nGeb\u00e4ude3)<br \/>\n<br \/>\nVerkehr<br \/>\n<br \/>\nIndustrie<br \/>\n<br \/>\n&#8211; bessere<br \/>\n<br \/>\nEnergienutzung<br \/>\n<br \/>\n&#8211; bessere<br \/>\n<br \/>\nMaterialnutzung<br \/>\n<br \/>\nLandwirtschaft<br \/>\n<br \/>\nAbfallwirtschaft<br \/>\n<br \/>\nEnergiewirtschaft5)<br \/>\n<br \/>\nAufkommen<br \/>\n<br \/>\nin 1990<br \/>\n<br \/>\n(Mio. t Ceq<br \/>\n<br \/>\n2))<br \/>\n<br \/>\n1646<br \/>\n<br \/>\n1078<br \/>\n<br \/>\n2293<br \/>\n<br \/>\n1360-30404)<br \/>\n<br \/>\n240<br \/>\n<br \/>\n1620<br \/>\n<br \/>\nWachstumsrate in<br \/>\n<br \/>\nProzent\/Jahr<br \/>\n<br \/>\n(1990-1995)<br \/>\n<br \/>\n1.0<br \/>\n<br \/>\n2.4<br \/>\n<br \/>\n0.4<br \/>\n<br \/>\n1.0<br \/>\n<br \/>\n1.5<br \/>\n<br \/>\nM\u00f6gliche Verringerung<br \/>\n<br \/>\nbis 2010<br \/>\n<br \/>\n(Mio. t Ceq<br \/>\n<br \/>\n2)\/Jahr)<br \/>\n<br \/>\n700-750<br \/>\n<br \/>\n100-300<br \/>\n<br \/>\n300-500<br \/>\n<br \/>\nca. 200<br \/>\n<br \/>\n150-300<br \/>\n<br \/>\nca. 200<br \/>\n<br \/>\n50-150<br \/>\n<br \/>\nM\u00f6gliche Verringerung<br \/>\n<br \/>\nbis 2020<br \/>\n<br \/>\n(Mio. t Ceq<br \/>\n<br \/>\n2)\/Jahr)<br \/>\n<br \/>\n1000-1100<br \/>\n<br \/>\n300-700<br \/>\n<br \/>\n700-900<br \/>\n<br \/>\nca. 600<br \/>\n<br \/>\n350-750<br \/>\n<br \/>\nca. 200<br \/>\n<br \/>\n350-700<br \/>\n<br \/>\nCHANCEN ZUR VERRINGERUNG DES AUSSTO\u00dfES VON TREIBHAUSGASEN (GESCH\u00c4TZT) BIS ENDE 2010 1)<br \/>\n<br \/>\nUND 2020 1) &#8211; Angaben in Kohlenstoff\u00e4quivalenten (= Ceq<br \/>\n<br \/>\n2) )<br \/>\n<br \/>\n(Quelle: IPCC WG III, Third Assessment Report)<br \/>\n<br \/>\n16<br \/>\n<br \/>\nDie Wissenschaftler kommen im einzelnen zu folgenden Ergebnissen:<br \/>\n<br \/>\nW\u00fcrden die vorhandenen technischen Ma\u00dfnahmen zur Verringerung der<br \/>\n<br \/>\nTreibhausgase weltweit umgesetzt, so k\u00f6nnte dies im Zeitraum von 2010<br \/>\n<br \/>\nbis 2020 zu einer Verminderung der globalen Treibhausgas-Emissionen unter<br \/>\n<br \/>\ndie Werte des Jahres 2000 f\u00fchren!<br \/>\n<br \/>\nDie H\u00e4lfte der dazu erforderlichen Ma\u00dfnahmen wird als wirtschaftlich (d. h. mit<br \/>\n<br \/>\neinem Nettogewinn verbunden) eingestuft, die andere H\u00e4lfte ist mit Kosten im<br \/>\n<br \/>\nBereich bis 100 US$ pro Tonne Kohlendioxid-\u00c4quivalent erreichbar.<br \/>\n<br \/>\nBetrachtet man \u00fcber einen Zeitraum von 100 Jahren die durch die verschiedenen<br \/>\n<br \/>\nMa\u00dfnahmen erreichbaren Konzentrationen von Kohlendioxid in der Atmosph\u00e4re,<br \/>\n<br \/>\nso sind Werte zwischen 750 bis 550 ppm zu moderaten Kosten erreichbar.<br \/>\n<br \/>\nDieses zeigen die aktuellen Kosten-Wirksamkeits-Studien.<br \/>\n<br \/>\nWeitere Senkungen unter 550 bis auf 450 ppm w\u00e4ren allerdings deutlich teurer.<br \/>\n<br \/>\nDie Berechnungen (mittels makro\u00f6konomischer Gleichgewichtsmodelle) zeigen<br \/>\n<br \/>\nf\u00fcr die industrialisierten L\u00e4nder, dass durch die Begrenzung der Treibhausgase,<br \/>\n<br \/>\nwie sie das \u201eKyoto-Protokoll\u201c vorsieht, mit Einbu\u00dfen im Bruttosozialprodukt von<br \/>\n<br \/>\n0,2 bis 2 Prozent im Jahr 2010 gerechnet werden kann. In der Mehrzahl der F\u00e4lle<br \/>\n<br \/>\nliegen die Verluste des Bruttosozialproduktes bei weniger als einem Prozent.<br \/>\n<br \/>\n17<br \/>\n<br \/>\nDiese Einbu\u00dfen k\u00f6nnten aber durch den \u201eEmissionshandel\u201c noch halbiert werden,<br \/>\n<br \/>\nda dieser dazu beitr\u00e4gt, dass Minderungen dort erfolgen, wo sie am kosteng\u00fcnstigsten<br \/>\n<br \/>\nsind.<br \/>\n<br \/>\nUnbedingt notwendig ist ein gemeinsames Handeln der internationalen Staatengemeinschaft.<br \/>\n<br \/>\nNur so wird es m\u00f6glich sein, die vom Menschen verursachten Klimaver\u00e4nderungen<br \/>\n<br \/>\nauf ein f\u00fcr alle akzeptables Ma\u00df zu senken.<br \/>\n<br \/>\nUm Klimaschutzpolitik voranzubringen und die Klimaschutzziele kosteng\u00fcnstig<br \/>\n<br \/>\nzu erreichen bedarf es des geb\u00fcndelten Einsatzes vielf\u00e4ltiger Instrumente (Portfolio-<br \/>\n<br \/>\nAnsatz) und einer breiten Einbeziehung des Klimaschutzes in die hierf\u00fcr<br \/>\n<br \/>\nwichtigen Politikfelder. Beim Klimaschutz sind alle gefordert:<br \/>\n<br \/>\ndie Bundesregierung<br \/>\n<br \/>\ndie Bundesl\u00e4nder, St\u00e4dte und Gemeinden<br \/>\n<br \/>\ndie Wirtschaft<br \/>\n<br \/>\ndie Wissenschaft und nat\u00fcrlich<br \/>\n<br \/>\njede Mitb\u00fcrgerin und jeder Mitb\u00fcrger.<br \/>\n<br \/>\nDie Bundesregierung hat zuletzt mit dem \u201eNationalen Klimaschutzprogramm\u201c<br \/>\n<br \/>\n(Beschluss der Bundesregierung vom 18. Oktober 2000) die Eckpunkte ihres Handelns<br \/>\n<br \/>\nfestgelegt. Danach soll der Kohlendioxid-Aussto\u00df in Deutschland zun\u00e4chst<br \/>\n<br \/>\nbis zum Jahre 2005 um bis zu 70 Millionen Tonnen verringert werden.<br \/>\n<br \/>\nSo soll beispielsweise durch Ausbau der Kraft-W\u00e4rme-Kopplung der Kohlendioxid-<br \/>\n<br \/>\nAussto\u00df bis 2005 um 10 Mio. Tonnen und bis 2010 um 23 Mio. Tonnen<br \/>\n<br \/>\ngesenkt werden. Bis 2010 soll der Anteil der erneuerbaren Energien gegen\u00fcber<br \/>\n<br \/>\nheute verdoppelt werden. Auch soll die Energieproduktivit\u00e4t in den kommenden<br \/>\n<br \/>\nJahren deutlich gesteigert werden. Schlie\u00dflich hat die Bundesregierung erstmals<br \/>\n<br \/>\nden einzelnen Sektoren Emissionsminderungsvorgaben gemacht.<br \/>\n<br \/>\nZum Klimaschutz im kommunalen Bereich geh\u00f6ren<br \/>\n<br \/>\ndie Ber\u00fccksichtigung von Klimaschutzaspekten in<br \/>\n<br \/>\nder \u00f6rtlichen Planung<br \/>\n<br \/>\ndie Verminderung des motorisierten Individualverkehrs<br \/>\n<br \/>\ndie F\u00f6rderung des Fu\u00dfg\u00e4nger- und Radverkehrs<br \/>\n<br \/>\ndie Erh\u00f6hung und Verbesserung des \u00d6PNV-Anteils<br \/>\n<br \/>\ndie Energieeinsparung in kommunalen Geb\u00e4uden und<br \/>\n<br \/>\n\u00f6ffentlichen Einrichtungen<br \/>\n<br \/>\ndie Verbesserung der Finanzierungsm\u00f6glichkeiten<br \/>\n<br \/>\nvon Energiesparinvestitionen<br \/>\n<br \/>\ndie Verbesserung des W\u00e4rmeschutzes bei privaten Neubauten<br \/>\n<br \/>\ndie Erh\u00f6hung des Anteils von Nah- und Fernw\u00e4rme<br \/>\n<br \/>\ndie Nutzung der M\u00f6glichkeiten zur rationellen Energieumwandlung<br \/>\n<br \/>\ndie Nutzung erneuerbarer Energien<br \/>\n<br \/>\nund vieles andere mehr.<br \/>\n<br \/>\n18<br \/>\n<br \/>\nBei den Kommunen, auch bei der Wirtschaft wird Klimaschutz oft noch als unn\u00f6tiger<br \/>\n<br \/>\nKostenfaktor gesehen. Dabei wird oft \u00fcbersehen, dass zum Beispiel Energiesparma\u00dfnahmen<br \/>\n<br \/>\nmittelfristig Geld sparen helfen und dass Modernisierungen<br \/>\n<br \/>\ndie Wettbewerbsf\u00e4higkeit und die Marktchancen der Unternehmen erh\u00f6hen. Lokaler<br \/>\n<br \/>\nKlimaschutz kann in vielen F\u00e4llen zu einer Belebung der Wirtschaft beitragen<br \/>\n<br \/>\nund sogar Arbeitspl\u00e4tze schaffen.<br \/>\n<br \/>\nEin GLOBALES Problem wie der Treibhauseffekt hat LOKALE Ursachen und<br \/>\n<br \/>\nf\u00fcr die sind wir alle mitverantwortlich. Deshalb ist es notwendig, dass jeder<br \/>\n<br \/>\nvon uns seinen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Jede Mitb\u00fcrgerin und jeder Mitb\u00fcrger<br \/>\n<br \/>\nkann und sollte seinen Beitrag zur Stabilisierung unserer Lebensgrundlagen<br \/>\n<br \/>\nerbringen.<br \/>\n<br \/>\nBeim Klimaschutz bedeutet dieses, dass wir vor allem unseren Energieverbrauch<br \/>\n<br \/>\nsenken und Energie aus erneuerbaren Quellen f\u00f6rdern m\u00fcssen.<br \/>\n<br \/>\n19<br \/>\n<br \/>\nDie Vielzahl aller interessanten Forschungsergebnisse konnte in dieser kurzen<br \/>\n<br \/>\nBrosch\u00fcre nat\u00fcrlich nicht ann\u00e4hernd dargestellt werden. Wer m\u00f6chte, kann sich<br \/>\n<br \/>\nin der Brosch\u00fcre \u201eKlima\u00e4nderungen 2001 &#8211; Synthesebericht\u201c, die seit kurzem in<br \/>\n<br \/>\ndeutscher \u00dcbersetzung vorliegt, genauer \u00fcber den Stand der Forschung informieren.<br \/>\n<br \/>\nDie Brosch\u00fcre kann bei Dr. Helmut K\u00fchr, DLR-PT., K\u00f6nigswinterer Str. 522,<br \/>\n<br \/>\n53227 Bonn, Tel.: 0228-4492-411, Email: helmut.kuehr@dlr.de bestellt werden<br \/>\n<br \/>\noder in elektronischer Form unter: http:\/\/www.d-ipcc.de\/D-IPCC\/Synthesebericht.<br \/>\n<br \/>\n0603%20Kopieneu.pdf herunter geladen werden.<br \/>\n<br \/>\nBeinahe w\u00f6chentlich kommen neue wissenschaftliche Arbeiten und Studien hinzu,<br \/>\n<br \/>\ndie bisher unbekannte Zusammenh\u00e4nge und Ph\u00e4nomene beschreiben oder<br \/>\n<br \/>\ndie Ursachen beobachteter Klima\u00e4nderung untersuchen. Das IPCC wird im Jahre<br \/>\n<br \/>\n2007 auf der Basis der bis dahin begutachteten und erschienenen wissenschaftlichen<br \/>\n<br \/>\nArbeiten den n\u00e4chsten Bericht zum Stand der Klimaforschung vorlegen.<br \/>\n<br \/>\nZuweilen werden in der breiten \u00d6ffentlichkeit Argumente gegen die Theorie einer<br \/>\n<br \/>\nanthropogenen Klima\u00e4nderung vorgetragen, oft auch mit Aussagen vermischt,<br \/>\n<br \/>\ndie letztlich auf eine Diskreditierung der Klimawissenschaftler hinauslaufen,<br \/>\n<br \/>\ndenen man vorwirft, das Problem der weltweit drohenden Klima\u00e4nderungen<br \/>\n<br \/>\nkreiert oder zumindest hochgespielt zu haben, um Forschungsgelder zu erhalten.<br \/>\n<br \/>\nZUM WEITERLESEN<br \/>\n<br \/>\nZur Versachlichung der Diskussion haben wir gemeinsam mit renomierten<br \/>\n<br \/>\nFachwissenschaftlern Antworten auf die wichtigsten popul\u00e4ren Argumente<br \/>\n<br \/>\nzusammengestellt. Diese sind auf unserer Internetseite unter:<br \/>\n<br \/>\nhttp:\/\/www.umweltbundesamt.de\/klimaschutz\/kargument.htm<br \/>\n<br \/>\nzug\u00e4nglich oder in etwas anderer Form als Brosch\u00fcre kostenlos beim<br \/>\n<br \/>\nUmweltbundesamt erh\u00e4ltlich:<br \/>\n<br \/>\nUmweltbundesamt<br \/>\n<br \/>\nZentraler Antwortdienst<br \/>\n<br \/>\nPostfach 33 00 22<br \/>\n<br \/>\n14191 Berlin<br \/>\n<br \/>\nFAX: 030 8903-2912<br \/>\n<br \/>\noder \u00fcber unsere Webseiten<br \/>\n<br \/>\nhttp:\/\/www.umweltbundesamt.de<br \/>\n<br \/>\n20<br \/>\n<br \/>\n..beruht weitestgehend auf dem 3. Sachstandbericht des Intergovernmental Panel<br \/>\n<br \/>\non Climate Change (IPCC), der im Jahre 2001 durch die Vereinten Nationen<br \/>\n<br \/>\nver\u00f6ffentlicht wurde. Dieser Bericht fasst den aktuellen Kenntnisstand zu wissenschaftlichen,<br \/>\n<br \/>\ntechnischen und sozio\u00f6konomischen Aspekten des Klimawandels<br \/>\n<br \/>\nzusammen. Am Zustandekommen des Berichtes wirkten mehrere hundert Wissenschaftler<br \/>\n<br \/>\naus aller Welt mit.<br \/>\n<br \/>\nDar\u00fcber hinaus wurde der Bericht durch die Regierungsvertreter von etwa 200<br \/>\n<br \/>\nStaaten der Vereinten Nationen im Konsens verabschiedet.<br \/>\n<br \/>\nDER INHALT DER IHNEN VORLIEGENDEN BROSCH\u00dcRE&#8230;<\/p>\n<p>Kontakt:<br \/>\n<br \/>\nUmweltbundesamt<br \/>\n<br \/>\nPostfach 33 00 22<br \/>\n<br \/>\n14191 Berlin<br \/>\n<br \/>\nTelefax: (0 30) 89 03 22 85<br \/>\n<br \/>\nInternet: www.umweltbundesamt.de<br \/>\n<br \/>\nE-Mail: uba@stk.de<br \/>\n<br \/>\nGedruckt auf Recyclingpapier auf 100% Altpapier.<br \/>\n<br \/>\n\u00a92004 Umweltbundesamt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>GLOBALER KLIMAWANDEL \/ KLIMASCHUTZ  &#8211; Studie des Umweltbundesamtes von 2004 <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10],"tags":[],"class_list":["post-83862","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-femgesundheit","entry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - 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