{"id":83714,"date":"2005-05-07T13:52:57","date_gmt":"2005-05-07T13:52:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feminissima.de\/?p=83714"},"modified":"2005-05-07T13:52:57","modified_gmt":"2005-05-07T13:52:57","slug":"presse-schau-kein-platz-nirgends-fuer-ns-deserteure","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2005\/05\/07\/presse-schau-kein-platz-nirgends-fuer-ns-deserteure\/","title":{"rendered":"PRESSE-SCHAU: &#8222;Kein Platz, nirgends, f\u00fcr NS-Deserteure&#8220;."},"content":{"rendered":"<p>&#8230;eigentlich fehlt uns die Rubrik &#8222;Geschichte&#8220;- oder &#8222;deutsche Geschichte&#8220; oder noch besser &#8211; NS-Geschichte&#8230;FEMINISSIMA hatte \u00fcber die K\u00f6lner Widerstands-Jugendlichen geschrieben, \u00fcber die auch bei der BERLINALE 2005 ein Film gelaufen ist, aber der unerw\u00e4hnt &#8230;Zufall???? blieb &#8211; \u00fcber die ..ja, auch hier gerade der Name entfallen&#8230;wir schauen sofort in unseren eigenen, inzwischen so umfangreichen Lese-Lounges nach&#8230;HENRYK M. BRODER jedenfalls, j\u00fcdischer Autor und SPIEGEL-Kritiker &#8211; erbarmt sich derjenigen, die durch VERWEIGERUNG gegen das NS-Regime in real &#8218;Widerstandsk\u00e4mpfer&#8216; waren.<br \/>\n<br \/>\nBroder stellt fest, was Du auch in Berlin sehr konkret dingfest machen kannst &#8211; den sogenannten &#8222;Deserteuren&#8220; ist kein Platz zum Gedenken gewidmet&#8230;und erst seit wenigen Jahren wird ihrer hier und da durch Gedenktafeln gedacht.  (Anmerkung FEM &#8211; seit ca. 1998 gibt es in der MURELLENSCHLUCHT in Berlin, unweit des STADIONS , unweit der WALDB\u00dcHNE, eine k\u00fcnstlerische Gedenk-Installation &#8211; dort wurden seinerzeit weit \u00fcber 100 Widerstandsk\u00e4mpfer und &#8222;Deserteure&#8220; nach ihrer Erschie\u00dfung verscharrt&#8230;). ABSEHBAR &#8230;wir sind zu klein, um alles &#8222;sofort&#8220; verwirklichen zu k\u00f6nnen, schreibt FEMINISSIMA mehr \u00fcber die MURELLENSCHLUCHT, aber es kann ja auch jemand anderes tun, sich drum k\u00fcmmern..)<\/p>\n<p>Hier der Artikel von Henryk M. Broder \u00fcber die offenbar bis heute vielen Offiziellen  &#8222;peinlichen&#8220; Deserteure, jene &#8222;Wehrkraftzersetzer&#8220; : <br \/>DESERTEURE<\/p>\n<p>Die vergessenen Opfer der Nazis<\/p>\n<p>Von Henryk M. Broder <\/p>\n<p>Die Juden haben ihr Mahnmal schon, Schwule und Sinti und Roma werden ihre &#8222;Orte der Erinnerung&#8220; bekommen. Nur die Deserteure, Kriegsdienstverweigerer und Wehrkraftzersetzer, die sich dem Mordapparat des Dritten Reiches verweigert haben, sterben weg, ohne dass ihrer gedacht wird.<\/p>\n<p>DDP<br \/>\n<br \/>\nGedenken an Wehrmachtsdeserteure (im Mai 2001 im ehemaligen KZ Buchenwald):<br \/>\n<br \/>\nBerlin &#8211; Wenn die Reden zum 8. Mai verklungen sind, wenn das Mahnmal f\u00fcr die ermordeten Juden Europas zur Begehung freigegeben und 60 Jahre nach Kriegsende der Widerstand gegen das NS-Regime seinen symbolischen H\u00f6hepunkt erreicht haben wird, dann werden alle zufrieden und erleichtert aufatmen: Es ist geschafft! Die Nachkriegszeit ist abgeschlossen, jetzt kann man optimistisch in die Zukunft schauen, Waffen nach China liefern, einen kritischen Dialog mit den Mullahs in Iran f\u00fchren und einen Platz im Uno-Sicherheitsrat besetzen. <\/p>\n<p>Nur zwei bis drei Dutzend alte M\u00e4nner werden m\u00fcrrisch abseits stehen wie bockige Kinder, die bei der Schulfeier \u00fcbersehen worden sind. Es sind die letzten noch lebenden Deserteure der Wehrmacht, Wehrkraftzersetzer, Kriegsdienstverweigerer, die sich damit nicht abfinden wollen, dass man sie sozusagen bei lebendigem Leibe begraben hat. &#8222;Dabei haben wir noch nicht einmal einen Platz, an dem wir f\u00fcr unsere Opfer Blumen niederlegen k\u00f6nnen&#8220;, sagt Ludwig Baumann, Vorsitzender der Bundesvereinigung Opfer der NS-Milit\u00e4rjustiz.<\/p>\n<p>Baumann, 1921 in Hamburg als Sohn eines Tabakh\u00e4ndlers geboren, von Beruf Maurer, wurde 1942 wegen Fahnenflucht von einem NS-Milit\u00e4rgericht zum Tode verurteilt und einem Strafbataillon zugeteilt. Dass er den Krieg \u00fcberlebt hat, war reines Gl\u00fcck. &#8222;\u00dcber 30.000 so genannte Wehrkraftzersetzer wurden zum Tode verurteilt, \u00fcber 20.000 hingerichtet. Tausende kamen in Konzentrationslagern und Strafbataillonen ums Leben.&#8220; <\/p>\n<p>60 Jahre lang galt Ludwig Baumann als &#8222;rechtskr\u00e4ftig vorbestraft&#8220;, von einem ordentlichen Gericht zu einer verdienten Strafe verurteilt, bis der Bundestag im Mai 2002 nach endlosen Debatten und gegen den Widerstand von Sachsen und Bayern im Bundesrat die Urteile der NS-Milit\u00e4rjustiz durch einen Beschluss aufhob. F\u00fcr die meisten Deserteure, die das Dritte Reich wie Baumann \u00fcberlebt hatten, kam die Ehrenrettung zu sp\u00e4t. Im Jahre 2002 war ihre Zahl auf etwa 40 geschrumpft, heute sind es noch weniger. &#8222;Fast alle sind entw\u00fcrdigt gestorben&#8220;, sagt Baumann, der seit vielen Jahren vergeblich darum k\u00e4mpft, dass die &#8222;Deserteure&#8220; einen eigenen &#8222;Ort des Gedenkens&#8220; bekommen &#8211; oder wenigstens eine Ausstellung, die diesen Teil der deutschen Kriegs- und Nachkriegsgeschichte dokumentiert.<\/p>\n<p>NS-T\u00e4ter zu Opfern, NS-Opfer zu T\u00e4tern?<\/p>\n<p>AP<br \/>\n<br \/>\nAschaffenburg, M\u00e4rz 1945: Hingerichteter deutscher Offizier, der sich der 7. US-Armee ergeben wollte<br \/>\n<br \/>\nTorgau in Sachsen w\u00e4re daf\u00fcr der geeignete Ort. Hier urteilte von 1943 bis Kriegsende das Reichskriegsgericht, nachdem es den NS-Juristen in Berlin zu ungem\u00fctlich geworden war, hier wurden \u00fcber 1000 Todesurteile verh\u00e4ngt, hier gab es zwei Wehrmachtsgef\u00e4ngnisse, in denen Zehntausende von Gefangenen festgehalten und gequ\u00e4lt wurden. Es gibt im Torgauer Fort Zinna, &#8222;dem zentralen Ort unserer Verfolgung&#8220; (Baumann), seit 1992 eine Gedenkst\u00e4tte. Aber nicht f\u00fcr die Opfer der NS-Milit\u00e4rjustiz, sondern f\u00fcr die nach 1945 von den sowjetischen Besatzern inhaftierten Deutschen, unter ihnen ehemalige Kriegsrichter, Mitglieder der NSDAP, der SA, der SS, der Gestapo und des SD.<\/p>\n<p>Nun plant die &#8222;Stiftung S\u00e4chsische Gedenkst\u00e4tten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft&#8220; eine &#8222;Memoriale Gestaltung vor dem Fort Zinna in Torgau&#8220;, die der &#8222;Komplexit\u00e4t der historischen Verfolgungsvorg\u00e4nge&#8220; und der &#8222;Vielschichtigkeit der H\u00e4ftlingsgesellschaften zu den verschiedenen Zeiten&#8220; gerecht werden soll. Es soll also die Situation vor und nach 1945 dokumentiert werden. Baumann hingegen bef\u00fcrchtet, &#8222;dass die NS-T\u00e4ter zu Opfern gemacht werden und die NS-Opfer zu T\u00e4tern&#8220;.<\/p>\n<p>Baumanns Sorge mag \u00fcbertrieben sein, Tatsache ist: Mit keiner Gruppe von NS-Verfolgten tut sich die deutsche Gesellschaft so schwer wie mit den Kriegsdienstverweigerern, Wehrkraftzersetzern und Deserteuren in der Nazi-Zeit. Sie gelten noch immer als Verr\u00e4ter, die sich vom Acker gemacht haben, als andere ihr Leben f\u00fcrs Vaterland riskierten. Die einfache Erkenntnis, dass die Konzentrationslager nur so lange arbeiten und der NS-Apparat im Lande nur so lange funktionieren konnten, wie die Armee die Front hielt, diese Erkenntnis ist auch 60 Jahre nach Kriegsende nicht konsensf\u00e4hig. Erst wenn der Bundeskanzler und der Verteidigungsminister einen Kranz am Grab des unbekannten Deserteurs nieder legen, statt die &#8222;Opfer der nationalsozialistischen Gewalt&#8220; um Vergebung zu bitten, werden die Deserteure als das anerkannt sein, was sie wirklich waren: Widerstandsk\u00e4mpfer, die sich einem Mordapparat verweigert haben.<\/p>\n<p>Gezerre um eine Wanderausstellung<\/p>\n<p>Aber damit kann nicht ernsthaft gerechnet werden. Seit \u00fcber zehn Jahren wird Baumann von verschiedenen Stellen und Institutionen eine &#8222;Wanderausstellung&#8220; \u00fcber die Opfer der NS-Milit\u00e4rjustiz versprochen. Anfang M\u00e4rz dieses Jahres schrieb er einen Brief an die Staatsministerin f\u00fcr Kultur und Medien, Christina Weiss, bedankte sich bei ihr f\u00fcr ihre Bem\u00fchungen und bat sie noch einmal &#8222;die seit langem konzipierte Wanderausstellung und eine w\u00fcrdige Gedenkst\u00e4tte verwirklichen zu lassen&#8220;.<\/p>\n<p>Die Staatsministerin antwortete umgehend, nannte den Wunsch Baumanns nach einem &#8222;gesonderten Ort des Gedenkens&#8220; f\u00fcr die Opfer der NS-Milit\u00e4rjustiz &#8222;verst\u00e4ndlich&#8220; und verwies ihn an die &#8222;Stiftung Denkmal f\u00fcr die ermordeten Juden Europas&#8220;, die gebeten sei, &#8222;mit einem konkreten Projektantrag die erforderlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit die Wanderausstellung baldm\u00f6glichst verwirklicht werden kann&#8220;.<\/p>\n<p>Baldm\u00f6glichst. Dabei existiert schon seit Jahren &#8222;ein detailliertes Konzept zur Wanderausstellung&#8220;, das der Beirat der Stiftung mehrmals ausdr\u00fccklich bef\u00fcrwortet hat. Und erst im November 2004 wurde ihm, erinnert sich Baumann, von einem Mitarbeiter der Denkmal-Stiftung telefonisch mitgeteilt, &#8222;dass wir zu 99 Prozent unsere Wanderausstellung bekommen werden&#8220;. Also schrieb Baumann Anfang April einen Brief an den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. der Stiftung Denkmal f\u00fcr die ermordeten Juden Europas, Hans-Erhard Haverkampf, und \u00e4u\u00dferte eine dringende Bitte: &#8222;Wir wollen vor dem 8. Mai dar\u00fcber Gewissheit haben, ob wir die Wanderausstellung bekommen. Bei unserem jahrelangen vergeblichen Bem\u00fchungen um ein w\u00fcrdiges \u00f6ffentliches Gedenken f\u00fcr unsere Opfer m\u00fcssen wir sonst bef\u00fcrchten, dass keiner von uns die Wanderausstellung noch erleben wird.&#8220;<\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer reagierte prompt und mit einem unschlagbaren Argument: &#8222;Durch die Vorbereitung der Er\u00f6ffnung (des Mahnmals) mit rund 1200 G\u00e4sten sind wir derma\u00dfen ausgelastet, dass wir uns zu anderen Aktivit\u00e4ten zurzeit nicht in der Lage sehen.&#8220; Der Krieg ist erst seit 60 Jahren vorbei, Ludwig Baumann heute 84 Jahre jung. Gut Ding will Weile haben. Kommt Zeit, kommt Rat. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;eigentlich fehlt uns die Rubrik &#8222;Geschichte&#8220;- oder &#8222;deutsche Geschichte&#8220; oder noch besser &#8211; NS-Geschichte&#8230;FEMINISSIMA hatte \u00fcber die K\u00f6lner Widerstands-Jugendlichen geschrieben, \u00fcber die auch bei der BERLINALE 2005 ein Film gelaufen ist, aber der unerw\u00e4hnt &#8230;Zufall???? blieb &#8211; \u00fcber die ..ja, auch hier gerade der Name entfallen&#8230;wir schauen sofort in unseren eigenen, inzwischen so umfangreichen Lese-Lounges nach&#8230;HENRYK M. BRODER jedenfalls, j\u00fcdischer Autor und SPIEGEL-Kritiker &#8211; erbarmt sich derjenigen, die durch VERWEIGERUNG gegen das NS-Regime in real &#8218;Widerstandsk\u00e4mpfer&#8216; waren.<br \/>\n<br \/>\nBroder stellt fest, was Du auch in Berlin sehr konkret dingfest machen kannst &#8211; den sogenannten &#8222;Deserteuren&#8220; ist kein Platz zum Gedenken gewidmet&#8230;und erst seit wenigen Jahren wird ihrer hier und da durch Gedenktafeln gedacht.  (Anmerkung FEM &#8211; seit ca. 1998 gibt es in der MURELLENSCHLUCHT in Berlin, unweit des STADIONS , unweit der WALDB\u00dcHNE, eine k\u00fcnstlerische Gedenk-Installation &#8211; dort wurden seinerzeit weit \u00fcber 100 Widerstandsk\u00e4mpfer und &#8222;Deserteure&#8220; nach ihrer Erschie\u00dfung verscharrt&#8230;). 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BRODER jedenfalls, j\u00fcdischer Autor und SPIEGEL-Kritiker - erbarmt sich derjenigen, die durch VERWEIGERUNG gegen das NS-Regime in real 'Widerstandsk\u00e4mpfer' waren. Broder stellt fest, was Du auch in Berlin sehr konkret dingfest machen kannst - den sogenannten \"Deserteuren\" ist kein Platz zum Gedenken gewidmet...und erst seit wenigen Jahren wird ihrer hier und da durch Gedenktafeln gedacht. (Anmerkung FEM - seit ca. 1998 gibt es in der MURELLENSCHLUCHT in Berlin, unweit des STADIONS , unweit der WALDB\u00dcHNE, eine k\u00fcnstlerische Gedenk-Installation - dort wurden seinerzeit weit \u00fcber 100 Widerstandsk\u00e4mpfer und \"Deserteure\" nach ihrer Erschie\u00dfung verscharrt...). ABSEHBAR ...wir sind zu klein, um alles \"sofort\" verwirklichen zu k\u00f6nnen, schreibt FEMINISSIMA mehr \u00fcber die MURELLENSCHLUCHT, aber es kann ja auch jemand anderes tun, sich drum k\u00fcmmern..)  Hier der Artikel von Henryk M. Broder \u00fcber die offenbar bis heute vielen Offiziellen \"peinlichen\" Deserteure, jene \"Wehrkraftzersetzer\" :","og_url":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2005\/05\/07\/presse-schau-kein-platz-nirgends-fuer-ns-deserteure\/","og_site_name":"Feminissima","article_published_time":"2005-05-07T13:52:57+00:00","author":"admin","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"admin","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"6\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2005\/05\/07\/presse-schau-kein-platz-nirgends-fuer-ns-deserteure\/","url":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2005\/05\/07\/presse-schau-kein-platz-nirgends-fuer-ns-deserteure\/","name":"PRESSE-SCHAU: \"Kein Platz, nirgends, f\u00fcr NS-Deserteure\". - Feminissima","isPartOf":{"@id":"https:\/\/feminissima.de\/#website"},"datePublished":"2005-05-07T13:52:57+00:00","dateModified":"2005-05-07T13:52:57+00:00","author":{"@id":"https:\/\/feminissima.de\/#\/schema\/person\/0b901e053624f88e7ecbea289d9d5128"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2005\/05\/07\/presse-schau-kein-platz-nirgends-fuer-ns-deserteure\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2005\/05\/07\/presse-schau-kein-platz-nirgends-fuer-ns-deserteure\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2005\/05\/07\/presse-schau-kein-platz-nirgends-fuer-ns-deserteure\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/feminissima.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"PRESSE-SCHAU: &#8222;Kein Platz, nirgends, f\u00fcr NS-Deserteure&#8220;."}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/feminissima.de\/#website","url":"https:\/\/feminissima.de\/","name":"Feminissima","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/feminissima.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/feminissima.de\/#\/schema\/person\/0b901e053624f88e7ecbea289d9d5128","name":"admin","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/feminissima.de\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/8da1f51327453c0bf63338e8e2a791948b7d2ac19b68839492d1e69aac6924a8?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/8da1f51327453c0bf63338e8e2a791948b7d2ac19b68839492d1e69aac6924a8?s=96&d=mm&r=g","caption":"admin"},"url":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/author\/admin\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83714","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=83714"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83714\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=83714"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=83714"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=83714"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}