{"id":83427,"date":"2004-03-04T12:40:53","date_gmt":"2004-03-04T12:40:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feminissima.de\/?p=83427"},"modified":"2004-03-04T12:40:53","modified_gmt":"2004-03-04T12:40:53","slug":"juedische-filmstory-ausstellung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2004\/03\/04\/juedische-filmstory-ausstellung\/","title":{"rendered":"J\u00fcdische FilmStory-Ausstellung"},"content":{"rendered":"<p>Bis zum 15. Mai 2004 zeigt das Centrum Judaicim in Berlin, Oranienburger Stra\u00dfe &#8211; Ernst Lubitsch und &#8211; hier ein Bericht aus der FRANKFURTER RUNDSCHAU-online!<br \/>Eine Art von Glanz<\/p>\n<p>Berlin-Hollywood: Die Ausstellung &#8222;Pioniere in Celluloid &#8211; Juden in der fr\u00fchen Filmwelt&#8220; im Centrum Judaicum Berlin<\/p>\n<p>VON DIRK FUHRIG<\/p>\n<p>\n &#8222;Pioniere in Celluloid&#8220; (Museum) <\/p>\n<p>\nDer erste deutsche Film, der im Ausland Erfolg hatte, wurde von Ernst Lubitsch gedreht. Mit Madame Dubarry begann 1919 auch die internationale Karriere des j\u00fcdischen Regisseurs und Schauspielers. Bald darauf ging Lubitsch nach Hollywood und wurde ber\u00fchmt. Die Nationalsozialisten stempelten ihn sp\u00e4ter zum bevorzugten Hassobjekt. Auch wenn sie sich zu propagandistischen Zwecken selbst des Mediums Films gern bedienten, denunzierte der NS-Jargon die Branche als &#8222;verjudet&#8220;.<\/p>\n<p>Lubitsch hat wie kein anderer die Entwicklung der deutschen Filmindustrie in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts gepr\u00e4gt. In seinen fr\u00fchen Kom\u00f6dien &#8211; in Der Glanz der Firma etwa &#8211; hat er j\u00fcdische Charaktere und Lebenswelten mitunter so dargestellt, wie sie ein Antisemit nicht sch\u00e4rfer h\u00e4tte zeichnen k\u00f6nnen &#8211; zumindest wurde ihm das vorgeworfen: ein Jude zu sein, der sich des Stereotyps des &#8222;j\u00fcdischen Schlingels&#8220; bediente. &#8222;Was Lubitsch da gemacht hat, war ein sehr selbstbewusster und sehr selbstironischer Umgang mit Bildern des Judentums, die es damals sowohl als Klischee als auch nat\u00fcrlich auch irgendwo in der Wirklichkeit gegeben hat&#8220;, sagt Ausstellungs-Kuratorin Irene Stratenwerth.<\/p>\n<p>Das Leben von Ernst Lubitsch ist weitaus besser bekannt als das der meisten anderen j\u00fcdischen &#8222;Pioniere in Celluloid&#8220;. So hei\u00dft die Ausstellung im Berliner Centrum Judaicum, zu der ein umfangreicher wissenschaftlicher Begleitband erschienen ist. Die Herausgeber haben in ihrer Studie versucht, auch die heute weitgehend in Vergessenheit geratenen fr\u00fchen Filmleute wieder ins Bewusstsein zu r\u00fccken. Paul Davidson etwa, einer der wichtigsten Produzenten; den Schauspieler John Gottowt; oder den einflussreichen Filmkritiker Alfred Rosenthal, der seit 1914 im Fachblatt Der Kinomatograph und sp\u00e4ter von seinem B\u00fcro im Berliner Filmviertel an der s\u00fcdlichen Friedrichstra\u00dfe aus f\u00fcr verschiedene Publikationen des Hugenberg-Konzerns schrieb.<\/p>\n<p>\nGrenz\u00fcberschreitung als Chance<\/p>\n<p>Das Buch ist das Resultat einer \u00e4u\u00dferst akribischen, biografischen Spurensuche. Die Ausstellung, in der Kostproben aus rund zwei Dutzend Stummfilmen zu sehen sind , konzentriert sich auf die gro\u00dfen Linien, um den pr\u00e4genden Einfluss der deutschen Juden auf das Entstehen einer Filmindustrie in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts deutlich zu machen.<\/p>\n<p>Am 26. April 1896 hatte in Berlin die erste Filmvorf\u00fchrung stattgefunden. Zehn Jahre sp\u00e4ter gab es in der Stadt 21 Lichtspieltheater, 1907 bereits mehr als f\u00fcnfmal so viele. Die Begeisterung f\u00fcr die bewegten Bilder war nicht nur in der Reichshauptstadt kaum zu bremsen. Die aufstrebende j\u00fcdische Mittelschicht entdeckte die neue Branche f\u00fcr sich, da sie gute Einkommensm\u00f6glichkeiten, aber auch eine gewisse Art von Glanz versprach.<\/p>\n<p>Viele junge j\u00fcdische K\u00fcnstler, die an Theatern nur kleine Rollen fanden, sahen bei dem neuen Medium ihre Chance. Hinzu kam, dass die konservativen Teile der Gesellschaft von Anfang an drohenden Sittenverfall proklamierten und die Internationalit\u00e4t des Films f\u00fcrchteten. Dessen grenz\u00fcberschreitende Funktion besa\u00df f\u00fcr die j\u00fcdischen Migranten aus Osteuropa, die zum Teil \u00fcber Deutschland in die USA aufbrachen, eine besondere Faszination &#8211; nicht zuletzt, weil die ersten Bilder von Berlin oder New York, die im ostj\u00fcdischen Schtetl zu sehen waren, h\u00e4ufig aus einem Filmprojektor kamen.<\/p>\n<p>Umgekehrt wurde in vielen fr\u00fchen Filmen die Situation der Auswanderer thematisiert. Von Lubitsch in Berlin, in den Vereinigten Staaten von Charlie Chaplin &#8211; dem als erstem &#8222;j\u00fcdischen Superstar&#8220; ein eigenes Kapitel in der Austellung gewidmet ist, obwohl er weder Deutscher noch Jude war. Doch Chaplin wurde Zeit seines Lebens als j\u00fcdischer Kom\u00f6diant und j\u00fcdische Identifikationsfigur wahrgenommen. Nach 1933 hatte er sich geweigert, zur Frage seines Glaubens weiterhin Auskunft zu geben, denn eine Distanzierung vom Judentum h\u00e4tte die Antisemiten bedient.<\/p>\n<p>\nFilm als Volksaufkl\u00e4rung<\/p>\n<p>Die Ausstellung zeigt auch, wie die j\u00fcdische Film-Branche im Ersten Weltkrieg vom deutschen Staat umworben wurde, weil der das wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Potenzial des Films erkannte &#8211; eine Entwicklung, die 1917 in die Gr\u00fcndung der UFA m\u00fcndete und Berlin zur Filmmetropole machte.<\/p>\n<p>Als sich nach dem Ende des Ersten Weltkriegs der Zustrom von Juden aus Osteuropa nach Berlin verst\u00e4rkt, r\u00fccken im Film auch solche Stoffe in den Vordergrund. Filme wie Das alte Gesetz und Die Gezeichneten behandeln Pogrome und Vertreibungen. Immer heftiger werden allerdings auch die Reaktionen von Deutschnationalen. Die ersten Spielfilme, die sich mit Volksaufkl\u00e4rung in sexuellen Fragen besch\u00e4ftigen, l\u00f6sen mitunter Tumulte und Hetztiraden aus, ganz besonders Anders als die Andern, ein Film von Richard Oswald und Magnus Hirschfeld \u00fcber Homosexualit\u00e4t. Die Angriffe richten sich dabei nicht nur gegen das Sujet und das Medium, sondern auch gegen die Herkunft der Filmemacher.<\/p>\n<p>Es ist m\u00fc\u00dfig, den Anteil j\u00fcdischer K\u00fcnstler an den Anf\u00e4ngen des Films in Deutschland bestimmen zu wollen. Er ist zweifelos gro\u00df. Ohne deren Engament h\u00e4tten die Bilder in Deutschland \u00fcberhaupt nicht eigenst\u00e4ndig laufen lernen k\u00f6nnen. Der Ufa-Boom in den zwanziger Jahren h\u00e4tte kaum stattgefunden. Auf dem H\u00f6hepunkt der deutschen Filmproduktion beginnt allerdings auch schon der Niedergang. Ernst Lubitsch ist 1922 der erste, den es nach Hollywood zieht. Auch viele andere folgen dem Ruf ins Film-Land der unbegrenzten M\u00f6glichkeiten und verlassen die wirtschaftlich darbende Weimarer Republik. So konnten sie f\u00fcr sich und andere fr\u00fchzeitig neue Existenzen aufbauen, bevor die Nationalsozialisten in Deutschland an die Macht kamen.<\/p>\n<p>&#8222;Pioniere in Celluloid &#8211; Juden in der fr\u00fchen Filmwelt&#8220;, Henschel-Verlag, 24,90 Euro. Die Ausstellung in der Neuen Synagoge Berlin, Oranienburger Stra\u00dfe 28-30, ist bis 15. Mai t\u00e4glich au\u00dfer Samstag ge\u00f6ffnet.<br \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bis zum 15. 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