{"id":83331,"date":"2003-10-30T03:32:17","date_gmt":"2003-10-30T03:32:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feminissima.de\/?p=83331"},"modified":"2003-10-30T03:32:17","modified_gmt":"2003-10-30T03:32:17","slug":"stereotypgestuetzte-sprachrezeption","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2003\/10\/30\/stereotypgestuetzte-sprachrezeption\/","title":{"rendered":"Stereotypgest\u00fctzte Sprachrezeption"},"content":{"rendered":"<p>Forschungsprojekte der Universit\u00e4t Kiel &#8211;<br \/>\n<br \/>\nund virtuelle FrauenUniversit\u00e4t<br \/>Forschung der <\/p>\n<p>\nzur Startseite <\/p>\n<p>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>Laufende und k\u00fcrzlich abgeschlossene Forschungsprojekte zu den Schwerpunkten<\/p>\n<p>Unternehmenskultur &#038; Geschlecht <\/p>\n<p> Sprachwissenschaft\/Germanistik <\/p>\n<p>Wissenschaftstheorie<br \/>\n<br \/>\n Naturwissenschaft &#038; Technik: Internet <\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\n<br \/>\nUnternehmenskultur &#038; Geschlecht <\/p>\n<p> Neue F\u00fchrungsstile und das glass ceiling-Ph\u00e4nomen &#8211;<br \/>\n<br \/>\nEin Vergleich zwischen Organisationssystemen in Wirtschaft und Wissenschaft<br \/>\n<br \/>\nDr. Ursula Pasero, Lutz Ohlendieck M.A.<\/p>\n<p>\n[top]<\/p>\n<p>\n Gesundheit und Geschlecht im Kontext von Arbeit<br \/>\n<br \/>\nDipl.-Psych. Kristiane Fago<\/p>\n<p>Wissenschaftstheorie<\/p>\n<p>[top]<\/p>\n<p>\n Neue wissenschaftstheoretische Ans\u00e4tze und Gender-Forschung<br \/>\n<br \/>\nDr. Ursula Pasero<\/p>\n<p>Sprachwissenschaft\/ Germanistik <\/p>\n<p> Stereotypgest\u00fctzte Sprachrezeption<br \/>\n<br \/>\nPD Dr. Friederike Braun, PD Dr. Thomas Eckes (Universit\u00e4t Dresden),<br \/>\n<br \/>\nAnja Gottburgsen M.A., Susanne Oelkers M.A.<\/p>\n<p> Sprachbezogene Geschlechterstereotype<br \/>\n<br \/>\nDr. Anja Gottburgsen<\/p>\n<p>\n[top]<br \/>\n<br \/>\n Naming Gender &#8211; Empirische Studien zur phonologischen Struktur von Vornamen im Deutschen<br \/>\n<br \/>\nSusanne Oelkers M.A.<\/p>\n<p>Naturwissenschaft &#038; Technik Gender und Informationstechnologie im Kontext der Virtuellen ifu<br \/>\n<br \/>\nDr. Ursula Pasero, Dr. Maren Landschulze, Dipl.-Sowi. Heike Wiesner,<br \/>\n<br \/>\nDipl.-Psych. Alexander Weber, Dipl.- Biol. Carmen Masanneck, Dipl.-Sowi. Iris Bockermann, Bettina Holst M.A. <\/p>\n<p>[top]<\/p>\n<p>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>Neue F\u00fchrungsstile und das glass ceiling-Ph\u00e4nomen &#8211;<br \/>\n<br \/>\nEin Vergleich zwischen Organisationssystemen in Wirtschaft und Wissenschaft <\/p>\n<p> Das vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung gef\u00f6rderte Forschungsvorhaben ist interdisziplin\u00e4r und interinstitutionell (Zusammenarbeit der Universit\u00e4ten Kiel und Witten-Herdecke) angelegt. Untersucht wird das &#8222;glass ceiling-Ph\u00e4nomen, jene unsichtbare und zugleich festgef\u00fcgte Barriere, die Frauen den Zugang zu F\u00fchrungspositionen versperrt. Das qualitativ Neue des Forschungsvorhabens besteht darin, die Organisationssysteme der Wirtschaft denen der Wissenschaft gegen\u00fcber zu stellen und zu vergleichen. Es werden erstmalig Zusammenh\u00e4nge zwischen Organisationsstrukturen und den Formen des gendering herausgearbeitet. Die Ergebnisse sind auch von praktischer Relevanz, zumal im Zusammenhang mit der Dienstrechtsreform f\u00fcr Hochschulen sich die Frage stellt, ob sich Karrierem\u00f6glichkeiten f\u00fcr Frauen nachhaltig verbessern.<\/p>\n<p>Es werden allgemein die Erkl\u00e4rungsmuster zum glass ceiling-Ph\u00e4nomen zusammengestellt und analysiert, um Anschluss an den gegenw\u00e4rtigen Stand der internationalen Forschung zu gewinnen. Zudem wird im Wissenschaftsbereich gepr\u00fcft, ob im europ\u00e4ischen Vergleich die unterschiedlichen Anteile von Frauen an F\u00fchrungspositionen von organisatorischen Zugangsregulierungen abh\u00e4ngen. Im Bereich der Wirtschaft wird untersucht, wie sich der gender-mix, Leitbilder und Karrieremuster ver\u00e4ndern. Netzwerkans\u00e4tze werden ebenso gepr\u00fcft, wie die Vor- und Nachteile exklusiven Frauenrecruitments.<\/p>\n<p>Projektleitung: Dr. Ursula Pasero<br \/>\n<br \/>\nBearbeiter:  Lutz Ohlendieck M.A.<br \/>\n<br \/>\nLaufzeit: seit Oktober 2001.<\/p>\n<p>[top]<\/p>\n<p>Gesundheit und Geschlecht im Kontext von Arbeit Forschungsarbeiten zu Gesundheit und Geschlecht weisen auf geschlechtstypische Unterschiede im Hinblick auf Erkrankungs- und Mortalit\u00e4tsrisiken hin. Frauen erkranken beispielsweise im Vergleich zu M\u00e4nnern h\u00e4ufiger an psychischen St\u00f6rungen wie \u00c4ngsten und Depressionen, M\u00e4nner sterben im Vergleich zu Frauen h\u00e4ufiger an den Folgen schwerer organischer Erkrankungen wie Herzinfarkt, Lungen- oder Leberkrebs.<\/p>\n<p>Das Vorhaben untersucht, ob spezifische Lebens- und Arbeitssituationen unterschiedliche Auswirkungen auf die Wahrnehmung von Gesundheit und gesundheitsrelevantes Verhalten haben und somit zu den Geschlechtsdifferenzen in Morbidit\u00e4t und Mortalit\u00e4t beitragen. Inwieweit Menschen ihre Gesundheit als robust oder gef\u00e4hrdet einsch\u00e4tzen und inwieweit sie glauben, die eigene Gesundheit aktiv beeinflussen zu k\u00f6nnen, weist nach neueren Forschungsergebnissen enge Bez\u00fcge zur gesundheitsrelevanten Lerngeschichte und aktuellen Lebenssituation auf. Die Lebens- und Arbeitssituation von Frauen und M\u00e4nnern unterscheidet sich im Hinblick auf unterschiedliche famili\u00e4re Rollenanforderungen und die Pr\u00e4senz in beruflichen Positionen. Daher werden in diesem Forschungsprojekt Arbeitsplatzmerkmale und Aspekte der individuellen Lebenssituation auf ihre Bedeutung f\u00fcr die subjektive gesundheitliche Befindlichkeit untersucht. F\u00fcr diese Analyse wurden Besch\u00e4ftigte eines gro\u00dfen Dienstleistungsunternehmens mithilfe eines Fragebogenkatalogs befragt, der f\u00fcr diese Erhebung entwickelt wurde und den Besonderheiten der Lebens- und Arbeitssituation von M\u00e4nnern und Frauen Rechnung tr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Bearbeiterin: Dipl.-Psych. Kristiane Fago<br \/>\n<br \/>\nLaufzeit:  seit April 2001.<\/p>\n<p>[top]<\/p>\n<p>Neue wissenschaftstheoretische Ans\u00e4tze und Gender-Forschung In der Geschlechterforschung wird auf unterschiedliche Ans\u00e4tze und Methoden zur\u00fcckgegriffen, die zumeist aus den Forschungs-Repertoires der zugrundeliegenden F\u00e4cher stammen. Inzwischen zeichnen sich wissenschaftstheoretische \u00dcberlegungen ab, die zunehmend interdisziplin\u00e4r ansetzen. Dazu z\u00e4hlen konstruktivistische Ans\u00e4tze in den Sozial- und Kulturwissenschaften. Ihre Wirkungen auf die Frauen- und Geschlechterforschung haben zu einer bemerkenswerten Neuinterpretation der Geschlechterordnung und ihrer kulturellen Varianten (cross-cultural studies) gef\u00fchrt. Im Mittelpunkt dieses Vorhabens steht der Versuch, den operationalen Konstruktivismus respektive die Systemtheorie f\u00fcr die Geschlechterforschung fruchtbar zu machen. Damit geht die Forschungsfrage einher, ob sich die Bedeutung der Geschlechterordnung in der gegenw\u00e4rtigen Gesellschaft abschw\u00e4cht, ob sogar neutralisierende Ph\u00e4nomene zu beobachten sind oder ob das Gegenteil der Fall ist. Diese Fragen werden unter dem Stichwort &#8222;Dethematisierung und Rethematisierung von Geschlecht&#8220; bearbeitet. <\/p>\n<p>Bearbeiterin: Dr. Ursula Pasero <\/p>\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen zu diesem Projekt:<\/p>\n<p>PASERO, U. (1999): Wahrnehmung &#8211; ein Forschungsprogramm f\u00fcr Gender Studies.  In: U. Pasero\/F. Braun (Hg.): Wahrnehmung und Herstellung von Geschlecht &#8211; Perceiving and Performing Gender. Opladen\/Wiesbaden: Westdeutscher Verlag. S. 13-20.<\/p>\n<p>PASERO, U.\/F. BRAUN (Hg.) (1999): Wahrnehmung und Herstellung von Geschlecht &#8211; Perceiving and Performing Gender. Opladen\/Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.<\/p>\n<p>PASERO, U.\/H. FAULSTICH-WIELAND\/B. HOELTJE\/B. JANSEN-SCHULZ (1998): Interdisziplin\u00e4res Fachgespr\u00e4ch: Dethematisierung &#8211; Entdramatisierung von Geschlecht in Schule und Gesellschaft. In: B. Jansen-Schulz (Hg.): Schule und Arbeitswelt. Zwischen Thematisierung und De-Thematisierung von Geschlecht. Bielefeld: Kleine Verlag.<br \/>\n<br \/>\nS. 255-280. <\/p>\n<p>PASERO, U.\/F. BRAUN (Hg.) (1995): Konstruktion von Geschlecht. Pfaffenweiler: Centaurus.<\/p>\n<p>PASERO, U. (1995): Dethematisierung von Geschlecht. In: U. Pasero\/F. Braun (Hg.): Konstruktion von Geschlecht. Pfaffenweiler: Centaurus.<\/p>\n<p>PASERO, U. (1994): Geschlechterforschung revisited &#8211; konstruktivistische und systemtheoretische Perspektiven. In: Denkachsen: Zur theoretischen und institutionellen Rede vom Geschlecht. Hg. G. Lindemann\/Th. Wobbe. Frankfurt: Suhrkamp. S. 264-296. <\/p>\n<p>PASERO, U. (1994): Soziale Zeitmuster, Kontingenzerfahrung und das Arrangement der Geschlechter. In: Geschichte und Gegenwart 2. S. 93-102. <\/p>\n<p>PASERO, U. (1994): Social Time Patterns, Contingency and Gender Relations. In: Time &#038; Society 3 (2). S. 179-191.<\/p>\n<p>[top]<\/p>\n<p>Stereotypgest\u00fctzte Sprachrezeption  Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gef\u00f6rderte Projekt liegt an der Schnittstelle von sozialpsychologischer Stereotypenforschung und linguistischer Gender-Forschung. \u00dcberpr\u00fcft wird erstmals f\u00fcr den deutschen Sprachraum die These, ob sprachliche \u00c4u\u00dferungen einer Person stereotypgest\u00fctzt verarbeitet werden, so dass durch das Geschlecht der sprechenden Person systematische Rezeptions- und Bewertungsunterschiede ausgel\u00f6st werden, auch wenn kein Verhaltensunterschied vorliegt.<\/p>\n<p>Untersucht wurde die stereotypgest\u00fctzte Sprachrezeption anhand eines Bewerbungsgespr\u00e4ch, das den Versuchspersonen in einer schriftlichen Version pr\u00e4sentiert wurde. Lediglich schriftlich vermitteltes sprachliches Material erlaubt es, den Einfluss des Faktors Sprechergeschlecht isoliert zu messen: In allt\u00e4glicher Kommunikation, die auditiv oder audio-visuell abl\u00e4uft, werden neben dem Geschlecht zugleich andere Merkmale der Person kommuniziert, wie z.B. Alter und regionale Herkunft. Im Zentrum des Forschungsvorhabens steht die Rezeptionsstudie, f\u00fcr die eigens ein Messinstrument entwickelt wurde. Dieses erfasst einerseits eine sprachliche Komponente, bestehend aus situationsspezifischen (wie z.B. &#8222;Fachwortschatz der zu vergebenden Stelle benutzen&#8220;) und geschlechtsstereotypen Kommunikationsmerkmalen (wie z.B. &#8222;aggressiv sprechen&#8220;, &#8222;kooperatives und kompromissbereites Gespr\u00e4chsverhalten haben&#8220;). Das Messinstrument enth\u00e4lt andererseits eine erfolgsorientierte Komponente (z.B. die Einstellungswahrscheinlichkeit). Das Versuchsdesign entsprach der matched guise-Technik, wobei dasselbe sprachliche Produkt einmal einer Frau, einmal einem Mann zugewiesen und jeweils von verschiedenen Gruppen von Versuchspersonen bewertet wird.<\/p>\n<p>Die Ausgangshypothese l\u00e4sst sich durch die vorliegenden Projektergebnisse weder best\u00e4tigen noch zur\u00fcckweisen. So zeigen sich Einfl\u00fcsse der sprachbezogenen Geschlechtsstereotype, da in den Text Geschlechterdifferenzen hineinprojiziert werden. Allerdings ist dieser Effekt durch verschiedene andere Faktoren modifiziert (Geschlecht und Herkunft der Versuchspersonen), so dass kein \u00fcbergreifendes Muster feststellbar war. Die Hypothese der stereotypgest\u00fctzten Sprachrezeption in ihrer gegenw\u00e4rtigen Form ist demnach differenzierter zu betrachten: Einbezogen werden muss zuk\u00fcnftig insbesondere die Zusammensetzung der Dyade, also das Geschlecht des Gegen\u00fcbers.<\/p>\n<p>Das Projekt wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gef\u00f6rdert. <\/p>\n<p>Projektleitung: PD Dr. Friederike Braun (Sprachwissenschaftlerin),<br \/>\n<br \/>\nPD Dr. Thomas Eckes (Diplom-Psychologe, Universit\u00e4t Dresden)<br \/>\n<br \/>\nProjektdurchf\u00fchrung: Dr. Anja Gottburgsen, Susanne Oelkers M.A.<br \/>\n<br \/>\nLaufzeit:  September 1998 bis September 2000.<\/p>\n<p>[top]<\/p>\n<p>Sprachbezogene Geschlechterstereotype Heute wird in der linguistischen Gender-Forschung die These vertreten, dass geschlechtstypische Kommunikationsunterschiede in der Wahrnehmung sprachlicher Interaktionen entstehen. Dabei wird vermutet, dass Geschlechterstereotype, die als kognitive Wahrnehmungsmuster wirken, f\u00fcr die Rezeptionsdifferenzen in Bezug auf das Kommunikationsverhalten von Frauen und M\u00e4nnern verantwortlich sind.<\/p>\n<p>Ausgehend vom doing gender-Ansatz wird die interaktive Herstellung von Geschlecht als zweiseitiger Prozess verstanden, der sowohl in der Produktion von sprachlichen Handlungen als auch in deren Wahrnehmung stattfindet. Der aktuelle Forschungsstand der linguistischen Genderforschung wird kritisch diskutiert und eine Verbindung von Sprachsystemforschung und Diskursanalyse hergestellt. Dar\u00fcber hinaus wird ein \u00dcberblick \u00fcber die sozialpsychologische Forschung zu Geschlechterstereotypen, deren Inhalten und Wirkung auf die Informationsverarbeitung geboten, der R\u00fcckschl\u00fcsse auf das sprachliche doing gender zul\u00e4sst.<\/p>\n<p>Im Zentrum steht die Erforschung sprachbezogener Geschlechterstereotype. Die empirischen Studien belegen: 1. Im Deutschen existieren sprachbezogene Geschlechterstereotype zum Kommunikationsverhalten von Frauen und M\u00e4nnern (z.B. M\u00e4nner fluchen und setzen sich in Gespr\u00e4chen durch, w\u00e4hrend Frauen tratschen und \u00fcber Gef\u00fchle reden) und es ergeben sich wichtige Hinweise auf ihre Beschaffenheit und Struktur. 2. Sprache bzw. Kommunikationsverhalten ist als entscheidender Faktor der Personenwahrnehmung und Eindrucksbildung anzusehen, der in der sozialpsychologischen Stereotypenforschung nicht &#8211; wie bisher \u00fcblich &#8211; vernachl\u00e4ssigt werden darf.<\/p>\n<p>Bearbeiterin: Dr. Anja Gottburgsen<br \/>\n<br \/>\nLaufzeit: Oktober 1997 bis Februar 2000.<\/p>\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen zu diesem Projekt:<\/p>\n<p>GOTTBURGSEN, A. (2000): Stereotype Muster des sprachlichen doing gender. Eine empirische Untersuchung. Opladen: Westdeutscher Verlag.<\/p>\n<p>[top]<\/p>\n<p>Naming Gender &#8211;<br \/>\n<br \/>\nEmpirische Studien zur phonologischen Struktur von Vornamen im Deutschen Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Vornamen mit Hilfe ihrer phonologischen Struktur das Geschlecht von Personen kommunizieren. Als theoretische Grundlage dient die Phonosemantikforschung (Lautsymbolik), der zufolge Zuordnungen zwischen sprachlichen Lauten (Phonemen) und ihren Bedeutungen keineswegs immer willk\u00fcrlich sind. Das Forschungsthema verbindet Erkenntnisinteressen von Genderforschung und germanistischer Onomastik.<\/p>\n<p>In j\u00fcngerer Zeit wurden einige wenige empirische Studien zur Phonosemantik von englischen Vornamen durchgef\u00fchrt. Die Ergebnisse zeigen \u00fcbereinstimmend, dass sich die phonologischen Strukturen von englischen Frauen- und M\u00e4nnervornamen statistisch signifikant voneinander unterscheiden. Sowohl in der linguistischen Gender-Forschung als auch in der deutschen Sprachwissenschaft hat diese Frage bisher jedoch so gut wie keine Beachtung gefunden.<\/p>\n<p>Durch Anfragen an geografisch gut verteilte Standes\u00e4mter wurde ein aussagekr\u00e4ftiges Vornamenkorpus zusammengestellt, das aktuelle Tendenzen der Vornamengebung in der Bundesrepublik Deutschland spiegelt. Die Frauen- und M\u00e4nnervornamen des Untersuchungskorpus wurden hinsichtlich verschiedener phonologischer Parameter miteinander verglichen. Auf diese Weise lie\u00dfen sich einige hochsignifikante Strukturdifferenzen ermitteln. Im zweiten Schritt wurden auf der Basis der Korpusanalyse Kunstnamen gebildet und Versuchspersonen zur Beurteilung vorgelegt, die Deutsch als Muttersprache sprechen. Mit gro\u00dfer Mehrheit wurden alle Stimuli hypothesenkonform geschlechtlich zugeordnet. Die Ergebnisse der beiden Teilstudien sprechen daf\u00fcr, dass Vornamen auch im Deutschen Geschlecht phonosemantisch kommunizieren: So sind nicht nur die phonologischen Strukturen von Frauen- und M\u00e4nnervornamen, die Eltern gegenw\u00e4rtig f\u00fcr ihre Kinder w\u00e4hlen, signifikant verschieden voneinander; phonologische Vornamenstrukturen werden auch von deutschen native speakers geschlechtlich interpretiert.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse der Untersuchung werden als sprachlicher Beitrag zur sozialen Herstellung geschlechtlicher Differenz aufgefasst. Geschlechtliche Differenzierung mit Hilfe von Praktiken der Benennung wird in Anlehnung an aktuelle Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze der Genderforschung als Naming Gender gewertet.<\/p>\n<p>Bearbeiterin: Susanne Oelkers M.A.<br \/>\n<br \/>\nLaufzeit: seit Januar 2001.<\/p>\n<p>[top]<\/p>\n<p>Gender und Informationstechnologien im Kontext der Virtuellen Internationalen-Frauen-Universit\u00e4t Der Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sowie internetbasierter Vernetzungsm\u00f6glichkeiten stellt den zentralen Bestandteil der Virtuellen Internationalen Frauen-Universit\u00e4t (vifu) dar, die im Anschluss an die Pr\u00e4senzphase der im Rahmen der EXPO 2000 initiierten Internationalen Frauen-Universit\u00e4t ein virtuelles Netzwerk von Frauen aus \u00fcber 130 L\u00e4ndern erm\u00f6glichen soll.<\/p>\n<p>Die vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung und am ZiF durchgef\u00fchrte Untersuchung fasst den Forschungstand zusammen und bietet mit der Analyse leitfadengest\u00fctzter Interviews mit internationalen ExpertInnen sozialwissenschaftlich fundierte Einblicke ins Praxisfeld der Gestaltung von virtuellen Lern- und Lehrumgebungen. Die Auswertung explorierte Fragen nach ethnischen, geschlechts- und kulturspezifischen sowie sozialstrukturellen Bedingungen der Entwicklung von virtuellen Lernumgebungen, die gegenw\u00e4rtig ein breites &#8222;Experimentierfeld&#8220; darstellen.<\/p>\n<p>Die abgeleiteten Empfehlungen zeigen: Nicht nur &#8222;strukturelle&#8220; Zugangsbarrieren zur Online-Kommunikation (Unterschiede in Einkommen, Bildung, lokaler Infrastruktur), sondern auch deren bislang untersch\u00e4tzte Wechselwirkungen mit den Kategorien gender, Ethnie und geografische Herkunft m\u00fcssen im internationalen Kontext st\u00e4rker ber\u00fccksichtigt werden. Eine internetbasierte Kommunikation in elektronischen Netzwerken sollte zudem mit unterschiedlichen Niveaus von Vorwissen und Erwartungen bei den Teilnehmerinnen rechnen und durch intuitiv erfassbare Inhalte, leicht bedienbare Oberfl\u00e4chen, geringe Anforderungen an technische Ressourcen unter Verzicht auf technische Raffinessen und semantische Codes, sowie Wissensvermittlung (Pr\u00e4senzphase) die Voraussetzungen f\u00fcr m\u00f6glichst breite Beteiligungschancen und eine &#8222;interkulturelle Internetkompetenz&#8220; schaffen. Trotz eines erwartbar hohen Entwicklungs- und Betreuungsaufwandes k\u00f6nnen IKT-gest\u00fctzte Lernumgebungen die bisherigen Bildungsangebote flexibler gestalten, klassische Fernstudien erweitern und die Institutionalisierung von wissenschaftlichen Netzwerken f\u00f6rdern. Eine breite und nachhaltige Partizipation an IKT-Anwendungen in der Lehre erfordert vor allem eines: ein didaktisches Konzept, das sich \u00fcber eine st\u00e4rkere Kooperation der ExpertInnen untereinander sowie eine Evaluation der Erfahrungen aus der vifu erreichen lie\u00dfe.<\/p>\n<p>Projektleitung: Dr. Ursula Pasero<br \/>\n<br \/>\nProjektleitung &#038; Konzeption: Dr. Maren Landschulze<br \/>\n<br \/>\nProjektdurchf\u00fchrung: Dipl.-Sowi. Heike Wiesner, Bettina Holst M.A.<br \/>\n<br \/>\nProjektmitarbeit: Dipl.-Sowi. Iris Bockermann, Dipl.-Biol. Carmen Masanneck,<br \/>\n<br \/>\nDipl.-Psych. Alexander Weber<br \/>\n<br \/>\nLaufzeit: Oktober 1999 bis Mai 2000.<\/p>\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen zu diesem Projekt: <\/p>\n<p>PASERO, U.\/M. LANDSCHULZE (Hg.) (2001): Gender und Informationstechnologien im Kontext der Virtuellen Internationalen Frauen-Universit\u00e4t (VIFU). In: Historische Sozialforschung 26 (1). S. 4-125.<\/p>\n<p>[top] <\/p>\n<p>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>zur Startseite  | Januar  2003<br \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Forschungsprojekte der Universit\u00e4t Kiel &#8211;<br \/>\n<br \/>\nund virtuelle FrauenUniversit\u00e4t<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":["post-83331","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-fembildung","entry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Stereotypgest\u00fctzte Sprachrezeption - Feminissima<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2003\/10\/30\/stereotypgestuetzte-sprachrezeption\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Stereotypgest\u00fctzte Sprachrezeption - 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