{"id":83320,"date":"2003-10-07T01:29:34","date_gmt":"2003-10-07T01:29:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feminissima.de\/?p=83320"},"modified":"2003-10-07T01:29:34","modified_gmt":"2003-10-07T01:29:34","slug":"buchrezension-jede-neunte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2003\/10\/07\/buchrezension-jede-neunte\/","title":{"rendered":"Buchrezension: &#8222;JEDE NEUNTE&#8220; &#8211;"},"content":{"rendered":"<p>Ja. Das ehrlichste und damit ersch\u00fctterndste Buch seit&#8230;? (Fiktion ist L\u00fcge &#8211; die Wahrheit ist am schlimmsten). Ein optisch gut gemachtes Buch.<br \/>\n<br \/>\n\u00dcbrigens gibt es dort auch Fotos. Die weh-tun.<br \/>\n<br \/>\nUnd vom Metzger-Sein deutscher &#8222;Chirurgen&#8220; zeugen&#8230;BEWEISE&#8230;!<br \/>BRUSTKREBS:  MANGELHAFT F\u00dcR MEDIZINER.<\/p>\n<p>\nRezension: JEDE NEUNTE &#8211; 28 Frauen berichten von ihren Erfahrungen mit Brustkrebs. Orlanda Frauenverlag, Berlin, Herbst 2003<br \/>\n<br \/>\nHerausgeberinnen: Gudrun Kemper &#038; Ulla Ohlms<\/p>\n<p>Als &#8222;G\u00f6tter in Wei\u00df&#8220; wurden sie  viel zu lange hochstilisiert.<br \/>\n<br \/>\nInzwischen sind sie angegraut.<br \/>\n<br \/>\nKunstfehler, intrigante Eitelkeit, Selbstverherrlichung und Vertuschung kennzeichnen zunehmend den Stand. Der sich noch immer zu den Eliten im Lande z\u00e4hlt. Vor nicht allzulanger Zeit noch den Schmi\u00df im Gesicht, als Wertung echter M\u00e4nlichkeit, deutscher.<br \/>\n<br \/>\nZementiert in ihrem \u00dcberwertigkeitskomplex noch durch eine (M\u00e4nner-) Justiz, die sogar  eine Wundinfektion als etwas durchaus Normales einstuft, wie im letzten Jahr ein OlG-Hamburg-Urteil bewies,  das durch die Presse raunte.<br \/>\n<br \/>\nOhne, dass es zu einem emp\u00f6rten Aufschrei gef\u00fchrt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Kein Wunder, das Opfer dieser \u00e4rztlichen Schlamperei war ja auch nur eine Frau. Mag man gallig hinzuf\u00fcgen. Und &#8211; im neudeutschen Niedermach-Sprachgebrauch: &#8222;Eine No-Name&#8220;.<br \/>\n<br \/>\nAlso keine &#8222;Promifrau&#8220; und auch keine &#8222;Promi-Gattin&#8220;.<\/p>\n<p>Insofern&#8230;.wiegt der Ruf des Mediziners nat\u00fcrlich mehr, als die Schmerzensgeld- und Schadensersatzforderung des Opfers.<\/p>\n<p>Willkommen! Wir sind in Deutschland!<br \/>\n<br \/>\nDem Land der t\u00e4glichen Umfragen.<br \/>\n<br \/>\nDem Land der Statistiken.<br \/>\n<br \/>\nDem Land, in dem sich alles nach Umfragewerten richtet und ausrichtet.<\/p>\n<p>Wirklich?<br \/>\n<br \/>\nOder doch nur dort, wo es relevant ist&#8230;?<br \/>\n<br \/>\nWo es sich lohnt?<br \/>\n<br \/>\nF\u00fcr die herrschende Clique?<br \/>\n<br \/>\nUnd  damit auch die Lobby-isten.<\/p>\n<p>Wer eine Lobby hat, steht im Rampenlicht.<br \/>\n<br \/>\nWer eine starke Lobby hat, dem droht kein Verzicht.<\/p>\n<p>Doch die im Dunklen&#8230;sieht man nicht.<br \/>\n<br \/>\nN\u00e4mlich all jene, die keine Lobby haben.<\/p>\n<p>&#8222;Du hast keine Chance, aber mach das Beste draus!&#8220;<\/p>\n<p>Jawoll!<\/p>\n<p>Stand dieses Motto Pate?<br \/>\n<br \/>\nOder  eine wahnsinnige Wut?<br \/>\n<br \/>\nDas schlichte Verlangen nach \u00dcber-Leben?<br \/>\n<br \/>\nOder die schiere Erkenntnis:<br \/>\n<br \/>\n&#8222;Helfe ich mir nicht selbst,  hilft mir niemand?! <\/p>\n<p>\n&#8222;JEDE NEUNTE&#8220; &#8211; entstand in drei Jahren&#8230;zwischen 2000 und 2003..<br \/>\n<br \/>\nDen Jahren, in denen die Autorinnen mit Diagnose und Behandlung&#8230;konfrontiert worden sind.<\/p>\n<p>Es ist damit das aktuellste Dokument eines Alptraums.<br \/>\n<br \/>\nVersch\u00e4rft durch jene &#8222;G\u00f6tter in Weiss&#8220;&#8230;die offenbar l\u00e4ngst zu scharlatan-mephisto-\u00e4hnlichen-Wesen-mutiert-sind-denen-Du-offenbar <\/p>\n<p>&#8222;f\u00fcr keine 50 Pfennig \u00fcber den Weg trauen kannst&#8220;<br \/>\n<br \/>\nwie eine Autorin schrieb.<\/p>\n<p>28 Frauen zwischen Mitte Zwanzig und Anfang 50, die  in ihrer Verzweiflung, ihrer Unkenntnis, ihrem Ausgeliefertseins, ihren &#8222;treuesten Begleiter&#8220; gefunden haben &#8211; den Computer. Und mit ihm das Internet. Und dort die Brustkrebs-Initiativen. Die Informationen aus aller Welt.<br \/>\n<br \/>\nDie Brustkrebs-Chat-Foren.<br \/>\n<br \/>\nDort haben sie sich kennengelernt.<br \/>\n<br \/>\nSich ausgetauscht. Und aufgebaut.<\/p>\n<p>\nDie bekannten Zahlen &#8211; j\u00e4hrlich erkranken noch immer 50.000  Frauen in deutschen Landen an Brustkrebs und unver\u00e4ndert sterben 19.000 daran. Ebenfalls j\u00e4hrlich. Vielleicht sind es mehr. Denn die Zahlen werden hoch-gesch\u00e4tzt. Da es kein bundesweites Krebs-Register gibt. <\/p>\n<p>Neu ist : Die Opfer werden immer j\u00fcnger.<br \/>\n<br \/>\nBereits Zwanzigj\u00e4hrige werden mit der Diagnose :&#8222;Das sieht leider nicht gut aus!&#8220; konfrontiert.<br \/>\n<br \/>\nWoran liegt das? Da passen die bisherigen Parameter doch gar nicht!<br \/>\n<br \/>\nEtwa &#8211; zu sp\u00e4t Kinder geboren, oder gar keine bekommen.<br \/>\n<br \/>\nZu lange eine Hormontablette eingeworfen, namens Anti-Baby-Pille.<br \/>\n<br \/>\nOder zu lange Hormon-Ersatz-Pillen sich verschreiben lassen, gegen die angeblichen Ungef\u00e4lligkeiten der Wechseljahre und der neu-erfundenen Knochen-Zerbrechlichkeit in &#8222;diesen Jahren&#8220;.<br \/>\n<br \/>\nDas alles trifft ja auf Frauen zwischen 20 und 30 Jahren nicht zu.<br \/>\n<br \/>\nUnd die inzwischen statistisch &#8222;neue-hochbetroffene-Gruppe&#8220; &#8211; ist zwischen 30 und 40 Jahren alt. Womit sich alle Theorien zur Erkl\u00e4rung f\u00fcr die Entstehung von Brustkrebs als solche erweisen.<br \/>\n<br \/>\nUmweltvergiftung? Vergiftete Ern\u00e4hrung? \u00dcber-Ern\u00e4hrung durch zu fetthaltige Milchprodukte und Tierfett? \u00dcberdurchschnittlicher Stress im Beruf, im Leben \u00fcberhaupt, generell? Sind das die wahren Verursacher? Entt\u00e4uschung? Kummer? Leid? Depressive Grundstruktur?<\/p>\n<p>Nein, das alles trifft nicht zu &#8211; auf die 28 Frauen, die sich zur Rettung von Frauenleben als Autorinnen f\u00fcr JEDE NEUNTE engagiert haben und von ihren Erfahrungen als j\u00e4he &#8222;Krebspatientin&#8220; berichten.<\/p>\n<p>\nSie sind im Schnitt 39 Jahre alt, bei der Diagnose Brustkrebs.<br \/>\n<br \/>\nDie J\u00fcngste ist Mitte Zwanzig. Die Mehrheit zwischen 30 und 40 Jahren.<br \/>\n<br \/>\nDie \u00c4lteste Anfang f\u00fcnfzig.<\/p>\n<p>Was ist das Besondere an diesem Buch?<br \/>\n<br \/>\nIst es besonders rei\u00dferisch? Bedient es sich einer herausragenden Sprache oder Dramaturgie? <\/p>\n<p>Wird der Markt nicht bereits von &#8222;solchen B\u00fcchern&#8220; \u00fcberschwemmt?<\/p>\n<p>Nein. Von solchen nicht.<\/p>\n<p>Die Einlull- und Beruhigungspillen in Buchform, vor allem gern vom katholischen HERDER-Verlag in Freiburg Frauen verabreicht, damit sie ruhig bleiben und keine unheilige Angst oder gar Aggression gesch\u00fcrt wird &#8211;<br \/>\n<br \/>\nStimmt, an dieser Entm\u00fcndigungs-Literatur, an der der Verlag gut verdient,<br \/>\n<br \/>\nbesteht kein Mangel.<br \/>\n<br \/>\nEine deutsche Frau, die einen Brustkrebs bekommt, hat nat\u00fcrlich eine Krebs-Pers\u00f6nlichkeit.<br \/>\n<br \/>\nKlar, was sonst.<br \/>\n<br \/>\nFrauen in Deutschland?<br \/>\n<br \/>\nEine hoch-unterprivilegierte Klasse! <\/p>\n<p> JEDE NEUNTE &#8211; nein, nicht rei\u00dferisch. Nein, nicht sprachlich in Selbstverliebtheit narzistisch abtauchend. Auch nicht larmoyant. Und sogar ohne direkte Anklage.<\/p>\n<p>JEDE NEUNTE  pr\u00e4sentiert unpr\u00e4tenzi\u00f6s einen Einblick hinter die Kulissen:<br \/>\n<br \/>\nIn ein Schlachthaus. In den t\u00e4glichen All-Tag deutscher Medizinbetriebe.<\/p>\n<p>In den allt\u00e4glichen Terror von  Inkompetenz, Indifferenz , Arroganz, Anma\u00dfung.  <\/p>\n<p>Da versuchen sie sich zu behaupten.<br \/>\n<br \/>\nDie BK-Patientinnen.<br \/>\n<br \/>\nEin kleines St\u00fcck wenigstens von ihrer W\u00fcrde, ihrer Selbstbestimmung, ihres Menschseins suchen sie sich zu bewahren, die Frauen, in ihrer Todesangst.<br \/>\n<br \/>\nDie wie ein St\u00fcck Fleisch auf eine Schlachtbank geworfen&#8230;ausgeschlachtet, ausgetrickst, austherapiert,  wieder ausgespien werden&#8230;oftmals zum Sterben.<\/p>\n<p>Wortlosigkeit und Brummigkeit,  barscher Ton.. Kommandostil und Frechheiten wie: &#8222;Nun stellen Sie sich aber mal nicht so an !&#8220; als eines der giftigsten Gifte (Taxol und EC&#8230;Produkte..) daneben flie\u00dft und ein Loch in der Hand hinterl\u00e4sst&#8230;w\u00e4hrend die stochernde \u00c4rztin Astronauten-Handschuhe tr\u00e4gt&#8230;und sagt: &#8222;Ich bin ja noch im geb\u00e4rf\u00e4higem Alter&#8220;<\/p>\n<p>Oder das medizinische Hilfspersonal so  tut, gew\u00f6hnlicher Alltag in jeder Klinik, nicht nur bei BK-Patientinnen, leider!  als sei die Patientin gar nicht anwesend&#8230;:<br \/>\n<br \/>\nMunteres Geplapper \u00fcber den Kopf der Patientin (&#8222;Nicht bewegen!&#8220;) hinweg \u00fcber den  bevorstehenden Urlaub,  w\u00e4hrend die Patientin f\u00fcr den &#8222;STRAHLENTAG&#8220; eingestellt wird&#8230;<\/p>\n<p>Das sind die psychischen Zellgifte&#8230;! <\/p>\n<p>Jede Einzelne glaubte, so etwas passiere nur ihr allein, ihre Einbildung gar? Paranoid?<br \/>\n<br \/>\nVielleicht gar  ihre eigene Schuld?<br \/>\n<br \/>\nWenngleich, wieso?<br \/>\n<br \/>\nSie ist doch:<br \/>\n<br \/>\n&#8222;..nur krank. Keine Idiotin. Kein kleines Kind. Keine Kriminelle, dass man sich mir gegen\u00fcber solche schlechten Umgangsformen erlauben darf&#8220; ,<br \/>\n<br \/>\nnotiert eine der Autorinnen in ihrem Bericht.<\/p>\n<p>In den  Foren&#8230;kommt es heraus &#8211; :<br \/>\n<br \/>\n&#8222;Entw\u00fcrdigung und Dem\u00fctigung der Patientin?<br \/>\n<br \/>\nMangelndes Feingef\u00fchl?<br \/>\n<br \/>\nSensibilit\u00e4t Fremdwort?<br \/>\n<br \/>\nNormal,  in Deutschland!  <\/p>\n<p>Freundlichkeit, Zugewandtheit, echte Beratung gar, von Trost gar nicht erst zu sprechen.. &#8211; Fehlanzeige.<br \/>\n<br \/>\nW\u00e4re die Ausnahme. Der gro\u00dfe Gl\u00fccksfall. <\/p>\n<p>Das Internet wird zum Handlungs-Ort f\u00fcr Handlungsbedarf.<br \/>\n<br \/>\nDaraus ist JEDE NEUNTE entstanden. <\/p>\n<p>Es beginnt sp\u00e4testens bei der Mammographie.<br \/>\n<br \/>\nWenn eine junge Frau sich bis dorthin durchgesetzt hat: weil  f\u00fcr sie ja die kassen\u00e4rztlich bezahlte &#8222;Krebs-Vorsorge&#8220; noch nicht gilt, weil sie halt noch &#8222;zu jung f\u00fcr diese Krankheit ist!&#8220; Wenn sie also kommt,  wegen merkw\u00fcrdiger Schmerzen in der Brust oder einer eingeschrumpelten Haut-Partie (Peau d&#8217;Orange) oder Fl\u00fcssigkeit, die aus einer Brustwarze quillt, sie es endlich geschafft hat, dass ihr Frauenarzt ihr  endlich einen &#8222;dringende \u00dcberweisung f\u00fcr den Radiologen&#8220; ausgestellt hat:<\/p>\n<p>Rose-Marie notiert in ihrem Erfahrungsbericht &#8211;<\/p>\n<p>\n&#8222;Kurz vor Feierabend ist offensichtlich eine ung\u00fcnstige Zeit f\u00fcr eine Mammographie. Wer um diese Zeit noch kommt, ist selber Schuld..<\/p>\n<p>&#8222;Wenn Sie es nicht mehr aushalten k\u00f6nnen, sagen Sie Bescheid&#8220;,<br \/>\n<br \/>\nbrummte die Assistentin.<\/p>\n<p>Es tat weh und als Rose-Marie es nicht mehr aushalten konnte, sagte sie auch sofort Bescheid.<\/p>\n<p>Trotzdem drehte die Assistentin ihr Folterinstrument noch etwas weiter, bis die Brust fast so platt wie ein Pfannkuchen war, und erkl\u00e4rte dazu, nur so seien die R\u00f6ntgenbilder verwertbar.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck im Wartezimmer \u00fcberlegte Rose-Marie sich, was sie eigentlich verbrochen hatte, dass sie auf so eine Art und Weise behandelt wurde.<\/p>\n<p>Ungef\u00e4hr 20 Minuten sp\u00e4ter erschien der Arzt.<br \/>\n<br \/>\nKurz angebunden bat er Rose-Marie, mitzukommen und im Behandlungszimmer Platz zu nehmen, die Bilder w\u00fcrden gleich gebracht.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich, die Bilder kamen sofort.<br \/>\n<br \/>\nUnd als der Arzt sie gegen das Licht hielt, war ganz deutlich in der rechten Brust unten rechts ein kleiner runder Fleck zu erkennen, er hatte einen Durchmesser von 8 bis 9 Millimetern.<\/p>\n<p>Schlagartig \u00e4nderte sich der Ton des Arztes.<br \/>\n<br \/>\nSehr freundlich teilte er Rose-Marie mit, dass er selbstverst\u00e4ndlich auch noch den Ultraschall machen w\u00fcrde (obwohl es vorher gehei\u00dfen hatte, es ginge an dem Tag nicht mehr).<br \/>\n<br \/>\nDabei zeigte er auf den Knoten auf dem Bildschirm, der auf jeden Fall entfernt werden m\u00fcsste, um zu kl\u00e4ren, ob er b\u00f6sartig w\u00e4re.<br \/>\n<br \/>\nDanach schickte er Rose-Marie nach Hause. Er w\u00fcrde ihrem Frauenarzt den Befund zurschicken. ( )..<\/p>\n<p>Der Frauenarzt konnte offenbar allein durch Anschauen des R\u00f6ntgenbildes die Diagnose stellen &#8230;(vielleicht wollte er sich auch nur selbst sch\u00fctzen, weil er zuvor zu oberfl\u00e4chlich getastet hatte&#8230;und nichts gemerkt hatte&#8230;auch dies kein Einzelfall, Anmerkung der Verfasserin dieser Zeilen):<\/p>\n<p>Es handele sich um einen schnellwachsenden, wahrscheinlich b\u00f6sartigen Tumor in der rechten Brust und schl\u00e4gt eine sofortige Operation vor, greift bereits zum Telefon..&#8220;<\/p>\n<p> Rose-Marie und ihr Mann wissen zu diesem Zeitpunkt, wie sie sp\u00e4ter begreifen, nichts, aber auch gar nichts \u00fcber Brustkrebs. Sie sind, wie Rose-Marie schreibt &#8211; <\/p>\n<p>&#8222;unbedarft&#8220; und glauben zun\u00e4chst einmal alles, was ihnen gesagt wird.<\/p>\n<p>\nOder  &#8211; Roswitha:<\/p>\n<p>&#8230;&#8220;Der Radiologe, der es zu Beginn an Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen fehlen lie\u00df, ist nicht der einzige Arzt, der mir und meiner Psyche nicht gut tut.<\/p>\n<p>Dass \u00c4rzte niemals Zeit haben &#8211; bei ihrer Wichtigkeit und Auslastung unseres medizinischen Systems &#8211; dies bekomme ich im Verlauf der Behandlung noch des \u00d6fteren zu sp\u00fcren.<\/p>\n<p>In der Situation der Hilflosigkeit h\u00e4tte ich zu allem ja gesagt, auch wenn man mir angeraten h\u00e4tte, die andere Brust prophylaktisch entfernen zu lassen.<\/p>\n<p>Wahrscheinlich h\u00e4tte ich gesagt: &#8222;Nehmt, was Ihr braucht, aber macht, dass ich wieder gesund werde. &#8222;<br \/>\n<br \/>\nMein Selbstbestimmungsrecht hatte ich an der Pforte zum Krankenhaus abgegeben.<\/p>\n<p>Aus heutiger Sicht kann ich sagen, dass sich der herrschende Medizinbetrieb auf das psychische Erleben einer Krebserkrankung fast grausam auswirken kann.<\/p>\n<p>Ausdr\u00fccklich m\u00f6chte ich betonen, dass ich auch sehr gute Erfahrungen mit \u00c4rzten gemacht habe.<\/p>\n<p>Mit Eigeninitiative und sicher auch etwas Gl\u00fcck fand ich \u00fcber das Internet einen sehr interessierten und warmherzigen Onkologen, der neuen Behandlungswegen aufgeschlossen gegen\u00fcbersteht.<\/p>\n<p>Schon der erste Termin, bei dem wir ein fast einst\u00fcndiges Gespr\u00e4ch f\u00fchrten,  war ein Lichtblick f\u00fcr mich.<\/p>\n<p>Leider ist es noch immer Gl\u00fcckssache, einen Arzt zu finden, der sich die notwendige Zeit nimmt und alle ihm zur Verf\u00fcgung stehenden Therapiem\u00f6glichkeiten aussch\u00f6pft.<\/p>\n<p>Informierte Patient\/Innen sind in vielen Arztpraxen noch immer nicht gern gesehen, sie kosten Zeit und oft auch mehr Geld.&#8220; <\/p>\n<p>\nAurica ist 36 , verheiratet, drei S\u00f6hne im Alter von 9, 15 und 17 Jahren,  als sie mit der  Diagnose im November 1999 konfrontiert wird.<\/p>\n<p>&#8220;Als ich meinen Gyn\u00e4kologen darauf hinweise, dass unter der Tamoxifen-Einnahme regelm\u00e4\u00dfig ein Scheiden-Ultraschall wegen des stark erh\u00f6hten Risikos auf Geb\u00e4rmutterkrebs durchgef\u00fchrt werden muss, sagte er, angebracht sei das sicher, aber er k\u00f6nne es nicht machen, da die Krankenkasse das nicht zahlen w\u00fcrde.<br \/>\n<br \/>\nDa reicht es mir und ich suche mir eine Frauen\u00e4rztin.<br \/>\n<br \/>\nManche \u00c4rzte haben ihren Beruf doch total verfehlt, sie h\u00e4tten Bankier werden sollen.<br \/>\n<br \/>\nNat\u00fcrlich hat Sorgfalt ihren Preis im Vergleich zur Nullachtf\u00fcnfzehn-Untersuchung, aber welcher tats\u00e4chliche Lebensgewinn k\u00f6nnte andererseits erbracht werden? Massenscreenings erscheinen mir nicht als der richtige Weg. Frauen, die eine Mammographie ablehnen, haben auch ihre Gr\u00fcnde.<\/p>\n<p>Ich denke, es ist viel zu wenig bekannt, dass immer mehr junge Frauen erkranken, und dass ihre Chancen auf Heilung weitaus geringer sind als bei Frauen jenseits der Menopause. Junge Frauen verlieren viel mehr von ihrem Leben. Sie haben oft kleine Kinder, deren Kindheit vom Krebs \u00fcberschattet wird und ich empfinde es als eine besondere Trag\u00f6die, wenn sie ohne ihre Mutter aufwachsen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>So betrifft die Krankheit bei jungen Frauen oft in st\u00e4rkerem Ma\u00dfe die ganze Familie. Schlimmstenfalls verlieren sie an der statistischen Lebenserwartung gemessen, auch nicht nur einige Jahre, sondern werden um ein halbes Leben betrogen.<\/p>\n<p>In einem Fachbuch las ich:<\/p>\n<p>&#8222;Die Fr\u00fcherkennung von Metastasen und deren fr\u00fchzeitige Behandlung bringt nach den heute vorliegenden Behandlungen f\u00fcr die betroffene Patientin keinen statistisch erkennbaren \u00dcberlebensvorteil.<br \/>\n<br \/>\nAuch die Lebensqualit\u00e4t kann durch eine fr\u00fchzeitige Rezidiv-Erkennung nicht verbessert werden.<br \/>\n<br \/>\nIm Gegenteil, f\u00fcr die meisten Patientinnen verk\u00fcrzt sich durch eine intensive Metastasendiagnostik lediglich die subjektiv als positiv empfundene krankheits- und therapiefreie Zeit.<\/p>\n<p>Milliarden werden in die Kebsforschung gesteckt, aber meist nur in die Untersuchung neuer Chemosubstanzen und Hormonpr\u00e4parate.<br \/>\n<br \/>\nObwohl doch l\u00e4ngst bekannt ist, dass das der falsche Weg ist.<br \/>\n<br \/>\nSeit mindestens 30 Jahren wird auf &#8222;Stahl, Strahl und Chemo&#8220; bei der Behandlung gesetzt und dabei ist die Zahl der Frauen, die an Brustkrebs sterben, unver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Deutschland steht im europ\u00e4ischen Vergleich bez\u00fcglich der Brustkrebssterblichkeit nur an 8. Stelle, ist also ein Entwicklungsland.<br \/>\n<br \/>\nEs gibt zaghafte Versuche in Richtung Verbesserung, aber sie werden nicht umgesetzt.<\/p>\n<p>Es stellt sich die Frage, warum die meisten Mediziner nicht gewillt sind, f\u00fcr ihre Patientinnen alles, was der Therapieoptimierung dienen k\u00f6nnte, zu veranlassen.<\/p>\n<p>Viele neue Prognoseparameter, die auch etwas \u00fcber die Therapien aussagen k\u00f6nnten, werden immer noch nicht erhoben.<\/p>\n<p>So zum Beispiel die Bestimmung des EGF-Rezeptors, die p-53 Expression oder uPA und PAI-I, die, so sie vorhanden, eine Resistenz gegen Tamoxifen, Chemo oder Resistenz auf endokrine Therapien anzeigen.<\/p>\n<p>Diese Chemosensitivit\u00e4tsuntersuchung m\u00fcsste \u00fcberall durchgef\u00fchrt werden, damit zumindest unwirksame Chemos unterlassen bleiben und am Tumorgewebe festgestellt werden kann, welches Zellgift f\u00fcr die entsprechende Frau am Erfolg versprechendsten w\u00e4re&#8230;<\/p>\n<p>Wer ma\u00dft sich an, \u00fcber Erfolg oder Mi\u00dferfolg im Einzelfall entscheiden zu k\u00f6nnen?<br \/>\n<br \/>\nMenschen sind eben individuell v\u00f6llig verschieden, und so sollte jede Patientin auch ihren eigenen Weg finden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>( ) ..In der heutigen Situation ist das jedoch eine Utopie, da \u00c4rzte in der Regel nur einen Weg kennen und akzeptieren und das ist immer der eigene&#8220;.<\/p>\n<p>JEDE NEUNTE besteht aus vier Teilen:<\/p>\n<p>Erstens &#8211; DER TAG, AN DEM ALLES ANDERS WURDE&#8230;Die Diagnose.<br \/>\n<br \/>\nZweitens &#8211; KAMPFANSAGE? Chemotherapie, Bestrahlung, Hormone &#8211;<br \/>\n<br \/>\nDieses Kapitel ist Frauen ganz besonders &#8222;ans Herz zu legen&#8220;, die vor einer Entscheidung stehen &#8211; &#8222;was mache ich?&#8220; <\/p>\n<p> Frauen wird unerme\u00dfliches Leid  mit diesen Giftcocktails zugef\u00fcgt..erstmals nehmen wir in JEDE NEUNTE direkt dran teil. Etwa durch den e-mail-Austausch zwischen zwei Freundinnen. <\/p>\n<p>Am schlimmsten traf es Frauen, die an einer STUDIE mit dem super-toxischen Eibe-Extrakt ..TAXOL und Verwandte&#8230;teilgenommen haben&#8230;und kaum war die Tortur \u00fcberstanden, das Immunsystem im Keller , weil die Zellgifte ja auch vor gesunden Zellen nicht haltmachen&#8230;die kollabieren vor ihnen&#8230;die rabiaten Krebszellen offenbar nicht&#8230;sie sammeln sich wie zu erneutem Kampf und werden resistenter als vorher.. ja, da..tauchte wie  postwendend die n\u00e4chste Metastase auf&#8230;oder die n\u00e4chsten Kn\u00f6tchen, die &#8222;wir leider herausnehmen m\u00fcssen!&#8220;<br \/>\n<br \/>\nOder das n\u00e4chste Rezidiv &#8211; &#8222;Tut mir Leid Frau&#8230;Ihnen das mitteilen zu m\u00fcssen, aber wir m\u00fcssen noch einmal ran!&#8220;<\/p>\n<p>Eine \u00c4rztin aus der Supergift-Taxol-und-Co- Studie, machte regelrecht Werbung f\u00fcr die Studie, betonte, wie sehr der Wirkstoff Heilung beg\u00fcnstige..<br \/>\n<br \/>\nSp\u00e4ter erfuhr die Patientin, dass der \u00c4rztin von der Pharma-Firma sogar ein Flug zu einem internationalen Kongress  bezahlt worden war&#8230;<\/p>\n<p>Da geriet sie schwer ins Gr\u00fcbeln, die BK-Patientin, ob sie wirklich an dieser Studie teilnehmen sollte&#8230;<br \/>\n<br \/>\nAndererseits wu\u00dfte sie von Studien aus \u00d6sterreich, dass Frauen, die an Studien teilgenommen hatten, um Jahre l\u00e4nger lebten, als Frauen, die in keiner Studie waren. Ob das stimmt, wer wei\u00df das schon?<br \/>\n<br \/>\nErst k\u00fcrzlich flog in G\u00f6ttingen auf, dass Studien gesch\u00f6nt waren, um an weitere Forschungsgelder zu kommen&#8230;<\/p>\n<p>Jede Geschichte besitzt ihren ganz eigenen Erfahrungswert.<br \/>\n<br \/>\nDaher ist die Lekt\u00fcre von &#8222;JEDE NEUNTE&#8220; so etwas wie eine 28-fache Meinung einholen.<br \/>\n<br \/>\nUnd die Erkenntnis dazu &#8211; es gibt &#8222;den&#8220; Brustkrebs nicht.<br \/>\n<br \/>\nJedes &#8222;Portr\u00e4t&#8220;, den Texten vorangestellt, die Tumorklassifizierung, schaut anders aus. <\/p>\n<p>Kein Lymphknotenbefall zeigt, dass der Tumor noch nicht gestreut hat.<br \/>\n<br \/>\nEs sich um eine harmlosere Art handelt.<br \/>\n<br \/>\nJetzt gleich einen Test auf das Vorhandensein von HER2neu, das Krebsgen zu ,<br \/>\n<br \/>\nmachen, das f\u00fcr das Schnellwachstum des Tumors zust\u00e4ndig ist, w\u00e4re sinnvoll &#8211; und es wird bereits &#8222;studienhalber&#8220; in M\u00fcnchen (Rot-Kreuz-Krankenhaus) gemacht&#8230;ist der Tumor frei von Her2neu (auch Cerb2 oder Erb-2 genannt), wird der Tumor vermutlich nicht streuen, also keine Metastasen setzen, und damit auch nicht t\u00f6dlich verlaufen. Damit entf\u00e4llt das Abschneiden der Brust, und die weiteren Therapien werden \u00fcberfl\u00fcssig. Kein Wunder, dass diese schonende Methode wenig bekannt ist&#8230;.gleichzeitig k\u00f6nnte man testen, ob der Tumor schmilzt, wenn er noch in der Brust das Medikament HERCEPTIN erh\u00e4lt.<br \/>\n<br \/>\nHERCEPTIN ist das erste molekulare und wirksame Medikament gegen metastasierenden Brustkrebs. Und ist weit entfernt von der Toxizit\u00e4t der klassischen Chemos. Bei HERCEPTIN f\u00e4llt auch kein Haar aus.<br \/>\n<br \/>\nAber Herceptin ist teuer. Jedoch die Chemo auch!<\/p>\n<p>Das n\u00fcchterne Resultat der Erfahrungsberichte &#8211; Der Krebs kommt wieder.<br \/>\n<br \/>\nOhne Herceptin. Und das deckt sich mit der Herceptin-Forschung &#8211; <\/p>\n<p>Wer das Krebs-Gen HER2neu besitzt, ist weitgehend resistent gegen die herk\u00f6mmlche Chemo. Und damit wird erkl\u00e4rbar, warum Frauen dauerhaft weiter sterben, trotz Chemo, wenn sie den gef\u00e4hrlichen metastasierenden Brustkrebs besitzen &#8211; weil sie insgesamt resistent gegen die Chemo sind.<br \/>\n<br \/>\nDas Gift ihnen gleichzeitig die letzten Immunabwehr-Reserven kaputtmacht.<\/p>\n<p>Es mutet an wie Folter. Pur. Dass mit all diesem medizinischen und pharmazeutischen und Forschungswissen, Her2Neu-befallenen Frauen noch immer Chemos gnadenlos verpasst werden.<\/p>\n<p>Der dritte Teil des Buchs tr\u00e4gt die \u00dcberschrift:<\/p>\n<p> &#8222;Viel haben Sie ja nicht verloren&#8230;&#8220;<br \/>\n<br \/>\nBrustamputation, Brustaufbau, Brustrekonstruktion.<\/p>\n<p>Wie aus Frankensteins Hinterst\u00fcbchen.<br \/>\n<br \/>\nF\u00fcr sensible Seelen empfielt sich das Lesen dieser Berichte ratenweise. Es tut so weh. Hier authentisch und per Fotos belegt, mitzuerleben, was Frauen angetan wird. Es IST K\u00f6rperverletzung. Oft der schlimmsten und unvorstellbaren Art.<\/p>\n<p> Der letzte Teil hei\u00dft: ABSCHIEDE.<\/p>\n<p>Die Berichte von Frauen, die in einem, zwei oder l\u00e4ngstens drittem Jahr nach der Diagnostik und den Therapien..gestorben sind. Die Berichte gehen bis zum Ende&#8230;eine Frau, 30 Jahre, hat gerade in Greatna Green noch geheiratet&#8230;Die Therapien waren v\u00f6llig nutzlos. Die Ausbreitung des Krebses unaufhaltsam. <\/p>\n<p>Die Namen und St\u00e4dte und Kliniken sind anonymisiert.<br \/>\n<br \/>\nVon den 28 Autorinnen, 25 sind derzeit noch am Leben, ist nur eine &#8222;rundum zufrieden&#8220;: <\/p>\n<p>Sie ist die Sekret\u00e4rin in einer Klinik, seit \u00fcber 20 Jahren.<br \/>\n<br \/>\nSie geh\u00f6rte dazu.<br \/>\n<br \/>\nUnd daher widerfuhr ihr, wovon andere nur tr\u00e4umen k\u00f6nnen:<br \/>\n<br \/>\nDie Beste aller nur erdenklichen Behandlung und auch Zustimmung, als sie NEIN zur Chemo sagte.<br \/>\n<br \/>\nEs geht ihr gut, der Frau.<br \/>\n<br \/>\nVielleicht am besten von allen.<br \/>\n<br \/>\nDenn sie hat sich der Tortur der Chemo widersetzt.<br \/>\n<br \/>\nInsgeheim dabei unterst\u00fctzt von ihren \u00c4rzten, die  quasi ihre Kollegen sind.<\/p>\n<p> &#8222;Ach, lie\u00dfe sich doch &#8218;Seele&#8217; transplantieren!&#8220;<br \/>\n<br \/>\nsto\u00dfseufzt eine Autorin&#8230;ja.<br \/>\n<br \/>\nNach der Lekt\u00fcre dieses Erfahrungsberichts von Frauen mit einer bislang  t\u00f6dlichen Erkrankung m\u00f6chte man  Gebete zu einem Himmel schicken&#8230;<br \/>\n<br \/>\nOder ganz prosaisch auswandern.<\/p>\n<p>Ein Protest gegen das Sterben. Eine Aufkl\u00e4rung. Ein Offenmachen von so dauerhaften Miss-St\u00e4nden, dass die darin Involvierten es selbst schon gar nicht mehr sp\u00fcren. Die Forderung nach Neuem, Guten..Lebensrettendem&#8230;:<\/p>\n<p>JEDE NEUNTE sollte, m\u00fcsste Pflichtlekt\u00fcre werden, f\u00fcr das medizinische Personal&#8230;f\u00fcr die \u00c4rzte, unter denen die Radiologen und die Chirurgen wohl besonders als Handwerker und weniger als &#8222;\u00c4rzte&#8220; im einstmals postivi-besetzten Sinn erlebt werden.<\/p>\n<p>JEDE NEUNTE macht aber auch Mut. Sich zu outen.<br \/>\n<br \/>\nDas Tabu zu brechen. Warum ist Brustkrebs ein gesellschaftliches Tabu?<\/p>\n<p>AIDS, ansteckend, gilt nachgerade beinah als schick, im Westen, im Vergleich.<br \/>\n<br \/>\nAids ist mehr eine M\u00e4nnerkrankheit. Die PR ist besser. Die Forschung auch. Die Resultate damit auch.<br \/>\n<br \/>\nEine Liz Taylor k\u00e4mpft gegen Aids.<br \/>\n<br \/>\nWelcher Mann bei uns k\u00e4mpft gegen Brustkrebs?<\/p>\n<p>\nJEDE NEUNTE &#8211; Frauen berichten von ihren Erfahrungen mit Brustkrebs-<br \/>\n<br \/>\nOrlanda Frauenverlag GmbH, Berlin<br \/>\n<br \/>\nHerausgeberinnen: Gudrun Kemper &#038; Ulla Ohlms<br \/>\n<br \/>\nBERLIN &#8211; Herbst 2003\/300 Seiten\/ 17.50 Euro\/ISBN 3 936937- 07 &#8211; 9<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja. Das ehrlichste und damit ersch\u00fctterndste Buch seit&#8230;? (Fiktion ist L\u00fcge &#8211; die Wahrheit ist am schlimmsten). Ein optisch gut gemachtes Buch.<br \/>\n<br \/>\n\u00dcbrigens gibt es dort auch Fotos. Die weh-tun.<br \/>\n<br \/>\nUnd vom Metzger-Sein deutscher &#8222;Chirurgen&#8220; zeugen&#8230;BEWEISE&#8230;!<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-83320","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-fembcher","entry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Buchrezension: &quot;JEDE NEUNTE&quot; - Feminissima<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2003\/10\/07\/buchrezension-jede-neunte\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Buchrezension: &quot;JEDE NEUNTE&quot; - Feminissima\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Ja. 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