{"id":83170,"date":"2002-08-02T03:40:01","date_gmt":"2002-08-02T03:40:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feminissima.de\/?p=83170"},"modified":"2002-08-02T03:40:01","modified_gmt":"2002-08-02T03:40:01","slug":"der-tag-an-dem-olaf-sich-an-den-fluegel-setzte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2002\/08\/02\/der-tag-an-dem-olaf-sich-an-den-fluegel-setzte\/","title":{"rendered":"Der Tag, an dem Olaf sich an den Fl\u00fcgel setzte"},"content":{"rendered":"<p>Die hellen Stoff-Jalousien waren herabgelassen. Drau\u00dfen Sommer.<br \/>\n<br \/>\nAugust.<br \/>\n<br \/>\nDas Zimmer hinter den Jalousien wirkte verschwiegen und auf unerkl\u00e4rliche Weise morbid.<br \/>\n<br \/>\nNein, vielleicht eher obsz\u00f6n.<br \/>\n<br \/>\nNein, nicht das Zimmer.<br \/>\n<br \/>\nDie Atmosph\u00e4re.<br \/>\n<br \/>\nEin Hauch von unbeabsichtigter Obsz\u00f6nit\u00e4t, selbstverst\u00e4ndlich.<br \/>\n<br \/>\nDenn wir standen in einem fremden Zimmer.<br \/>\n<br \/>\nWir standen in einem Wohnzimmer, dessen Bewohner verreist waren. <br \/>Wir blickten in ein Leben, das nicht das unsrige war.<br \/>\n<br \/>\nUnd auch wir beide, Olaf und ich, kannten uns kaum.<br \/>\n<br \/>\nWir hatte uns auf einer  Party irgendwo auf dem Land kennengelernt.<br \/>\n<br \/>\nUnd eine ganze Nacht  lang Tango miteinander getanzt.<br \/>\n<br \/>\nEigentlich kennt man sich dann.<br \/>\n<br \/>\nJedenfalls wei\u00df man dann schon sehr viel voneinander.<br \/>\n<br \/>\nOhne miteinander reden zu m\u00fcssen.<br \/>\n<br \/>\nIch war allein in diesem Sommer.<br \/>\n<br \/>\nOlaf hatte den Portwein auf der Anrichte entdeckt.<br \/>\n<br \/>\n&#8222;Komm, wir trinken Portwein,&#8220; sagte Olaf.<br \/>\n<br \/>\n&#8222;Mir ist danach: Portwein am fr\u00fchen Nachmittag im Sommer, hinter herabgelassenen Jalousien, in einem Haus, das wir nicht kennen, vor einem zauberschneewei\u00dfen Fl\u00fcgel&#8230;komm, lass uns trinken&#8230;bis wir alles vergessen. Der Portwein-Rausch ist der allerbeste..&#8220;<br \/>\n<br \/>\nOlaf und ich hatten uns ein paar mal verabredet. Fuhren hinaus ans Meer. Liefen herum.<br \/>\n<br \/>\nSchwiegen. Sahen den M\u00f6wen zu. Legten uns in den Sand. Wir badeten nie. Wir starrten in den Himmel oder blickten hinaus aufs Meer und schwiegen. Manchmal legte Olaf seinen Hand auf meinen Arm, als wolle er etwas sagen. Und wir liefen weiter. Ziellos. Wir lie\u00dfen uns treiben. Manchmal sprang ich bis zu den Kn\u00f6cheln in die Brandung, mein Kleid mit der einen Hand raffend, in der anderen Hand meine leichten Segelschuhe&#8230;aber ich lie\u00df es bald wieder sein. Diese Gesten waren aufgesetzt. Sie h\u00e4tten heiter wirken k\u00f6nnen. Aber sie waren nicht heiter.<br \/>\n<br \/>\nDer Port war gut und schwer und s\u00fc\u00df. Ich sp\u00fcrte ihn sofort in mein Blut \u00fcbergehen.<br \/>\n<br \/>\nOlaf hob sein Glas, sah mich mit seinen hellen Augen an und sagte trocken:<br \/>\n<br \/>\n&#8222;Auf die Einsamkeit. Es gibt nichts Ehrlicheres!&#8220;<\/p>\n<p>Unsere Gl\u00e4ser vibrierten beim Ansto\u00dfen.<br \/>\n<br \/>\n&#8222;Edles Zeug, der Stoff&#8220;, bemerkte Olaf l\u00e4ssig.<br \/>\n<br \/>\n&#8222;Deine Freunde haben einen gediegenen Geschmack.&#8220;<br \/>\n<br \/>\n&#8222;Ja!&#8220; nickte ich. &#8222;Ja.&#8220;<br \/>\n<br \/>\n&#8222;Wir trinken die Flasche leer..&#8220; sagte Olaf.<br \/>\n<br \/>\n&#8222;Ich besorge Ersatz. Wir haben doch heute nichts mehr zu tun.&#8220;<br \/>\n<br \/>\n&#8222;Ja.&#8220; Sagte ich. &#8222;Ja. Das ist eine gute Idee.&#8220;<br \/>\n<br \/>\nEs war aufregend, an einem schw\u00fclen, tr\u00e4gen Augustnachmittag hinter herabgelassenen Jalousien in einem fremden Zimmer mit Olaf Portwein zu trinken.<br \/>\n<br \/>\nWir sa\u00dfen nebeneinander auf der taubenblauen Biedermeiercouch wie von einem Fotografen arrangiert. Olaf blickte mich an. Ich wu\u00dfte nicht, was er  dachte. Ob an das Schiff, das er reparierte oder an mich oder an seine Kinder, die bei seinen verschiedenen Frauen von fr\u00fcher lebten oder an mich, ich wu\u00dfte es nicht. Es war mir gleichg\u00fcltig. Ich brauchte nicht zu wissen, was er dachte.  Er war da. Einen halben Nachmittag lang. Mein Freund. Mein fremder Freund. Den ich kannte, weil wir Tango miteinander getanzt hatten. Eine Nacht lang. <\/p>\n<p>Ich stand auf, stellte das Portweinglas vorsichtig auf dem Fl\u00fcgel ab und klimperte spielerisch mit einem Finger \u00fcber die Tasten.<\/p>\n<p>Olaf kam von der Biedermeiercouch her\u00fcber zu mir, setzte sich auf den Klavierschemel und legte seine H\u00e4nde ruhig auf die Tasten den Fl\u00fcgels. Ich lehnte in der Biegung des Fl\u00fcgels und wu\u00dfte nicht wohin mit meinen H\u00e4nden. Mein Portweinglas stand etwas zu weit von mir auf der weiten Fl\u00e4che des Fl\u00fcgels.<\/p>\n<p>Olaf  warf mir einen Blick zu und begann zu spielen.<br \/>\n<br \/>\nEs \u00fcberraschte mich eigentlich nicht, da\u00df Olaf Klavier spielen konnte.<br \/>\n<br \/>\nUnd er begann zu singen&#8230;:<br \/>\n<br \/>\n&#8222;When I lost my Baby&#8230;.&#8220;<br \/>\n<br \/>\nOlafs unerwartet warme, weiche, schmachtende Stimme umfing mich&#8230;ich sp\u00fcrte jene lange durch die Zeitalter von Rationalit\u00e4t und zusammengepressten Lippen vergessene Sehnsucht jener Herbstn\u00e4chte meiner Jugend in mir aufsteigen&#8230;.die fr\u00fche Dunkelheit&#8230;der modrige Geruch verwelkter Bl\u00e4tter&#8230;die langen Spazierg\u00e4nge&#8230;.und all die Tr\u00e4ume, die Tr\u00e4ume und die Hoffnung, doch an jenem Abend vielleicht &#8222;Jenem&#8220; zu begegnen, weil ich seinen Weg kannte, &#8222;Jenem&#8220;, der mein Herz h\u00f6her schlagen lie\u00df, ohne, da\u00df er davon wu\u00dfte. Ein Blick von ihm allein gen\u00fcgte, und schw\u00e4rmerische, idealistische  Welten \u00f6ffneten sich&#8230;ach, er hat mich angeschaut&#8230;hei\u00df und kalt lief es \u00fcber die Seele und das Gesicht. Ob er etwas gemerkt hatte?<\/p>\n<p>Zur\u00fcckgekehrt nach Hause, ins helle Licht der Wohnstube, wurde tadelnd gefragt, wieso ich so sp\u00e4t zur\u00fcckgekehrt sei&#8230;.die Antwort war der Versuch, ein entr\u00fccktes L\u00e4cheln zu verstecken , und die Ausrede, eine Freundin getroffen zu haben. <\/p>\n<p>Olaf sang..von den Blueberry Hills&#8230;<br \/>\n<br \/>\nDie Gedichte fielen mir ein, von denen der Adressat nie und nimmer geahnt hatte, ebensowenig wie von meinem sehnlichsten Wunsch &#8211; ihm zu begegnen. Wir haben uns nie pers\u00f6nlich kennengelernt. Aber ich tr\u00e4umte einen ganzen Winter lang von ihm. <\/p>\n<p>Olaf hatte aufgeh\u00f6rt zu spielen.<br \/>\n<br \/>\nEr stand auf.<br \/>\n<br \/>\n&#8222;Ich mu\u00df jetzt gehen&#8220;, sagte er.<br \/>\n<br \/>\n&#8222;Ja,&#8220; antwortete ich. &#8222;Ja&#8220;.<br \/>\n<br \/>\n&#8222;Ich komme wieder&#8220;, sagte Olaf.<br \/>\n<br \/>\n&#8222;Ich wei\u00df&#8230;&#8220; antwortete ich.<br \/>\n<br \/>\n&#8222;Bis zum Herbst habe ich Dir eine Wiege besorgt&#8220;, sagte Olaf.<br \/>\n<br \/>\nIch l\u00e4chelte. Ja, ich erwartete mein geliebtes, unbekanntes Kind.<br \/>\n<br \/>\nIch hielt mein Glas Port wieder in der Hand.<br \/>\n<br \/>\nIch reichte Olaf meine Wange zum Hauch von einem Ku\u00df hin.<br \/>\n<br \/>\nUnd Olaf ging und ich blieb allein, mit dem Glas Port in der Hand, hinter herabgelassenen Jalousien, an einem augustschw\u00fclen Tag, in einem Raum, der mir fremd war.<br \/>\n<br \/>\nIch stellte das Glas vorsichtig ab und zog meinen Ehering vom Finger. Legte ihn neben das leere Glas.<br \/>\n<br \/>\nOlaf w\u00fcrde wiederkommen. Ich wu\u00dfte es. Mein Mann nicht. Das wu\u00dfte ich auch.<\/p>\n<p>Von : Florence<br \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die hellen Stoff-Jalousien waren herabgelassen. Drau\u00dfen Sommer.<br \/>\n<br \/>\nAugust.<br \/>\n<br \/>\nDas Zimmer hinter den Jalousien wirkte verschwiegen und auf unerkl\u00e4rliche Weise morbid.<br \/>\n<br \/>\nNein, vielleicht eher obsz\u00f6n.<br \/>\n<br \/>\nNein, nicht das Zimmer.<br \/>\n<br \/>\nDie Atmosph\u00e4re.<br \/>\n<br \/>\nEin Hauch von unbeabsichtigter Obsz\u00f6nit\u00e4t, selbstverst\u00e4ndlich.<br \/>\n<br \/>\nDenn wir standen in einem fremden Zimmer.<br \/>\n<br \/>\nWir standen in einem Wohnzimmer, dessen Bewohner verreist waren. <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-83170","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-shortstories","entry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Der Tag, an dem Olaf sich an den Fl\u00fcgel setzte - Feminissima<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/feminissima.de\/index.php\/2002\/08\/02\/der-tag-an-dem-olaf-sich-an-den-fluegel-setzte\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Der Tag, an dem Olaf sich an den Fl\u00fcgel setzte - Feminissima\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die hellen Stoff-Jalousien waren herabgelassen. 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