Samstag, 12.4.2014 – MH370 seit 5 Wochen verschollen –

19 Uhr 44 in Berlin.

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gestern: 3.755
heute: 1.400 – willkommen!

Allmählich weißt du nicht,
was dich mehr ärgert,
wenn der erste Schock verflogen,
und die erste „Das-darf-nicht-wahr-sein-Reaktion“ –

dann möchte der Mensch Erklärungen.
Plausible.
Warum. Wieso.
Konnte das geschehen.
Mit einer der sichersten Maschinen überhaupt.

Und nun – 5 Wochen später –
und da springt nun wirklich der rote Zornknopf an –

speisen uns Blätter,
die sich Zeitungen nennen
und nicht erröten vor Scham,
angesichts der wochenlangen Volksverdummung,
die sie uns liefern,
und mit der sie sich zu Wasserträgern
Malaysias machen,
mit winzigen Häppchen ab,
die als „News“ gefeiert werden.
Und doch nichst sind als Luftblasen.

Heute doch tatsächlich die „News“ bei welt-online:

„Jetzt“ sei herausgekommen,
dass der Co-Pilot kurz vor dem Verschwinden der Maschine
einen Handyruf versucht habe :

Dies sei von einem „Mast“ auf einer „der Inseln“ registriert worden,
da die Maschine so tief geflogen sei.
Aber die Verbindung sei sofort wieder zusammengebrochen.“.

Das wird als „letzte Neuigkeit“ – nach 5 Wochen präsentiert –
und in einer so empörend vagen Form,
so dass alles genausogut hätte erfunden werden können –

und so werden wir Tag für Tag –
mit Märchen gefüttert.
Da blinken und plim-plimmen plötzlich Sachen,
„Signale“ –
aber es ist ja –
wer wäre drauf gekommen –
der gesuchte Flugschreiber or whatever.

Oder täglich neue Überlegungen,
die keine sind.

„Vielleicht sei der Fliege so steil mit der Schnauze nach unten abgestürzt,
dass er sich wie ein Pfeil ins Meer gebohrt hätte
und ohne zu zerschellen,
„in einem Stück“
untergegangen sei.

Es reicht.

Kein denkender Mensch glaubt länger –
dass weltweit kein Radar
keine NSA…
keine Militär-Base –
die Mschine gesichtet hätte.

Wir werden angelogen.
For sure.

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