Veranstaltung am 12. und 13. Oktober in Wiesbaden thematisiert
verschiedene Aspekte des Partisanenkriegs vom Ersten Weltkrieg bis heute
Partisanenbewegungen sind kein Novum des 20. Jahrhunderts, ja noch nicht einmal der Neuzeit. Dennoch erlangten sie im vergangenen Jahrhundert eine bis dato nicht da gewesene Bedeutung. Mehr:
Pressemitteilung
Krieg, Gewalt und Besatzung – Partisanenkrieg im 20. Jahrhundert
Petra Giegerich, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Veranstaltung am 12. und 13. Oktober in Wiesbaden thematisiert
verschiedene Aspekte des Partisanenkriegs vom Ersten Weltkrieg bis heute
(Mainz, 13. September 2007) Partisanenbewegungen sind kein Novum des 20. Jahrhunderts, ja noch nicht einmal der Neuzeit. Dennoch erlangten sie im vergangenen Jahrhundert eine bis dato nicht da gewesene Bedeutung. Kaum eine kriegerische Auseinandersetzung verlief ohne das Auftauchen solcher Guerillaformationen. Alle Versuche mit einem kodifizierten Kriegsrecht eine klare Abgrenzung zwischen regulären und irregulären Kämpfern zu leisten, brachten nicht das Ende des Partisanenkrieges und der mit ihm verbundenen Eskalation der Gewalt. Die Problematik ist Thema eines Workshops mit dem Titel „Krieg, Gewalt und Besatzung – Partisanenkrieg im 20. Jahrhundert“, der am 12. und 13. Oktober 2007 in Wiesbaden stattfindet.
Das Deutsche Komitee für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs und das Historische Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz untersuchen auf dieser Konferenz das Thema in einer weiten Perspektive: Vom Ersten Weltkrieg bis zu den aktuellen Auseinandersetzungen in Afghanistan und dem Irak werden unterschiedliche Aspekte des Partisanenkrieges vergleichend in den Blick genommen. Die Aufstandsbewegungen selbst werden dabei ebenso Gegenstand der Betrachtung sein wie ihre Bekämpfung. Neben militärischen und politischen Gesichtspunkten wird ein Schwerpunkt auf dem Verhältnis zwischen Partisanen und Zivilbevölkerung liegen.
Die Referenten dieser internationalen Konferenz kommen aus Deutschland, Österreich, Großbritannien, Kanada und Russland. Den Einführungsvortrag hält der Mainzer Zeithistoriker Prof. Dr. Sönke Neitzel von der Johannes Gutenberg-Universität. Die Veranstaltung findet in der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung, Taunusstr. 2-4, 65183 Wiesbaden statt und beginnt am 12. Oktober um 14 Uhr.
Kontakt und Informationen:
Prof. Dr. Sönke Neitzel
Historisches Seminar Abt. IV
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Tel. 06131 39-22776
Fax 06131 39-25480
E-Mail: sneitzel@uni-mainz.de
Weitere Informationen:
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=7733