Reha contra Kosten

Die Debatte – was kostet das Leben? Pardon, was kostet Wiederherstellung von Gesundheit – hat an Schärfe zugenommen.

Klar scheint schon heute, und das ist ein Skandal, er arm ist, stirbt früher.

Nun hat ein Team der Fachhochschule OSNABRÜCK nach 2jähriger Forschungszeit ein Buch veröffentlicht, das sich mit der Frage beschäftigt, wie kann noch sinnvolle Reha stattfinden, bei exzessiver Kostenreduktion?
Im Gesundheitssektor sind durch politische Rahmenbedingungen gravierende Veränderungsprozesse ausgelöst worden, deren Ende noch nicht absehbar ist.

Auch die Fach- und Reha-Kliniken sind davon betroffen und müssen sich auf die eng begrenzten ökonomischen Ressourcen einstellen.

Zu diesem Problembereich hat Prof. Dr. Winfried Zapp von der FH Osnabrück ein Buch mit dem Titel „Kostenrechnung und Controllinginstrumente in Reha-Kliniken“ herausgegeben. Es ist das Ergebnis seines zweijährigen Forschungsprojekts, das von der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungseinrichtungen Otto von Guericke e. V. (AIF) gefördert und unterstützt wurde.

Zu den einzelnen Themen melden sich verschiedene Autoren zu Wort, um betriebwirtschaftliche Aspekte in die Diskussion um die Ökonomisierung von Leistungen im rehabilitativen Bereich einzubringen. Das Buch kann unter http://www.eul-verlag.de bestellt werden (ISBN: 3-89936-398-1).

Quelle: Informationsdienst der Wissenschaft vom 1.1. 2006

Anmerkung von FEMINISSIMA:

Wir besorgen uns ein Rezensionsexemplar, um herauszufinden, ob sich die Studie nur rein mit der ökonomischen oder auch der „humanen“ Seite beschäftigt..