Sprachlos bei Stress/09

Spät-Text von der live-Site (3.Juli):
3. Juli – Letztes Stündlein – Wer und was sind wir , und wodurch..??23 Uhr 26/ 23 Uhr 29 –
ein paar schnelle Gedanken vor Mitternacht: – willkommen!

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Sind wir
Lemminge?
Massenmenschen?
Oder Individualisten…?

Lieber an diesem
traum-haften Sommerabend
gedankenversunken
auf dem Balkone..con Canzone…

oder von dem Feeling gehetzt –

„ich darf nichts verpassen!“

Das gilt natürlich weniger für die Provinz,
als für Großstädte…

wo sich die Events den Rang streitig
machen…

Stressig ist das Gefühl,
du müßtest überall dabei-sein.

Entspannender das Bewußtsein,

morgen und übermorgen
sind auch noch Tage….

Heute ist es mir einfach zu heiß,
zu schwül gewesen,
bin dankbar,
die Freiheit zu besitzen,
nirgends hingehen zu müssen,
wenn, dann nur zu wollen…

Ein Buch der Kinesiologie stellt fest,
dass wir tagtäglich vom stressangespornten ….
Moment,
mal nachschlagen,
um ja bloß nichts Falsches..!

Der alltägliche Stress und seine Folgen!

Der Streßforscher Hans Selye (1907 bis 1982)
beschrieb Streß als
automatische
Reaktion des Körpers
auf jede an ihn gerichtete Herausforderung.
Entsprechend:
Krank durch Dauerstreß.
Wenn keine Erholung / Entspannung dazwischen.

Wie Hans Selye feststellte,
sind die psychischen Stressoren,
jene unangenehmen Gefühle und
schlechten…,
sagen wir haßerfüllten,
neiderfüllten…Gedanken..,
die stärksten Streßfaktoren für uns.

Der amerikanische Kinesiologe Wayne W. Topping
geht sogar davon aus,
dass über 50 Prozent aller Krankheiten
auf das Konto von
emotional bedingtem Streß gehen.

Wenn unser Vorderhirn,

die Zone für bewußtes,
assoziatives Denken in Streßsituationen also blockiert ist,

konzentriert sich die Energie im hinteren
Abschnitt der Gehirnhälfte,
in der auch das Sprachzentrum liegt,
bei den meisten Menschen die linke Gehirnhälfte,
und heißt:

„Allgemeine Integrationszone“ (AIZ).

Sie ist es,
die im Streßfall
die Regie im Hirn übernimmt.

Du kennst den Satz:
„Das verschlägt mir die Sprache!?“

Nun weißt du,
woher er kommt!
Dein Sprachzentrum ist im Schock, im Stress wie gelähmt.

Denn die Dauer-Not-Reserve des Hirns ist dauerhaft eingeschaltet,
im Extremfall, der dann auch krank macht…:

Die geistigen Blockaden entstehen dadurch,
dass sich die Energie aus dem Vorderhirn (ZBAD)
in das im hinteren Teil des Kopfe gelegene Stammhirn zurückzieht.
In Streßsituationen wird dieser Bereich aktiviert,
und wir bedienen uns-
meist unbewußt,
aus einem Fundus festgelegter
Verhaltens- und Reaktionsweisen:

Wie etwa-
spontan auf die Bremse zu treten,
wenn du die Bremslichter der Autos vor Dir siehst..

Da wir jedoch offenbar 95%
unserer Zeit unter der Kontrolle der AIZ stehen,
stehen wir fast ununterbrochen unter irgendeiner Form von Streß.

Oder umgekehrt formuliert,
da wir ständig unter irgendeiner Form von Streß stehen,
die das Notaggregat AIZ
aktiviert,

sind wir fast dauerhaft blockiert…

sind in der meisten Zeit unseres täglichen Lebens
alle Hirnbereiche abgeschaltet, ausgeschaltet,
die nicht unmittelbar
mit unserem physischen und emotionalen Überleben zu tun haben.

Wird aber hauptsächlich die AIZ mit Energie versorgt,
können wir auf aktuelle Situationen
nicht mehr kreativ reagieren.

Wir „erstarren“ dann vielmehr in
Gewohnheiten und Handlungen,
die wir schon „immer so“ ausgeführt haben,
unser unbewußter Not-Aggregat!
oder in einer bestimmte Verhaltensweise.
(„Das wurde schon immer so! und nicht anders gemacht!“)

So daß,
fühlen wir uns bedroht,
uns nichts Neues mehr einfällt,
wir auf unserem Standpunkt
als dem einzig richtigen beharren.

Sind wir hingegen entspannt,
können wir auch kreativ sein.
Die im Vorderhirn gelegene
„Zone für bewußtes, assoziatives Denken“

ist wieder aufgetaucht…
ist wieder da..
Wird wieder mit mehr Energie versorgt:

Dadurch haben wir dann die Möglichkeit,
eine Situation ohne unsere „Streßbrille“
zu beurteilen.

Wir können in Ruhe nachdenken,
genießen Entscheidungsfreiheit
und können neue Wege gehen.

Genau:
Jetzt auf den abkühlenden Balkon,
zum Beispiel….:
Einfach nichts….tun!

Entspannen…

Das Hirn komplett ausschalten.
Den Duft des Sommers einatmen…